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Alte Historische Fotos und Bilder Averlak, Schleswig-Holstein
Old historical photos and pictures Averlak, Schleswig-Holstein

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Averlak

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Geschichte von Averlak, Schleswig-Holstein in Fotos
History of Averlak, Schleswig-Holstein in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie:

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 557

Geschichte:

Averlak. Mühle
Mühle

Geschichte

Averlak liegt auf einem Erdstreifen, der Aver de Lake („über dem Wasser“) hieß und damit der Gemeinde seinen Namen gab.

Der Ort zerfiel in der Vergangenheit in die Ortsteile "Auf dem Averlak" und "Unter-Averlak"; einige Häuser zwischen Averlak und dem damaligen Ort "Warfen" hießen "Donndeich" und ein Teil der Feldmark "Süderfeld". Hier besaßen die Grafen von Holstein 1355 einige Rechte. Gegenüber "Süderfeld" lagen mehrere alte Wurthen.

1712 starben in dem Ort durch die Pest 83 Einwohner.

1785 wurde der acht Kilometer lange "Bütteler Kanal" gebaut; er diente vor allem zum Transport von Torf, der im Bütteler Hafen zum Weitertransport nach Hamburg umgeladen wurde, aber auch zur Verbesserung der Vorflutverhältnisse in der Kudenseeniederung. Heute ist der Kanal wirtschaftlich nicht mehr von Bedeutung.

1845 lebten hier 485 Einwohner, es gab eine Schule mit 110 Kindern, eine 1825 erbaute Windmühle, 4 Gastwirthe, 6 Höker, 1 Bäcker, 2 Schmiede und mehrere Handwerker.

Anfang 1895 wurde die Eisenbahn-Drehbrücke bei Taterpfahl (heute Averlak) in Betrieb genommen. Nach dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals musste für die "Marschenbahn" eine neue Möglichkeit gefunden werden, den Kanal zu queren, weil der Untergrund an der jetzigen Stelle für die Tragfähigkeit nicht mehr ausreichend war. In Hochdonn bei Burg wurde eine neue Streckenführung gefunden, die den Verlauf der "Marschenbahn" veränderte. 1920 wurde die Drehbrücke bei Taterpfahl wieder demontiert.

Als beim Bau des Brunsbütteler Hafen und der Schleusenanlagen Schlick und Treibsand anfiel, wurde dies bei Averlak aufgespült; östlich schließt sich das Moor an und westlich liegt die feuchte Marsch. Dies führt zu einem begrenzten Baugrund, welches sich im Ortsbild widerspiegelt, weil fast alle Häuser nur an der Dorfstrasse des Ortes errichtet wurden.

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Eddelak aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Averlak.

Am 1. April 1970 gründete Sankt Michaelisdonn gemeinsam mit den Nachbargemeinden Eddelak, Averlak und Dingen das Amt Kirchspielslandgemeinde Eddelak-Sankt Michaelisdonn.

Das Amt Burg-Sankt Michaelisdonn wurde im Zuge der Ämterreform in Schleswig-Holstein am 01.01.2008 aus der Fusion der bisherigen Ämter Kirchspielslandgemeinde Burg-Süderhastedt und Kirchspielslandgemeinde Eddelak-Sankt Michaelisdonn gegründet.

Quelle: dithmarschen-wiki.de



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