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Alte Historische Fotos und Bilder Osterfeld, Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures Osterfeld, Saxony-Anhalt

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Wappen Osterfeld

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Geschichte von Osterfeld, Sachsen-Anhalt in Fotos
History of Osterfeld, Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Osterfeld ist eine Stadt im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Sie ist Sitz der Verbandsgemeinde Wethautal.

Zu Osterfeld gehören die Ortsteile:

Goldschau, Haardorf, Kaynsberg, Kleinhelmsdorf, Osterfeld, Roda, Waldau, Weickelsdorf

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 2 427

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Osterfeld. Jugendherberge 'Haus der Jugend'
Jugendherberge 'Haus der Jugend'
Osterfeld. Kaynsberg - Reichsarbeitsdienst Lager 3-62 für Jugend
Kaynsberg - Reichsarbeitsdienst Lager 3-62 für Jugend
Osterfeld. Marktplatz, 1958
Marktplatz, 1958
Osterfeld. Rathaus mit Katholisches Kirche
Rathaus mit Katholisches Kirche
Osterfeld. Rathaus und Heilige Kreuz Kirche, 1925
Rathaus und Heilige Kreuz Kirche, 1925
Osterfeld. Roda - Bauschule
Roda - Bauschule
Osterfeld. Obermarkt
Obermarkt
Osterfeld. Untermarkt
Untermarkt

Geschichte

Die Geschichte der Stadt reicht bis ins Mittelalter zurück. Am Standort der Burg Osterfeld ist eine slawische Wallburg aus dem 6. Jahrhundert nachgewiesen. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde die Anlage umfangreich ausgebaut. Der alte Burgfried (im Volksmund Matzturm), die Umfassungsmauern und Wallreste sind erhalten geblieben. Die Burg war Sitz der Grafen von Osterfeld, die mit Hermann I. im Jahr 1215 erstmals erwähnt werden.

In einer am 14. September 1114 ausgestellten Urkunde wird erstmals der heutige Stadtteil Lissen als „Lizni“ benannt.

1198 erfolgt in einer Urkunde von Markgraf Dietrich von Meißen für das Kloster Lausnitz die Ersterwähnung Osterfelds, abgeleitet vom Namen des in dem Dokument benannten Volkramus de Ostervelt. Burg und Burgkapelle, in welcher der Probst von Lissen Gottesdienst verrichten soll, werden erstmals 1280 genannt. 1335 erscheinen die Stadt und die Burg, Castrum et oppidum Ostirvelt, in einer Naumburger Urkunde gemeinsam.

Der heute Stadtteil Pitzschendorf findet 1349 erstmals als „Buczendorf“ urkundliche Erwähnung, in anderen Dokumenten dieser Zeit ist ferner die Bezeichnung „Butkindorf“ enthalten.

Für das Jahr 1515 sind das älteste Siegel sowie die erste urkundliche Erwähnung des Marktes nachgewiesen. 1565 erhielt die Stadt von Kaiser Maximilian II. das Recht, zusätzlich zwei Jahrmärkte abzuhalten.

1566 wird die Stadt von einer Pestepidemie heimgesucht.

Am 1. April 1938 wurden Lissen und Pitzschendorf in die Stadt Osterfeld eingemeindet, nach einer 3-monatigen Übergangszeit tritt dort zum 1. Juli auch das Osterfelder Ortsrecht in Kraft.

Osterfeld gehörte in der DDR dem Kreis Zeitz an, der dem Bezirk Halle eingegliedert war. Der Ort trug die Gemeindenummer 082023. Bis zum Jahr 1972 war die Einwohnerzahl Osterfelds auf 2.077 angewachsen.

Am 1. Januar 2010 wurden die Gemeinden Goldschau, Heidegrund und Waldau in die Stadt Osterfeld eingegliedert.

Quelle: vgem-wethautal.de


1335 - Urkundliche Ersterwähnung

1565 - Kaiser Maximilian II. erteilt der Stadt das Recht, Jahrmärkte abzuhalten

Beim Spaziergang durch Osterfelds enge Gassen fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Dies ist der ganz spezielle Reiz der Kleinstadt. Sehenswert ist die Lutherkirche am Kirchberg, die mit ihrem 40 Meter hohen Turm weit sichtbar ins Land ragt. Das Gotteshaus wurde 1535 fertig gestellt, brannte in den nachfolgenden Jahrhunderten jedoch drei Mal infolge großer Stadtbrände ab. Die architektonisch sehr interessante barocke Spiegeldecke wurde nach dem letzten Feuer 1735 vollendet. Mitte der 80-er Jahre wurde das Kircheninnere sowie das hoch über der Stadt gelegene Burggelände saniert. Hier befand sich bereits im 6. Jahrhundert eine slawische Wallburg. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde die Burganlage dann massiv ausgebaut. Von dieser sind heute noch die Umfassungsmauern und Wallreste im angrenzenden Hayn erhalten geblieben. Auffallend ist außerdem der alte Burgfried, der im Volksmund als „Matzturm“ bekannt ist. Von seiner Spitze aus hat man einen fantastischen Blick über die Stadt und das Wethautal. Im Stadtteil Lissen lohnt sich ein Besuch der Probsteikirche – ein ehemaliges Benediktinerkloster aus dem 13. Jahrhundert. Das Gotteshaus weist heute noch Spuren romanischer und gotischer Baukunst auf. Ein weiteres sehenswertes Baudenkmal ist das alte Schenkgut aus dem Jahre 1815, das in Pitzschendorf steht. Für Naturfreunde gibt es in und um Osterfeld nicht nur vieles zu bestaunen, sondern auch Möglichkeiten der Ruhe und Erholung. Das idyllisch gelegene Naturbad und der Hayn mit seinem alten Baumbestand sowie der Tongrubenteich laden zum Verweilen ein. Vom nahe gelegenen Goldberg aus (nördlich von Pauscha) hat man einen herrlichen Panoramablick auf Osterfeld. Einen ruhigen und entspannten Aufenthalt bieten außerdem 145 Zimmer, verschiedene Veranstaltungsräume sowie zahlreiche Wellness-Angebote des Vier-Sterne-Hotels „Amadeus“ am Ortsausgang.

Quelle: de.wikipedia.org



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