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Alte Fotos Annaberg-Buchholz, Sachsen
Wappen Annaberg-Buchholz

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Geschichte Annaberg-Buchholz, Sachsen in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Stadtteile von Annaberg-Buchholz: Annaberg, Buchholz, Cunersdorf, Frohnau, Geyersdorf und Kleinrückerswalde

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 20 394

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Annaberg-Buchholz. Annenkirche und grosse Kirchgasse
Annaberg - Annenkirche und grosse Kirchgasse
Annaberg-Buchholz. Bismarckdenkmal, 1911
Annaberg - Bismarckdenkmal, 1911
Annaberg-Buchholz. Marktplatz, 1917
Annaberg - Marktplatz mit Barbara-Uttmann-Denkmal, 1917
Annaberg-Buchholz. Panorama der Stadt, 1924
Annaberg - Panorama der Stadt, 1924
Annaberg-Buchholz. Denkmal Adam Ries, 1911
Annaberg - Denkmal des Rechenmeisters Adam Ries, 1911
Annaberg-Buchholz. Denkmal Georg der Bärtigen, 1911
Annaberg - Denkmal Georg der Bärtigen, 1911
Annaberg-Buchholz. Frohnauer Hammer, 1935
Annaberg - Frohnauer Hammer (erbaut 1436) und Gaststätte, 1935
Annaberg-Buchholz. Hospitalstraße, 1910
Annaberg - Hospitalstraße, 1910
Annaberg-Buchholz. Kirchstraße, 1907
Annaberg - Kirchstraße, 1907
Annaberg-Buchholz. Kirchstraße mit Sankt Anna Kirche, 1907
Annaberg - Kirchstraße mit Sankt Anna Kirche, 1907
Annaberg-Buchholz. Lehrerseminar, 1910
Annaberg - Lehrerseminar, 1910
Annaberg-Buchholz. Logenstraße und Seminar, 1910
Annaberg - Logenstraße und Seminar, 1910
Annaberg-Buchholz. Barbara Uthmann-Denkmal, 1907
Annaberg - Marktplatz mit Barbara Uthmann-Denkmal, 1907
Annaberg-Buchholz. Panorama der Stadt, 1907
Annaberg - Panorama der Stadt, 1907
Annaberg-Buchholz. Panorama der Stadt und brücke, 1910
Annaberg - Panorama der Stadt und brücke, 1910
Annaberg-Buchholz. Panorama Turnergasse, 1910
Annaberg - Panorama Turnergasse, 1910
Annaberg-Buchholz. Rathaus am Marktplatz, 1907
Annaberg - Rathaus am Marktplatz, 1907
Annaberg-Buchholz. Stadttheater am Kaiser Wilhelm Straße
Annaberg - Stadttheater am Kaiser Wilhelm Straße, 1907
Annaberg-Buchholz. Stadttheater, 1910
Annaberg - Stadttheater, 1910
Annaberg-Buchholz. Wolkensteiner Straße, 1910
Annaberg - Wolkensteiner Straße, 1910
Annaberg-Buchholz. Friedrich der Weise-Denkmal, 1908
Buchholz - Friedrich der Weise-Denkmal am Marktplatz, 1908
Annaberg-Buchholz. Marktplatz, 1910
Buchholz - Marktplatz, 1910
Annaberg-Buchholz. Panorama der Stadt, 1910
Buchholz - Panorama der Stadt, 1910
Annaberg-Buchholz. Panorama der Stadt, 1929
Buchholz - Panorama der Stadt, 1929

Überblick Stadtgebiete von Annaberg-Buchholz

Stadtteil Annaberg

Die Annaberger Geschichte reicht zurück ins Jahr 1491, als Caspar Nietzelt am 28. Oktober 1491 einen reichen Silbergang entdeckte. Die Kunde von diesem Schatz löste das "große Berggeschrey" aus und führte zu einem "Silberrausch" im Erzgebirge. Innerhalb kurzer Zeit siedelten sich zahlreiche Bürger an. Daraufhin gründete Herzog Georg der Bärtige am 21. September 1496 die "Neue Stadt am Schreckenberg", das spätere St. Annaberg.

Die herzogliche Förderung wird u. a. an der Verleihung von Stadt- und Bergrechten (1497), der Einrichtung von Münze und Bergamt (1498) und der Grundsteinlegung zur größten spätgotischen Hallenkirche Sachsens, St. Annen (1499) deutlich. Im Jahr 1502 begann der Bau eines großen Franziskanerklosters und der Bergkirche St. Marien. Zwischen 1503 und 1540 wurde die Annaberger Stadtmauer errichtet. Bereits 1530 war St. Annaberg nach Freiberg die zweitgrößte Stadt in Sachsen. Namen wie Adam Ries, Barbara Uthmann und Friedrich Mykonius, Hans Hesse und Hans Witten sind mit der frühen Stadtgeschichte verbunden.

Über Jahrhunderte prägte der Bergbau das örtliche Leben. Ab etwa 1560 kamen Klöppeln und Bortenwirken als Einnahmequellen hinzu. Die Gewerbefreiheit in Sachsen (1861), der Bahnanschluss (1866) und der gewonnene deutsch-französische Krieg (1871) führten am Ende des 19. Jahrhunderts zu einem großen Aufschwung der Stadt. Die glanzvolle wirtschaftliche Entwicklung schuf städtebauliche Werte, die sich vielfach bis heute erhalten haben.

Heute ist der Stadtteil Annaberg das verwaltungstechnische, touristische und wirtschaftliche Zentrum des Erzgebirgskreises. Landratsamt und Stadtverwaltung, Finanzamt und Polizeirevier, IHK, Kreishandwerkerschaft sowie Handelsverbände haben hier ihren Sitz.

Ebenso haben Krankenkassen, Kreditinstitute sowie das Erzgebirgsklinikum den Stadtteil als Standort gewählt. In zwei Gewerbegebieten haben sich zahlreiche Firmen angesiedelt.

Bedeutende Sehenswürdigkeiten sind Annenkirche, Erzgebirgsmuseum und Adam-Ries-Museum, aber auch die Manufaktur der Träume sowie die Bergkirche mit der Bergmännischen Krippe. Klöppel- und Schnitzertage, Modenacht und Klosterfest, Bauernmarkt und Weihnachtsmarkt sind besondere Veranstaltungshöhepunkte.

Stadtteil Buchholz

Der Stadtteil Buchholz ist seit Jahrhunderten durch eine außergewöhnliche Terrassenstruktur geprägt. Etwa zehn Höhenmeter über der Flussaue liegt das historische Buchholzer Zentrum mit dem Rathausplatz, dem Buchholzer Rathaus und dem Denkmal Friedrichs des Weisen. Entlang der Karlsbader Straße befindet sich das heutige Geschäftszentrum von Buchholz. Darüber thront auf erhöhtem Platz die St.-Katharinen-Kirche mit dem Hauptaltar der einstigen Klosterkirche aus der Zeit der Stadtgründung.

Mit der Silberlandhalle, dem Erlebnisfreibad und sehr aktiven Vereinen ist Buchholz ein wichtiges Zentrum des Sports. Ein großer Eigenheimstandort, sanierte Bildungsstätten, attraktive Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie viel innerstädtisches Grün geben dem Stadtteil auch als Wohnstandort Bedeutung. Ein landschaftlich schönes Umfeld, Hotels, Fremdenzimmer und Pensionen laden Touristen zum Besuch ein.

Ortsteil Frohnau

Der Ortsteil Frohnau ist seit 1397 nachgewiesen. In einer Urkunde belehnt darin Heinrich I., Burggraf von Meißen, den Richter Paul Richter mit einem Waldstück, das von einem Weg durchschnitten war, "der da gehet von Geyersdorff bis ghen Fronaw". Im Oktober 1491 fand Caspar Nietzel am Schreckenberg einen ertragreichen Silbergang. Dieser Fund führte zum "Berggeschrei im Erzgebirge" und damit zu einer verstärkten Besiedlung der Region.

Heute hat der Tourismus in Frohnau besondere Bedeutung. Weithin bekannt ist der Ort durch das erste technische Denkmal Sachsens, den berühmten Frohnauer Hammer. Als Getreidemühle wird er im 15. Jahrhundert erstmals erwähnt. Im Garten des Gebäudes wurde am 21. September 1496 die "Neustadt am Schreckenberg", das spätere Annaberg, gegründet. Seit 1910 wird der Frohnauer Hammer mit seinem voll funktionsfähigen Hammerwerk aus dem 17. Jahrhundert museal genutzt. Künftig sollen er und das einstige Frohnauer Bergrevier Teil des UNESCO-Welterbes "Montanregion Erzgebirge" werden.

Mit dem Besucherbergwerk und der Bergschmiede "Markus Röhling", mit dem Fundort des ersten Silbers im Annaberger Bergrevier sowie einem interessanten Bergbaulehrpfad finden sich wichtige bergbauliche Sachzeugen auf Frohnauer Fluren.

Attraktive Angebote gibt es im Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz, Haus "Louise-Otto-Peters". Der idyllische Wohnpark bietet Senioren angenehmes Leben und Wohnen. Die große Gartenbahn und der Tierpark ziehen jährlich Tausende Gäste in ihren Bann.

Im Fröbel-Kindergarten wird ein beispielgebendes pädagogisches Konzept verwirklicht. Das Wirtschaftsleben des Ortes ist durch die weltweit aktive Handtmann-Gruppe sowie Handwerksbetriebe geprägt. Seit dem 1. Januar 1996 ist Frohnau ein Ortsteil der Stadt Annaberg-Buchholz.

Ortsteil Geyersdorf

In idyllischer Lage am Nordosthang des Pöhlbergs liegt Geyersdorf. Die ehemals bäuerliche Ansiedlung erlangte bereits im 14. Jahrhundert durch den Bergbau Bedeutung. Über Jahrhunderte wurde im St. Briccius - der ältesten Grube im Annaberger Bergrevier - Kupfer und Silber gefördert.

Die Familie Uthmann hatte hier eigenen Besitz. Heute bestimmen die Erzgebirgische Backwaren GmbH, ein weltweit agierender Betrieb, sowie Gewerbe- und Handwerksbetriebe den wirtschaftlichen Rhythmus des Ortes.

Mit dem Naherholungsgebiet Pöhlberg, den einmaligen Heckenfluren am Osthang, dem landschaftlich schönen Pöhlatal sowie dem Hagebuttenweg gibt es attraktive Angebote für Touristen und Erholungssuchende. Seit dem 1. Januar 1999 sind die Geyersdorfer auch Bürger von Annaberg-Buchholz.

Ortsteil Kleinrückerswalde

Südlich des Stadtzentrums, am Südwesthang des Pöhlbergs liegt der Ortsteil Kleinrückerswalde. Das einstige Dorf wird 1397 in einer Urkunde erstmals erwähnt. Ehemals gehörte es zur Herrschaft Belberg der Grafen von Schlick. Im Jahr 1414 wurde es an den Markgrafen von Meißen verkauft. Landwirtschaft, Bergbau, ab dem 16. Jahrhundert auch Bortenwirken und Klöppeln, gehörten zu den Haupteinnahmequellen der Bewohner. Einst hatte es den Charakter eines Waldhufendorfes. Bäuerlicher Landbesitz schloss sich dabei als breiter Streifen an die Hoflage an.

Im 15. und 16. Jahrhundert gewann der Bergbau durch reiche Silberfunde rasch an Bedeutung. Nördlich von Kleinrückerswalde ließ Herzog Georg 1496 die "Neue Stadt am Schreckenberg", das spätere Annaberg, zum Teil auf den Fluren des Ortes gründen. Südlich der Ortslage erschlossen Bergleute, u. a. mit der Grube "Himmlisch Heer", eines der ergiebigsten Bergwerke des Erzgebirges. 1536/37 wurden hier mit 9,2 t Silber die höchsten Ausbeuten des Annaberger Bergreviers erzielt.

Mit der einstigen Margarethenkirche, 1414 als Wehrkirche erbaut, besitzt Kleinrückerswalde heute das älteste Gebäude der Stadt. Kirchlich bildete der Ort bis 1506 eine eigenständige Parochie. Danach wurde die örtliche Kirchgemeinde von der Annaberger Hospitalkirche verwaltet. Im Jahr 1570 wurde das Dorf dem Annaberger Rat von Kurfürst August abgekauft und dem Annaberger Mühlenamt zugeschlagen. Zwischen 1699 und 1701 gab es im Ort für kurze Zeit Hexenverfolgungen.

Am 1. August 1906 wurde an der Bahnstrecke Königswalde - Annaberg-Buchholz, oberer Bahnhof eine Ladestelle für Güterverkehr eingerichtet. Seit 1912 ist Kleinrückerswalde ein Ortsteil der Stadt Annaberg.

Heute sorgen zwei Posamentenbetriebe sowie weitere Firmen, das Berufliche Schulzentrum für Technik, Ernährung und Wirtschaft, eine Grundschule, eine Förderschule sowie ein Gewerbegebiet für eine funktionierende Infrastruktur. Kleinrückerswalde bietet mit familienfreundlichem Wohnen, attraktiven Eigenheimstandorten sowie modernen Mehrfamilienhäusern angenehmes Wohnen im Grünen. Rad- und Wanderwege sowie der Mountainbike-Track "Stoneman Miriquidi" laden zu aktiver Freizeitgestaltung ein. Mit der Bundesstraße 95 Chemnitz - Oberwiesenthal ist der Ort gut an überregionale Verkehrswege angebunden.

Quelle: www.annaberg-buchholz.de


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