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Alte Historische Fotos und Bilder Auw bei Prüm, Rheinland-Pfalz
Old historical photos and pictures Auw bei Prüm, Rhineland-Palatinate

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Auw bei Prüm

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Geschichte von Auw bei Prüm, Rheinland-Pfalz in Fotos
History of Auw bei Prüm, Rhineland-Palatinate in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile:

  • Auw mit den Wohnplätzen Heidehof und Schlausenbachermühle
  • Laudesfeld mit einigen Häusern des Weilers Herzfenn, der ansonsten zur Ortsgemeinde Oberlascheid gehört
  • Schlausenbach mit den inzwischen zusammengewachsenen Ortsteilen Kesselsfenn und Traudenfenn sowie dem Wohnplatz Hascheid
  • Wischeid mit dem Weiler Verschneid

Der größte Teil der Gemeinde liegt zwischen dem Kamm der Schneifel im Südosten und dem südwärts fließenden deutsch-belgischen Grenzfluss Our im Nordwesten. Der Kernort Auw sowie Laudesfeld, Herzfenn und Wischeid liegen hoch über dem Tal der Our. Verschneid liegt jenseits dieses Flusses und ist damit das einzige Dorf in Deutschland an dessen Westufer. Schlausenbach liegt südöstlich des Kernortes am Schlausenbach, einem der Quellbäche des kleinen Flusses Auw, der kurz vor der Staatsgrenze zu einem kleinen See gestaut, unterhalb des Dammes die deutsch-belgische Grenze bildet.

Die Orte jenseits der Grenze gehören zu den belgischen Gemeinden Büllingen im Norden und Sankt Vith im Westen.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 655

Geschichte:

Geschichte

Hof Auw

Auw gehörte im Mittelalter zur Herrschaft Schönberg und wurde im Jahre 1342 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als Zils (Gilles, Ägidius), Herr von Daun und seine Frau Kunigunde ihren Hof zu „Auwe im Oyslinck“ (Islek) für 400 Schildgulden auf Wiederkauf an Konrad Herrn von Schönberg verkauften. Die Herrschaft Schönberg kam 1375 zu Kurtrier, welches die Herrschaft Anfang des 16. Jahrhunderts in das Amt Schönberg umwandelte. Auw war innerhalb des Amtes Schönberg ab 1540 Hauptort eines der drei als „Höfe“ bezeichnete Verwaltungseinheiten. Zum „Hof Auw“ gehörten auch die Ortschaften Kobscheid, Roth, Schlausenbach, Verschneid und Wischeid. In Auw befand sich für die Höfe Auw und Manderfeld ein Gericht, dem sieben Schöffen angehörten und dem ein Amtsschultheiß vorstand.

Im Jahr 1624 hatte Auw 22 Haushalte oder Hofstätten, diese dürften Stockhöfe gewesen sein, und war damit eines der größeren Dörfer in der Region.

Pfarrei Auw

Die alte Pfarrei an der Kirche St. Peter und Paul zu Auw gehörte zum Eifler Dekanat in der Kölner Diözese. Die heutige Pfarrkirche wurde um 1530 gebaut, der Kirchturm wird dem 11. Jahrhundert zugeordnet. Eingepfarrt waren die Ortschaften Kobscheid, Laudesfeld, Roth, Schlausenbach, Verschneid und Wischeid. Filialkapellen waren in Kobscheid (St. Franz Xaver, seit etwa 1686), Roth (St. Leonhard, erbaut um 1500) und Schlausenbach.

Ein Auwer Pfarrer namens „Campensis“ wurde 1627 auf dem Radsberg als Hexer verbrannt.

Heute gehört Auw zum Dekanat „St. Willibrord Westeifel“ im Bistum Trier.

Bürgermeisterei Auw

Im Zusammenhang mit den Napoleonischen Kriegen kam die Region 1794 unter französische Verwaltung. Auw gehörte von 1798 an zum Kanton Schönberg im Arrondissement Prüm des Saardepartements. Auw behielt als Sitz einer Mairie seine Verwaltungsfunktion. Hierzu gehörten die Orte des vorherigen „Hofes Auw“ sowie Laudesfeld.

Nachdem das Rheinland im Jahre 1815 aufgrund der Verträge des Wiener Kongresses an das Königreich Preußen kam, wurde Auw Sitz der gleichnamigen Bürgermeisterei in dem 1816 neu geschaffenen Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier. Zur Bürgermeisterei gehörten dieselben Orte, wie unter französischer Verwaltung. Die Bürgermeisterei wurde von Bleialf aus verwaltet. 1933 wurde das Amt Auw (1927 wurden alle Bürgermeistereien in Ämter umbenannt) zusammen mit den Ämtern Bleialf, Habscheid und Winterscheid aufgelöst und das Amt Bleialf neu gebildet, welches bis 1968 bestand hatte.

Aufgrund der Mitte der 1960er Jahre begonnenen rheinland-pfälzischen Gebiets- und Verwaltungsreform kam Auw am 7. November 1970 zum Landkreis Bitburg-Prüm (heute Eifelkreis Bitburg-Prüm).

Quelle: de.wikipedia.org



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