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Alte Historische Fotos und Bilder Dillingen, Saarland
Old historical photos and pictures Dillingen, Saarland

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Wappen Dillingen

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Geschichte von Dillingen, Saarland in Fotos
History of Dillingen, Saarland in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie:

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 20 385

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Dillingen. Bahnhof
Bahnhof
Dillingen. Ehrenmal
Ehrenmal
Dillingen. Göbenstraße
Göbenstraße
Dillingen. Hüttenwerk, Hochofenanlage
Hüttenwerk, Hochofenanlage
Dillingen. Hüttenkrankenhaus, Allee, 1952
Hüttenkrankenhaus, Allee, 1952
Dillingen. Neues Krankenhaus
Neues Krankenhaus
Dillingen. Stummstraße, 1919
Stummstraße, 1919
Dillingen. Sakramentskirche
Sakramentskirche
Dillingen. Gymnasium, 1940
Gymnasium, 1940
Dillingen. Realprogymnasium
Realprogymnasium
Dillingen. Rathaus
Rathaus
Dillingen. Altes Rathaus
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Altes Rathaus
Dillingen. Erste Weltkrieg
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Erste Weltkrieg
Dillingen. Erste Weltkrieg
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Erste Weltkrieg
Dillingen. Erste Weltkrieg
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Erste Weltkrieg
Dillingen. Erste Weltkrieg, Kirchenglocken
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Erste Weltkrieg, Kirchenglocken
Dillingen. Festzug vor dem Rathaus
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Festzug vor dem Rathaus
Dillingen. Gemeindehaus mit Turnhall
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Gemeindehaus mit Turnhall
Dillingen. Feuer Mannschaft
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Feuer Mannschaft
Dillingen. Feuer Mannschaft, Uebung
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Feuer Mannschaft, Uebung
Dillingen. Scheune
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Scheune
Dillingen. Schwimmbad
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Schwimmbad
Dillingen. Stadthalle
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Stadthalle
Dillingen. Synagoge, 1934
Leben von Dillingen in Historische Fotos - Synagoge, 1934

Geschichte

Ein steinzeitlicher Faustkeilfund, reiche Bronzedepots der späten Urnenfelderzeit (9. Jh. v. Chr.), eine mehrfach gestaffelte Abschnittsbefestigung der Hallstattzeit (8.–6. Jh. v. Chr.) auf dem sich an der Saar annähernd 359 m hoch erhebenden, halbinselartigen Bergmassiv des Limberges sowie ein Gräberfeld mit einem durch goldene Hals- und Armringe ausgezeichneten „Fürstinnengrab“ der spätesten Hallstattzeit (um 500 v. Chr.) belegen eine Zentrumsfunktion des Dillingen-Wallerfanger Raumes auf beiden Ufern der mittleren Saar in vor- und frühgeschichtlicher Zeit.

Die gallo-römische Siedlung Contiomagus bestand an der Kreuzung der Fernstraßen Metz–Mainz und Trier–Straßburg, im heutigen Stadtteil Pachten. Um 275/276 wurde Contiomagus im Zuge der Völkerwanderung zerstört und wieder aufgebaut.

Die älteste schriftlich erhaltene Nachricht von „Dillingen“ und „Pachten“ findet sich in einer Urkunde des Trierer Bischofs Albero von Montreuil (1131–1152), worin erklärt wurde, dass die Bevölkerung der beiden Orte jährlichen zum Grab des heiligen Lutwinus ins Kloster Mettlach an der Saar wallfahren musste. Seit dem frühen Mittelalter gehörte Dillingen zum Herzogtum Lothringen, das im Jahr 925 unter die Oberhoheit des ostfränkischen Reiches gelangte. Dillingen und Pachten unterstanden dem herzoglich-lothringischen Amt Siersberg auf der anderen Saarseite. Zu diesem Amt gehörte auch die mittelalterliche Dillinger Wasserburg an der Prims, die im Jahr 1357 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Im Jahr 1324 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Diefflen. Seit seiner Gründung im Hochmittelalter war Diefflen historisch mit den Nalbacher Talgemeinden verbunden und gehörte als Teil des Hochgerichtes Nalbacher Tal zu den Nicht eingekreisten zum Heiligen Römischen Reich zugehörigen Territorien und Ständen.

Zwischen 1618 und 1648 gab es Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg sowie in den Jahren 1672–1678/79 im Holländischen Krieg. Mit dem Tode des lothringischen Herzogs Stanislaus I. Leszczyński im Jahr 1766 übernahm Frankreich die Herrschaft Lothringens und damit auch über Dillingen und Pachten. Somit verlief die Staatsgrenze zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation zwischen Dillingen/Pachten und Diefflen. Im Jahr 1685 erhielt die Dillinger Feudalherrschaft durch König Ludwig XIV. die Erlaubnis zur Errichtung einer Eisenhütte (Dillinger Hütte). Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken erreichte beim französischen König Ludwig XVI. durch „lettres patentes“ vom April 1789 aus Versailles die Erhebung der bisherigen Baronie Dillingen zum Herzogtum innerhalb des französischen Staatsverbandes.

Die Französische Revolution beendete die lokale Dillinger Adelsherrschaft. Am 17. Oktober 1797 wurde auch Diefflen, als Teil des Nalbacher Tales, wie alle linksrheinischen Territorien in einem geheimen Zusatzartikel des Friedensvertrages von Campo Formio, der zwischen Frankreich, vertreten durch Napoléon Bonaparte, und dem römisch-deutschen Kaiser Franz II. geschlossen wurde, Frankreich zugeschlagen. Dillingen, Pachten und Diefflen wurden nach der Eroberung der linksrheinischen deutschen Territorien durch die französischen Revolutionsarmeen im Jahr 1794 ab dem Jahr 1798 Teil des neugeschaffenen französischen Département de la Sarre (dt. Saardepartement).

Durch die Bestimmungen des Ersten Pariser Friedens vom 31. Mai 1814 wurden Dillingen und Pachten wiederum Frankreich zugeordnet. Diefflen war durch den Ersten Pariser Frieden nicht mehr Teil Frankreichs. Es unterstand einer österreichisch-bayerischen Landesadministrationskommission. Das bedeutete vor Ort, dass die östliche Banngrenze von Dillingen und Pachten und die westliche Banngrenze von Diefflen für mehr als ein Jahr zugleich Staatsgrenze war. Im Jahr 1815 wurden Dillingen und Pachten im Zweiten Pariser Frieden dem Staat Preußen angegliedert. Im Jahr 1816 trat der Kaiser von Österreich, Franz I., im Wormser Territorialausgleichspatent Diefflen an Preußen ab.

Mit dem Sturz der Hohenzollerndynastie im Jahr 1918 wurden Dillingen, Pachten und Diefflen Teil des Freistaates Preußen. Zwischen 1920 und der Volksabstimmung von 1935 waren die drei Orte durch die Bestimmungen des Versailler Vertrages Teil des Saargebietes unter der Verwaltung des Völkerbundes. Nach der Saarabstimmung des Jahres 1935 kehrte Dillingen mit Pachten und Diefflen zum Deutschen Reich zurück, ohne wieder Teil Preußens zu werden. Im Jahr 1936 wurde Pachten nach Dillingen eingemeindet. Im Zweiten Weltkrieg kam es, besonders bei den heftigen Kämpfen im Kriegswinters 1944/1945 zwischen der deutschen Wehrmacht und der US-Armee zu schweren Zerstörungen. Im Jahr 1947 wurde Dillingen Teil des Saarstaates, der im Jahr 1957 der Bundesrepublik Deutschland politisch und am 5. Juli 1959 auch wirtschaftlich beitrat. Im Jahr 1949 erhielt Dillingen durch die Regierung des Saarlandes unter Ministerpräsident Johannes Hoffmann die Stadtrechte. Im Jahr 1969 wurde Diefflen nach Dillingen eingemeindet. Im Jahr 1990 beging man in Dillingen bzw. Pachten eine 2000-Jahr-Feier der Siedlung Contiomagus.

Quelle: de.wikipedia.org



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