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Alte Historische Fotos und Bilder Klostermansfeld, Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures Klostermansfeld, Saxony-Anhalt

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Wappen Klostermansfeld

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Geschichte von Klostermansfeld, Sachsen-Anhalt in Fotos
History of Klostermansfeld, Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Klostermansfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.

Klostermansfeld liegt im östlichen Harz-Vorland. Dieser Landstreifen wird auch Mansfelder Land genannt, nach der nordwestlich von Klostermansfeld gelegenen Stadt Mansfeld.

In Klostermansfeld beginnend zieht sich ein Band aus Siedlungen nach Süden bis Wimmelburg. Diese gehören wie Klostermansfeld selbst zur Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra an, die ihren Verwaltungssitz in Helbra hat. Um Klostermansfeld verteilt stehen viele kleinere sowie wenige größere Altbergbauhalden. Die größten davon sind die sog. Pyramiden des Mansfelder Landes. Weiterhin gibt es viele Ackerflächen um Klostermansfeld.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 2306

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Klostermansfeld. Blick zur Straße, 1958
Blick zur Straße, 1958
Klostermansfeld. Bürgerpark, 1908
Bürgerpark, 1908
Klostermansfeld. Chausseestraße mit Katholische Kirche
Chausseestraße mit Katholische Kirche
Klostermansfeld. Evangelische Volksschule mit Turnhalle, 1914
Evangelische Volksschule mit Turnhalle, 1914
Klostermansfeld. Siebigeröder Straße, 1912
Siebigeröder Straße, 1912
Klostermansfeld. Siebigeröder Straße
Siebigeröder Straße
Klostermansfeld. Siebigeröder Straße mit Geschäften, 1943
Siebigeröder Straße mit Geschäften, 1943
Klostermansfeld. Siebigeröder Straße, 1978
Siebigeröder Straße, 1978

Überblick von Klostermansfeld

Die Gemeinde Klostermansfeld ist eine der größten und ältesten Gemeinden im Mansfelder Land. Erstmals urkundlich erwähnt wurde „Mannesfeld“ in einer Tauschurkunde Kaiser Ottos II., worin ein zwischen dem Erzbischof Adalbert von Magdeburg und dem Abt Werinher von Fulda abgeschlossenes Tauschgeschäft vom 22. Oktober 973 bestätigt wurde.

Im Ort selbst befanden sich ein Kloster und zwei große Rittergüter. Das um 1140 gegründete Kloster gehörte zum Benediktinerorden und schloss sich nach 19 Jahren dem Orden vom Tale Josephat an. Die erste Kirche des Ortes in „Closter Mansfeltt“ soll laut Spangenberg „„St. Niclas“ geheißen haben“. Um 1170 wirde diese Kirche der heiligen Maria geweiht.

Klostermansfeld war ursprünglich eine bäuerliche Rodesiedlung und entstand in unmittelbarer Nähe des Hausklosters der Grafen von Mansfeld. Mit der Entwicklung des Kupferschieferbergbaus in unserer Region, veränderte sich auch die Struktur der Gemeinde. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde in und um Klostermansfeld in zahlreichen Schächten Kupferschiefererz abgebaut. Mit dem Fortschreiten der technischen Entwicklung im Bergbau, wurden im Gemeindegebiet drei größere Schachtanlagen, von 1861 – 1902 die Schachtanlage „Lichtloch 81“, von 1873 – 1898 der „Theodor-Schacht“ und von 1890 – 1936 der „Zirkelschacht“ betrieben. Die durch diese Schächte entstandenen Abraumhalden prägen noch heute das Ortsbild. Im Laufe der Jahrhunderte und speziell in jüngster Zeit, hat sich Klostermansfeld zu einem hübschen Dorf mit städtischem Charakter entwickelt. Die „Straße der Romanik“ führt seit 1993 durch den Ort und weist auf die romanische Kirche „St. Marien“ hin. Diese wurde im Jahre 1970 umfangreich restauriert.

Klostermansfeld ist auch in touristischer Hinsicht interessant. Im Ort können die Herzen der Eisenbahnfreunde und speziell die der Freunde von Dampflokomotiven höher schlagen. Die historischen Schmalspurzüge verkehren mehrmals zu Höhepunkten im Jahr auf einer Strecke zwischen Klostermansfeld und Hettstedt. Interessant sind auch die nahegelegenen Lutherstädten in Eisleben sowie der Harz mit seinen vielen Ausflugszielen. Die Vielseitigkeit des kulturellen Lebens des Ortes ist beachtlich und drückt sich in den 17 ansässigen Vereinen aus. Hier können Einwohner wie auch Gäste ihren Interessen nachgehen. Höhepunkt im Jahr ist das Vereins- und Schützenfest am ersten Juliwochenende.

Quelle: verwaltungsamt-helbra.de



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