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Alte Historische Fotos und Bilder Senden, Bayern
Old historical photos and pictures Senden, Bavaria

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Wappen Senden

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Geschichte von Senden, Bayern in Fotos
History of Senden, Bavaria in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Senden ist eine Stadt im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm und gehört zur Region Donau-Iller in Mittelschwaben. Sie liegt 12 km südlich von Ulm und 45 km nördlich von Memmingen.

Die Stadt liegt an der Iller und grenzt direkt an Baden-Württemberg. Die Stadt gehört dem Donau-Iller-Nahverkehrsverbund an. Zum westlich der Iller gelegenen Stadtteil Unterm Schloß führt die Straße ein kurzes Stück über das Gebiet der Nachbargemeinde Illerkirchberg, was diesen Stadtteil zu einer funktionalen Exklave macht.

Es gibt sieben amtlich benannte Stadtteile:

Aufheim, Ay, Freudenegg, Hittistetten, Senden, Witzighausen, Wullenstetten

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 22 529

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Senden. Luftaufnahme, 1956
Luftaufnahme, 1956
Senden. Luftaufnahme, 1963
Luftaufnahme, 1963
Senden. Soldaten Uniform, 1914
Soldaten Uniform, 1914
Senden. Uhrenfabrik 'Europa', 1975
Uhrenfabrik 'Europa', 1975
Senden. Webstuhl LKW
Webstuhl LKW
Senden. Witzighausen - Kirche, Schule, Pfarrhaus, 1915
Witzighausen - Kirche, Schule, Pfarrhaus, 1915
Senden. Witzighausen - Kirche
Witzighausen - Kirche
Senden. Wullenstetten - Kirche, 1905
Wullenstetten - Kirche, 1905

Überblick auf Stadtteile

Aufheim

Viele Gräber im Stockach aus der Hallstattzeit (800 - 450 v. Chr.) zeugen davon, dass schon vor dem Alemanneneinfall vermutlich Weidebauern auf dem Gelände des heutigen Aufheim lebten. Um 1100 n. Chr. hatte das Benediktinerkloster Wiblingen Besitzanteile im Dorf, die das Kloster später unter seine Grundherrschaft brachte. Verwaltet wurde der Besitz durch das "Amt Aufheim", zu dem auch Höfe in Holzschwang, Gerlenhofen und Hittistetten zählten. Die erste urkundliche Erwähnung stammt vom 22. Oktober 1333. Der damalige Pfarrer von Aufheim wirkte als Zeuge bei einem Grundstückskauf mit. In seinem Untergeschoss stammt der Kirchturm aus der Zeit 1230 - 1250 und ist damit der älteste erhaltene Rest eines Kirchenbaues im ganzen Landkreis Neu-Ulm. Kaiser Maximilian verkaufte im Jahre 1507 die Herrschaft Kirchberg an den Augsburger Bürger Jakob Fugger den Reichen, wodurch 1508 das Patronatsrecht an die Fugger (von Kirchberg und zu Weißenhorn), die es bis heute ausüben, überging. 1697 erbaute die Abtei Wiblingen ein neues Amtshaus in Aufheim - den heutigen Gasthof Rößle. Die damaligen Kosten des heute noch bestehenden Fachwerkbaues beliefen sich auf 1382 Gulden und 9 Kreuzer. Amtmann in Aufheim war zu jener Zeit Paul Ötschmann, geboren in Haiming (Tirol). Er war Freskomaler und schuf für den Herzog von Württemberg Fresken im Schloss Stetten im Remstal und die Deckenbilder im Kaisersaal vom Kloster Wettenhausen. Eine ausführliche Grabinschrift am Kirchturm von Aufheim ist heute noch erhalten. 1803 wurde von Napoleon die Leibeigenschaft aufgehoben; der rechts der Iller gelegene Besitz der bislang vorder-österreichischen Benediktinerabtei Wiblingen wurde bayerisch. Das erste Schulhaus wurde 1817 erbaut. 1900 hatte Aufheim 272 Einwohner, 1965 566 Einwohner und 1977 nahezu 1500 Einwohner. Dies zeigt, dass Aufheim nicht nur mit der Geschichte des Raumes Senden eng verbunden war, sondern auch die sprunghafte Entwicklung im unteren Illertal mitgemacht hat. Zum 1. Januar 1978 wurde die Gemeinde Aufheim in die Stadt Senden eingegliedert.

Ay

Ay, auch schon Oy situm apud Kirchberg und Au genannt, wurde 1246 erstmals urkundlich erwähnt. Graf Otto von Brandenburg bestätigte den Deutschherren bei Ulm den Kauf einer Wiese in Ay. Im 15. Jahrhundert waren 2 Mühlen, 3 Hoflehen und 4 Sölden kirchbergisch, 2 Höfe gehörten den Deutschordensherren in Ulm, 1 Sölde dem Ulmer Spital. Um 1820 hatter der Ort 35 Häuser und 147 Einwohner. Bis zum 2. Weltkrieg stieg die Bevölkerungszahl infolge der Industrialisierung auf etwa 1000 und hat sich seither vervierfacht. Kirchlich gehörte Ay zur kath. Pfarrei Aufheim, bis es 1908 nach Senden umgepfarrt wurde. 1760 verpflichtete sich die Gemeinde des Weilers Ay, eine Kapelle zu erbauen. Der hübsche Rokokobau wurde 1773 auf den Namen "Maria Hilf" geweiht. Anstelle der neuen Mühle (neben Herrenmühle und Ölmühle) war 1857/59 eine Baumwollweberei errichtet worden, der erste Industriebetrieb im unteren Illertal. 1862 kam eine Spinnerei des gleichen Unternehmers dazu. Schulisch war Ay mit Senden verbunden. Besonders starke Entwicklung setzte auch hier nach dem 2. Weltkrieg durch die Vervielfachung der Einwohnerzahl und die Ansiedlung einer Reihe von Gewerbe- und Industriebetrieben in eigens dafür ausgewiesenen Flächen ein. Die enge Verbindung zwischen Ay und Senden in den Bereichen Vereine, kommunale Einrichtungen (Friedhof, Kanalisation, Schulwesen, u. a.) führte im Frühjahr 1971 durch Beschlüsse beider Gemeinderäte zum Zusammenschluss.

Hittistetten

Der ober- wie grundherrschaftlich zur Grafschaft Kirchberg-Wullenstetten gehörige Ort wurde nach dem östlich gelegenen Waldgebiet auch Stetten am Eschbach genannt und bedeutet auch "Stätte des Hittin". Die Kirchberger gaben 1371 die Einkünfte eines Gutes zu "Hitzenstetten" dem Kloster Wiblingen, 1411 die zweier Lehen zur Dotation der von ihnen gestifteten Messpfründe in Tiefenbach (früher Kreis Illertissen). 1515 saßen am Ort 69 Leibeigene der Herrschaft Kirchber. Beim Übergang an Bayern gehörten 10 Häuser zur Herrschaft Wullenstetten und 8 nach Wiblingen, über welche das Kloster seit 1775 auch die niedere Gerichtsbarkeit ausübte. Hittistetten war Filiale der kath. Pfarrei Wullenstetten, bis es 1914 nach Witzighausen umgepfarrt wurde. Die Protestanten gehören nach Holzschwang. Das Filialkirchlein "St. Leonhard" berichtet durch seine Inschrift im Chor über seine Entstehung: "Maister Herlin von Düfembach hat dys kirchen gemacht 1488." An der Ostwand des Chors in einer Nische steht die spätgotische Plastik des Hl. Leonhard. Das Deckengemälde im Chor "Maria Himmelfahrt" wurde von Konrad Huber, Weißenhorn, 1813 und das Deckenfresko im Langhaus "St. Leonhard als Nothelfer" von Thomas Haberer, Weißenhorn, im Jahre 1775 ausgeführt. Hittistetten wurde zum 1. Juli 1970 in den Markt Senden eingegliedert. Im Sommer 1988 wurde auf der Hittistettener Gemarkung (Fl.-Nr. 161) bei Grabungen eine bandkeramische Siedlung entdeckt. Die Funde stammen aus der Zeit von ca. 4100 Jahre v. Chr. (Jungsteinzeit).

Witzighausen

Die erste geschichtliche Erwähnung des Ortes geschieht 1396, als Güter zu "Wiczishausen" zur Dotation einer Messstiftung an die Ulmer Pfarrkirche gegeben wurden. Oberherrschaftlich gehörte der Ort dauernd zur Grafschaft Kirchberg-Wullenstetten. Witzighausen umfasste gegen Ende des 15. Jahrhunderts 12 Lehen. 1515 saßen dort 90 Hintersassen der Herrschaft. Um 1820 hatte das Dorf 20 Häuser und 106 Einwohner. 1481 wurde von den Kirchbergern eine Kaplanei an der Kapelle zu Witzighausen gestiftet und mit 2/3 des Zehnten zu Erbishofen dotiert. Der Ort, an dem 1741 zur besseren Besorgung der stark aufgeblühten Wallfahrt ein weiteres Benefizium gestiftet wurde, blieb kirchlich jedoch Filiale der Pfarrei Aufheim, bis er 1787 zur Pfarrkuratie erhoben und 1865 selbständige Pfarrei wurde. Die heutige Pfarrkirche wurde 1738 - 40 von Christian Wiedemann aus Oberelchingen als Wallfahrtskirche zu "Unserer lb. Frau " erbaut, vom Wessobrunner Meister Gottlieb Finsterwalder mit Stukkaturen versehen und von dem berühmten Kunstmaler Christoph Thomas Scheffler aus Augsburg mit herrlichen Fresken ausgeziert. Von ihm stammt auch das Bild der Geburt Christi im oberen Teil des Hochaltars, während die 6 Bilder der beiden Seitenaltäre von Konrad Huber, Weißenhorn, 1781 angefertigt wurden. Die Witzighausener Kirche wird mit Recht als wahres Schatzkästchen der Rokokokunst gerühmt. 1878 wird Witzighausen Bahnstation der Vicinalbahn Senden-Weißenhorn. Am 23. September 1966 fuhr der letzte Personenzug mit Halt am Bahnhof Witzighausen. Wichtigster Wirtschaftszweig waren in Witzighausen die Ziegeleien Unglert (gegr. 1820) und Schwarz (gegr. 1870 bis 1880). Die Gemeinde Witzighausen wurde zum 1. Juli 1972 in den Markt Senden eingegliedert.

Wullenstetten

Zahlreiche Funde aus römischer Zeit lassen annehmen, dass hier schon im 1. Jahrhundert n. Chr. ein römischer Gutshof lag. Der Ort wurde vermutlich als Raststation an der Illerstraße im frühen Mittelalter gegründet und gehörte wohl zu den ältesten Besitzungen der Grafen von Kirchberg, die von 1087 an urkundlich bekannt sind, zunächst auf ihrer Burg in Kirchberg jenseits der Iller wohnten und 1093 das Kloster Wiblingen gründeten. Die Grafen von Kirchberg, denen u. a. Bischof Bruno von Brixen (1250-88) entstammte, teilten sich mit dessen Brüdern in Zweige, von denen einer von 1322 an sich nach Wullenstetten benannte und offenbar dort eine Burg erbaut hat, die wohl auf Mausers Buschele wenig westlich der Kirche gestanden haben dürfte. Dort wurde 1929 ein fünfeckiger Grabenzug durch eine Ausgrabung ermittelt, der offenbar von dem Burgstall herrührt, der noch im Salbuch der Herrschaft von 1482 genannt ist. Nach den Ausgrabungsfunden war diese Anlage im 14. und 15. Jahrhundert bewohnt und ist dann durch einen Brand zerstört worden. Graf Wilhelm von Kirchberg geriet durch Verschwendung in Schulden und musste 1481 die Herrschaft Wullenstetten an Herzog Georg den Reichen von Bayern zu Landshut verkaufen. Im Landshuter Erbfolgekrieg fiel die Herrschaft an Kaiser Maximilian, der sie schließlich 1508 an die Fugger verkauft. 1724 erwarb sie das Erzhaus Österreich zurück, vergab sie aber 1735 wieder als Lehen an die Grafen Fugger. 1806 wurde sie bayerisch. Wullenstetten wurde noch im 15. Jahrhundert Gerichtsort. Nach dem Salbuch von 1482 umfasste das Dorf 6 Höfe, 6 Lehen und 17 Sölden samt Schmiede, Badstube und Taverne. 1515 hatte die Herrschaft dort 163 Leibeigene. Um 1820 wohnten 340 Einwohner in 60 Häusern, 1906 402 Einwohner in 92 Häusern. Nach dem 2. Weltkrieg hat sich die Bevölkerungszahl bis heute auf 3000 erhöht. Der Kirchenschatz zu Wullenstetten kam 1289 durch Tausch von Graf Konrad d. J. von Kirchberg an seinen Vetter Graf Konrad d. Ä., der sich am Ort den Herrschaftssitz ausbaute. Zur Pfarrei gehörten Senden und die Häuser auf dem Berge zu Witzighausen bis 1787, Hittistetten bis 1914. Ein Frühmessbenefizium St. Katharina wurde 1371 von Graf Wilhelm von Kirchberg zu Wullenstetten gestiftet. 1861 wurde mit demselben das Benefizium St. Josef in Witzighausen vereinigt. Das Benefiziatenhaus wurde 1772 erbaut von Jakob Jehle von Obenhausen, das später mehrfach veränderte Pfarrhaus 1480. Die Pfarrkirche "Zu unserer lb. Frau" ´(Maria Verkündigung) wurde 1610 erbaut und 1782 als flachgedeckter Saalbau neu ausgestattet, u. a. . mit einem Deckengemälde von Konrad Huber in Weißenhorn. Die übrige Ausstattung stammt aus dem 15., 16. und 18. Jahrhundert, der spätgotische Turm etwa von 1480.

Die geschichtlichen Eckdaten der Stadt Senden und der einzelnen Stadtteile chronologisch dargestellt.

4100 v. Chr. bis 1396 n. Chr.

  • 4100 v. Chr. - Bandkeramische Siedlung bei Hittistetten
  • 100 v. Chr. - Ansiedlung auf dem Gelände Sägewerk Gagstätter
  • 100 n. Chr. - Römischer Gutshof in Wullenstetten
  • 1215 - Vermacht Berthold von Kirchberg dem Kloster Wettenhausen ein Hofgut zu Wullenstetten
  • 1220 - Hittistetten erstmals belegt im ältesten Urbar des Klosters Einsiedeln/Schweiz als 'Hedinstetten'
  • 1230/50 - Erbauung der romanischen Pfarrkirche Aufheim 'St. Johannes Baptista'
  • 1256 - Erstmalige Erwähnung von Ay als 'Oy situm apud Kirchberg'
  • 1289 - Der Kirchenschatz Wullenstetten fällt an Graf Konrad d. Ä.
  • 1333 - Urkundlich erwähnt als 'Ufhain', zum Bereich der Herrschaft Wullenstetten gehörend
  • 1350 - Komtur Heinrich des Deutschen Ordens zu Ulm kauft eine Wiese zu Witzighausen
  • 1371 - Stiftung eines Frühmeßbenefiziums St. Katharina durch Graf Wilhelm von Kirchberg zu Wullenstetten

    Die Kirchberger geben die Einkünfte eines Gutes zu "Hitzenstetten" dem Kloster Wiblingen

  • 1396 - Erste urkundliche Erwähnung in 'Wiczishusen'

1400 bis 1600

  • 15.Jhdt. - Erbauung der Spätgotischen Kirche "St. Jodok"
  • 1441 - Bei der Kirchberger Teilung verbleibt Witzighausen als gemeinschaftlicher Besitz
  • 1481 - Graf Wilhelm von Kirchberg stiftet eine Ewige Messe für Witzighausen

    Erste Erwähnung einer Schule in Witzighausen

    Verkauf der Herrschaft Wullenstetten an Herzog Georg den Reichen von Bayern zu Landshut

  • 1482 - Nur noch 6 Lehen gehören zur Herrschaft Wullenstetten

    Erwähnung eines Burgstalles ('Freudenegg') im Salbuch der Herrschaft Wullenstetten (Gattergeld)

    Erstmalige Erwähnung von Senden in den Salbüchern der Grafschaft Kirchberg und der Herrschaft Wullenstetten (Gattergeld)

  • 1483 - Urkundliche Erwähnung eines Schulmeisters von Wullenstetten
  • 1488 - Meister Herlin von Tiefenbach erbaut die St.-Leonhard-Kapelle Hittistetten
  • 1490 - Weihe der spätgotischen Kirche Aufheim
  • 1498 - Sechs weitere Güter Witzighausens werden von der Illertisser Linie der Grafen von Kirchberg zurückerworben
  • 1504 - Senden kommt zu Österreich
  • 1508 - Erwerb der Herrschaft Wullenstetten durch die Fugger
  • 1515 - Unter der Herrschaft von Kirchberg stehen 172 Untertanen aus Senden

    69 Leibeigene von Hittistetten sind der Herrschaft Kirchberg untertan

    Aufheim zählt 109 Hintersassen der Herrschaft Kirchberg

    163 Leibeigene von Wullenstetten unterstehen der Herrschaft

  • 1537 - Das Zollhaus wird als österreichische Zollstation errichtet

    Erste Illerbrücke

1600 bis 1799

  • 1610 Bau der Kirche 'Maria Verkündigung' in Wullenstetten
  • 1616 - Erster Schulunterricht in Wullenstetten
  • 1635 - Aufheim zählt nach der Pest nur noch 32 Seelen
  • 1672 - Erweiterung der Kapelle Hittistetten
  • 1703 - Errichtung eines Schulzimmers in Wullenstetten
  • 1708 - Erwähnung des Schulmeisters Menth zu Aufheim
  • 1724 - Die Herrschaft Wullenstetten gehört zu Habsburg
  • 1733/40 - Erbauung der Wallfahrtskirche Witzighausen 'Maria Geburt' im Rokokostil
  • 1735 - Wiedergabe von Wullenstetten als Lehen an die Fugger
  • 1741 - Stiftung eines weiteren Benefiziums an Witzighausen, kirchlich zu Aufheim
  • 1760 - Erbauung der Rokokokapelle 'Maria Hilf' in Ay
  • 1773 - Bau eines Schulhauses zu Wullenstetten
  • 1782 - Neuausstattung der Kirche Wullenstetten
  • 1787 - Errichtung einer Pfarrkuratie zu Witzighausen

    Die Kuratie Senden untersteht der kath. Pfarrei Wullenstetten

1800 bis 1899

  • 1804 Urkundliche Erwähnung der Kuratie Senden in einem Pfarrvisitationsprotokoll
  • 1806 - Senden wird bayerisch, Friedensvertrag zu Preßburg im Dezember 1805
  • 1810 - Die Schüler von Ay erhalten die Erlaubnis zum Besuch der Sendener Schule, bisher Einschulung in Aufheim
  • 1815/17 - Errichtung der Schulhäuser in Witzighausen / Aufheim
  • 1820 - Senden zählt 62 Häuser mit 308 Einwohner

    35 Häuser, 147 Einwohner in Ay

    60 Häuser, 340 Einwoher in Wullenstetten

    Witzighausen zählt 20 Häuser mit 106 Einwohnern

  • 1821 - Erstes Schulhaus in Senden
  • 1832 - Freudenegg wird von Neu-Ulm nach Gerlenhofen eingeliedert
  • 1835 - Witzighausen besitzt 124 bayerische Tagwerk Wald
  • 1840 - Erbauung der Steinlesmühle
  • 1857 - Gründung der Spinnerei und Weberei Ay
  • 1857/69 - Errichtung einer Baumwollweberei in Ay
  • 1862 - Eigene Pfarrkirche St. Jodok Senden

    Geburt von Therese Studer (22.09.); wurde erste hauptamtliche Verbandssekretärin der kath. Arbeiterinnenvereine/ Süddeutschland

    Fertigstellung der Bahnlinie Ulm-Memmingen – Beginn der Industrialisierung, Bau der Spinnerei Ay

  • 1865 - Pfarrei Witzighausen wird selbständig
  • 1866 - Gründung der Ziegelei Stolz in Hittistetten
  • 1878 - Witzighausen wird Bahnstation

    Eröffnung der Vicinalbahn Senden-Weißenhorn

  • 1880 - Abbruch des alten Hofes Freudenegg
  • 1889 - Errichtung des Sägewerkes Gagstätter, Senden
  • 1897 - Errichtung einer evang. Volksschule Senden-Ay

    Errichtung einer eigenen ev. Konfessionsschule Senden-Ay

  • 1898 - Zuerwerb der im Besitz des Herrn Fischer befindlichen Herrenmühle zur Spinnerei/Weberei in Ay

1900 bis 1969

  • 1903 - Errichtung eines Pfarrvikariats Senden-Ay
  • 1906 - Wullenstetten zählt 92 Häuser mit 402 Einwohnern
  • 1907 - Funde aus der Hallstadtzeit lassen darauf schließen, dass etwa 1000 v. Chr. eine Ansiedlung auf dem Gelände des Sägewerks Gagstätter war
  • 1908 - Umpfarrung Ay von Aufheim nach Senden
  • 1914 - Senden zählt 62 Häuser mit 308 Einwohner
  • 1921 - Umpfarrung Hittistetten von Wullenstetten nach Witzighausen. Die Protestanten gehören nach Holzschwang
  • 1928 - Schotterwerk Kässbohrer wird gegründet
  • 1947 - Gründung Europa Uhrenfabrik in Senden
  • 1950 - Kath. Volksschule in Senden und in Ay wird selbständig
  • 1955 - Senden wird Markt
  • 1958 - Bau eines Zentralschulhauses in Senden (Bgm.-Engelhart-Schule)
  • 1958/60 - Bau einer neuen kath. Zentralkirche Senden-Ay (St. Josef)
  • 1960 - Bau eines neuen Schulhauses in Witzighausen
  • 1964 - Neubau des Schulhauses Aufheim (1977 Mehrzweckhalle)
  • 1966 - Der Personenzug nach Witzighausen wird eingestellt
  • 1967 - Einweihung eines neuen Schulhauses mit Turnhalle in Wullenstetten.

    3. Bauabschnitt mit Doppelturnhalle der Bgm.-Engelhart-Schule fertiggestellt

1970 bis 1999

  • 1970 - Eingliederung von Wullenstetten und Hittistetten in den Markt Senden
  • 1971 - Zusammenschluss des Marktes Senden mit der Gemeinde Ay a.d. Iller
  • 1972 - Eingliederung der Gemeinde Witzighausen in den Markt Senden
  • 1975 - Dem Markt Senden wird die Bezeichnung Stadt verliehen
  • 1977 - Gründung der städt. Musikschule

    Eröffnung des Hallenfreibades

    Dreifach-Turnhalle an der Hauptschule fertiggestellt

  • 1978 - Eingliederung des Ortsteils Freudenegg und der Gemeinde Aufheim
  • 1981/82 - Eröffnung der Eislaufanlage
  • 1984/86 - Rathausneubau
  • 1985 - Sendener Kulturwoche - 10 Jahre Stadt

    Gründung der Städtischen Wirtschaftsschule

  • 1986/91 - Gestaltung des Stadtparks
  • 1986 - Einführung des Weihnachtsmarktes

    Eröffnung 'Lindenhofschule' für Behinderte

  • 1987 - Beginn der Innenstadtsanierung
  • 1988 - Jungsteinzeitliche Funde auf Hittistetter Gemarkung
  • 1989 - Einführung von Krämer- und Frühjahrsmarkt Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Othmar Koch
  • 1990 - Eröffnung Integrativer Kindergarten in der Lindenhofschule

    Eröffnung der Aussegnungshalle Waldfriedhof

    Eröffnung Kompostierungsanlage

  • 1991 - Der Personenzug nach Witzighausen wird eingestellt
  • 1993 - Erschließung Gewerbegebiet 'Hungerwiesen'

    Einstellung der Europa-Uhrenfabrikation – Umwandlung GPS (Gewerbepark Senden)

    Schließung der Spinnerei-Weberei Pfersee

    Eröffnung Kinder- und Familienzentrum 'St. Christophorus'

    Einweihung des Feuerwehrgerätehaus Senden

    21.000 Einwohner

    Erster Spatenstich Neubau Städtische Wirtschaftsschule

  • 1994 - Einweihung Städtische Wirtschaftsschule

    Fertigstellung des 2. Bauabschnittes der Seniorenwohnanlage

    Neubau großer Geschäftshäuser (Mega-In, Innenstadt)

  • 1995 - Einweihung Erweiterungsbau Seniorentreff

    Erster Spatenstich Baugebiet 'Hochrain'

  • 1996 - 10 Jahre Seniorentreff Senden
  • 1997 - Eröffnung des für 6,5 Mio. DM sanierten See-und Hallenbades

    Eröffnung Gemeinschaftshalle Witzighausen

  • 1998 - Baubeginn und Fertigstellung Berliner Straße / Danzinger Straße

    Städtepartnerschaft mit Piove di Sacco (Italien)

  • 1999 - Baubeginn Bürgerhaus

2000 bis jetzt

  • 2000 - Beginn Sanierung Russendamm

    Baubeginn Kemptener Straße mit Kreisel

    Senden feiert 25-jähriges Stadtjubiläum

  • 2001 - Fertigstellung der Renovierung des Kindergarten Ay

    Baubeginn Durchstich Sendener Norden

    Fertigstellung der Kemptener Straße mit Kreisel

    Eröffnung Jugendcafé Style

  • 2002 - Fertigstellung Sanierung Russendamm

    Einweihung Bürgerhaus

  • 2003 - Sanierung Hochwasserdamm (Iller)

    Baubeginn neuer Bauhof

    Fertigstellung Durchstich Sendener Norden

    Neuer Marktplatz wird fertiggestellt

    Tiergehege im Anschauungsgelände Schwäbische Kulturlandschaft" wird eingerichtet

  • 2004 - Baubeginn neue Illerbrücke

    Bauhof wird in die Illerstraße verlegt

    Errichtung Pavillion für die Mittagsbetreuung an der Grundschule Wullenstetten

    Beginn Modernisierung Wasserförderung (Brunnen)

  • 2005 - Neue Illerbrücke wird fertiggestellt

    Neuer Bauhof wird fertiggestellt

    Die Stadt Senden feiert ihr 30-jähriges Stadt-jubiläum

  • 2006 - Eröffnung des Kath. Gemeindehauses St. Katharinenhaus in Wullenstetten
  • 2007 - Eröffnung des Senioren- und Pflegeheims „Haus Konrad“

    Einweihung des Erweiterungsbaus vom Pflegeheim „St. Elisabeth“

    Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Erwin Rogg

    Einweihung des neuen ev. Gemeindehauses „Paul-Gerhardt-Haus“ bei der Auferstehungskirche

    Einweihung des neuen Seniorentreffs „Therese-Studer-Haus“

    Spatenstich Hochbehälter Witzighausen

  • 2008 - Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Witzighausen

    Generalsanierung des Wasserwachtgebäudes

    Mit der offiziellen Namensgebung "Bürgermeister-Engelhart-Volksschule" konnte diese ihr 50-jähriges Jubiläum feiern

    Errichtung des endgültigen Domizils der "Sendener Tafel" in der Borsigstraße

    Fertigstellung des Kirchplatzes am "Paul-Gerhardt-Haus"

  • 2009 - Fertigstellung und Einweihung des Hochbehälters Witzighausen und Wasserversorgungsleitung

    Fertigstellung und Einweihung der Außenanlagen beim Städt. Seniorentreff "Therese-Studer-Haus"

Quelle: stadt-senden.de



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