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Alte Historische Fotos und Bilder An der Poststraße, Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures An der Poststraße, Saxony-Anhalt

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Geschichte von An der Poststraße, Sachsen-Anhalt in Fotos
History of An der Poststraße, Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: An der Poststraße ist eine Gemeinde, die am 1. Juli 2009 im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt entstanden ist. Sie wurde aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Herrengosserstedt, Klosterhäseler und Wischroda gebildet. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde An der Finne an.

Zur Gemeinde An der Poststraße gehören folgende Ortsteile - Braunsroda, Burgheßler, Klosterhäseler , Frankroda, Gößnitz, Herrengosserstedt, Pleismar, Schimmel, Wischroda

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 1701

Geschichte:

An der Poststraße. Burgheßler, 1910
Burgheßler, 1910
An der Poststraße. Herrengosserstedt - Coloniawaren
Herrengosserstedt - Coloniawaren, Inhaber Paul Birke, Schloß, Handlung, Oberdorf, Mittelstraße, 1929
An der Poststraße. Herrengosserstedt - Dorfstraße, Schloß mit Park, Schule und Kirche, 1929
Herrengosserstedt - Dorfstraße, Schloß mit Park, Schule und Kirche, 1929
An der Poststraße. Herrengosserstedt - Dorfstraße, Kirche, Schloß, 1929
Herrengosserstedt - Dorfstraße, Kirche, Schloß, 1929
An der Poststraße. Herrengosserstedt - Kirche
Herrengosserstedt - Kirche
An der Poststraße. Klosterhäseler - Totalansicht, Kriegerdenkmal und Schloß, 1939
Klosterhäseler - Totalansicht, Kriegerdenkmal und Schloß, 1939
An der Poststraße. Pleismar - Gasthaus 'Zech' mit Teich, Besitzerin - M. Zech, 1929
Pleismar - Gasthaus 'Zech' mit Teich, Besitzerin - M. Zech, 1929
An der Poststraße. Pleismar - Gasthaus Zech mit Pfarre und Kirche
Pleismar - Gasthaus Zech mit Pfarre und Kirche

An der Poststraße - Überblick von Ortsteilen

Braunsroda

Der Ort Braunsroda wurde 1540 erstmals urkundlich erwähnt.

Die Kirche „St. Margareten“ wurde vor 250 Jahren umgebaut. Der Kanzelaltar stammt aus der Zeit von 1785 und die Sandsteintaufe aus dem Jahr 1580. Im Pfarrhaus wohnte der Preußenkönig Friedrich II. nach seiner siegreichen Schlacht 1757. Eine Gedenktafel am Pfarrhaus erinnert noch heute an das Ereignis. Das Kirchendach wurde im Zweiten Weltkrieg getroffen, weitere neun Gehöfte fielen dem Anschlag zum Opfer.

Burgheßler

Burgheßler ist ein malerisches, altes Dorf inmitten der Weinregion an Saale und Unstrut. Der Ort erhielt seinen Namen durch die Burg, welche auf dem Hausberg gestanden hat, wahrscheinlich zur Zeit des Sachsenkönigs Heinrich I., Anfang 900 errichtet und im Grafenkrieg 1345 zerstört. In Burgheßler gibt es heute noch das „Gotische Haus“. Obwohl erst 1493 gebaut, wurde das „Gotische Haus“ in einer mittelalterlichen Bauweise errichtet. Vermutlich als Adelssitz des Geschlechtes derer von Hessler errichtet, ist es ein einmaliger Profanbau von ganz herausragender denkmalpflegerischer Bedeutung, da es weder eine Burg noch eine Kirche ist. Das „Gotische Haus“ ist heute der Sitz des „Zentrums für frühe Musik“, einer Einrichtung, die Konzerte, Kurse, Kinderprogramme, Ausstellungen und Festivals für Musik aus verschiedenen historischen Epochen mit Künstlern von internationalem Rang veranstaltet und sich mit Forschungsarbeit zu Musikgeschichte und historischem Instrumentenbau befasst.

Frankroda

Frankroda liegt 4 km nordöstlich von Eckartsberga. Der Ort entstand durch umfassende Rodungsarbeiten und wurde 1304 erstmals urkundlich erwähnt. An Frankroda vorbei führt die alte Poststraße in Richtung Klosterhäseler.

Nordöstlich von Frankroda lag am Ellerbach das Dorf Oppenroda, das im dreißigjährigen Krieg aufgegeben wurde.

Am alten Backofen wird jährlich das Backhausfest gefeiert, dazu werden auch alle Bürger eingeladen, die einmal in Frankroda gelebt haben.

Frankroda besitzt keine Kirche.

Gößnitz

Gößnitz wird 1183 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name Gößnitz kommt von dem wendischen Worte „gosse nitca“, das heißt „Lager im Walde“, weil der Ort mitten im Wald angelegt wurde.

Herrengosserstedt

Herrengosserstedt liegt sieben Kilometer westnordwestlich von Eckartsberga am Südwesthang der Finne im Gebiet der oberen Emse und an der Landstraße von Eckartsberga nach Buttstädt.

Die erste urkundliche Erwähnung war im Jahr 874.

Diese Ansiedlung dürfte noch vor dem Jahre 300 n. Chr. an seiner jetzigen Stelle entstanden sein.

Schon in der La-Tene-Zeit wurde eine Siedlung in der heutigen Gemeindelehmgrube bewohnt. Diese Siedlung lag an einer uralten Völker- und Heerstraße, die über Freyburg, Klosterhäseler durch Herrengosserstedter Flur nach Kölleda und weiter führte.

Im flachen Gelände der Nordwestecke des Dorfes befand sich im trapezförmigen Kern des späteren Rittergutes eine Wasserburg, die von allen Seiten von einem breiten Wassergraben umgeben war. Die Reste der Wälle und Gräben sind heute noch erkennbar.

Klosterhäseler

Klosterhäseler liegt im Süden von Sachsen-Anhalt, im Tale der Hassel.

Die älteste Erwähnung über einen Ort Heßler finden wir im Brevarium sancti Lulli, einem Hersfelder Güterverzeichnis. Dort wird 815 der Name „Heselere“ erwähnt, es kann aber nicht nachgewiesen werden, ob Klosterhäseler oder Burgheßler damit gemeint ist.

Den Namen Klosterhäseler hat der Ort von einem Zisterzienserinnen-Kloster, das ca. 1240 gegründet und in Folge der Reformation 1540 wieder aufgelöst wurde. Noch heute ist ein als Krypta bezeichneter Raum des Klosters vorhanden.

Die heutige Schreibweise „Klosterhäseler“, die erst seit 1734 üblich wurde, hängt mit dem Familiennamen derer von Häseler zusammen, von denen ein Geheimrath von Häseler aus Magdeburg den Alleinbesitz von Klosterhäseler erwarb.

Pleismar

Pleismar wird 1291 erstmals urkundlich erwähnt.

Schimmel

Der Ort Schimmel wurde 1300 erstmals als Schemelde erwähnt.

In der Kirche gibt es ein Barockes Altargemälde aus 1755. Bis zum Jahr 2004 gab es keinen Kirchturm. Durch den Fleiß der Bevölkerung und mit Fördermitteln konnte der Turm wieder aufgesetzt werden.

Wischroda

Wischroda liegt 5 km nordöstlich von Eckartsberga im Burgenlandkreis.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes war 1004. Wischroda ist ein Gassendorf.

Sehenswert ist die Kirche „St. Jakobus“ mit einem romanischen Türbogenfeld und dem Relief eines gleicharmigen Kreuzes.

Quelle: vgem-finne.de



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