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Alte Historische Fotos und Bilder Möser, Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures Möser, Saxony-Anhalt

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Möser

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Geschichte von Möser, Sachsen-Anhalt in Fotos
History of Möser, Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Möser ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt.

Die Gemeinde Möser besteht aus den folgenden Ortschaften:

Hohenwarthe, Körbelitz, Lostau, Möser, Pietzpuhl, Schermen

sowie den folgenden Siedlungen:

Alt Lostau, Kanalsiedlung, Neu Külzau, Ottohof, Waldschänke

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 8 318

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Möser. Gasthaus 'Krug zum grünen Kranz', Besitzer Paul Deise, 1916
Gasthaus 'Krug zum grünen Kranz', Besitzer Paul Deise, 1916
Möser. Hohenwarthe - Kartonfabrik
Hohenwarthe - Kartonfabrik
Möser. Hohenwarthe - Talsperre Pumpspeicherwerk, 1968
Hohenwarthe - Talsperre Pumpspeicherwerk, 1968
Möser. Lostau - Waldkrankenhaus, 1968
Lostau - Waldkrankenhaus, 1968
Möser. Lostau - Waldkrankenhaus
Lostau - Waldkrankenhaus
Möser. Restaurant 'Hohenwarthe-Elbschlösschen'
Restaurant 'Hohenwarthe-Elbschlösschen'
Möser. Schermen - 'Forsthaus Külzau', 1912
Schermen - 'Forsthaus Külzau', 1912
Möser. Schermen - 'Forsthaus Külzau', 1919
Schermen - 'Forsthaus Külzau', 1919

Überblick Ortschaften

Im Zentrum der Gemeinde

Vormals Sumpfgebiet, entwickelte sich Möser mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Magdeburg-Potsdam-Berlin und dem Anschluss an das Schienennetz durch einen Bahnhof 1870, sehr rasch. Im weiteren Verlauf vergrößerte sich der Ort in Richtung Westen bis zum Bahnhof . Aber auch in nördlicher und südlicher Richtung der Chaussee (heutige Bundesstraße 1) erweiterte sich der Ort bis 1915. Zu jener Zeit wurden Berliner Geschäftsleute aktiv, indem sie die „Gartenstadt Möser AG“ gründeten. Den Namenszusatz „Gartenstadt“ trägt Möser auch im 100. Jahr der AG Gründung. Heute ist Möser das Verwaltungszentrum der gleichnamigen Einheitsgemeinde und ist dem Thema Garten treu geblieben. Noch immer verfügt Möser über ein aktives Gewerbe, das neben Handwerksbetrieben und Gastronomie vor allem die vielen Gärtnereien umfasst. Durch seinen reichen Baumbestand verfügt Möser über ein grünes Gesicht, das dem Ort neben seiner Villenbebauung viel Zuspruch einbringt.

Hohenwarthe das Tor zur Gemeinde

1225 wurde Hohenwarthe, als Honwarde zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Besiedlung durch Menschen, hoch über der Elbe, lässt sich aber 4500 Jahre zurückverfolgen. Hohenwarthe hatte in der Vergangenheit viele schwere Einschnitte zu überstehen. 1539 hatten die Einwohner des Ortes unter der Pest zu leiden, 1631 und 1639 wurde der Ort durch Brände stark zerstört. Doch durch seine günstige Lage an der Elbe, nahe der heutigen Landeshauptstadt Magdeburg und zum Kreis Burg, erlebte Hohenwarthe in den letzten 200 Jahren eine positive Entwicklung. Mehr als 250 Jahre gab es in Hohenwarthe einen Fährbetrieb, fast drei Jahrzehnte lang war Hohenwarthe an die Bahnlinie Magdeburg-Potsdam angebunden und der Bau der Autobahn 1927 brachte dem Ort eine direkte Anbindung nach Magdeburg und Berlin. Die Nähe zur Elbe und der Bau des Mittellandkanals öffneten für Hohenwarthe ebenfalls die Tore zur Welt. Heute hat die Ortschaft eine direkte Anbindung an den Mittelland- und den Elbe-Havelkanal sowie an die Elbe und die Bundesautobahn 2. Hohenwarthe stellt damit verkehrstechnisch das Tor zur Gemeinde dar.

Lostau ein Ort mit Geschichte

Das idyllisch an der Elbe gelegene Lostau bot schon im 5. Jahrhundert den Slawen einen Siedlungsraum. Auch die Kriegszüge Heinrich des I gegen die Slawen änderten nichts an der Besiedlung der, durch Wiesen und Auen geprägten, Landschaft. Doch erst Otto II bestätigte urkundlich 973 die Existenz des Ortes Loztoue, als Schenkung seines Vaters Otto I, an das Erzstift Magdeburg.

Lostau festigte sich mit dem Bau der Wehrkirche. In der Zeit von 1150 bis 1200 errichten die Bewohnerinnen und Bewohner den spätromanischen Bau, der bis heute existiert.

1459 wurde im Pfarrdörfer-Verzeichnis Lostau als Lostov geführt.

Der ursprüngliche Siedlungsort erfuhr ab 1740 durch die Elbregulierung einen Abzug und eine erweiterte Neubesiedlung weiter östlich. Es entstand eine Zweiteilung in Altes Dorf und Kleines Dorf. Über die Jahrhunderte wuchs Lostau wegen seiner günstigen Lage weiter. Auch heute ist Lostau noch immer ein lebendiger Ort.

Darum herzlich willkommen in Lostau, der einzigartig in den Elbauen gelegenen Ortschaft mit Charme und Gemüt.

Ruhiger Ort mit bewegender Historie

Körbelitz, im Jahr 1182 erstmals urkundlich erwähnt, hat eine Siedlungsgeschichte die 6000 Jahre zurückreicht. Bereits die Germanen siedelten hier und hinterließen noch heute sichtbare Spuren. Auch die Slawen prägten den Ort nachhaltig, ebenso wie flämische Kolonisten. Erst 1197 sorgte ein Erzbischof Körbelitz durch seine urkundliche Erwähnung dafür, dass der Ort eine nachvollziehbare Geschichte bekam. Es dauerte allerdings noch gut 550 Jahre bis Körbelitz eine größere Bedeutung von Seiten des preußischen Staates zukam. Zunächst ließ König Friedrich der II hier den Boden verbessern, Kartoffeln pflanzen und bewachen. Der Einzug der Kartoffel in die deutschen Haushalte, nahm auch von Körbelitz aus seinen Anfang. Die weiteren Zeiten waren für Körbelitz stets militärisch geprägt. Jährliche Aufmärsche und Manöver der Preußen wurden alsbald durch die Truppen der Wehrmacht und dann der Sowjetarmee auf dem Schieß- und Truppenübungsplatz Körbelitz abgelöst. Erst in den letzten 25 Jahren kam der Ort militärisch zur Ruhe und konnten seinen ganz eigenen Charme entwickeln.

Schermen: Dem Baum und der Geschichte treu

Eine urkundliche Ersterwähnung des Ortes Schermen fand 1397 statt, doch durch archäologische Funde lässt sich eine Besiedlung der Flächen bereits für das 3. und 4. Jahrhundert nachweisen. Im ausklingenden 13. Jahrhundert wurde in Schermen eine Kirche errichtet. Später wurde der Ort zu einem Rittergut, das bis zum 30-jährigen Krieg mehrmals seinen Besitzer wechselte. Mit der Anbindung an die Fernstraße Magdeburg-Berlin im Jahr 1824 erlebte Schermen seine erste Blütezeit. Seine Einwohnerzahl stieg bis zur Mitte des Jahrhunderts um das Doppelte. Mit der Aufsiedlung in den 1920-iger Jahren wuchs die Bevölkerung noch einmal um mehr als das Dreifache. Was damals zur Besiedlung führte, gilt auch heute noch für den Ort. Schermen ist von Wiesen, Wald und Ackerflächen umgeben und somit in die Natur eingebettet.

Pietzpuhl: Wo einst Könige residierten

Pietzpuhl hat eine facettenreiche, aber auch bewegte Geschichte. Seine Gründung geht auf den 6. Januar 1306 zurück. Bis heute ist das ehemalige Vorwerk aus dem 15. Jahrhundert, die heute an den Einwohnerzahlen gemessen kleinste Ortschaft der Einheitsgemeinde Möser, der Natur und dem ländlichen treu geblieben. Pietzpuhl ist ein Ort mit Fläche, in dem die Natur und die Geschichte gleichermaßen ihren Platz finden. Dies schätzten auch schon im 18. Jahrhundert wohlhabende Menschen. Standesgemäß errichteten sie Schlösser, Parks und Kavaliershäuser, die auch bis heute existieren und den Ort ebenso prägen, wie die flankierenden Wälder und Agrarflächen. Pietzpuhl ist eine Ortschaft in einer reizvollen Landschaft, die sich stetig weiter entwickelt. Mit einem gewachsenen Ortskern und viele neue Einwohnerinnen und Einwohnern mit eigenem Heim verschmelzen Kontraste.

Quelle: gemeinde-moeser.de



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