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Alte Historische Fotos und Bilder Arendsee (Altmark), Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures Arendsee (Altmark), Saxony-Anhalt

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Arendsee (Altmark)

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Geschichte von Arendsee (Altmark) Land Sachsen-Anhalt in Fotos
History of Arendsee (Altmark), Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Die Stadt ist in Ortschaften gegliedert, zu denen Ortsteile gehören:

Arendsee, Genzien und Gestien - Binde und Ritzleben - Fleetmark (mit Wohnplatz Ziegelei), Lüge, Molitz und Störpke - Höwisch - Kaulitz - Kerkau und Lübbars - Kläden und Kraatz - Kleinau, Dessau und Lohne - Leppin, Harpe und Zehren - Mechau - Neulingen - Rademin (mit Wohnplatz Ortwinkel) und Ladekath - Sanne und Kerkuhn - Schrampe und Zießau (mit Wohnplatz Friedrichsmilde) - Thielbeer und Zühlen - Vissum, Kassuhn und Schernikau - Ziemendorf

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 7 023

Geschichte:

Arendsee. Bastorier Leuchtturm, 1913
Bastorier Leuchtturm, 1913
Arendsee. Kläden - Blick auf Dorfstraße
Kläden - Blick auf Dorfstraße
Arendsee. Kurhaus
Kurhaus
Arendsee. Landwirtschaftliche Schule
Landwirtschaftliche Schule
Arendsee. Park-Hotel
Park-Hotel
Arendsee. Schule, 1942
Schule, 1942
Arendsee. Strandhotel, 1940
Strandhotel, 1940
Arendsee. Strandpromenade
Strandpromenade

Geschichte Arendsee (Altmark)

Die fränkischen Reichsannalen berichteten im Jahr 822 im Zusammenhang mit dem Einbruch eines Salzstocks vom Arnseo – dem Arendsee.

1183 wurde das Kloster Arendsee gegründet, ein Benediktinerinnenkloster, das Markgraf Otto I., Sohn Albrechts des Bären, gestiftet hatte. Die ab 1185 entstandene romanische Klosterkirche ist erhalten.

Die Stadtrechte erhielt Arendsee im Jahr 1457 unter Kurfürst Friedrich II. von Brandenburg. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt Arendsee mehrfach geplündert. Im Jahr 1685 versank die Mühle des Ortes bei einem Salzstockeinbruch im See und verhalf ihm zu seiner heutigen Form. Er ist der größte Einbruchssee Norddeutschlands. 1831 brannte eine im Ort seit etwa 1381 bestehende Kapelle nieder. 1881/82 wurde die heutige Sankt-Johannes-Kirche gebaut. Der Wanderprediger gustaf nagel errichtete ab 1910 das heute nur noch in Teilen erhaltene gustaf-nagel-Areal am Ufer des Arendsees. Ab 1939 wurde das 1837/38 für die Stadtschule errichtete Haus als Rathaus Arendsee genutzt. 1942 zerstörten HJ-Marineschüler die Garten- und Tempelanlage gustaf nagels.

Zu DDR-Zeiten hatte Arendsee einen bedeutenden Tourismus aufzuweisen. Der See und seine Umgebung bildeten in Maßen einen Ersatz für den Ostseestrand. Zahlreiche Ferienwohnheime und ein Campingplatz dienten als Unterkunftsmöglichkeiten. Seit der Wende ist die Zahl der Tagesausflügler hoch geblieben, die Zahl der Übernachtungen jedoch stark gesunken. Das Kinderferienlager KiEZ Arendsee bietet seit DDR-Zeiten Ferienlagerangebote an. Errichtet und unterhalten wurde es vom VEB Schwermaschinenbau „Karl Liebknecht“ Magdeburg. Damals trug es den Namen des KPF-Vorsitzenden Maurice Thorez.

Der Ortsteil Arendsee (Altmark) hat den Status eines staatlich anerkannten Luftkurortes. Die Stadt gehörte bis zum 30. Juni 1994 zum Landkreis Osterburg.

Am 1. April 1928 wurde der Gutsbezirk Arendsee-Remontedepot im Landkreis Osterburg mit der Stadtgemeinde Arendsee in demselben Kreis vereinigt. Einige Monate später, am 17. Oktober 1928 wurde der am See gelegene Teil des Gutsbezirks Arendsee, Forst mit der Stadtgemeinde Arendsee vereinigt. Der restliche an der hannoverischen Grenze gelegene unbewohnte Teil wurde mit der Landgemeinde Ziemendorf vereinigt.

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Gestien eingegliedert.

Am 1. Januar 2010 wurden die vormals eigenständigen Gemeinden Binde, Höwisch, Kaulitz, Kerkau, Kläden, Kleinau, Leppin, Neulingen, Sanne-Kerkuhn, Schrampe, Thielbeer und Ziemendorf in die Stadt Arendsee (Altmark) eingemeindet. Arendsee wurde Einheitsgemeinde, die Verwaltungsgemeinschaft Arendsee-Kalbe mit Sitz in Arendsee wurde aufgelöst.

Quelle: de.wikipedia.org



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