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Alte Fotos Altenberg (Erzgebirge), Sachsen
Wappen Altenberg

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Geschichte Altenberg (Erzgebirge), Sachsen in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Bis zum 1. Januar 2011 war Stadtteil Geising eine eigenständige Stadt.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 8143

Geschichte:

Zur Stadt Altenberg gehören die Gemeindeteile:

Altenberg (Kernort), Bärenfels, Bärenstein, Falkenhain, Fürstenau, Fürstenwalde, Geising, Gottgetreu, Hirschsprung, Kipsdorf, Lauenstein, Liebenau, Löwenhain, Müglitz, Neu-Rehefeld, Oberbärenburg, Rehefeld-Zaunhaus, Schellerhau, Waldbärenburg, Waldidylle, Zinnwald

Altenberg. Kirche
Kirche
Altenberg. Marktplatz, altes Haus
Marktplatz, altes Haus
Altenberg. Sanatorium der SVK
Sanatorium der SVK
Altenberg. Stadtansicht mit Geisingberg, 1909
Stadtansicht mit Geisingberg, 1909
Altenberg. Hofehübel und königliche Oberforstmeisterei
Baerenfels - Hofehübel und königliche Oberforstmeisterei, Gasthaus Müller
Altenberg. Hotel Kaiserhof, Fachwerkhaus
Baerenfels - Hotel Kaiserhof, Fachwerkhaus
Altenberg. Panorama von Dorf straße
Baerenstein - Panorama von Dorf straße
Altenberg. Berghof Raupennest
Berghof Raupennest, 1930
Altenberg. Bahnhof, 1982
Bahnhof, 1982
Altenberg. Bärenfels - Hotel Felsenburg, 1940
Bärenfels - Hotel Felsenburg, 1940
Altenberg. Bärenfels - Glockenturm, 1962
Bärenfels - Glockenturm, 1962
Altenberg. Bärenfels - Kriegerdenkmal, 1932
Bärenfels - Kriegerdenkmal, 1932
Altenberg. Bärenfels - Villa, 1908
Bärenfels - Villa, 1908
Altenberg. Bärenfels - Villen, 1913
Bärenfels - Villen, 1913
Altenberg. Bootsstation mit Unterkunftshaus Galgenteich
Bootsstation mit Unterkunftshaus Galgenteich, 1912
Altenberg. Café und Konditorei, inhaber Otto Lowke
Café und Konditorei, inhaber Otto Lowke
Altenberg. Gasthaus 'Ladenmühle', 1898
Gasthaus 'Ladenmühle', 1898
Altenberg. Hotel Altenberg, 1913
Hotel Altenberg, 1913
Altenberg. Hotel, Café, Konditorei, 1936
Hotel, right - Café, Konditorei und Weinstube Otto Lowke, 1936
Altenberg. Marktplatz, 1926
Marktplatz, 1926
Altenberg. Postsäule, 1963
Postsäule, 1963
Altenberg. Rehefeld - Früheres Jagdschloß, circa 1915
Rehefeld - Früheres Jagdschloß, circa 1915
Altenberg. Stadtansicht mit Kirche, 1908
Stadtansicht mit Kirche, 1908
Altenberg. Zinnwald - Gasthof, 1914
Zinnwald - Gasthof zum sächsische Reiter, Pferdefuhrwerk, 1914

Altenberg – Sage und Entwicklung

Blick auf den Kurort Altenberg im SommerDie Sage vom Fündigwerden Altenbergs geht davon aus, dass einst ein Köhler beim Beräumen eines Meilers „berglauteres Zinn“ fand. Dadurch wurde die berühmte Zinnerzlagerstätte von Altenberg unvermutet entdeckt. Tatsächlich jedoch geht die Gründung Altenbergs auf Bergleute zurück, die in den Bachläufen Flusssande auf wertvolle Mineralien durchgewaschen haben und so um 1440 die Altenberger Zinnerzlagerstätte fanden. Dieser spektakuläre Erzfund führte zu einem raschen Zuzug von Bergleuten und Grubenunternehmern aus der Umgebung.

In der Nähe der Erzlagerstätte entstand zunächst eine wilde und planlose Siedlung. Von Beginn an nahmen die sächsischen Landesherren lebhaften Anteil am Bergbau im Altenberger Gebiet. Am 19. November 1451 verlieh Herzog Friedrich von Sachsen den „Zinnern off dem Geisingsberg“ das Stadtrecht und sicherte damit der noch jungen Siedlung besondere Rechte zu. 1491 erwarben die Landesherren das gesamte Bergbaugebiet und bildeten daraus 1502 das Amt Altenberg.

Altenberg im Sommer - Wandern im Erzgebirge, Mountainbiking, Entspannen...Erst ab 1489 wurde die Stadt „Altenberg“ genannt. Sie entwickelte sich zur wichtigsten Bergstadt des Ost-Erzgebirges. Nur unterbrochen durch den verheerenden Zecheneinbruch (Entstehung des markanten Wahrzeichens – die Pinge) im Januar 1620 und die Kriegseinwirkungen des 30-jährigen Krieges stand der Zinnerzbergbau Altenbergs bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in stabiler ertragreicher Produktion.

Neben dem Bergbau entwickelten sich andere Erwerbszweige, wie die Zinngießerei, das Strohflechten, die Herstellung von Holzwaren, Strohblumen und Zündhölzern.Nur ein kurzzeitiges Aufblühen der Zinnerzproduktion während der Weltkriege sichert den Fortbestand des Altenberger Bergbaus in der Erzgebirgsregion. Die Urlaubsregion im Erzgebirge

Rodelspaß in AltenbergDer aufkommende Tourismus und die Entwicklung des Wintersports bewirkten zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine spürbare Belebung der Region im Erzgebirge.

Mit dem Ausbau der Verkehrswege und dem Anschluß an das Eisenbahnnetz im Jahr 1923 kamen immer mehr Erholungssuchende und Sportler nach Altenberg und machten damit den Fremdenverkehr zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Trotz großer Zerstörungen der Stadt während des zweiten Weltkriegs waren die Jahrzehnte nach Kriegsende geprägt durch einen modernen und leistungsfähigen Bergbau, der den Großteil des Zinnbedarfs der ostdeutschen Wirtschaft produzierte. 1991 wurde der Zinnerzbergbau aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.

Blick vom Skihang auf das verschneite AltenbergInnerhalb kurzer Zeit hat sich die Stadt neu profiliert als ein herausragender Ort des Fremdenverkehrs und des Wintersports im Erzgebirge. Den Gästen der Stadt steht heute eine Vielzahl von touristischen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten zur Verfügung. Das Stadtbild wird durch eine Reihe von markanten, gepflegten Denkmalen der Bergbau- und Ortsgeschichte bereichert.

Auch die Entwicklung des Kurwesens nahm seit den 50-er Jahren eine wichtige Stellung in der Stadt ein und erlebte mit dem Neubau eines modernen Kliniksanatoriums an den Galgenteichen einen ihrer Höhepunkte.

Mit der Prädikatisierung zum „Kneipp-Kurort“ im Jahr 2004 können in Altenberg ambulante Vorsorgemaßnahmen (Kuren) durchgeführt werden. Das gut ausgebaute Terrainkurwegenetz sowie Wassertretbecken unterstützen eine erfolgreiche Kneipp-Therapie.

Quelle: www.altenberg.de


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