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Alte Historische Fotos und Bilder Calvörde, Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures Calvörde, Saxony-Anhalt

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Calvörde

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Geschichte von Calvörde, Sachsen-Anhalt in Fotos
History of Calvörde, Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Calvörde ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. In der Gemeinde befindet sich eine Außenstelle der Verbandsgemeinde Flechtingen.

Die Gemeinde Calvörde hat folgende Ortsteile:

Flecken Calvörde, Berenbrock, Dorst, Elsebeck, Grauingen, Klüden, Lössewitz, Mannhausen, Velsdorf, Wegenstedt, Zobbenitz

Des Weiteren gibt es folgende inoffiziellen Bezeichnungen für Ortsteile:

Hünerdorf, Neustadt

Als Wohnplätze sind ausgewiesen:

Kämkerhorst, Piplockenburg, Kolonie Mannhausen, Kolonie Langehorst, Kolonie Wegenstedt, Damm-Mühle

Gründungszeitpunkt:

Einwohner:

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Calvörde. Bahnhof, 1961
Bahnhof, 1961
Calvörde. Bahnhofstraße mit Molkerei
Bahnhofstraße mit Molkerei
Calvörde. Breite Straße, 1908
Breite Straße, 1908
Calvörde. Breite Straße, 1932
Breite Straße, 1932
Calvörde. Breite Straße, Kinder, 1903
Breite Straße, Kinder, 1903
Calvörde. Breite Strasse vom Markt gesehen, 1909
Breite Strasse vom Markt gesehen, 1909
Calvörde. Markt
Markt
Calvörde. Markt, Geschäfte, 1919
Markt, Geschäfte, 1919
Calvörde. Geschwister Scholl Straße
Geschwister Scholl Straße
Calvörde. Geschwister Scholl Straße
Geschwister Scholl Straße
Calvörde. Geschwister Scholl Straße
Geschwister Scholl Straße
Calvörde. Kirche, 1906
Kirche, 1906
Calvörde. Mittelschule, 1962
Mittelschule, 1962
Calvörde. Mittelschule
Mittelschule
Calvörde. Neustadtstraße, 1916
Neustadtstraße, 1916
Calvörde. Neustadtstraße mit Berufsschule, 1963
Neustadtstraße mit Berufsschule, 1963

Geschichte

Frühgeschichtliche Funde

Der Raum zwischen Elbe und Ohre war in der Frühgeschichte dünn oder gar nicht besiedelt. Erste Spuren für feste Siedlungsplätze für Calvörde und Umgebung finden sich in der Zeit von 600 bis 300 v. Chr. Im Calvörder Ortsteil Wegenstedt wurde ein mit 75 Gräbern belegter Friedhof entdeckt. Er wird der frühgermanischen Jastorfkultur zugerechnet. In dem Waldstück Mörderberg bei Calvörde fand sich ein Urnenfriedhof. Die Urnengruppe war von einem Steinkreis (Stelen) umgeben. Die Gräberfelder lagen auf einer Anhöhe. Stelenkreis und Lage auf einer Anhöhe sind typische Zeichen für die Jastorfkultur. Solche Gräber wurden immer außerhalb der Siedlungsplätze angelegt. Daraus ist zu schließen, dass es schon 300 Jahre v. Chr. in Calvörde einen festen Siedlungsplatz gab, ohne dass man weiß, wo sich dieser befunden hat und wie lange er Bestand hatte.

Mittelalter

Calvörde wurde 1196 erstmals urkundlich erwähnt. Wo sich heute eine Brücke über die Ohre befindet, gab es eine Furt durch den Fluss. Dort querte die von Südosten kommende und von Leipzig über Magdeburg nach Lüneburg und Hamburg führende Lüneburger Heerstraße den Fluss. Eine zweite Handelsstraße, von Braunschweig kommend, stieß dazu.

Der Leipziger Sprachforscher Jürgen Udolph leitet den Namen ab aus der mittelniederdeutschen Sprachwendung "to der, bi der kalen forde", „bei der kahlen (wenig bewachsenen) Furt“. Eine örtliche Überlieferung schreibt die Entstehung der Furt einem Mann namens Kale zu, so dass der Name also Kales-Förde (Überfahrtsstelle des Kale) bedeutet.

Im 11. Jahrhundert versuchten die Wenden, den Übergang über die Ohre zu sichern, doch nach der Assimilierung durch die Deutschen im 12. Jahrhundert sicherten die Dynastenfamilien der Ohregegend die Region um Calvörde. Diese Dynastenfamilien nannten sich von Hildesleve, von Amensleve und von Grieben. 1208 starb Otto von Grieben, und die Burg und die Güter gingen an seinen Schwiegersohn Ulrich von Regenstein, dessen Nachkommen sich auch mehrere Jahrhunderte hier aufhielten (darunter auch Albrecht und Heinrich von Regenstein). Die Calvörder Einwohner hatten Gartenzins und Wiesenzins abzugelten, sowie einen Teil der Ernte.

Im späten 13. Jahrhundert wurde die Burg Calvörde erstmals erwähnt. Sie wechselte in den folgenden Jahrhunderten mehrfach ihren Besitzer. 1571 wurden Burg und Ort (mit dem Hünerdorf) unter Herzog Julius von Braunschweig Teil des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel. Die Burg diente als herzögliches Witwengut. 1737 wurde die baufällig gewordene Burg abgetragen.

Im Jahre 1306 erschien ein Hans von Eilsleve und 1331 ebenso Bruno, Johann und Gebhard, alle genannt Eilsleve, wahrscheinlich alles Lehensträger der Herren von Regenstein. 1318 bis 1344 war Otto der Milde von Braunschweig und 1323 bis 1334 seine Gemahlin Agnes im Besitz der Burg und des Ortes. Ottos Nachfolger war Magnus von Braunschweig. Die Braunschweiger gaben mehreren adligen Familien für längere Zeit die Burg und die Güter als Pfandbesitz ab. 1343 kam Fritz von Wedderden in den Pfandbesitz, und 1357 sein Bruder Gerhard für 1400 Stendalschen Silbers. Beide schenkten 1369 dem Altar der Burgkapelle ein Freihaus an der neuen Stadtbrücke und machten sonstige kirchliche wohltätige Stiftungen in Calvörde.

Schon im 14. Jahrhundert hatte Calvörde einige Stadtrechte und war daher von Wallgraben und Hege umgeben. Es gab auch zwei ordentliche Stadttore, das Gardelegener und das Magdeburger Tor. Auch besaß Calvörde 1343 einen Rat, der ein öffentliches Stadtsiegel führte. 1380 erbte der Sohn des Fritz von Wedderden, Gerhard genannt, die Ländereien, auch die seines Onkels Gerhard von Wedderden. 1396 kam Friedrich von Alvensleben in den Besitz der ausgestorbenen Wedderden, somit auch von Calvörde.

Neuzeit – Reformation – Dreißigjähriger Krieg

Mitte des 15. Jahrhunderts fielen viele kleine Dörfer um Calvörde wüst (Isern, Käsdorf, Ranten, Griebitz und Parwitz), und ihre Einwohner zogen nach Calvörde. Am 4. Juli 1492 brannte der Ort mitsamt der Kirche nieder, wurde aber nebst Kirche wieder aufgebaut. Am 11. Mai 1493 besuchte Herzog Heinrich der Ältere Calvörde und übergab Friedrich von Alvensleben das Patronat der Pfarrkirche in Calvörde (St.-Georgs-Kirche) und der dabei befindlichen Vikarien auf Zeit. 1518 starb Friedrich von Alvensleben und sein Sohn Matthias von Alvensleben erbte seine Güter. Durch seine milde Verwaltung war er sehr beliebt. Die Calvörder Einwohner genossen mehrere Weide- und Holzrechte in den nahen Calvörder Bergen. Zehn Jahre später kam Matthias von der Schulenburg, Gutsherr von Altenhausen, in den Pfandbesitz von Calvörde. Er brachte die Reformation in Calvörde in Gang. 1534 ging der Pfandbesitz an Andreas von Alvensleben, aber auch Ludolf X. von Alvensleben hatte Anteil. Dies währte aber nur bis 1559.

1561 wurde die zuvor aus Holz bestehende Hauptstraße mit Kieselstein gepflastert. 1568 wurde in Calvörde die erste Schule errichtet. 1571 wurden die Burg und der Ort unter Herzog Julius von Braunschweig Teil des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel und der Herzog vereinigte es mit seinem unmittelbaren Domänenbesitz (Uthmöden, Zobbenitz, Dorst und Born) um Calvörde. 1585 erteilte Herzog Julius von Braunschweig der Bürgerschaft in Calvörde einen Braugildebrief. Calvörde erhielt einen herzoglichen Amtmann, der viele Aufgaben hatte, darunter die gesamte Verwaltung, Administration der Grundstücke, Holzungen, Jagd und Gerichtsbarkeit. 1677 wurde in Calvörde die Amts-Ökonomie gesondert verpachtet und Forst- und Gerichtsverwaltung allmählich davon getrennt. Die Burg blieb im Besitz der Herzöge von Braunschweig, doch die Meierei und das Vorwerk unweit der Burg wurden zu Wohnungen der Beamten umgestaltet. Herzog Julius von Braunschweig hielt sich oft auf dem Schloss auf. Sein dritter Sohn, Joachim Carl, Dompropst zu Straßburg, lebte von 1608 bis 1615 auf diesem Schloss. Er schenkte der Calvörder Kirche den Altar, die Kanzel, den Taufstein und die Orgel.

Um den Anfang des 17. Jahrhunderts erhielt der Flecken das Privileg zu vier Jahrmärkten, wodurch sich Handel und Wandel dort sehr hoben. Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) wurde die Burg von kaiserlichen Truppen eingenommen; sie wüteten, raubten und brandschatzten im Amtsgebiet. Viele Einwohner verließen Haus und Hof. Im Herbst 1627 erhielt Calvörde einen kaiserlichen Schutzbrief und einige Truppen wurden von der Burg in den Ort verlegt. Am 29. April 1629 erfolgte die Übergabe des Amtes durch den kaiserlichen Kommissar, Oberst David Becker, Freiherr von der Ehre, an die Herzogin Anna Sophie von Braunschweig. 1635 wurde das nahe Zobbenitz durch kurländische Reiter halb eingeäschert.

1659 starb Herzogin Anna Sophie, und Burg und Amt Calvörde gingen wieder an den Herzog in Braunschweig. Die Burg wurde jetzt mit Militär besetzt. 1783 bis 1796 kam es zur Urbarmachung von Teilen des Drömlings, wobei die neu gewonnenen Flächen zu Weideland wurden.

Napoleonische Zeit und Restauration

Während der napoleonischen Zeit war Calvörde Hauptort des Kantons Calvörde im Königreich Westphalen (1807–1813); zum Kanton gehörten die Dörfer Wieglitz, Bülstringen, Flechtingen, Hasselburg, Lemsell, Hilgesdorf, Grauingen, Mannhausen, Wegenstedt und Etingen. Mit dem Wiener Kongress wurde Calvörde ein Teil des neugegründeten Herzogtum Braunschweig. 1809 wurde der Ort Hünerdorf nach Calvörde eingemeindet. 1814 wurde Calvörde mit dem Kreisamt Vorsfelde verbunden. 1827 entstand ein eigenes Kreisamt Calvörde.

In Calvörde waren viele Handwerke vertreten. Es gab Schuster, Zimmerleute, Tischler, Schneider, Hufschmied, Schlosser, Stellmacher und Drechsler. Um 1831 waren in Calvörde 24 Bierbrauer und elf Branntweinmeister ansässig. Der Ort hatte sich soweit entwickelt, dass ein Eisenbahnanschluss nötig wurde. 1891 wurde das Projekt einer Eisenbahnlinie Neuhaldensleben-Gardelegen-Salzwedel vorgestellt, an die Calvörde angebunden werden sollte. Dieser Plan wurde nicht umgesetzt.

Zweites Deutsches Kaiserreich und Erster Weltkrieg

Mit dem Friedensschluss nach dem Deutsch-Französischen Krieg am 18. Januar 1871 wurde an vielen Orten Bäume gepflanzt; in Calvörde wurden im Dreieck drei Bäume auf dem Zimmerplatz gepflanzt, sie sollen künftige Generationen von den vollbrachten Zeiten erzählen. 1873 brach eine Cholera-Epidemie aus, der viele Einwohner zum Opfer fielen. 1890 wurde eine Aktien-Stärkefabrik, welche die einzige im Braunschweiger Lande war, erbaut. Am 25. Juli 1900 wurde das 50-jährige Bestehen des Calvörder Schützenvereins gefeiert. Eine Badeanstalt wurde am 23. Juni 1902 eröffnet. Seit Jahren (ab 1894) bemühte man sich, einen Bahnanschluss an die Staatsbahnstrecke Magdeburg-Oebisfelde zu bekommen. Die Gemeinde sah sich veranlasst, eine eigene Kleinbahn Richtung Wegenstedt zu erbauen. Die Inbetriebnahme erfolgte am 1. Oktober 1909. 1910 wurde in einer Gemeinderatssitzung beschlossen, das jährlich vier große Jahr- und Viehmärkte stattfinden werden, und dass jeden Montag ein Wochenmarkt abgehalten werden darf. Das wohl größte Ereignis in der Zeit des deutschen Kaiserreichs war die Hundertjahrfeier in Calvörde am 9. März 1913. Feierlich wurde auf dem Marktplatz der 22 Tonnen schwere Gedenkstein aufgestellt. Er soll an die Nationale Befreiung von 1813 erinnern. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges änderte sich das Leben nur geringfügig. Der Krieg war weit weg, doch der Männermangel wurde spürbar, die Arbeiten auf den Feldern mussten Frauen erledigen, Hungersnöte breiteten sich gegen Ende des Krieges in Calvörde aus.

Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Nach der Novemberrevolution 1918 gehört Calvörde zum Freistaat Braunschweig. Das Leben in Calvörde änderte sich kaum, in den 20 Jahren gab es jeden Montag einen Rinder- und Schweinemarkt. Doch mit dem Nationalsozialismus endete das Marktleben in Calvörde. Calvörde hatte in den 1920er und 1930er Jahre ein vielseitiges und reichhaltiges Vereinsleben. So wurde das Schützenfest immer groß im Forstort Grieps gefeiert. 1935 bekam der Ort eine Wasserleitung mit sehr guter Wasserqualität, vorher hatte jedes Haus seinen eigenen Brunnen auf dem Hof. 1922 wurde auf dem Friedhof ein Kriegerdenkmal nach den Plänen von Professor Lüpke aus Braunschweig errichtet. 1927 erfolgt der Bau der Friedhofskapelle. Am 17. Februar 1924 veröffentlichte der Ortschronist August Oppermann das Calvörder Heimatlied Calvörde, am lieblichen Ohrestrand. Im März 1934 wurde mit dem Bau der Teilstrecke des Mittellandkanals bei Calvörde begonnen, schon 1935 wurde ein Umschlaghafen errichtet. Jetzt übernahmen Frauen wieder die Männerarbeiten auf dem Felde und in den unterschiedlichen Fabriken wie in der Stärkefabrik und der Konservenfabrik Herms. Im Frühjahr 1945 kamen die Alliierten (Briten und US-Amerikaner) aus Richtung Wegenstedt und Flechtingen; der Versuch, die Haldensleberbrücke zu sprengen, um die Alliierten aufzuhalten, wurde durch Calvörder vereitelt. Calvörde wurde eingenommen und der Marktplatz wurde Sammellager der Alliierten.

Nachkriegszeit, DDR und Wiedervereinigung

Nach den Beschlüssen des 1. EAC-Zonenprotokolls aus dem Jahre 1944 und dem Potsdamer Abkommen gehörte die braunschweigische Exklave Calvörde in Zukunft zur Provinz Sachsen der Sowjetischen Besatzungszone. Die Rote Armee zog in Calvörde ein und nahm sich Vieh, Nahrung und Baumaterial vom Volk. Sie baute im Calvörder Forst kleine Bunker, die heute noch stehen. An der ehemaligen Südgrenze nach Wieglitz wurde ein großes Tor errichtet, angebracht wurde am höchsten Punkt ein Roter Stern. Mit der Bodenreform 1946 änderte sich das Leben in Calvörde schlagartig, Flüchtlinge mussten aufgenommen werden. Calvörde wurde dem Landkreis Gardelegen zugeordnet und später dem Kreis Haldensleben. Das Leben normalisierte sich, 1952 wurden zwei Niederlassungen der VEAB (Volkseigener Aufkaufbetrieb) gegründet. 1951 wurde für die stark angestiegene Zahl der Katholiken eine katholische Kirche erbaut, ebenso entstanden die Konsumgenossenschaft Calvörde (1954) und eine Handelsorganisation (1958). Eine LPG wurde gegründet. 1955 wurde das Kino von Grund auf saniert. 1967 wurde die Kleinbahnstrecke stillgelegt und eine Omnibusverbindung eingerichtet. Der Forstort Grieps wurde zum Naherholungsgebiet im Bezirk Magdeburg. Am 8. Januar 1990 kam es in Calvörde zu einer Demonstration der Arbeiter. Am 6. Mai wurde zum ersten Mal in Calvörde eine freie und geheime Kommunalwahl durchgeführt; die CDU erhielt sechs Sitze und die SPD erhielt fünf Sitze im Calvörder Gemeinderat. Die evangelischen Kirchengemeinden gehören seit der Wiedervereinigung wieder zur Braunschweigischen Landeskirche. Ein Jahr nach der Wiedervereinigung wurde ein Gedenkstein zur Deutschen Einheit auf dem ehemaligen Bahnhofsvorplatz errichtet. Seit dem 16. April 2002 führt die Gemeinde Calvörde offiziell den Namenszusatz Flecken.

Historische Flurnamen und Wüstungen

Es gibt eine große Anzahl historischer Flurnamen in der Gemarkung von Calvörde, wie zum Beispiel: Teufelsküche, Bullenkuhle, Kälberwiese, Die Koly, Groß- und Klein Ranten, Große- und Kleine Stemmwiese, Hünerdorfer Kabeln, Büchenberg, Ruboldswinkel, Hinter dem Parwitz, Kleines Milchfeld, Holzgärten, Galgenbreite, Fillemaschbreite, Vogelsang, In den Glockenkuhlen, Hopfendämme, Die Dammjuch und Schadwiesen, Auf und vor der Dorfstelle, Auf der Rühme, Sponstädtwiesen, Am Holzgraben, Am Drastin, In der Räke, Märtenbreite, Am Hauptwachenber, Siechenbreite, Ochsenbreite, Fehn.

Forstflure: Isernhagen, Calvörder Berge, Griebs, Schierholz, Rantenhorst, Rohrberg.

Wüstgefallene Dörfer in der Calvörder Feldmark, auf die teilweise Flurnamen zurückgehen: Isernhagen, Parwitz, Kästorf, Griebitz, Ranten.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 2010 wurde die Gemeinde Calvörde aus den ehemaligen Gemeinden Berenbrock (mit Lössewitz und Elsebeck), Dorst, Grauingen, Klüden, Mannhausen, Velsdorf, Wegenstedt, Zobbenitz und dem Flecken Calvörde neu gegründet.

Quelle: de.wikipedia.org

Überblick von Unsere Ortsteile

Berenbrock

Umgeben von Grünland, Ackerflächen und Mischwäldern erweckt der Rundling Berenbrock einen ländlichen friedlichen Eindruck. Er wird im Mittelpunkt des Dorfes von einigen Großbauernhöfen geprägt. Durch den Ort verläuft die Landesstraße L 25, welche die Städte Haldensleben und Gardelegen verbindet. Die FFw und der Feuerwehrverein aus dem benachbarten Ortsteil Elsebeck, die ebenfalls für den Ortsteil Berenbrock zuständig sind, bereichern das kulturelle Leben dieses Dorfes mit. Sie organisieren gemeinsame Fahrten und Wanderungen. Der Ortsteil Berenbrock gehört zum Pfarrverband Calvörde-Uthmöden. Für kirchliche Veranstaltungen nutzen die Berenbrocker Gemeindemitglieder die kleine Kapelle im Ortsteil Elsebeck bzw. die St.-Georg Kirche in Calvörde

Elsebeck

Nur einen Kilometer ist der Ort Elsebeck vom benachbarten Berenbrock entfernt und hat damit aus landwirtschaftlicher Sicht die gleiche Struktur. Eine kleine Kapelle mitten im Ort, Ende des 19. Jh. errichtet an der Verbindungsstraße zwischen Gardelegen und Haldensleben, wird regelmäßig zu Gottesdiensten genutzt. Der Feuerwehrverein sowie die FFw gestalten das dörfliche Leben. Wanderungen, Ausflüge und die Pflege von Bräuchen sind fester Bestandteil der Vereins- und Institutionsarbeit. Im ehemaligen Kindergarten, dem heutigen Dorfgemeinschaftshaus haben sich die Jugendlichen einen Raum zur Nutzung als Jugendclub hergerichtet.

Lössewitz

Lössewitz findet bereits 1265 als „Lüssewitz“ Erwähnung. Einen Kilometer abseits der Landesstraße von Gardelegen nach Haldensleben liegend ist der Ort durch Grünland bis hin zum Flüsschen Wannewe und Ackerflächen sowie Mischwald geprägt. Lössewitz gehört seit 1539 zur Burg Calvörde. Da der Ort über keine Kirche verfügt, wurde er bereits 1594/1599 nach Calvörde eingepfarrt.

Flecken Calvörde

Der OT Flecken Calvörde liegt nordwestlich im Landkreis Börde. Östlich des Ortes fließt die Ohre und westlich der Mittellandkanal eine der wichtigsten Wasserstraßen Sachsen-Anhalts. Mit der Errichtung des Mittellandkanals in den 30er Jahren hat der Flecken Calvörde auch einen Hafenanschluss erhalten.

Die erste Urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1196 zurück. Geprägt wurde dieser Ort durch eine Wasserburg, die Mitte des 14. Jahrhunderts in den Besitz der Braunschweigschen Herzöge gelangte. Nach Aufzeichnungen kann die Anlage als Sumpf- und Wasserburg identifiziert werden.

Über 600 Jahre von 1343 bis 1945 gehörte der Ort Calvörde zum Herzogtum Braunschweig. Das bezeugen z. B. gegenwärtig noch verschiedene Grenzsteine, die wir in Wald und Feldmark vorfinden.

Seit 1991 ist die ev. luth. Kirchengemeinde Calvörde, die dem Pfarrverband Calvörde-Uthmöden angehört, wieder ein Teil der braunschweigischen Landeskirche.

Dieses Stück Geschichte dokumentiert das Ortswappen. Es zeigt ein gespaltenes Wappenschild mit dem Braunschweiger Löwen und drei Hopfendolden als Bezug auf den einstigen Hopfenanbau.

Zur Besonderheit von Calvörde ist zu erwähnen, dass der Ort spätestens im 14. Jh. zum Flecken – das ist eine alte historische Bezeichnung mit einer zentralörtlichen Funktion, erhoben wurden ist.

Orten mit dieser Bezeichnung wurden damals bestimmte städtische Rechte verliehen in Bezug auf das Gewerbe.

Handel und Kleingewerbe bildeten Jahrhunderte lang den Schwerpunkt noch vor der Landwirtschaft. Diese Tradition ist bis heute erhalten geblieben. So war es seitens der Kommune eine zukunftsorientierte Entscheidung, Gewerbefläche zu erwerben und für Interessenten bereit zu stellen. Das über 45 ha große voll erschlossene Gewerbegebiet erfreut sich einer über 90 prozentigen Auslastung.

Der Flecken bietet herrliche Ausflugsziele in die Calvörder Berge, der Ohreniederung und nördlich in den Naturpark Drömling. Für Wanderer und Radfahrer sind die Feldwege entlang der Ohre und dem Mittellandkanal sehr interessant. Für Wassersportfreunde lädt der Sportboothafen am Mittellandkanal zum Anlegen und Verweilen ein.

Das sportliche- und kulturelle Leben im Flecken Calvörde wird mit großem Engagement von den Vereinen und Institutionen organisiert. Ein besonderer Höhepunk ist das jährliche Große Reitturnier im Grieps, das vom Reit- und Fahrverein Calvörde veranstaltet wird.

Nach wie vor ist der Ortsteil Flecken Calvörde ein zentraler Ort für die Versorgung der umliegenden Dörfer. Die hervorragende Infrastruktur (Einkaufsmärkte, Sekundarschule, Hort, integrative Kindertagesstätte, Banken, Tankstelle, Autohäuser, Reifen- und Kfz-Service, Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Tierarzt, Apotheke, Physiotherapie, Postfiliale, Friseure, betreutes Wohnen, altersgerechte Wohnungen u.v.a.m.) wird diesem Anspruch gerecht.

Dorst

Aus einem ehemaligen kleinen Vorwerk mit Schafzucht, Forstwirtschaft, einer Ziegelei, einem Torfstich und ganz unbedeutender Landwirtschaft hat sich der Ort Dorst zu einem dörflichen Schmuckstück entwickelt. Entlang der Dorfstraße fallen Besuchern gepflegte Häuser und Vorgärten sofort ins Auge. Mitten im Ort befindet sich ein einzigartiges Gutshaus von ungewöhnlichem Ausmaß und ebenso ungewöhnlicher baukünstlerischer Qualität. Ein Klinkerbau aus den Jahren 1922/23 mit Rundtürmen, Auffahrtsrampe und Freitreppe, Figurenschmuck und Skulpturen. Mehrere Miets-Wohnungen befinden sich in diesem Gebäude. Auch ein Gemeinschaftsraum ist hier eingerichtet, der für Zusammenkünfte für die Mitglieder des Heimatvereins Dorst, für Seniorennachmittage und private Familienfeiern genutzt werden kann und in dem ebenso Gottesdienste abgehalten werden. Des Weiteren hat die Freiwillige Feuerwehr Dorst ihr Domizil in diesem Haus. Der Heimat- und Kulturverein Dorst und die FFW Dorst tragen mit ihren Veranstaltungen und der Pflege von Bräuchen, wie das Abbrennen des Osterfeuers, zur Geselligkeit und zum Zusammenhalt im Ort bei. Der Ortsteil Dorst bildet mit dem nahe gelegenen Ort Zobbenitz eine Kirchengemeinde, die dem Pfarrverband Calvörde-Uthmöden zugehörig ist.

Grauingen

Die Dorfanlage des Ortes Grauingen, die der Form eines Hufeisens ähnelt, weist darauf hin, dass es wendischen Ursprungs ist. Auch die jetzt noch vielfach vorhandenen Kopfweiden, die Lieblingsbäume der alten Wenden, sind Ausdruck für deren ehemalige Ansiedlung. Grauingen ist von je her ein Dorf, in dem Ackerbau und Viehzucht betrieben wurden. Aber auch einige Handwerker bestritten ihren Lebensunterhalt mit dieser Arbeit. Im Rahmen der Dorferneuerung ist es hier gelungen, eine Infrastruktur zu schaffen, die beispielgebend ist. Neue Straßen, Gehwege, Plätze, Grünbereiche, Bepflanzungen sowie ein neuer Spielplatz werten den Ort enorm auf. Eine sehr alte Tradition, die jährlich immer wieder fortgeführt wird, ist die Weihnachtsfeier mit Grauinger Erwachsenen und Kindern im dortigen großen Gemeindesaal. Diese Einrichtung mit angebauter Gaststätte wird sowohl für örtliche als auch private Veranstaltungen vielfach genutzt. Zu den kulturell-sportlichen Höhepunkten zählt in Grauingen das alljährliche Dorf- und Feuerwehrfest für Jung und Alt. Veranstaltungsort ist jeweils der neu gestaltete Spielplatz mit seiner guten Ausstattung und herrlichen Kulisse.

Klüden

Wenn auch der Ortsteil Klüden zum Landkreis Börde gehört, so ist es dennoch das südlichste Dorf der Altmark. Der Dorfkern, ein Rundling mit verschiedenen Wohnbauten im Jugendstil im Zusammenspiel mit einigen Fachwerkbauten, vermittelt ein gepflegtes Gesamtbild. Darin eingeschlossen sind die instandgesetzten Straßen, Pflasterungen und neu geschaffenen Grünanlagen. Die ehemalige Schule wurde zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut und bietet Platz für Veranstaltungen und private Anlässe verschiedener Art. Das jeweils im Juli stattfindende Volks- und Feuerwehrfest ist inzwischen zu einer Tradition herangewachsen. Auch das Kegeln auf einer freien Anlage am Sportplatz Klüden wird von Einwohnern und Gästen gern angenommen. Ein alter Ausspruch in Mundart: „In Klüd´n“, da hört man wedder sloan noch lüün. Da hängt de Gloch en Beernboom“, deutet darauf hin, dass es in der kleinen Gemeinde keine Kirche mit Glockenturm gibt und dass bei der alten Schule ein Birnbaum gestanden hat, neben dem die Schulglocke hing. Das Pfingstbaumaufstellen und das Abbrennen des Osterfeuers gehören zu den alten Bräuchen, die hier bis zum heutigen Tag gepflegt werden.

Mannhausen

Im herrlichen Naturpark Drömling liegt die Gemeinde Mannhausen. Auffallend ist ihr weiträumig angelegter Dorfplatz mit reichem Lindenbestand. Besonders geprägt wird diese Fläche von einem großen Bauernhaus mit einem eindrucksvoll hervortretenden Fachwerkgiebel und einer damit insgesamt handwerklich interessanten Architektur. Das ebenfalls am Dorfplatz gelegene alte Schulgebäude mit seinem Giebeltürmchen ist ein Bau, der als Denkmal zur Ästhetik des Ortsbildes mit beiträgt. Die Gemarkung des Ortsteiles Mannhausen erstreckt sich mit ihren Feldern, Wiesen und Wäldern von der Ohre und dem Mittellandkanal bis in den Naturpark. Seit vielen Jahren ist der Drömling im Nationalparkprogramm aufgeführt. Sichtbar positiv verändert hat sich das Ortsbild von Mannhausen im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms. Straßen Wege und Plätze wurden neu gestaltet und auch der Friedhof erhielt ein schöneres Aussehen. Die nahe am Ort gelegene und zugehörige Kolonie Piplockenburg ist ein beliebtes Ausflugsziel. Eine Gaststätte mit Pensionsbetrieb bietet Kutschfahrten durch den Naturpark an. Auch Wasserbüffel kann man dort beobachten. In der Drömlings-Informations-Station können sich Besucher über die Gegebenheiten des Niedermoorgebietes informieren und seine Vogelarten und Pflanzen kennen lernen. Einen alljährlichen sportlichen Höhepunkt in Mannhausen bilden die Wettkämpfe der Jugendfeuerwehren, Männer-, Frauen- und Jugendmannschaften um den „Drömlingspokal“. In der Sportart Fußball bildet Mannhausen eine Einheit mit dem Ortsteil Velsdorf.

Velsdorf

Nordwestlich von Calvörde hinter dem Waldgebiet „Isernhagen“ liegt der Ortsteil Velsdorf. Fahrrad- und Wanderwege führen in die um den Ort gelegenen Wälder oder in den Naturpark Drömling. Geprägt wird das Bild des Ortsrandes von einem alten Eichenbestand. Ein Schmückstück des kleinen Dorfes und gleichzeitig ein kultureller Mittelpunkt ist das Bürgerhaus. Verschiedene Freizeitangebote finden wir hier vor. Sportler des Vereins „Sportgemeinschaft Velsdorf/Mannhausen e. V.“ trainieren aktiv Fußball auf dem hervorragenden Fußballrasenplatz, der als Austragung von Punktspielen dient. Dazu steht den Sportlern ein Vereinsheim mit Clubraum und Umkleideräumen zur Verfügung. Des Weiteren bietet der Schützenverein Velsdorf auf der am Ortsrand befindlichen Schießanlage Trainingsmöglichkeiten an. Beide Vereine sind seit Jahren Organisatoren des Sport- und Schützenfestes, welches traditionell jeweils am 1. Maiwochenende durchgeführt wird.

Wegenstedt

Der Ort Wegenstedt wird geprägt von einer schönen landwirtschaftlichen Lage mit viel Grünland von beiden Seiten der Speetze sowie großen Wäldern und weiträumigen Ackerflächen angrenzend an den Flechtinger Höhenzug und den Naturpark Drömling. Die bäuerliche Bebauung verschiedener Hofanlagen vom 18. bis zum späten 19. Jh. besonders in der von der Dorfstraße abzweigenden Neuen Straße zeichnet die Ortsgeschichte nach. Zwischen Pfarrhaus und der Kirche entstand in den letzten zwei Jahren die Samuel-Walther-Geschichtswerkstatt. Eine einmalige Einrichtung in dieser Gegend, ein Ort zum Austausch für regionale Geschichtsforscher bzw. Ortschronisten und Geschichtsinteressierte. Parallel zu diesem Arbeitszweig organisiert ein Freundeskreis Ausstellungen und Vorträge von anspruchsvollem und allgemeinem Interesse. Einen besonderen Stellenwert im Ortsteil Wegenstedt hat die Kinderbetreuung. Eine Grundschule sowie einen neu geschaffenen Kindertagesstättenersatzneubau mit Hort am Ortsrand finden wir hier vor. In gleicher Lage befindet sich dort das Bürgerhaus mit sehr ansprechender Ausgestaltung. Verkehrsgünstig liegt der Ort an der L 24, ca. 25 Kilometer von der Industriestadt Wolfsburg entfernt. Zur weiteren Verbesserung der Infrastuktur wurde die durch den Ort führende Landstraße ausgebaut. Eine Eisenbahnstation verbindet die Städte Oebisfelde, Wolfsburg und Haldensleben bis hin zur Landeshauptstadt Magdeburg. Viele verschiedene Vereine und einige Institutionen sorgen für gesellige Zusammenkünfte und den Zusammenhalt im Dorf.

Zobbenitz

Umgeben von alten Kiefernwäldern befindet sich Zobbenitz 15 km nördlich von Haldensleben. Der großflächig angelegte Dorfplatz in der Mitte des Ortes mit seinem sehr alten Lindenbestand, großen Rasenflächen und weiteren Grünanlagen ist eine ästhetische Anlage. Umsäumt wird diese Fläche von Bauten des 19. und 20. Jh. zum Teil von beachtlicher baukünstlerischer Qualität. Das Kleinod des Ortes bildet die im 17. Jh. erbaute Kirche im reinen Fachwerkstil. Der unter Denkmalschutz stehende Bau ist für diese Region eher selten. In den 90-iger Jahren wurde die Kirche vom Fundament bis zur Turmspitze einschließlich der Orgel saniert. Vorwiegend in den Sommermonaten finden hier Gottesdienste statt. In unmittelbarer Nähe der Kirche befindet sich das ehemalige Schulhaus, das zum Vereins-, Sport- und Kulturhaus mit einer Kegelanlage und einem Schießstand umgebaut wurde. In diesem Gebäude hat der gleichnamige Verein seinen Sitz. Er gestaltet das ganze Jahr hindurch mit seinen verschiedenen Veranstaltungen das dörfliche Leben. Auch der Feuerwehrverein trägt aktiv dazu bei. Der schön gestaltete und ausgestattete Spielplatz, zwischen Kirche und Vereinshaus gelegen, ist beliebter Sammelpunkt von jungen Eltern mit Kindern. Eine riesige Kastanie mit ihrem Blätterkleid bietet Schutz vor starkem Sonnenlicht. Von Radlern gern genutzt wird der ideal ausgebaute Feldweg in Richtung Altmark entlang an Kiefernwälern und alten Laubbäumen, um die Natur zu genießen oder aber am Ende der Wegstrecke (3 km) sich im Freibad im angrenzenden Ortsteil Potzehne zu erfrischen. Eine lange Tradition hat der Reitsport in Zobbenitz. Alljährlich veranstaltet der Reit- und Fahrverein auf der hervorragenden Reitanlage „Unter den Eichen“ Turniere von hohem Niveau. Weit über die Kreisgrenzen hinaus treffen sich hier aus vielen Teilen Deutschlands aktive Reiter und Reitsportfreunde beim Dressur- und Springreiten der Spitzenklasse. Aber auch das Erhalten von Bräuchen ist den Einwohnern wichtig. Alljährlich lädt die FFw Zobbenitz zur Geselligkeit beim Abbrennen des Osterfeures ein und organisiert das Aufstellen und die Versteigerung des Pfingstbaumes.

Quelle: calvoerde.de



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