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Alte Historische Fotos und Bilder Arzbach, Rheinland-Pfalz
Old historical photos and pictures Arzbach, Rhineland-Palatinate

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Geschichte von Arzbach, Rheinland-Pfalz in Fotos
History of Arzbach, Rhineland-Palatinate in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Zu Arzbach gehört auch der südwestlich der Ortslage liegende Weiler Bierhaus.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 1664

Geschichte:

Geschichte

Arzbach liegt am Obergermanisch-Raetischen Limes. Auf dem Berg Großer Kopf (422,2 m ü. NHN) etwa ein Kilometer südöstlich des Ortes steht der Stefansturm, eine Rekonstruktion eines römischen Wachturms in Stein- und Holzbauweise.

Arzbach wurde 1235 als Mittelpunkt des Kirchspiels Augst erstmals urkundlich erwähnt und gehörte bis 1803 zum Kurfürstentum Trier. Ab 1806 war der Ort Teil des Herzogtums Nassau, das 1866 von Preußen annektiert wurde. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz. Arzbach gehörte der Verbandsgemeinde Bad Ems seit deren Errichtung im Jahre 1972 an und wurde am 16. März 1974 aus dem ehemaligen Unterwesterwaldkreis dem Rhein-Lahn-Kreis angegliedert. 2019 kam der Ort zur neuen Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau.

Das Kastell Arzbach

Das Kastell Arzbach war ein römisches Kastell des Obergermanischen Limes, der im Jahre 2005 den Status des UNESCO-Weltkulturerbes erlangte. Das heute nicht mehr sichtbare Bodendenkmal liegt am südlichen Rande der Ortsgemeinde Arzbach.

Das Kastell Arzbach wurde erst relativ spät, 1860 bei Bauarbeiten an der „St. Peter-und-Paul-Kirche“ entdeckt. Noch für den Herbst desselben Jahres wurden archäologische Ausgrabungen geplant, die jedoch nicht zur Ausführung gelangten. Erst im September 1894 kam es durch die Reichs-Limeskommission zu systematischen Untersuchungen, die unter der örtlichen Leitung des Streckenkommissars Otto Dahm standen. Durch diese Forschungen konnte aber nur ein Teil der tatsächlich vorhandenen Befunde – insbesondere der Bereich der Principia (Kommandantur) und drei weiterer Gebäude – erforscht und dokumentiert werden. Weite Bereiche der Anlage fielen durch unbeobachtete Baumaßnahmen der Zerstörung zum Opfer.

In den 1960er und 1990er Jahren wurden durch den Bau eines Altenheimes und eines Kindergartens neuerliche archäologische Rettungsgrabungen erforderlich, bei denen die zu Tage getretenen Befunde von Herdstellen, Kellern und Gruben ebenfalls nur unzureichend untersucht und dokumentiert werden konnten.

Insgesamt gut ein Drittel der Kastellfläche gilt heute als zerstört, der Rest befindet sich als Bodendenkmal unter den nicht überbauten Flächen dieses Bereichs.

Quelle: de.wikipedia.org



Robinson Rd, CB 13862 Nassau, NP, The Bahamas
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