Author
Alte Historische Fotos und Bilder Namborn, Saarland
Old historical photos and pictures Namborn, Saarland

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Namborn

Städte der Welt • Der Städte Deutschland • Liste der Städte Saarland

Geschichte von Namborn, Saarland in Fotos
History of Namborn, Saarland in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Die Gemeinde Namborn umfasst folgende zehn Ortsteile:

Baltersweiler, Eisweiler, Furschweiler, Gehweiler, Heisterberg, Hirstein, Hofeld-Mauschbach, Namborn, Pinsweiler und Roschberg.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 7 185

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Namborn. Baltersweiler - Kirche und Schule
Baltersweiler - Kirche und Schule
Namborn. Baltersweiler - Wirtschaft Funk
Baltersweiler - Wirtschaft Funk
Namborn. Furschweiler - Kirche, Kolonialwarenhandlung
Furschweiler - Kirche, Kiele und Kolonialwarenhandlung von Christian Wagner
Namborn. Gehweiler - Garten Allee
Gehweiler - Garten Allee
Namborn. Gehweiler - Panorama von Orts
Gehweiler - Panorama von Orts
Namborn. Hirstein - Panorama von Orts
Hirstein - Panorama von Orts
Namborn. Histein - Wirtschaft Gisch
Histein - Wirtschaft Gisch
Namborn - Panorama von Orts
Namborn - Panorama von Orts

Ortsteile

Unser Ortsteil Baltersweiler

Ausgangspunkt der weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus bekannten Skulpturenstrasse. Sie ist das Ergebnis eines internationalen Steinbildhauersymposiums, das 1971 hier auf einem Teilstück des Saarland-Rundwanderweges stattfand.

Der Initiator der Skulpturenstrasse, der Professor für bildende Kunst, Leo Kornbrust (1929 in St. Wendel geboren und verheiratet mit der Schriftstellerin Felicitas Frischmuth), wohnt auch heute nur einen Steinwurf vom Symposionsgelände entfernt.

Markantes Wahrzeichen des Ortes selbst ist die nach dem letzten Kriege erbaute Pfarrkirche "St. Willibrord"

Baltersweiler, nur 4 km von der Kreisstadt St. Wendel gelegen, zählt heute rund 1.200 Einwohner. Gegründet vermutlich als Weiler des Balther bzw. Baldo, geht seine Entstehung zurück auf die sogenannte Ausbauperiode des 6. bis 8. Jahrhunderts. Vor jener Zeit waren schon die Römer ansässig. Das ist durch die Ausgrabung eines von ihnen errichteten Landhauses, einer "villa rustica", in den Jahren 1892 und 1925 im Bereich des jetzigen Eisenbahnhaltepunktes belegt.

Die älteste bisher bekannte urkundliche Erwähnung des Ortsnamens stammt aus dem Jahre 1304. "Walter von Balterswilre" war mit anderen Vertretern der Pfarrei St. Wendalin Teilnehmer einer Tagfahrt in das Kloster Tholey. Dieser Nachweis ist sozusagen als "Geburtsurkunde" anzusehen. Im 30-jährigen Krieg (1618-1648) wurde Baltersweiler völlig ausgelöscht. Erst 1697 begann der Wiederaufbau.

Unser Ortsteil Eisweiler

Liebenburgruine und Liebenburghalle - mit ihnen haben zwei der bedeutendsten Zeugen früherer bzw. moderner Baukunst im Namborner Gemeindebereich ihren Standort auf Eisweiler Gemarkung. Vom Aussichtsturm auf der Höhe des Schlossberges bietet sich dem Besucher ein Rundblick über weite Gebiete des nördlichen Saarlandes. Die Mehrzweckhalle zu seinen Füssen ist rege genutzter Rahmen für sportliche und kulturelle Veranstaltungen verschiedenster Art.

1335 - Eynßwilre erstmals genannt. Heute zählt man rd. 450 Einwohner. Die für Eisweiler im Volksmund einst übliche Bezeichnung "Reitschule" ist zurückzuführen auf die in alter Zeit hier errichteten Burgstallungen der benachbarten "Liebenburg". Vorläufer derselben war eine in Fundamentresten wenige hundert Meter nordöstlich nachgewiesene römerzeitliche Anlage, vermutlich eine leicht befestigte Strassenkontrollstation. Das Gelände dieses Etappenortes, der möglicherweise auch die Möglichkeit zum Pferdewechsel bot, ist seit langem als "Allerburg" bekannt.

Unser Ortsteil Furschweiler

"Im landschaftlich schönsten Teil des Saarlandes, im nordöstlichen Teil des Kreises St. Wendel, wo sanftgewellte, bewaldete vulkanische Höhenrücken und Kuppen die Wasserscheide zum Todbach, der Oster und der Nahe bilden, liegt, eine gute Wanderstunde nördlich der Kreisstadt St. Wendel, unser Dorf Furschweiler mit seinem Ortsteil Bornerhof."

Schöner und liebevoller als der Schreiber des ersten Furschweiler Heimatbuches, Herr Johann Engel, kann man die Lage unseres Heimatdorfes nicht beschreiben.

Hier ist wirklich der Mensch mit der Natur noch weitgehend im Einklang. Drei Haupterwerbslandwirte und eine ganze Schar von "Obst- und Gartenbauern" sorgen für den Erhalt unserer schönen, abwechslungsreichen Kulturlandschaft.

Besuchen Sie uns, erwandern Sie unsere schöne Landschaft und genießen Sie vom Metzenberg aus einen Blick auf das Dorf und seine Umgebung.

Unser Ortsteil Gehweiler

Der ca. 640 Einwohner zählende Ort liegt abseits der Hauptverkehrswege inmitten einer von Wald umgebenen Naturlandschaft am Fuße des 498 m hohen Leidenberges

Von Tradition und Brauchtum geprägt, ist Gehweiler heute ein reiner Wohnort mit - angesichts fehlender Gewerbebetriebe - hohem Freizeit- und Erholungswert.

Der Ort entstand beiderseits des Eichertsbaches, der ihn einst auch territorial trennte. Der linke Teil des 1325 erstmals urkundlich erwähnten Dorfes gehörte jahrhundertelang zum Herzogtum Zweibrücken, der rechte zum Kurfürstentum Trier. Diese einstigen Gegebenheiten sind inzwischen auf dem Ortswappen symbolisiert.

Die nach dem Schutzpatron des Dorfes benannte Kirche "St. Michael" wurde von der Bürgerschaft Gehweilers 1966 auf den Weg gebracht und im Herbst 1974 eingeweiht. Sie ist aufgrund ihrer guten Akustik auch für Chor- und Konzertveranstaltungen hervorragend geeignet. Zum Gedenken an den Namenspatron feiert Gehweiler alljährlich am letzten September-Wochenende die traditionelle "Michelskerb".

Für vielfältige Freizeitgestaltung in kultureller, sportlicher und traditionspflegerischer Hinsicht sorgen insgesamt 15 Ortsvereine und -verbände. Unter ihrer Mitwirkung wurde im August 2000 im Rahmen eines großen Dorffestes - Schirmherr der saarländische Ministerpräsident Peter Müller - die "675-Jahr-Feier-Gehweiler" zu einem großen Erfolg geführt. Das Jubiläum war gleichzeitig Anlass, als "Gehweiler Lesebuch" das erste Heimatbuch des Dorfes herauszugeben.

Unser Ortsteil Heisterberg

Heisterberg ist mit knapp 100 Einwohnern der zweitkleinste Ortsteil der Gemeinde Namborn und bildet mit dem Ortsteil Namborn den gemeinsamen Gemeindebezirk Namborn/Heisterberg.

Der Ortsname „Heisterberg“ wird aus der mittelhochdeutschen Bezeichnung „Heister“ für „junge Buche“ abgeleitet. Die Darstellung eines Buchenblattes im Ortswappen des Gemeindebezirks trägt dem Rechnung und dokumentiert gleichzeitig den Waldreichtum (54,80 %).

Im Volksmund führt der Ort seit alters her den Zweitnamen „die Mauer“. In der Literatur wird dies mit dem Vorhandensein von römischen Siedlungsresten begründet. Die Bezeichnung „die Mauer“ findet sich jedoch lediglich im Kartenwerk von 1737 bis 1817.

Die namentliche Ersterwähnung „Heysterberg“ datiert urkundlich aus dem Jahre 1360. Mit Dokument vom 7. Juli 1360 wird dem Hesso von Esch (auf der Liebenburg) der Zehnte von Heisterberg durch den Trierer Erzbischof und Kurfürsten Boemund II. übertragen.

Die geographische Lage von Heisterberg bildete über Jahrhunderte (teilweise bis 1946) jeweils die Landesgrenze, was sich durch die unterschiedliche Herrschaftszugehörigkeit der jeweiligen Nachbarorte begründet.

Unser Ortsteil Hirstein

Dieser rund 1.000 Einwohner zählende Ortsteil ist der nördlichste der Gemeinde Namborn. Er wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg von der französischen Besatzungsmacht dem damals halbautonomen Saarland zugeschlagen. Zuvor hatte das Dorf als Grenzort zum "reichsdeutschen" Kreis Birkenfeld - früher sogar einmal Teil des Grossherzogtums Oldenburg - gehört.

Hirstein liegt mit seiner 530 ha grossen Gemarkung in waldreicher Mittelgebirgslandschaft 340-400 m über NN an der Bundesstrasse B-41.

Die erste urkundliche Erwähnung Hirsteins geht auf 1397 zurück. Jahrhunderte hindurch gehörte der Ort zum durch die Reformation geprägten Herzogtum Zweibrücken. Daraus resultiert, was die Einwohner dieses Dorfes von den übrigen Mitbürgern in der Gemeinde Namborn vor allem unterscheidet: die Religionszugehörigkeit. Die überwiegende Zahl der Hirsteiner ist evangelisch, in allen anderen Namborner Ortsteilen haben die Katholiken bei weitem die Oberhand.

Eine Vielzahl von Vereinen bietet in Hirstein Möglichkeiten zur Freizeitbetätigung in jeder Richtung. Koordiniert wird die Arbeit der Ortsvereine durch einen Festausschuss, unter dessen Regie traditionell am 1. Adventswochenende ein grosser Weihnachtsmarkt stattfindet. Eine wichtige Bereicherung des Ortslebens ist der im Jahr 2000 fertiggestellte Kultursaal im Feuerwehrhaus.

Eine Anekdote aus dem Hirsteiner Dorfleben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Damals beschloss der Gemeinderat, die zu kleine Wohnung des Dorfschulmeisters durch Zimmeranbau vergrössern zu lassen und, da man schon mal dabei war, über der Lehrerwohnung ein Türmchen zur Aufhängung einer Schulglocke zu errichten. Das Glockenseil führte durch ein Loch in der Decke direkt in die Wohnung des Lehrers. Partout nicht einigen konnten sich die Gemeindeväter jedoch über die weltbewegende Frage ob nun ein Kreuz oder aber ein Hahn, jeweils vergoldet, die Spitze des zwiebelförmigen Glockentümchens krönen sollte.

Eine zur Entscheidungsfindung einberufene Sondersitzung geriet zu überaus hitzigen Debatten zwischen den Verfechtern des Kreuzes und jenen des Hahnes. Der Streit endete in gegenseitigen wüsten Beschimpfungen, da keine der beiden Parteien nachgeben wollte. Der Erbauer des Türmchens, Meister Kunz, löste den schwierigen Fall daraufhin kurzerhand auf seine Weise: In der Dorfschmiede fertigte er fünf eiserne Vollmonde an, setzte sie übereinander und oben darauf einen Halbmond.

Sein grimmiger Kommentar: "Wenn sich der Gemeinderat wie die händelsüchtigen Türken anstellt, soll er auch das Richtige bekommen". Das Schultürmchen mit der bemerkenswerten Sehenswürdigkeit auf seiner Spitze wurde erst 1964 "wegen Baufälligkeit" abgetragen.

Unser Ortsteil Hofeld / Mauschbach

Mittelpunkt und mit 1.150 Einwohnern drittgrößter Ortsteil der Gemeinde Namborn. Hier befinden sich deren Verwaltungszentrum mit Rathaus, Polizeistation und dem einzigen Postamt.

Das Ortsbild wird geprägt von der Filialkirche "St. Bonifatius" und dem schmucken Rathauskomplex, der trotz aller notwendigen Umbauten und Erweiterungen den baulichen Charakter der ehemaligen Volksschule im wesentlichen bewahrt hat.

Hofeld-Mauschbach besteht aus zwei durch eine Talaue voneinander getrennten Siedlungskörpern. Sie sind durch die Bundesstrasse 41 und die Rehin-Nahe-Bahn Saarbrücken-Mainz verkehrsmäßig gut erschlossen. So konnte sich am Ortsrand binnen weniger Jahre das Gewerbegebiet "Auenrech" entwickeln, das jungen Unternehmen günstige Zukunftschancen bietet.

Hofeld (Hoychfelde) wurde nachweislicch erstmals erwähnt 1278 anlässlich eines Streits zwischen dem Bischof von Metz und dem Herzog von Lothringen wegen ihrer Besitztümer in hiesiger Gegend. Früheste Kunde von Mauschbach, damals Moispach, datiert vom Jahre 1303. Beide Ortsteile gelangten später - wie die "Liebenburg" auf dem angrenzenden Schloßberg, an dessen Südhang Hofeld liegt - an das Kurfürstentum Trier. Nach ihrem Untergang im 30-jährigen Krieg dauerte es rund fünf Jahrzehnte, bis sich in Hofeld und Mauschbach - mit Billigung von Frankreichs Sonnenkönig Ludwig XIV. - neues Leben einstellte.

1717 gab es in "Hohenfeld" wieder 10 Häuser, hundert Jahre später hatte sich deren Zahl (beide Ortsteile zusammen) verdreifacht. Eine rasante Aufwärtsentwicklung setzte nach dem Zweiten Weltkrieg ein, als in Hofeld-Mauschbach gleich mehrere Neubaugebiete erschlossen wurden.

Neben dem Bahnhaltepunkt sichern mehrere Buslinien (über B 41 und L 132 / L 133) öffentliche Verkehrsanbindungen in alle Richtungen.

Als kulturhistorische Elemente verdienen der Mühlengraben um das Naturschutzgebiet "Schloßberg" sowie die ehemaligen Mühlen in Hofeld und Mauschbach Erwähnung.

Die Filialkirche "St. Bonifatius" besticht äußerlich durch ihren modernen Baustil; im Inneren birgt sie einige hervorragende Zeugnisse südtiroler Holzschnitzkunst. Schöpfer der Statuen : Meister Edelbert Kostner aus St. Ulrich im Grödnertal.

Zwölf Ortsvereine sowie vier Selbsthilfegruppen und Interessengemeinschaften sorgen für abwechslungsreiche Freizeitgestaltung und bieten nicht zuletzt Kindern und Jugendlichen ein breites Betätigungsfeld. Als Treffpunkt für Geselligkeit bietet sich das (durch Umbau einer ehemaligen Gastwirtschaft geschaffene) Dorfgemeinschaftshaus (Bürgerhaus) an.

Unser Ortsteil Namborn

Mit rund 1.800 Einwohnern der grösste und daher namengebende Ortsteil der Gemeinde. Verkehrmässig gut erschlossen - u.a. Haltestation an der Bahnlinie Saarbrücken-Bingerbrück - lädt Namborn durch die Lage in reizvoller Mittelgebirgslandschaft mit hohem Waldanteil zur Naherholung auf gut ausgebauten Wanderwegen ein.

Erstmals 1360 urkundlich erwähnt, gehörte das damalige "Nuimborn" in der Folge territorial fast fünf Jahrhunderte zum Herrschaftsgebiet der Herzöge von Lothringen, die kirchliche Zuständigkeit lag indessen beim Kurfürstentum Trier.

Berühmtester Sohn Namborns: der Maler und Graphiker Bernhard Cullmann (1903-1977), der in den Mittelpunkt seines Schaffens vor allem orientalisch-fernöstliche Motive stellte - das Ergebnis langjähriger Aufenthalte in jenen Regionen.

Im Namborner Wappen erinnert der rote gestümmelte Adler an die erst kurz vor der Französischen Revolution beendete Zugehörigkeit des Ortsteils zum Herzogtum Lothringen. Das rote Kreuz in silbernem Feld verweist auf die seit Jahrhunderten bestehende kirchliche Bindung an das Bistum Trier.

Herausragendes Bauwerk Namborns ist die Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt", zu der 1874 der Grundstein gelegt wurde. An gleicher Stelle soll nach der Volkssage früher ein um 1111 errichtetes kleines Kirchlein gestanden haben.

Dem Naherholung Suchenden bietet Namborn neben gut ausgebauten Wanderwegen durch die waldreiche Umgebung vor allem den Bereich "Klosterweiher" mit dem 1983 zum Naturschutzgebiet erklärten Distrikt "Weiherbruch und Rohrbacher Wiesen".

Verkehrsmässig ist der Ortsbezirk durch die Anbindung an die Bahnstrecke Saarbrücken-Bingerbrück und mehrerer Buslinien gut erschlossen.

In einigen kleineren Betrieben werden zwar Arbeitsplätze angeboten, der überwiegende Teil der Berufstätigen pendelt jedoch in die nähere und auch weitere Umgebung. Schwerpunkt dabei ist die knapp 10 km entfernte Kreisstadt St. Wendel.

Eine gute Infrastruktur ermöglicht es, Besorgungen des täglichen Lebens - wobei Lebensmittelgeschäft, Bäckerei, Metzgerei und Gaststätten ebenso dazu gehören wie Ärzte, Apotheke und Banken - vor Ort zu erledigen. Die rund 30 Vereine, Verbände und Organisationen Namborns sorgen für ein reges Leben im Ortsbezirk.

Unser Ortsteil Pinsweiler

Bemerkenswert am kleinsten Ort der Gemeinde, zwischen Hofeld und Hirstein gelegen, ist vor allem die von der Pinsweiler Einwohnerschaft erst in jüngster Zeit errichtete Kapelle zu Ehren des Hl. Wendelin. Am südlichen Ortsrand grüsst dieses Zeugnis vorbildlichen Gemeinschaftsgeistes vom Hügel herab die Benutzer der vorbeiführenden Bundesstrasse 41. Die Kapelle ist für Be sucher täglich geöffnet.

Erstmals erwähnt ist Pinsweiler - der Name wird mit dem Personennamen Panto in Verbindung gebracht - in einer Urkunde von 1335. Damals ging das Dorf durch Kauf in den Besitz des Kurfürstentums Trier über, bei dem es bis zur Französischen Revolution blieb.

Ursprünglich bestand der Ort aus den Siedlungen Pinsweiler und Spixhelden (Spixel/Spixelt). Beide gingen im Dreissigjährigen Krieg unter. Während jedoch Spixhelden für immer Wüstung blieb, begann in Pinsweiler nach 1691 der Wiederaufbau. Seit damals stieg die Einwohnerzahl auf derzeit rund 60.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Dorf bis 1935 Grenzort des damals von Deutschland abgetrennten Saargebietes. Zeugnis jener Zeit ist das ehemalige französische Zollhaus an der B41. Seit der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform von 1974 bildet Pinsweiler zusammen mit Eisweiler, mit dem es ohnehin in einer Schulgemeinschaft verbunden war, einen Gemeindebezirk der Gemeinde Namborn.

Pfarrlich gehörte Pinsweiler von alters her zu St. Wendel. 1792 wurde es für 160 Jahre der Pfarrei Furschweiler zugeteilt, danach der Pfarrei Namborn. Bis auf den heutigen Tag geblieben ist die alte Tradition der Wendalinsverehrung. Sie führte zum Bau der Pinsweiler Wendalinuskapelle, der jüngsten von sechshundert Kapellen in aller Welt, die den Namen dieses grossen Bauern- und Viehpatrons tragen.

Unser Ortsteil Roschberg

Dieser mit 400 m über NN höchstgelegene Ortsteil der Gemeinde Namborn ist auch landschaftlich wunderbar gelegen und gehört zum Naturpark Saar-Hunsrück.

Neben der Hauptfunktion des Dorfes, "Wohnen", wird Roschberg mit seinen rund 460 Einwohnern nach wie vor stark durch die landwirtschaftliche Nutzung seiner Fluren geprägt. Uraltes Wahrzeichen ist das Naturdenkmal "Drei Eichen".

Die älteste urkundliche Erwähnung Roschbergs geht auf 1335 zurück. Der alte Ortskern besitzt noch viele alte Bauernhausensembles, die teilweise von den Eigentümern liebevoll restauriert wurden. Durch Streuobstanlagen ist dieser Ortskern gut in die umgebende Landschaft eingebunden.

In Roschberg ist man sehr bedacht auf die Pflege eines regen Vereinslebens; zahlreiche freiwillige Helfer prägen die gut funktionierende Dorfgemeinschaft. Ihr Treffpunkt ist das Dorfgemeinschaftshaus, in dem viele Veranstaltungen abgehalten werden. Als Publikumsmagnet hat sich der jährlich stattfindende Nikolausmarkt erwiesen.

Quelle: namborn.de



Robinson Rd, CB 13862 Nassau, NP, The Bahamas
Flag Counter