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Alte Historische Fotos und Bilder Dinslaken, Nordrhein-Westfalen
Old historical photos and pictures Dinslaken, North Rhine-Westphalia

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Dinslaken

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Geschichte von Dinslaken, Nordrhein-Westfalen in Fotos
History of Dinslaken, North Rhine-Westphalia in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Räumlich ist das Stadtgebiet in folgende zehn Siedlungsbezirke gegliedert:

Averbruch, Blumenviertel, Bruch, Eppinghoven, Grafschaft, Hagenviertel, Hiesfeld, Innenstadt, Lohberg, Oberlohberg

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 67 726

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Dinslaken. Bahnhof
Bahnhof
Dinslaken. Bahnhof
Bahnhof
Dinslaken. Bahnstraße
Bahnstraße
Dinslaken. Neustraße
Neustraße
Dinslaken. Burgtheater
Burgtheater
Dinslaken. Burgtheater und Gymnasium, 1954
Burgtheater und Gymnasium, 1954
Dinslaken. Gymnasium
Gymnasium
Dinslaken. Real-Gymnasium
Real-Gymnasium
Dinslaken. Feldstraße mit Gneisenaustraße
Feldstraße mit Gneisenaustraße
Dinslaken. Panorama von Straße
Panorama von Straße
Dinslaken. Hiesfeld - Sterkrader Straße, Windmühle, Kirche, Freibad, 1965
Hiesfeld - Sterkrader Straße, Windmühle, Kirche, Freibad, 1965
Dinslaken. Rittertor mit katholische Kirche, 1958
Rittertor mit katholische Kirche, 1958
Dinslaken. Kreishaus
Kreishaus
Dinslaken. Kreishaus mit Altem Burgeingang
Kreishaus mit Altem Burgeingang
Dinslaken. Kreishaus-Castell (Südseite), 1916
Kreishaus-Castell (Südseite), 1916
Dinslaken. Wassermühle
Wassermühle

Kleine Stadtgeschichte

12. Jahrhundert

Bau eines Kastells und erste urkundliche Erwähnung als "Lake juxtaInstincfeld" (Lake bei Hiesfeld) in einem Grund- und Zinsbuch der Benediktinerabtei in Essen-Werden.

1273

Verleihung der Stadtrechte durch Graf Dietrich VII. von Kleve.

1478

Dinslaken erhält das Marktrecht.

1540

Dinslaken wird Hansestadt.

1652

Die unter Kunsthistorikern bekannte Kreuzigungsgruppe wird vor der Zerstörung gerettet und von Wesel nach Dinslaken geholt.

1850

Die Industrialisierung beginnt. Eine Leimfabrik entsteht, mit den Jahren auch eine Zündkerzenfabrik und ein Walzwerk. Die Dinslakener Burg wird 1853 von der Familie de Fries erworben, die darin eine Landwirtschaft und Schnapsbrennerei etabliert.

1856

Die Eisenbahn kommt, die Poststation und verschiedene tägliche Schnellpostverbindungen werden deshalb aufgegeben.

1894

Die Stadt entwickelt sich mit ihrem Viehmarkt zum Zentrum am unteren Niederrhein. Erstmals werden mehr als 10.000 Tiere aufgetrieben.

1896

August und Josef Thyssen gründen in Dinslaken eine offene Handelsgesellschaft.

1909

Die ehemalige Burganlage wird zum Kreishaus umgebaut, doch ehe sich die ersten Mitarbeiter ans Aktenstudium begeben können, vernichtet ein Großfeuer große Teile des neuen Kreishauses.

Der erste Kübel Kohle wird in Lohberg ans Tageslicht geholt.

1945

Das Ende des Krieges vor Augen, erleben die Dinslakener den schwärzesten Tag in der Stadtgeschichte: Am 23. März laden Hunderte alliierter Flugzeuge in immer neuen Angriffswellen einen Bombenteppich ab. Mehr als 500 Frauen, ältere Männer, Kinder, auch 40 Zwangsarbeiter, kommen dabei ums Leben. Dinslaken wird zu mehr als 80 Prozent zerstört. Einen Tag später, rücken amerikanische Truppen über den Rhein nach Dinslaken vor. Insgesamt sind in dieser Stadt am Ende 843 getötete Zivilisten zu beklagen.

1951

Ein kleines Häuflein von Schauspielern, ursprünglich für die kulturelle Betreuung der Bergleute gedacht, mausert sich zum Theater. Das ist die Geburtsstunde der Burghofbühne Dinslaken.

1954

Die Trabrennbahn am Bärenkamp wird ihrer Bestimmung übergeben.

1965

Eine große Kaufhauskette erfüllt viele bis dahin unerfüllte Konsumwünsche durch einen Neubau im Herzen der City.

1966

Bürger und Besucher können ohne Autoabgase bummeln und einkaufen: Die Neustraße ist eine der ersten Fußgängerzonen am unteren Niederrhein.

1973

Rat und Bürger verbessern die gute Nachbarschaft und nehmen mit der französischen Stadt Agen partnerschaftliche Verbindungen auf.

Die Stadthalle und die unterirdische Parkgarage werden fertiggestellt.

Das 700jährige Stadtjubiläum wird mit Pauken und Trompeten gefeiert, die "DIN-Tage" als buntes Stadtfest sind geboren.

1975

Durch die kommunale Neugliederung wird der Kreis Dinslaken aufgelöst, die Stadt wird dem Kreis Wesel zugeschlagen.

Der Partnerschaftsvertrag mit der Stadt Agen wird endgültig besiegelt.

1989

Eine zweite Städtepartnerschaft wird mit der israelischen Stadt Arad geschlossen.

2005

Nach knapp hundert Jahren wird in Dinslaken keine Kohle mehr gefördert, die Schachtanlage Lohberg-Osterfeld schließt im Dezember.

2009

Bei den Kommunalwahlen im August wird Dr. Michael Heidinger (SPD) zum Bürgermeister gewählt.

2012

Ein in Beton gegossener Teil der Nachkriegsgeschichte verschwindet im Februar: Mit dem Abriss des verwaisten Hertie-Hauses wird begonnen. Mit einem gigantischen Feuerwerk, das etwa 2.000 Menschen lockt, wird zugleich das Startsignal für den Umbau der Innenstadt gegeben.

Eine der ersten Sekundarschulen in Nordrhein-Westfalen wird im August eröffnet. Damit ist die Palette der Bildungsmöglichkeiten bunter geworden. Zur Eröffnung der neuen Schule, im Gebäude der Volksparkschule, kommt NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann.

Der erste Spatenstich für die geplante Neutor-Galerie mit rund 16.000 Quadratmetern Fläche wird im Oktober gemacht. Weil der Baukörper sich über den Neutor- und Hans-Böckler-Platz erstreckt und die City auch im Umfeld attraktiver gemacht wird, ist "Dinslaken bricht auf!" mehr als nur ein griffiger Slogan.

Weil die Innenstadt eine Großbaustelle ist, findet die traditionelle Martinikirmes erstmals auf dem Platz an der Trabrennbahn statt. Der Jahrmarkt wird ein Erfolg und überzeugt dank ausreichender Parkplätze und guter Wegeführung die meisten Skeptiker, auch in den Reihen der Schausteller.

2013

Dinslaken kann sich mit verschiedenen Labels schmücken, unter anderem als mittelstandsfreundliche Kommune. Jetzt auch mit einer Auszeichnung der Vereinten Nationen für vorbildliche, auf Nachhaltigkeit gerichtete Bildungsarbeit.

2014

Die Stadt ruft mit einem Gedenkjahr Leben und Werk des Bildungsreformers Friedrich Althoff, dem großen Sohn Dinslakens, in Erinnerung.

Im Mai wird Bürgermeister Dr. Michael Heidinger mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt als Bürgermeister bestätigt.

Im Juni wird mit Eyüp Yildiz (SPD) erstmals ein Vize-Bürgermeister mit türkischen Wurzeln einstimmig vom Stadtrat gewählt, genauer zum ersten Stellvertreter. Zweiter Stellvertreter ist Thomas Groß von der CDU.

Im November eröffnet die Neutor-Galerie. Die Stadt hat in Sachen Einkauf wieder einen Anziehungspunkt. Das Konsum- und Gatronomiezentrum ist das Herzstück der aufgepeppten Innenstadt.

Quelle: dinslaken.de



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