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Alte Historische Fotos und Bilder Leonberg, Baden-Württemberg
Old historical photos and pictures Aalen, Baden-Wuerttemberg

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Leonberg

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Geschichte von Leonberg, Baden-Württemberg in Fotos
History of Aalen, Baden-Wuerttemberg in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Leonberg besteht aus der Kernstadt, der 1938 eingemeindeten Gemeinde Eltingen, die heute mit der Kernstadt zusammengewachsen ist, sowie den im Rahmen der Gebietsreform 1975 eingegliederten Stadtteilen Gebersheim, Höfingen und Warmbronn.

Zur Kernstadt gehören auch die Stadtteile Silberberg (räumlich getrennt) und Ramtel, das Wohngebiet Gartenstadt sowie weitere räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, wie Eichenhof, Glemseck, Hinter Ehrenberg, Mahdental und Rappenhof. Auch im Stadtteil Höfingen unterscheidet man räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, wie etwa Tilgshäusleshof und Wannenhof.

Gebersheim, Höfingen und Warmbronn sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung. Das heißt, sie haben jeweils einen von der Bevölkerung bei jeder Kommunalwahl alle fünf Jahre neu zu wählenden Ortschaftsrat, dessen Vorsitzender der Ortsvorsteher ist.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 47 219

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Leonberg. Eltingen - Ecke Post- und Bismarckstraße, 1959
Eltingen - Ecke Post- und Bismarckstraße, 1959
Leonberg. Eltingen - Gedächtnisbrunnen von Katharina Kepler
Eltingen - Gedächtnisbrunnen von Katharina Kepler (mutter des kaiserlichen Astronomen Johannes Kepler)
Leonberg. Eltingen - Gesamtansicht, 1957
Eltingen - Gesamtansicht, 1957
Leonberg. Glemseck - Autobahnbrücke Rohrbach, 1938
Glemseck - Autobahnbrücke Rohrbach, 1938
Leonberg. Herzog Christoph-Schloß mit Resten der alten Stadtmauer
Herzog Christoph-Schloß mit Resten der alten Stadtmauer
Leonberg. Rathaus, 1943
Rathaus, 1943
Leonberg. Schmalzgasse, 1936
Schmalzgasse, 1936
Leonberg. Stuttgarter Straße
Stuttgarter Straße

Entwicklung Leonbergs

Geschichte Leonbergs

Die Geschichte Leonbergs beginnt um das 10. Jahrhundert herum zunächst an verschiedenen Schauplätzen.

ab 920

Beginn der Besiedlung des Gewannes Wasserbach der Gemarkung Eltingen bei der Eisenbahnhaltestelle Rutesheim. In dem Gebiet stoßen die drei Gemarkungen Eltingen, Renningen und Rutesheim zusammen. Der ursprüngliche Name der Siedlung war "Kolonie Silberberg".

1248/49

Graf Ulrich I. von Württemberg gründet die Stadt Levinberch auf der Markungsgrenze zwischen Eltingen und Dilgshausen. Seine neue Stadt, strategisch günstig auf einem Bergsporn angelegt, soll seine Grafschaft gegen Westen schützen, gegen die kaisertreuen feindlichen Nachbarn, die Städte Markgröningen und Weil der Stadt und die Grafen von Tübingen und Calw. Die Menschen für die neue Stadt kommen aus der Umgebung; das Dorf Dilgshausen wird schließlich aufgegeben.

1273

Zum ersten Mal werden Bürger namentlich erwähnt: Ulrich Pflüger, Dietrich und Albrecht von Warmbronn.

1277

Heinrich v. Hailfingen schenkt sein Patronat über die Dilgshäuser und die Leonberger Kirche dem Sindelfinger Chorherrenstift. Das Stift nimmt jetzt den Kirchenzehnt ein und bestimmt den Pfarrer.

1477

geht das Patronat zusammen mit dem Chorherrenstift auf die neu gegründete Universität über.

1312-1316

Im Reichskrieg gegen Graf Eberhard I. von Württemberg unterwirft sich Leonberg der Reichsstadt Esslingen. Die neue Herrschaft bringt Vorteile: Steuererleichterungen und Wahl des Schultheißen.

um 1350

Leonberg ist Amtsstadt, Verwaltungsmittelpunkt der jetzt württembergischen Umgebung. An der Spitze des Amts steht der gräfliche Vogt - er übernimmt 100 Jahre später zusätzlich die Funktion des Stadtschultheißen. Die jüdische Gemeinde besteht schon nicht mehr. Die jüdischen Einwohner Leonbergs sind vermutlich der Verfolgungswelle während der Pest 1348/49 zum Opfer gefallen. Außer der Kirche stehen bereits zu dieser Zeit nachweislich das Steinhaus am oberen Tor (heute Schwarzer Adler) und das Gebäude Pfarrstraße 16.

1383

Die Leonberger Bürger müssen Württemberg die ewige Treue schwören. Ihr Versuch, sich der Landesherrschaft zu entziehen und den Reichsstädten anzuschließen, ist gescheitert.

1457

16. November: Tagung des 1. Württembergischen Landtags (von Württemberg-Urach). Der Leonberger Landtag regelt die Vormundschaft für den noch unmündigen Graf Eberhard V. Dabei wird den Bürgern, besser gesagt der bürgerlichen Oberschicht, erstmals ein Mitspracherecht vertraglich zugesichert.

1467

Graf Eberhard V. „im Bart" errichtet ein Franziskanerkloster.

1470

Etwa 900 Personen leben in der Stadt und in der kleinen nicht ummauerten Vorstadt - eine Steuerliste nennt 208 Haushalte. Die Menschen leben von der Landwirtschaft, dem Weinbau und dem Handwerk. Absatzmarkt ist die Stadt und der nähere Umkreis.

um 1480

Die Bürger bauen ein neues Rathaus, zunächst noch Bürgerhaus genannt (heute das Alte Rathaus).

1485

Leonberger Bürger stiften ein Spital. Wohlhabende Bürger kaufen sich dort zur Altersversorgung ein. Mit ihrem Geld und Stiftungen können alte und kranke Arme aufgenommen werden. Nach Einführung der Reformation zieht das Spital in die leerstehenden Räume des Franziskanerklosters um (heute Bereich Spitalschule).

1498

Der erste große Stadtbrand legt 46 Häuser in Schutt und Asche. Etwa 200 Menschen sind obdachlos. Viele verlassen Leonberg. Noch 50 Jahre später sind 20 Hofstätten nicht wieder aufgebaut.

1514

Eine Erhöhung der Steuern führt zu dem „Armen Konrad" genannten Aufstand. Höhere Abgaben, häufigere Frondienste und zunehmende Regelungen durch die landesherrliche Verwaltung versetzen die württembergischen Untertanen in Wut. Schorndorf und Leonberg sind Brennpunkte. In Schorndorf endet der Aufstand blutig. Leonberg dagegen kann Herzog Ulrich Zugeständnisse abringen, auf die sich die anderen Gemeinden im Land bei ihren Verhandlungen berufen.

1534

In Württemberg wird die Reformation eingeführt. Leonberg wird widerwillig evangelisch. Das Franziskanerkloster und die Nonnenklause - 1350 als Beginengemeinschaft erwähnt - werden aufgelöst.

1537

Der Bürgermeister und Richter Benedikt Beutelspacher wird wegen seiner Opposition gegen Herzog Ulrich verurteilt und verstümmelt.

1541

Zur deutschen Schule kommt eine Lateinschule hinzu, ebenfalls nur für Jungen. Eine Mädchenschule wird erst im Jahr 1580 eingerichtet.

1560-1565

Herzog Christoph läßt unter Einbezug der Burg das Schloß bauen.

1566

Der Marktbrunnen erhält eine Wappnerfigur mit Wappen und Hoheitszeichen des Landesherrn.

1570-1621

Der Bildhauer Jeremias Schwartz, Leonberger Bürgersohn, betreibt seine Werkstatt in Leonberg. Er entwickelt sich zum bedeutendsten Bildhauer der Spätrennaissance im mittleren Neckarraum. Die Grabmäler an der evangelischen Stadtkirche stammen fast alle aus seiner Werkstatt und der seiner Söhne. Die Grabdenkmäler, Ausdruck zunehmenden bürgerlichen Selbstbewußtseins, sind in der Qualität ihrer Ausführung und der Zahl ihrer Überlieferung einmalig in Württemberg. Die älteste Stadtansicht Leonbergs aus dem Jahre 1618 stammt von Jeremias Schwartz.1571-74 Mißernten schaffen große Hungersnot.

1577

Die Eltern von Johannes Kepler (*1571) erwerben das Bürgerrecht, sie waren bereits 1575 von der Reichsstadt Weil der Stadt nach Leonberg gezogen. Bis 1583 besucht Johannes Kepler hier die Schulen. Als Leonberger Bürgersohn hat er Zugang zum württembergischen Bildungssystem.

1609-1614

Herzogin Sybilla nimmt nach dem Tod Friedrich I. von Württemberg ihren Wittwensitz in Leonberg. Baumeister Heinrich Schickhardt legt für sie einen Lustgarten, den Pomeranzengarten, an. Der Garten wird 1980 rekonstruiert; er ist der einzige Terrassengarten der Spätrennaissance in Deutschland.

1620/21

Johannes Kepler steht seiner als Hexe angeklagten Mutter Katharina bei; nach 14-monatiger Haft wird sie freigesprochen. Ihr eifrigster Verfolger ist Untervogt Lutherus Einhorn. In dessen 16jähriger Amtszeit werden 9 der insgesamt 10 Todesurteile gegen „Hexen" ausgesprochen.

1634-1638

Der kaiserliche (katholische) General Gallas quartiert sich mit seinem etwa 90 Köpfe zählenden Hofstaat nach dem Sieg über die Protestanten bei Nördlingen im Schloß ein.

1635

Die Pest fordert 635 Todesopfer, das entspricht etwa der Hälfte der Bevölkerung.

1656

Noch immer lebt die Amtsstadt infolge der Kriegszerstörungen ausschließlich von der Landwirtschaft. Der Weinbau ist stark zurückgegangen; die Weinbaufläche war im Lauf des 16. Jahrhunderts bis etwa 1634 immer mehr ausgedehnt worden. Der Weinbau und Weinhandel hatte den Leonbergern zu einem bescheidenen Wohlstand verholfen. Die vielen Altstadthäuser aus dieser Zeit, die Grabmäler an der Stadtkirche zeugen noch davon.

1670-1673

Der Musiker Daniel Speer ist Lehrer an der Lateinschule.

1684

Der erste Pferdemarkt findet statt; er soll der desolaten wirtschaftlichen Lage abhelfen und nebenbei den Abfluß des Geldes ins Ausland, zum Pforzheimer Pferdemarkt verhindern. Er hat sich als einziger Jahrmarkt bis heute erhalten.

1699

Die ehemalige Scheune der Familie von Sachsenheim, von Untervogt Einhorn zum Wohnhaus umgebaut, wird Pfarrhaus.

1703

1076 Menschen leben in der Stadt.

1756

Bürger beschweren sich beim Herzog über Mißwirtschaft und Filz im Magistrat. Eine Untersuchungskommission nimmt ihre Tätigkeit auf.

1775

Der Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph Schelling wird am 27. Januar als Pfarrerssohn geboren.

1786ff.

Der Stadtgraben wird zugeschüttet und bebaut, die Tore werden abgebrochen. Die Stadt wächst nach 500 Jahren über ihre mittelalterliche Grenze hinaus. Ungefähr 1400 Menschen leben in Leonberg.

1796-1801

Elisabeth Dorothea Schiller, die Mutter des Dichters Friedrich Schiller, verbringt ihren Lebensabend im Schloß.

1816

Große Hungersnot in Württemberg. Leonberg ist „überladen mit armen Leuten". Auswanderungen nehmen zu.

1828-1845

Die ersten Vereine werden gegründet: Schützenkorps, Liederkranz, Sängerbund und Turnverein.

1838

Leonberg erhält eine eigene Zeitung, sie erscheint einmal wöchentlich.

Ab 1888

erscheint eine zweite, die Leonberger Zeitung.

1846

Heinrich Essig züchtet den Leonberger Hund, eine Kreuzung aus Bernhardiner, Neufundländer und Pyrenäenwolfshund. Im Spitalgebäude wird eine Kleinkinderschule eingerichtet.

1848

„In Leonberg gärt es", meint der Oberamtmann, die Zeitung nennt sich einige Monate lang Volksblatt. Die deutsche Revolution nimmt in Leonberg aber einen gemäßigten Verlauf.

1850

In Leonberg sind 487 Gebäude vorhanden, davon sind 295 Haupt- und Wohngebäude.

1859

Der „Markungs- und Steuerausgleich" zwischen Leonberg und Eltingen beendet die 600jährigen Streitigkeiten der beiden Gemeinden.

1869

Leonberg kommt mit dem Anschluß an die Eisenbahn einen ersten Schritt aus seiner Abseitslage heraus.

1875

Die erste Fabrik beginnt in der Gäßlensmühle. Wilhelm Stohrer stellt dort landwirtschaftliche Geräte her. Bis zum zweiten Weltkrieg entwickelt sich in der ländlichen Oberamtsstadt nur wenig Industrie.

1895

Der zweite große Stadtbrand vernichtet zwischen Rathaus und Kirche 54 Wohngebäude und 16 Scheunen. Der Wiederaufbau geht rasch voran, das Quartier wird völlig neu geordnet.

1900

2524 Menschen leben in Leonberg.

1918

Leonberg zählt im 1. Weltkrieg 101 Gefallene und Vermißte.

1924

Um der Wohnungsnot abzuhelfen, gründet der Missionar Christian Röckle den Verein „Christlicher Notbund zur gegenseitigen Hilfe". Daraus entsteht 1934 die „Leonberger Bausparkasse".

1927

Leonberg wird mit Stuttgart durch eine Onmibuslinie verbunden. In vier Industriebetrieben finden 500 Personen Arbeit. 3 300 Menschen leben in der Stadt.

1928

Auf dem Engelberg wird ein Wasser- und Aussichtsturm errichtet.

1933

Vor dem Bau der Autobahn, die die westliche Abgrenzung zu den Stadtteilen Leonberg und Eltingen bildet, bestanden im Stadtteil Ramtel nur ganz vereinzelt Häuser mit etwa 35 Einwohnern.

1935-1938

Bau der Reichsautobahn auf Leonberger und Eltinger Markung. Der Engelbergtunnel ist der erste Autobahntunnel in Deutschland.

1938

Eltingen wird nach Leonberg eingemeindet, die Stadt hat jetzt insgesamt 8 000 Einwohner.

1944-1945

Im Engelbergtunnel werden Rüstungsgüter hergestellt, ein Teil der Arbeiter kommt aus dem neu eingerichteten Konzentrationslager-Außenkommando Leonberg, das dem KZ Natzweiler im Elsaß untersteht. Die katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen fordern 374 Todesopfer.

1945

Beim einzigen größeren Luftangriff auf Leonberg werden 19 Menschen getötet, 20 Häuser werden zerstört oder schwer beschädigt. Am Ende des Krieges hat Leonberg 310 Gefallene und 225 Vermißte zu beklagen.

1948

Nach der Währungsreform wurde zur Unterbringung der zahlreichen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge der Bau von Wohnhäusern im Stadtteil Ramtel gefördert.

1950

12.430 Menschen leben in Leonberg, davon 17% Flüchtlinge und Vertriebene. Die Stadt erlebt nach dem 2. Weltkrieg eine stürmische Entwicklung hinsichtlich der Bevölkerungszahl und der Wirtschaft.

1958

Der Anschluß an die Bodenseewasserversorgung stellt die in der Vergangenheit immer wieder gefährdete Wasserversorgung sicher.

1963

Leonberg zählt 20.000 Einwohner und wird Große Kreisstadt.

1973

Der Kreis Leonberg wird aufgelöst. Leonberg wird regionales Mittelzentrum im Kreis Böblingen. In der neuen Stadtmitte zwischen den Stadtteilen Leonberg und Eltingen wird ein Einkaufszentrum, das Leo-Center, eröffnet.

1975

Gebersheim, Höfingen und Warmbronn werden nach Leonberg eingemeindet; mit ihnen zählt Leonberg 35.938 Einwohner.

Geschichte Eltingens

5. bis 7. Jahrhundert

Alamanen siedeln in Eltingen.

1100

In diesem Jahr wurde Eltingen erstmals urkundlich erwähnt.

1248/49

Zur Gründung der Stadt Leonberg müssen Teile der Eltinger Markung an Leonberg abgetreten werden.

1318

Eltingen wird württembergisch; das Kloster Hirsau hat seine Güter und Rechte an Württemberg verkauft.

1350

Es sind 71 Hofstätten vorhanden.

1487

Die Pfarrkirche „Michaelskirche" wird erbaut. Baumeister ist Peter von Koblenz.

1635

Die Pest fordert 660 Todesopfer. Nur ein Drittel der Bevölkerung überlebt.

1831

Der Schriftsteller und Vikar Eduard Mörike übernimmt für ein halbes Jahr die Pfarrverweserstelle.

1841

Das Eltinger Rathaus wird gebaut, mit einer Kelter im Erdgeschoß.

1850

Es gibt nun 414 Gebäude, davon sind 231 Haupt- und Wohngebäude. Erwerbszweig neben der Landwirtschaft ist hauptsächlich die Gipsgewinnung (3 Steinbrüche und 14 Gipsmühlen).

1938

Das Freibad wird eingeweiht.

1938

Am 1. Oktober wird Eltingen nach Leonberg eingegliedert, seit 1924 war die Eingliederung immer wieder verhandelt worden.

Geschichte Gebersheims

5. bis 7. Jahrhundert

Alamanen siedeln in Gebersheim.

1100

Erstmals wird Gebersheim urkundlich erwähnt.

1308

Gebersheim gehört mit dem Glemsgau zu Württemberg.

1588

Die Pfarrkirche (der älteste Teil) wird erbaut

1635

113 Menschen starben an der Pest, etwa ein Drittel der Einwohner.

1654

Gebersheim zählt 46 Einwohner.

1731

In Gebersheim gibt es 39 Gebäude, davon 26 Wohnhäuser.

1850

Der Haupterwerbszweig ist die Landwirtschaft und Viehzucht.

1925

Am 16. Juni stehen 98 Wohnhäuser in Gebersheim, 476 Menschen leben hier; der Erwerb kommt zu zwei Dritteln aus der Landwirtschaft, zu einem Drittel aus Gewerbe und Fabrikarbeit.

1927

In diesem Jahr werden Wasserleitung und Hochreservoir ausgebaut.

1968

Einweihung des neuen Kirchenschiffes der Evangelischen Auferstehungskirche.

1970/71

Bau der Grundschule, der Turn- und Festhalle und des Kindergartens in Gebersheim.

1971

Erschließung des Gewerbegebietes an der Carl-Zeiss-Straße.

1974

Bau der Kleinschwimmhalle und des Bürgerhauses.

1975

Am 1. Januar wird Gebersheim nach Leonberg eingemeindet.

Geschichte Höfingens

5. bis 7. Jahrhundert

Alamanen siedeln in Höfingen.

1100

Höfingen wird erstmals urkundlich erwähnt.

ca. 1290

Das in Höfingen ansässige Adelsgeschlecht erscheint zum ersten Mal mit der württembergischen Truchsessenwürde bekleidet. Zu dieser Zeit ist das Dorf mit Toren und Graben versehen.

1395

Im Schleglerkrieg wird die Burg von Graf Eberhard III. "dem Milden" zerstört.

1500/50

Auf dem Gemäuer der Burg wird ein Schloß mit Fachwerkoberbau erbaut.

1635

Die Pest rafft über ein Drittel der Bevölkerung, 245 Menschen, dahin.

1850

Von insgesamt 261 Gebäuden in Höfingen sind 131 Haupt- und Wohngebäude.

1925

Der Erwerb kommt zur einen Hälfte aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft, zur anderen Hälfte aus Kleingewerbe und Fabrikarbeit.

1962

Die Neuapostolische Kirche wird eingeweiht.

1966

Einweihung der Katholischen Kirche St. Michael mit Gemeinderäumen.

1972

Anschluß an die Bodenseewasserversorgung.

1971/72

Bau des Höfinger Rathauses.

1975

Am 1. Januar wird Höfingen nach Leonberg eingemeindet.

Geschichte Warmbronns

10. Jahrhundert

Wie der Ortsname vermuten läßt, entsteht Warmbronn als Rodungssiedlung, vermutlich von Renningen aus angelegt.

1100

Erste urkundliche Erwähnung Warmbronns.

1350

Warmbronn zählt 32 Hofstätten.

1452

Warmbronn wird württembergisch. Das Kloster Hirsau hat alle seine Güter und Rechte in einem Tausch an Württemberg abgegeben.

1655

Etwa 150 Menschen leben im Dorf; vor den Kriegswirren, im Jahr 1634 waren es noch ungefähr 350 Einwohner.

1731

In Warmbronn gibt es 76 Gebäude, von denen 51 Wohnhäuser sind.

1784

An der Stelle der früheren Kirche wird die Pfarrkirche erbaut.

1835

Am 5. August wird Christian Wagner, der ländliche Dichter Schwabens geboren, er stirbt am 15. 02.1918. Ein Denkmal auf dem Friedhof erinnert an ihn. Sein Geburtshaus ist heute ein Museum und wird als Veranstaltungsort von der Christian-Wagner-Gesellschaft genutzt.

1850

98 der insgesamt 157 Gebäude sind Wohnhäuser. Haupterwerbszweig ist die Landwirtschaft mit starkem Viehhandel; außerdem Holzhandel und sonstiger Kleinhandel mit Erzeugnissen aus Feld und Wald in auswärtige Orte.

1925

Am 16. Juni zählt Warmbronn 124 Wohnhäuser, Haupterwerbszweig ist nach wie vor die Landwirtschaft, zu einem geringen Teil auch auswärtige Fabrikarbeit.

1927

Ausbau der öffentlichen Wasserleitung, die damals aus der Hirschquelle gespeist wird (heute Bodenseewasserversorgung). 1962 Die Grundschule wird eingeweiht.

1965

Bau einer mechanisch-biologischen Kläranlage.

1969

Eröffnung des Christian-Wagner-Kindergartens. Die Mülldeponie Rübenloch wird angelegt.

1973

Der Stöckhofkindergarten wird eröffnet.

1975

Am 1. Januar wird Warmbronn nach Leonberg eingemeindet.

Nach und nach wachsen Orte und Siedlungen zusammen. Zuletzt werden 1975 Gebersheim, Höfingen und Warmbronn eingemeindet und sind fortan Leonberger Ortschaften.

Quelle: leonberg.de



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