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Alte Historische Fotos und Bilder Asbach (Westerwald), Rheinland-Pfalz
Old historical photos and pictures Asbach (Westerwald), Rhineland-Palatinate

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Asbach (Westerwald)

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Geschichte von Asbach (Westerwald), Rheinland-Pfalz in Fotos
History of Asbach (Westerwald), Rhineland-Palatinate in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Asbach liegt im Niederwesterwald zwischen den Naturparks Rhein-Westerwald und Bergisches Land.

Gemeindegliederung (Ortsteil/Wohnplatz) - Altenburg, Altenhofen, Asbach, Bennau, Bennauermühle, Büsch, Dasbach, Diefenau, Dinspel, Ditscheid, Drinhausen, Ehrenstein, Germscheid, Graben, Heckenhahn, Heide, Hinterplag, Hofen, Hussen, Kalscheid, Kaltehöhe, Kapaunsmühle, Köttingen, Krankel, Krumbach, Krumbachsmühle, Krumscheid, Limbach, Limberg, Löhe, Meierseifen, Niedermühlen, Oberplag, Pees, Rauenhahn, Rauenhahnermühle, Reeg, Rindhausen, Schluten, Schöneberg, Sessenhausen, Straßen, Thelenberg, Wester, Wilsberg, Zurheiden.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 7 295

Geschichte:

Geschichte

Der Ort Asbach ist in der Zeit der fränkischen Landnahme zwischen 600 und 900 entstanden. Hierauf deuten der Ortsname, heute noch mundartlich „Asbich“, sowie der sogenannte „Frankenwall“ hin. Der Ortsname, alte Schreibweise „Aspach“, ist nicht von einem Wasserlauf hergeleitet, sondern bezeichnet einen Siedlungsplatz, der von Anfang an in Form eines kleinen Weilers und nicht aus einem Gehöft entstand.

Asbach wurde nach 1180 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mirakelbuch von Siegburg und in einer Schenkungsurkundes des Kölner Erzbischofs Philipp von Heinsberg. Philipp schenkte 1183 der Kölner Abtei St. Pantaleon den „Rottzehnt zu Elsaff in der Pfarrei Asbach“. Der Rottzehnt wurde auf neu gerodete Flächen erhoben.

Kurkölnische Zeit

Mitte des 13. Jahrhunderts kam das Kirchspiel Asbach zusammen mit weiteren in den Besitz des Erzstifts Köln. Die kinderlose und verwitwete Gräfin Mechthild von Sayn schenkte den Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden Ländereien aus ihrem mütterlichen Erbe. Das Kirchspiel Asbach wurde später dem kurkölnischen Amt Altenwied zugeordnet, zu diesem gehörten auch die Kirchspiele Neustadt und Windhagen. Das Kirchspiel Asbach gliederte sich in vier Honnschaften und das Kirchdorf Asbach. Das Kirchdorf umfasste nur den Bezirk innerhalb des Walls.

Im 16. Jahrhundert wurde Asbach Sitz des Landgerichts des Amtes Altenwied.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg ließ der Kölner Kurfürst Maximilian Heinrich von Bayern im Jahre 1660 eine Bestandsaufnahme der Ortschaften und Höfe im Amt Altenwied durchführen. Hierbei wurden für das Kirchspiel Asbach aufgezählt:

• „Kirchdorf zu Aspach“:

Im Kirchdorf Asbach selbst befanden sich „sambt dem Withumbshof fünf Höf sambt Gärten“.

• „Elsaffter Honschaft“:

In Elsafft selbst bestanden zwei Höfe; dazu kamen der Hof auf dem Broch, der Hof auf der Seusen Wiesen (Sauerwiese?) und der Hof im Diebenseiffen (Diepenseifen). Nur je ein Hof bestand in Rauenhaen (Rauenhahn), in Hecken (Heckenhahn), auf dem Dammich (Dammig) und auf dem Haedtgen. Je zwei Höfe befanden sich in Meyersseiffen (Meierseifen), am Limperg (Limberg), in Peeß, in Buchholtz, auf dem Weddenbroch (Wertenbruch), in Krautscheid und zu den Eichen. Je drei Höfe gab es in Wahl, in der Bennau, in Rinthausen (Rindhausen), in Solscheid und auf dem Hammelshahn. Vier Häuser zählte man in Köttingen, in Busch und in Seiffen. Walgenbach hatte sechs, Büllesbach acht, Germerscheidt neun und Drinhausen sowie Jungeroth hatten je zehn Höfe. Von den Walgenbacher Höfen gehörte einer dem Erzstift. Hinzu kam noch der Schloderhof. Teilweise gehören die hier genannten Orte und Wohnplätze heute zur Ortsgemeinde Buchholz.

• „Grießenbacher Honschaft“:

In Barrich und auf dem Schilberg stand je ein Hof. In Wallau gab es zwei, in Irmerroth drei, in Oberscheidt vier, in Mendt, Elsafft (Elsaff) und Hortenbach je fünf und in Greißenbach (Griesenbach) neun Höfe. Es fällt auf, dass Ellsafft auch in der „Elsaffter Honschaft“ und Greißenbach auch in der „Schönenberger Honschaft“ aufgeführt werden. Alle hier genannten Orte und Wohnplätze gehören heute zur Ortsgemeinde Buchholz.

• „Limpacher Honschaft“:

In Löhe waren vier Höfe und der Hof in der Tunken. Im Limpach (Limbach) und Oberlimpach zählte man zusammen sieben Höfe. In Wester bestand nur der erzstiftische Hof. In Crumbach (Krumbach) gab es nur einen Hof. Zwei Höfe wurden auf dem Graben gezählt; drei in Dittscheidt, in Hausen (Hussen) und zur Heyden (Zurheiden), vier in Parscheidt und acht in Sessenhausen.

• „Schönenberger Honschaft“:

In Schönenberg selbst wurden 15 Höfe gezählt, worunter sich ein erzstiftischer befand; ferner gab es dort noch den Hof zu Uckersseiffen und den Hof Diebenau (Diefenau). Neun Höfe wurden für Aldenburg (Altenburg) gemeldet, dazu noch der Hof auf der Kelder Höhe (Kaltehöhe) und der Hof zum Reeg. In Altenhoven (Altenhofen) bestanden fünf Höfe, zu denen noch der Hof Niedermühlen kam. Je zwei Höfe fanden sich in Kranckell (Krankel), Dinspell (Dinspel) und Wielsberg, je vier in Krumscheidt und Thielenberg (Thelenberg), fünf in Kalscheid und je sechs in Grießenbach und Plag. Ferner bestand der Hof zu Uttgenbach.

• „Unterherrlichkeit Ehrenstein“:

Hier gab es neben der Burg und dem Kloster drei Höfe und eine zerstörte Mühle. Ehrenstein war eine eigenständige Pfarrei.

Wied-Runkelsche und Nassauische Zeit

1803 wurde auch der rechtsrheinische Teil des Kurfürstentums Köln aufgelöst. Im Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 wurde nach Artikel 21 dem Fürsten Karl Ludwig Friedrich Alexander zu Wied-Runkel für seinen, infolge der französischen Revolutionskriege, entstandenen Verlust der Grafschaft Kriechingen u. A. das vormals kurkölnische Amt Altenwied zugesprochen. Im Zusammenhang mit dem 1806 auf Initiative Napoleons I. gebildeten Rheinbund kamen die wied-runkelschen, so wie die wied-neuwiedischen, Gebiete zum Herzogtum Nassau. Das nunmehr nassauische Amt Altenwied und damit das Kirchspiel Asbach gehörte zum neu eingerichteten Regierungsbezirk Ehrenbreitstein.

Preußische Zeit

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress fielen 1815 wesentliche Teile des Rheinlands an das Königreich Preußen. Zeitgleich erhielt Preußen vom Herzogtum Nassau im Austausch gegen andere Gebiete auch die nördlichen nassauischen Landesteile, zu denen das Amt Altenwied und das Kirchspiel Asbach gehörten. Asbach wurde Teil der preußischen Provinz Großherzogtum Niederrhein und 1822 der Rheinprovinz. 1816 ordnete Preußen die Verwaltungsstrukturen bezüglich der Landesverwaltung neu. Die Provinzen wurden in Regierungsbezirke und Kreise eingeteilt, diese wiederum im Bürgermeistereien, denen jeweils eine Anzahl von Gemeinden zugeordnet waren. Das Kirchdorf Asbach wurde Verwaltungssitz der gleichnamigen Bürgermeisterei, zu welcher von 1823 an die Honnschaften bzw. später die Gemeinden Elsaff, Griesenbach, Krautscheid, Limbach, Rederscheid, Schöneberg und Windhagen gehörten. Der Ort und die Bürgermeisterei Asbach wurden dem Kreis Neuwied im Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet. Weil die alten Ämter Altenwied und Neuerburg 1803 dem Fürsten zu Wied-Runkel gehörten, wurde dieses Gebiet und damit auch Asbach zusammen mit den eigentlichen wiedischen Gebieten bezüglich der kommunalen Verwaltung der fürstlich-wiedischen Regierung unterstellt. Die gleichzeitige preußische Verwaltung beschränkte sich auf Hoheits-, Militär- und Steuerangelegenheiten. Erst nachdem Hermann Fürst zu Wied 1848 seine Rechte an den Preußischen König abtrat, war die preußische Verwaltung auch für kommunale Angelegenheiten zuständig.

Der Ort Asbach, der zur wiedisch-preußischen Zeit immer noch nur aus dem Kirchdorf und wenigen Häusern bestand, war zunächst der Honnschaft bzw. später der Gemeinde Elsaff zugeordnet. Erst 1858 wurde aus dem Kirchdorf Asbach und Walgenbach (bis dahin Teil der Gemeinde Elsaff) sowie Parscheid (vorher Gemeinde Limbach) als eigenständige Gemeinde gebildet.

Gebietsänderungen

Die heutige Ortsgemeinde Asbach wurde am 16. März 1974 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Asbach (1.106 Einwohner), Limbach (1.105 E.), Schöneberg (1.662 E.) und einem Teil von Elsaff (1.022 E.) neu gebildet. Bereits zum 7. November 1970 wurden die beiden Weiler Dasbach und Heckenhahn aus der Gemeinde Rott im Landkreis Altenkirchen in die Gemeinde Schöneberg eingegliedert.

Quelle: de.wikipedia.org



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