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Alte Historische Fotos und Bilder Kronshagen, Schleswig-Holstein
Old historical photos and pictures , Schleswig-Holstein

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Kronshagen

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Geschichte von Kronshagen, Schleswig-Holstein in Fotos
History of , Schleswig-Holstein in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Kronshagen ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein am westlichen Stadtrand von Kiel, etwa sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die Gemeinde ist nach Elmshorn die am zweitdichtesten besiedelte Gemeinde in Schleswig-Holstein und steht an 31. Stelle in der Liste deutscher Gemeinden, nach der Bevölkerungsdichte geordnet.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner:

Geschichte: 11 869

Sehenswürdigkeiten:

Kronshagen. 80 Jahre Freiwillige Feuerwehr, 1965
80 Jahre Freiwillige Feuerwehr, 1965
Kronshagen. Bürgerhaus, Fussteigkoppel, 1985
Bürgerhaus, Fussteigkoppel, 1985
Kronshagen. Gemeindehaus, Dorfstraße, 1985
Gemeindehaus, Dorfstraße, 1985
Kronshagen, Luftaufnahme, 1967
Kronshagen, Luftaufnahme, 1967

Geschichte im Überblick

• 1271 - Erste urkundliche Erwähnung

• 16. Jahrhundert - Aus der Niederlegung der Dörfer Kronshagen, Kopperpahl und Hassee entstand ein fürstlicher Meierhof

• 1667 - Nach langen Auseinandersetzungen mit der Stadt Kiel wurde aus dem Meierhof ein adliger Gutshof

• 1764-1768 - Parzellierung des Gutshofes

• 1773-1867 - 1773 ging das großfürstliche Amt Kronshagenn in den Besitz der dänischen Krone über. Nach dem Krieg 1864 fielen territoriale Rechte der dänischen Krone auf Schleswig und Holstein an Preußen und Österreich, nach dem preußischen Sieg über Österreich 1866 endgültig, mit dem 24. Januar 1867, an Preußen. Aus den Ämtern Kronshagen und Kiel entstand die Kirchspielvogtei Kiel. Eine Landgemeindeordnung wurde durch König Wilhelm 1867 erlassen. Durch die Zusammenlegung der Ämter Bordesholm, Kronshagen, Kiel und Neumünster sowie der Stadt Kiel wurde im Jahr 1867 der Landkreis Kiel gebildet.

• 1909 - Im alten Dorfkern ließ der Gastwirt Bru­no Steffen, der Besitzer der Gastwirtschaft „Brunos Lust“, auf eigene Kosten und auf eigenem Grund und Boden die Batteriestraße, die später nach ihm be­nann­­te Steffenstraße, den Freesenhof und die Hin­den­burg­straße anlegen. Seine Söhne Bruno und Franz sind als Flug-Pioniere berühmt geworden. Als die „Ge­brüder Wright Schleswig-Holsteins“ haben sie ihren Platz in der Geschich­te der Fliegerei gefunden. In der Dorfstraße, dort, wo früher ihr Elternhaus stand, erinnert eine Tafel an die erfindungsreichen und wagemutigen Brüder.

• 1911 - Bau des Gemeindehauses

• 1912 - Bau der Brüder-Grimm-Schule an der Kopperpahler Allee

• 1912 - Eine Gesellschaft wird gegründet um vom Hufner Claus Vol­behr einen großen Teil seines Landbesitzes zu kaufen. Es wuchs ein Gesamtkonzept heran, das durch die „Gartenstadt-Ter­rain-Gesellschaft Kronshagen in Kiel“ und andere Ge­sell­schaften energisch und wirkungsvoll propagiert wur­de. Geplant war ein Ausbau eines großen Areals mit Villen im Landhausstil mit Garten.

• bis 1918 - Durch die rasante Ausbreitung der Marinestadt Kiel setzte zur Jahrhundertwende in Kronshagen eine boomende Be­völ­kerungszunahme ein. In diesen Jahren bis zum En­de des 1. Weltkriegs entwickelte sich das Bauerndorf Kronshagen zu einer Wohngemeinde der Kriegsma­ri­ne­stadt Kiel.

• 1939-1942 - Die Marine errichtete ein großes Bauwerk für ein Marinelazarett

• 1939-1945 - Während des Zweiten Weltkriegs blieb Kronshagen von Bomben weit­­gehend verschont, jedoch war am Heisch­berg eine Flakbatterie stationiert, die pausenlos im Einsatz war.

• ab 1945 - Ein Strom von Ausgebombten und Hei­mat­ver­trie­be­nen und zahlreiche Be­schlag­nah­mun­­gen von Häusern durch die englische Besatzungs­macht schufen eine fast unerträgliche Wohnungsnot. Die Nachkriegszeit bildete mit der Schaffung einer de­mokratischen Rechtsordnung, der Einführung der so­zialen Marktwirtschaft und der Währungsreform (1948) die Grundlage für einen bemerkenswerten Auf­schwung. Die evangelische und die ka­tho­lische Kirche haben eigene Gemeinden gegründet und Kir­chen­bau­­ten errichtet. Kronshagen zählt 5.810 EinwohnerInnen

• 1961 - Errichtung eines Anbaus an das Gemeindehaus; in Kronshagen leben bereits 9.854 EinwohnerInnen.

• 1970 - Bundes­wehr­­krankenhaus in Betrieb genommen Das Bau­werk gilt als eines der größten Schleswig-Holsteins. Es sind 10.841 EinwohnerInnen in Kronshagen gemeldet.

• 1984 - Bau des Bürgerhauses für kulturelle Veranstaltungen, Vereinsfeste und Fa­milienfeiern

• 1997 - Der Standort des Bun­des­wehr­kran­kenhau­ses wird aufgegeben. Die Liegenschaft beherbergt heute sanitäts- und schifffahrtsmedizinische Einrichtungen.

• 2000 - Auf dem Grundstück der alten Feuerwache an der Kopperpahler Al­lee wird ein neues Rathaus gebaut. Dieses prä­sen­­tiert sich als besonderes Schmuckstück der Ge­mein­­de. Das neue lichtdurchflutete Verwaltungsgebäu­de zeigt durch die großzügige Glasbauweise Trans­pa­renz. Mit seinem Bürgerbüro und seinen an­de­ren bür­ger­freund­­lichen Einrichtungen ist es ein Sym­bol für Bürgernähe und demokratische Entscheidungsfindung. Das mar­kan­te alte Gemeindehaus befindet sich seit dem als Büro- und Geschäftshaus in privater Hand.

• heute - Mit Unterstützung durch Bund, Land und Kreis konnte sich die Gemeinde Kronshagen den hohen Anforderungen an das öffentliche Gemeinwesen stellen. Sie hat die ihr zur Verfügung stehenden Mit­tel dafür eingesetzt, ihren Bürgerinnen und Bürgern einen lebens- und liebenswerten Wohnort zu schaffen. Zahlreiche Vereine und Verbände tragen zum leben­digen Gemeindeleben bei. Sport und Spiel, gemeinsa­me kulturelle Interessen und ungezählte Hobbys füh­ren Menschen zusammen. Aktuell sind im Melderegister 11.807 Einwohnerinnen und Einwohner verzeichnet. Zahlreiche Anfragen nach freiem Wohnraum und Baugrundstücken zeigen das ungebrochen große Interesse, in Kronshagen zu leben. Die Gemein­de bemüht sich, bei der Überplanung der begrenzten Fläche behutsam neue Wohnbebauung zu ermöglichen, ohne den Gartenstadtcharakter zu zerstören.

Original: kronshagen.de



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