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Alte Fotos Albbruck, Baden-Württemberg
Wappen Albbruck

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Geschichte Albbruck, Baden-Württemberg in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Zur Gemeinde Albbruck in den Grenzen vom 31. Dezember 1974 mit den bis dahin selbständigen Gemeinden Birkingen, Birndorf, Buch, Schachen und Unteralpfen gehören insgesamt 20 Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser:

Das Dorf Albbruck mit Alb und den Gemeindeteilen Albert und Kiesenbach.

Zur ehemaligen Gemeinde Birkingen gehören die Dörfer Birkingen und Kuchelbach, der Weiler Bohland und das Gehöft Behlen.

Zur ehemaligen Gemeinde Birndorf gehören die Dörfer Birndorf und Schadenbirndorf und das Gehöft Mühle.

Zur ehemaligen Gemeinde Buch gehören das Dorf Buch, die Weiler Etzwihl, Haide, Hechwihl und Steinbach sowie die Häuser Görwihler Steg und Hohenfels; dort liegt auch die abgegangene Burg Rihburg oder Iburg.

Zur ehemaligen Gemeinde Schachen gehört das Dorf Schachen.

Zur ehemaligen Gemeinde Unteralpfen gehören das Dorf Unteralpfen und die Häuser Stieg und Jugendheim; das Nachbardorf Oberalpfen ist heute ein Stadtteil der Kreisstadt Waldshut-Tiengen.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 7296

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Albbruck - Dogern, Kraftwerk, 1932
Albbruck - Dogern, Kraftwerk, 1932
Albbruck. Albbruck - Holzhandlung, zwischen 1918 und 1937
Albbruck - Holzhandlung, zwischen 1918 und 1937
Albbruck - Papierfabrik, 15 May 1925
Albbruck - Papierfabrik, 15 May 1925
Albbruck. Evangelische Kirche und Strandbad
Evangelische Kirche und Strandbad
Albbruck. Gletschermühle
Gletschermühle
Albbruck. Hotel Albtal, 1903
Hotel Albtal, 1903
Albbruck. Hotel Albtal
Hotel Albtal
Albbruck. Straßentunnel
Straßentunnel

Geschichte von Albbruck

Urkundlich wurde Albbruck, bestehend aus den Ortsteilen Kiesenbach, Alb und Albert, 1403 zum ersten Mal genannt. Von besonderer Bedeutung ist die Papierfabrik Albbruck, die seit 1870 auf dem Gelände des von 1681 bis 1866 bestandenen Eisenhüttenwerkes betrieben wird. Ebenso von Wichtigkeit sind das Rheinkraftwerk und die Eisengießerei.

Sehenswert sind die Rheinpromenade mit Gletschermühlen im Rhein und die Albtalschlucht mit fünf in den Fels gehauenen Straßentunnels, welche zwischen 1854 und 1860 durch das teilweise wildzerklüftete Albtal hinauf nach St. Blasien gebaut wurden. Birkingen, wurde erstmals 814 als "Birchinga" urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zu dieser Zeit dem Kloster St. Gallen und seit 1528 dem Kloster St. Blasien. Birndorf, ebenfalls 814 in einer Urkunde erwähnt, besitzt eine dreischiffige Kirche im romanischen Stil. In ihr befinden sich mehrere Kunstwerke. Ab 1271 gehörte Birndorf zum Kloster St. Blasien.

Der Ortsteil Buch wird erstmals als "Puach" im St. Gallerurkundenbuch genannt. Die Burgruine Ryburg in Tiefenstein und die Salpeterhöhle in Hohenfels erinnern an frühere Zeiten. Die früher im Gasthaus Hohenfels untergebrachte Heimatstube, die dem Holzschnitzer Josua Leander Gampp gewidmet war, wurde nach einem Brand nicht wieder eingerichtet. Buch wurde 1971 Landes- und Bundessieger im Wettbewerb "unser Dorf soll schöner werden". Schachen wurde erstmals zu Beginn des 14. Jahrhunderts erwähnt. Die 1880 erbaute und neu renovierte Dorfkapelle ist dem Heiligen Josef gewidmet. Unteralpfen wurde erstmals 850 in einer Urkunde genannt. 1225 bestand bereits die erste Pfarrpfründe. Die jetzige Kirche wurde von 1662 bis 1664 erbaut und 1903 bis 1906 vergrößert. Im Gasthaus Linde wurde 2001 eine Heimatstube zu Ehren des dort geborenen Geistlichen Rat Oberpfarrer Dr. Jakob Ebner eingerichtet. Ebner (1873-1960) machte sich einen Namen als Heimatforscher (zahlreiche Ortschroniken, Geschichte der Salpeterer, Bienenzucht u.v.m.), Feldgeistlicher und Divisionspfarrer im Ersten Weltkrieg und war in der Zeit des "Dritten Reiches" Zuchthauspfarrer. Neben zahlreichen Auszeichnungen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges wurde Ebner auch mit dem Bundesverdienstkreuz und den Ehrenbürgerrechten seiner Heimatgemeinde ausgezeichnet.

Quelle: www.albbruck.de


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