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Alte Historische Fotos und Bilder Klötze, Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures Klötze, Saxony-Anhalt

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Klötze

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Geschichte von Klötze Land Sachsen-Anhalt in Fotos
History of Klötze, Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Einwohner: 10 115

Geographie: Die Stadt ist in 12 Ortschaften (ehemalige Gemeinden) gegliedert. Zu ihnen gehören gleichnamige und andere Ortsteile mit Wohnplätzen:

  1. Klötze mit Hasselbusch, Klötze Nord, Pansau und Zartau

    • Nesenitz

  2. Dönitz

    • Altferchau

    • Schwarzendamm

  3. Immekath mit Hoppenmühle, Neulingsmühle und Siebenruthen
  4. Jahrstedt mit Germenau

    • Böckwitz

  1. Kunrau mit Belfort, Hahnenberg, Kolonie I und Kolonie II

    • Rappin

  2. Kusey mit Köbbelitz und Lupitz

    • Röwitz

  3. Neuendorf

    • Hohenhenningen

    • Lockstedt

    • Siedentramm

  1. Neuferchau
  2. Ristedt

    • Neu Ristedt

  3. Schwiesau
  4. Steimke
  5. Wenze

    • Quarnebeck

    • Trippigleben

Klötze. Bahnhofstraße, 1910
Bahnhofstraße, 1910
Klötze. Bahnhofstraße, 1959
Bahnhofstraße, 1959
Klötze. Bahnhofstraße, 1965
Bahnhofstraße, 1965
Klötze. Bahnhofstraße, 1967
Bahnhofstraße, 1967
Klötze. AWG Siedlung
AWG Siedlung
Klötze. Engelstraße, um 1960er Jahre
Engelstraße, um 1960er Jahre
Klötze. Engelsstraße mit Hotel 'Zum goldenen Löwen'
Engelsstraße mit Hotel 'Zum goldenen Löwen'
Klötze. Friedensstraße
Friedensstraße
Klötze. Kaffeehaus Bünnig
Kaffeehaus Bünnig
Klötze. Kurhaus Allee, 1935
Kurhaus Allee, 1935
Klötze. Oebisfelder Straße, 1958
Oebisfelder Straße, 1958
Klötze. Oebisfelder Straße, Kaufhalle, Oberschule, Gaststätte, 1975
Oebisfelder Straße, Kaufhalle, Oberschule, Gaststätte, 1975

Auszüge aus der Chronik Stadt Klötze

  • Erste urkundliche Erwähnung von Klötze laut Chronik
  • 1311 Im Halberstädter Lehnsregister wird ein "castrum clotz" genannt.
  • 1334 Es wird von "Flecken Klötze"gesprochen
  • 1392 Erste Erwähnung einer Kirche in Klötze
  • 1394 Klötze wird urkundlich als " dat slottek Klott" bezeichnet und kommt nach mehrmaligen Verpfändungen wieder an die Herzöge von Lüneburg
  • 1660 Das fürstliche Amt erhält eine eigene Gerichtsbarkeit. Gifhorn ist Kreisstadt für Klötze und Celle ist Regierungssitz
  • 1671 Auf dem Galgenberg werden die letzten Hexen aus Klötze verbrannt.
  • 1705 Die Landesherrschaft geht von Celle nach Hannover.
  • 1714 Georg-Ludwig wird als Georg I. König von Großbritannien und Irland, das bisherige Kurfürstentum Hannover wird englische Provinz. Damit gehört Klötze praktisch zu England.
  • 1766 Erste Anbauer auf dem "Wolfsberg" nahe dem Flecken Klötze. Dies ist das heutige Stadtgebiet zwischen nördlicher Seite der Breiten Straße bis zur Grünstraße mit den damals hierfür typischen Giebelhäusern, eine im Original erhaltene Fassade dieser Häuser finden wir in der Schulstraße 27
  • 1795 Im "Erbzinsbrief" von König Georg III., König von Großbritannien und Irland, Herzog von Braunschweig-Lüneburg vom 26. Oktober, werden die Rechte und Auflagen für die Wolfsberger Siedler (Neu Klötze) festgeschrieben.
  • 1814 Aus der Friedensfeier geht der spätere Schützenverein Klötze hervor.
  • 1815 Laut Schlussakte vom Wiener Kongress zur Beendigung der Freiheitskriege kommt es im Zuge eines Gebietsaustausches dazu, dass das Amt Klötze vom Königreich Hannover zum Königreich Preußen kommt, was große Niedergeschlagenheit bei den Einwohnern auslöst.
  • 1847 Gründung des Gesangsvereins "Liedertafel"
  • 1850 Bei Nesenitz wird der letzte Wolf in der hiesigen Gegend gesichtet.
  • 1855 Alt- und Neu- Klötze bekunden erst jetzt den Willen zur Stadt Cloetze mit der ersten städtischen Verfassung, obwohl das Stadtrecht bereits 1846 erteilt wurde.
  • 1870 Das "Klötzer Wochenblatt" wird herausgegeben.
  • 1880 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Klötze
  • 1889 Am 1 November wird die Eisenbahnlinie Oebisfelde-Salzwedel eröffnet. Die letzte Postkutsche fährt am gleichen Tag früh aus Klötze ab.
  • 1898 Gründung des Verschönerungsvereins, der die Gestaltung von Wanderwegen übernimmt, die Fliederallee und Kirschallee anlegt (Gedenkstein an der Kleingartenanlage Kutzendorf).

    Gründung der "I. Altmärkischen Obstverwertungsgenossenschaft" in Klötze

  • 1900 Klötze hat jetzt 3419 Einwohner in 447 Häusern. Es gibt eine Oberförsterei mit den Forstrevieren Pansau, Klötze, Döllnitz, Zartau und Fuhren-Ziß. In der Stadt sind unter anderem 16 Kaufleute, 21 Schuhmacher, 13 Schreiner, 14 Gastwirte, 10 Bäckereien, 2 Wagenfabrikanten, 6 Mühlen, 4 Drechsler, 13 Fuhrleute, 5 Schneidermeister, 2 Tabakspinner, I Zigarrenmacher, 2 Bierbrauereien, 2 Ziegeleien ansässig. 5 Tanzsäle bieten Platz für Geselligkeiten.
  • 1904 Die Schreibweise ändert sich von "Cloetze" in "Klötze"
  • 1905 Das 50jährige Stadtjubiläum wird gefeiert.
  • 1907 Errichtung des Gaswerkes, Ortsausgang Richtung Immekath
  • 1913 Auf der Straßengabelung Bahnhof-/Triftstraße wird ein Denkmal für den siegreichen Befreiungskrieg vor 100 Jahren errichtet.
  • 1914 Das neue "Lichtspielhaus" eröffnet in der Bahnhofsstraße (heute Sparkasse Altmark West)
  • 1928 Das "Stadtbad Klötze", das heutige Waldbad wird feierlich eingeweiht. Vorher badete man in den Mergelkuhlen (heute Garagenkomplex in der Wasserfahrt)
  • 1930 Festliche Einweihung der neu erbauten katholischen St.-Joseph-Kirche am Kapellenberg.
  • 1948 Gründung der I. Produktionsgenossenschaft des Handwerks, die später unter "Ernst Zinna" bekannt wird.
  • 1953 Die LPG "Einheit" wird gegründet.
  • 1966 Mit der Fertigstellung des Wasserwerkes erhalten alle Haushalte Anschluß an das zentrale Rohrnetz.
  • 1971 Bau des Geschwister-Scholl-Stadions.
  • 1974 Feierliche Übergabe der neuerbauten Sekundarschule "Dr. Salvador Allende"
  • 1979 Beginn der Wohnungsbauten " An der Wasserfahrt". Die Fertigstellung von 340 Wohnungen erfolgt im Jahre 1981. (größte Baustelle seinerzeit im Kreis Klötze)
  • 1989 19. November - Erste freie Demonstration nach einem Friedensgebet.
  • 1990 6. Mai - erste freie Wahl zur Stadtverordnetenversammlung

    3. Oktober - Tag der deutschen Einheit mit Festveranstaltung der Stadtverwaltung auf dem Altmarksaal.

  • 1992 Umbau und Modernisierung des Klötzer Waldbades
  • 1994 Eröffnung der Evangelischen Familienbildungsstätte; Bei den Bauarbeiten am Gewerbegebiet Poppauer Straße werden altertümliche Scherben aus den Jahren 5000 bis 1800 v. u. Zeitrechnung gefunden, andere Funde stammen aus der vorrömischen Eisenzeit 700 bis 50 Jahre v. u. Zeitrechnung.

    Ab 1. Juli gehört Klötze zum Altmarkkreis Salzwedel und ist nicht mehr Kreisstadt

  • 1996 Bestätigung des Klötzer Stadtwappens in Form eines Eichenstamms mit Aststümpfen, aus denen bereits wieder junge Blätter sprießen
  • 1997 Fertigstellung des modernisierten und umgebauten Rathauses

    Übergabe der modernen Medina-Behinderteneinrichtung

  • 1998 16. Februar: Einweihung der Zinnberg-Sporthalle, Übergabe der ehemaligen Kinderkrippe Hagenstraße, als Sozialzentrum mit Seniorenbegegnungsstätte und Jugendtreff
  • 1999 Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses an der Gardelegener Straße
  • 2001 Die Stadt Klötze erhält den Umweltpreis des Landes Sachsen- Anhalt
  • 2002 Klötze wird „Staatlich anerkannter Erholungsort" und ist Sieger im landesweiten Wettbewerb „Pferdefreundliche Gemeinde 2002"

    Auszeichnung Gerhard Gerich als weltbester Geländefahrer der Ponyklasse

  • 2003 100 Jahre "Altmärkische Lehranstalt für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau" Klötze
  • 2004 Fertigstellung des Verkehrskreisels an der Bahnhofstraße / Ecke Burgstraße die in Lauchhammer neu gegossenen Kirchenglocken werden im Turm der St. Ägidius Kirche eingeweiht
  • 2005 Bildung der Verwaltungsgemeinschaft Klötze zum 01 Januar.

    Klötze feiert 150 Jahre Stadtrecht

    Abschluß der Städtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Milomlyn (deutsch: Liebemühl)

  • 2006 30jähriges Bestehen der Kindertagesstätte "Zinnbergzwerge"

    Klötze ist Austragungsort der Fußball Weltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung mit dem Spiel Niederlande gegen Polen

Quelle: stadt-kloetze.de



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