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Alte Historische Fotos und Bilder Beetzendorf, Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures Beetzendorf, Saxony-Anhalt

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Wappen Beetzendorf

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Geschichte von Beetzendorf, Sachsen-Anhalt in Fotos
History of Beetzendorf, Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Beetzendorf ist eine Gemeinde in der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile (mit Wohnplätzen):

Audorf, Bandau, Beetzendorf (mit Fuchshütte), Darnebeck, Groß Gischau, Hohentramm, Jeeben, Käcklitz, Klein Gischau, Mellin, Neumühle (mit Schloss Neumühle), Peertz, Poppau (mit Ökodorf Sieben Linden), Siedengrieben, Stapen, Tangeln, Wohlgemuth

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 3 170

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Beetzendorf. Bahnhofstraße, um 1920
Bahnhofstraße, um 1920
Beetzendorf. Schule, um 1910
Schule, um 1910
Beetzendorf. Schwimmbad
Schwimmbad
Beetzendorf. Steinweg
Steinweg
Beetzendorf. Steinweg, Altes Herrenhaus, Feierabendheim, Teich im Park, 1961
Steinweg, Altes Herrenhaus, Feierabendheim, Teich im Park, 1961
Beetzendorf. Steinweg, Badeanstalt, 1960
Steinweg, Badeanstalt, Oberschule, Internat, Freilichtbühne und Ruine, Mühlenteich, 1960
Beetzendorf. Steinweg, Postamt, 1966
Steinweg, Postamt, 1966
Beetzendorf. Steinweg, Stölpenbad, 1981
Steinweg, Stölpenbad, Erweiterte Oberschule 'Karl Marx', 1981

Geschichte

Beetzendorf entstand mit hoher Wahrscheinlichkeit im Schutz einer im Sumpf gelegenen Burg, der Burg Beetzendorf (Becendorf). Die erste Erwähnung erfolgt nach Angaben von Beckmann um 1204, wonach die Burganlage von der Familie von Kröcher pfandweise in die Hände der Familie von der Schulenburg gelangte. Seit 1340 ist die Burg im Besitz des Geschlechts derer von der Schulenburg, nachdem sie ihren Stammsitz, die Schulenburg bei Stappenbeck nahe Salzwedel verlassen hatten. Beetzendorf wurde in den folgenden Jahrhunderten zum Familienhauptsitz des Geschlechts. Die Besitzungen hier und in Apenburg waren ihre Stammgüter, die den Kern ihrer Grundherrschaft bis ins 19. Jahrhundert sicherten.

Bis um 1600 erhielt die Burg Beetzendorf einen festungsartigen Ausbau mit Wassergräben. Die Burganlage wertete das Geschlecht auf, das von da an als schlossgesessen, zur oberen Stufe des altmärkischen Adels gehörte. Im 17. Jahrhundert siedelten sich die Mitglieder der adligen Familie im Dorf Beetzendorf und der Umgebung an, sodass die Befestigungsanlagen nutzlos wurden. Im Dreißigjährigen Krieg war die Burg nicht mehr verteidigungsfähig. Die letzte Kanone wurde 1642 verkauft; 1780 wurden weitere Teile der Burganlage abgerissen. Heute sind von der Burg nur noch Ruinen übrig, die im Hochwald des Beetzendorfer Parkes liegen. Es handelt sich um das nördliche Burgtor, das im 19. Jahrhundert rekonstruiert und an das im 20. Jahrhundert eine Freilichtbühne angebaut wurde. Unweit davon befindet sich der etwa 20 Meter hohe Bergfried aus rotem Backstein. Am Rande des Parks wurde eine Sumpfzypressenallee angelegt.

Quelle: de.wikipedia.org

Überblick von Beetzendorf

Beetzendorf wird vom idyllischen Flüßchen „Jeetze“ durchquert. Ein Spaziergang durch den Park mit seinen dendrologischen Raritäten, einer Vielzahl seltener Gehölze und artenreicher Vogelwelt, bietet dem Besucher eine Oase der Entspannung. Jedes Jahr am ersten Juliwochenende findet in diesem Park das traditionelle Parkfest mit vielen kulturellen Höhepunkten statt.

Der Ort Beetzendorf, so kann man heute mit Bestimmtheit sagen, wurde schon lange vor dem Jahre 1200 angesiedelt, so dass Beetzendorf reichlich über 800 Jahre alt sein muss. Die jetzige Marienkirche wurde 1736 erbaut. Sie ist ein barocker Zentralbau mit Achteckturm und innen mit klassizistischer Altarwand, Kanzel und Orgel ausgestattet.

Im Ortsteil Audorf befindet sich eine sehr eindrucksvolle Kirche, deren Ausstattung sich in seltener Vollständigkeit befindet. Es handelt sich um eine spätromanische Feldsteinkirche, die wohl schon vor Jahrhunderten Bauschäden aufwies und deren Mauerwerk durch hölzerne Anker gehalten wird, die außen sichtbar sind. Von Audorf nur 1 km entfernt liegt inmitten von Wiesen, Feldern und Wäldern das kleine Dörfchen Käcklitz. Hier wurde 1992 ein Reiterhof gegründet. Stundenlang kann man von hier aus in das Gelände reiten und die Natur genießen.

Die Ortsteile Bandau, Poppau und Peertz bildeten bis 2008 die Gemeinde Bandau. Erst 1691 bildeten sich aus den Wüstungen Bandau und Leichow ein Gut, welches den Namen Leichau trug. Südlich von Peertz liegt die Ruine der alten Kirche, welche die Lage des ehemaligen Dorfes kennzeichnet. Der OT Poppau liegt in der Mitte der acht umliegenden Ortschaften, die alle durch direkte Wege zu erreichen sind. Im Dorfteich befindet sich ein Stein. Von diesem Punkt, so erzählt eine Sage, wurde vor langer Zeit die Welt vermessen. In alle Himmelsrichtungen, wie es die acht Wege, die sich hier kreuzen, anzeigen, mußte die Messkette ausgelegt werden. Als die langwierige Messung beendet war und bestätigte, dass hier der Mittelpunkt der Welt zu Recht lag, wickelte man ein Stück der eisernen Kette um den Stein.

Entlang der Landstraße östlich von Beetzendorf erreicht man das idyllisch gelegene Örtchen Siedengrieben. Ein sehenswertes Torhaus steht im Ortsteil Stapen. Es gehört zum Hof des Reichstagsabgeordneten Schulze-Stapen und wurde restauriert. Ein gesonderter Stein mit zwei eingravierten Jahreszahlen 1667-1867 begrenzt die Gemarkung Poppau, Hohentramm und Siedengrieben.

Den Mittelpunkt des OT Jeeben bildet die Dorfkirche, eine romanische Basilika aus dem Jahr 1127. Damit ist diese Dorfkirche um einige Jahre älter als das Klosterstift in Diesdorf. Als Baumaterial wurden mehrfarbige behauene Feldsteine verwendet. Im Turm soll sich einst ein Samenkorn zu einem Baum entwickelt haben, der durch seine Größe das Mauerwerk des Turmes zerstört hat. Im heutigen Turm befindet sich die Kirchenglocke, die nach Schätzungen aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammt. An der Empore befindet sich ein Schnitzbalken, der noch zu Lebzeiten Luthers um 1543 gefertigt wurde.

Der Wismarer Forst und der Heydauer Forst sind bestimmend für das Landschaftsbild des OT Mellin. Ob mit Pferd oder Kutsche, mit dem Fahrrad oder als Wandersmann, lassen sich die Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten entdecken. Auf einem Wanderweg entlang eines Quellgebietes in Richtung Tangeln führt der Altmarkrundkurs durch Mellin.

Unweit vom Bruch liegt am Tangelnschen Bach, umgeben von Wiesen der OT Tangeln. Hier finden wir eine romantische Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche in Tangeln gehört zu den sieben verkehrten Kirchen, d.h. der Turm steht in Richtung Osten.

Südlich von Beetzendorf liegt der OT Wohlgemuth. Er entstand ursprünglich aus dem Vorwerk Wohlgemuth und wurde nach dem zweiten Weltkrieg durch die Ansiedlung von Neubauern in Folge der Bodenreform erweitert.

Quelle: beetzendorf-diesdorf.de



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