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Alte Historische Fotos und Bilder Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern

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Wappen Schwerin

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Geschichte von Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Einwohner: 92 138

Geographie: Die 17 gegenwärtigen Ortsteile mit ihren zugehörigen Stadtteilen:

  • Ortsteil 1: Schelfstadt, Werdervorstadt, Schelfwerder
  • Ortsteil 2: Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt, Lewenberg
  • Ortsteil 3: Großer Dreesch (ehem. Dreesch I)
  • Ortsteil 4: Neu Zippendorf (ehem. Dreesch II)
  • Ortsteil 5: Mueßer Holz (ehem. Dreesch III)
  • Ortsteil 6: Gartenstadt, Ostorf (ehem. Haselholz, Ostorf)
  • Ortsteil 7: Lankow
  • Ortsteil 8: Weststadt
  • Ortsteil 9: Krebsförden
  • Ortsteil 10: Wüstmark, Göhrener Tannen
  • Ortsteil 11: Görries
  • Ortsteil 12: Friedrichsthal
  • Ortsteil 13: Neumühle, Sacktannen
  • Ortsteil 14: Warnitz
  • Ortsteil 15: Wickendorf, Medewege
  • Ortsteil 16: Zippendorf
  • Ortsteil 17: Mueß
Schwerin. Hauptbahnhof, 1915
Hauptbahnhof, 1915
Schwerin. Denkmal des Großherzogs Friedrich Franz II, 1911
Denkmal des Großherzogs Friedrich Franz II, 1911
Schwerin. Großherzogliche Schloß, 1918
Großherzogliche Schloß, 1918
Schwerin. Kaninchenwerde
Kaninchenwerde
Schwerin. Marktplatz, 1909
Marktplatz, 1909
Schwerin. Panorama der Stadt, 1911
Panorama der Stadt, 1911
Schwerin. Theater
Theater
Schwerin. Panorama der Stadt, um 1950
Panorama der Stadt, um 1950
Schwerin. Blick vom Arsenal aus, 1918
Blick vom Arsenal aus, 1918
Schwerin. Burggarten, 1914
Burggarten, 1914
Schwerin. Ecke Arsenal- und Wismarschen straße
Ecke Arsenal- und Wismarschen straße
Schwerin. Großherzogliche Schloß, 1914
Großherzogliche Schloß, 1914
Schwerin. Großherzogliche Schloß, 1919
Großherzogliche Schloß, 1919
Schwerin. Hauptbahnhof, 1910
Hauptbahnhof, 1910
Schwerin. Hauptbahnhof, 1961
Hauptbahnhof, 1961
Schwerin. Hoftheater und Museum, 1910
Hoftheater und Museum, 1910
Schwerin. Infanterie Kaserne
Infanterie Kaserne
Schwerin. Marktplatz, 1910
Marktplatz, 1910
Schwerin. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Schwerin. Pavillon im Schloßgarten, 1910
Pavillon im Schloßgarten, 1910
Schwerin. Schloß
Schloß
Schwerin. Schloßgartenallee - Green House, 1900
Schloßgartenallee - Green House, 1900
Schwerin. Schloßhof, 1910
Schloßhof, 1910
Schwerin. Schloßportal, 1918
Schloßportal, 1918

Die Stadtchronik Schwerins

Die über 1000-jährige Geschichte Schwerins mit der ersten Erwähnung der Siedlung im Jahre 1018 und der Gründung der Stadt durch Heinrich den Löwen im Jahre 1160 hatte zahlreiche Höhepunkte und Wendepunkte.

Die Chronik bis 1500

um 500 - Besiedlung Mecklenburgs durch slawische Stämme

10. Jahrhundert - Errichtung einer Burg der obotritischen Fürsten in Schwerin auf der heutigen Schloßinsel

um 1018 - Ersterwähnung des Namen "Zuarin" = "Tierort, Tiergarten" in der Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg

1160 - Eroberung der Burg Zuarin durch den Sachsenherzog Heinrich den Löwen (um 1130-1195) und Niederlage des Obotritenfürsten Niklot (um 1100-1160)

Gründung der Stadt Schwerin

Verlegung des Bischofssitzes von der Burg Mecklenburg nach Schwerin, Statthalter wird Gunzelin von Hagen (1125/30-1185), dem 1167 auch die Grafschaft Schwerin übertragen wird

1171 - Erster Dombau wird geweiht

1191 - Die Bischofsmühle wird erstmals erwähnt

1228 - Ersterwähnung eines "Rates" in Schwerin

1236 - Das Franziskanerkloster wird erstmals erwähnt

1270-1416 - Errichtung des gotischen Domes (der Turm wird erst 1889-93 gebaut)

1284 - Erbauung des Spieltordamms

1340 - Schwerin erhält eine erste Stadtmauer, sie ersetzte die "Planken", eine hölzerne Stadtbefestigung, welche die Stadt seit dem späten 12. Jahrhundert umgab

1348 - Mecklenburg wird Herzogtum

1358 - Grafschaft Schwerin gelangt durch Herzog Albrecht II. (1318-1379) wieder in Besitz der wendisch-mecklenburgischen Krone

1371 - Das Rathaus wird ("Consistorium") erstmals erwähnt

1500 bis 1832

um 1500 - Schwerin hat mehr als 2500 Einwohner

1531 - 1. großer Stadtbrand

1533 - Aegididus Faber (um 1490-1558) fungiert als erster evangelischer Prediger in Schwerin

1558 - 2. großer Stadtbrand

1560 - Errichtung der Schloßkirche

1574 - Bau eines Domherrenhauses (Domhof 4/5, ältester erhaltener Profanbau der Stadt)

1591 - Der Bischofshof (zwischen Bischofsstraße und Mecklenburgstraße) wird gebaut

1598 - Bernhard Hederich (1533-1605) schreibt seine Schwerinsche Chronika

1650-1654 - Der Kupferstich von Schwerin in der "Topographia Germaniae" des Caspar Merian (1627-1686) entsteht - die erste genauere bildliche Darstellung der Stadt

1651 - 3. großer Stadtbrand

1652 - Der Püsserkrug in Ostorf wird erbaut

1690 - 4. großer Stadtbrand

1705 - Ausbau der bereits im 13. Jahrhundert erwähnten Siedlung auf der Schelfe zur Schweriner Neustadt

1710-1715 - Errichtung der Schelfkirche

1735 - Belagerung der Stadt durch holsteinische und schwarzburgische Truppen

1753 - Conrad Ekhof (1720-1778) gründet die erste deutsche Schauspiel - Akademie

1756-1837 - Verlegung der Residenz von Schwerin nach Ludwigslust

1759-1761 - Preußische Besetzung im siebenjährigen Krieg, Einforderung hoher Kontributionen

1774 - Schwerin hat jetzt 3288 Einwohner

1769 - Die Schelfstadt ("Neustadt") erhält eine eigene Verfassung

1776 - Errichtung des neustädtischen Rathauses am Schelfmarkt 2 durch Umbau eines Wohnhauses

1779 - Bau des Neustädtischen Palais in der Schelfstadt durch den Architekten Johann Joachim Busch (1720-1802)

1783-1785 - Errichtung des Krambudengebäude am Markt ("Neues Gebäude", auch Säulengebäude genannt), ebenfalls durch Johann Joachim Busch

1790 - Schwerin hat 3512 Einwohner

1792 - Weihe der katholischen St. Anna-Kirche in der Schlossstrasse

1796 - Herzog Friedrich Franz I. (1756-1837) lässt das sogenannte "Ballspielhaus" zum Schauspielhaus umbauen

1806-1813 - Besetzung Schwerins durch napoleonische Truppen

1809 - Gründung der Freimaurerloge in Schwerin

1815 - Mecklenburg wird Großherzogtum

1819 - Schwerin hat jetzt 9986 Einwohner

1825 - Grundsteinlegung für das Regierungsgebäude I in der Schlossstrasse

1830 - Münzaufstand in Schwerin

Schwerin hat 12915 Einwohner

1831 - "Irrenanstalt" Sachsenberg eröffnet

1832 bis 1900

1832 - Vereinigung der Schweriner Altstadt mit der Neustadt auf der Schelfe und Erlaß einer modernen Stadtverfassung

1834 - Fachwerkhäuser am Markt werden unter Schaffung einer einheitlichen Fassadengestaltung durch den Hofbaurat Georg Adolph Demmler (1804-1886) zum Altstädtischen Rathaus umgebaut

1837-1845 - Errichtung repräsentativer Bauten (Marstall, Arsenal) nach Plänen des Hofbaurates Georg Adolph Demmler

1840-1841 - Errichtung eines Akzisewalls als Zollgrenze mit insgesamt 6 Torhäusern

1842 - Erbauung des Paulsdamms als Verbindungsweg durch den Schweriner See

Schwerin wird mit einem Wall zur Markierung der Zollgrenze der Stadt umgeben, die Torhäuser entstehen nach Demmlers Plänen

1845-1857 - Umbau des Schweriner Schlosses nach Plänen von Demmler, Hermann Willebrand (1816-1899), Gottfried Semper (1803-1879) und Friedrich August Stüler (1800-1865)

1847 - Anschluss an das Eisenbahnnetz, Errichtung des ersten Bahnhofs

1848-1849 - Revolution, Abschaffung der alten landständischen Verfassung, Proklamation des Staatsgrundgesetzes von 1849

1850 - Freienwalder Schiedsspruch, Rückkehr zur alten landständischen Verfassung

Schwerin hat 16731 Einwohner

1852 - Erstes Dampfschiff fährt von Zippendorf nach Kaninchenwerder

1856-1857 - Bau der alten Artillerie-Kaserne auf dem Ostorfer Berg

1860 - Schwerin hat 22516 Einwohner

1863-1869 - Bau der St. Pauls-Kirche nach Plänen des Architekten Theodor Krüger (1818-1885)

1868-1870 - Bau des Gymnasiums Fridericianum am Pfaffenteich nach Plänen von Hermann Willebrand

1875 - Schwerin hat 27643 Einwohner

1881 - Eröffnung der Pferdebahn als Vorläufer der elektrischen Straßenbahn. Der Verkehr wurde 1885 wieder eingestellt.

1882 - Eröffnung des Museums am Alten Garten

Brand und Abriss des Theaters

1886 - Der Schlachthof wird in Betrieb genommen und versorgt Schwerin und Umgebung bis 1990

Der Neubau des Theaters nach Plänen von Georg Daniel (1829-1913) wird eröffnet

1888-1890 - Errichtung des neuen Bahnhofsgebäudes

1888-1893 - Errichtung von Leitungsnetzen für Wasser und Abwasser

1888 - Baubeginn für das Wasserwerk und den Wasserturm Neumühle

1890 - Schwerin hat 33643 Einwohner

1895 - Am 1. April wird Otto von Bismarck, der erste Reichskanzler des Deutschen Reiches, zum Ehrenbürger ernannt. Das Bismarck-Denkmal auf dem Marktplatz wird 6 Jahre später aufgestellt.

1897 - Am 3. April wird der ehem. Generalpostmeister und spätere Staatsminister Heinrich von Stephan zum Ehrenbürger ernannt. Von Stephan, geboren am 7. Januar 1831, verstirbt bereits am 8. April.

1898 - Am 30. Juli verstirbt Otto von Bismarck

1900 bis 1945

1900 - Bei einer Volkszählung am 01. Dezember hat Schwerin 38672 Einwohner

1903-1904 - Bau des E-Werkes am Pfaffenteich

1904 - Stillegung der Schleifmühle als Produktionsanlage. Sie wird erst 1985 als Museum wieder eröffnet.

1906 - Aufnahme des ersten planmäßigen Omnibusverkehrs, der jedoch bereits 1907 wieder eingestellt wird

1908 - Eröffnung des elektrischen Straßenbahnbetriebes

Eingemeindung des oberen Hofküchengartens

1909-1911 - Bau des Mecklenburgischen Landeshauptarchivs an der heutigen Graf-Schack-Allee nach Plänen von Paul Ehmig (1874-1938)

1910 - Schwerin hat 42519 Einwohner

1912 - Eingemeindung des Ostorfer Halses

1913 - Brand des Schlosses, Zerstörung des goldenen Saals

Eröffnung des Flugplatzes in Görries durch die Flugschule von Anthony Fokker (1890-1939)

1916 - Das Gerichtsgebäude, erbaut nach Plänen von Paul Ehmig, wird am Demmlerplatz eingeweiht

1917 - Eingemeindung von Görries

1918 - Novemberrevolution in Deutschland, Großherzog Friedrich Franz IV. (1882-1945) dankt ab

1920 - Kapp-Putsch, Straßenkämpfe fordern in Schwerin 15 Opfer

1925 - Schwerin hat 48157 Einwohner

1928 - Eingemeindung von Lankow, Ostorf und Schelfwerder

1932 - Schwerin hat 53621 Einwohner

1932-33 - Machtergreifung der NSDAP

Reichsstatthalter und Gauleiter von Mecklenburg wird Friedrich Hildebrandt (1898-1948)

1936 - Eingemeindung von Warnitz, Wickendorf, Medewege, Friedrichsthal, Krebsförden, Mueß, Kaninchenwerder und Ziegelwerder

1939 - Schwerin hat 64614 Einwohner

Eingemeindung des Sachsenbergs

2. Mai 1945 - Amerikanische Streitkräfte besetzen Schwerin. Sie werden am 1. Juni von englischen und am 1. Juli 1945 von sowjetischen Truppen abgelöst

Fast 200 000 Menschen leben in Schwerin (Flüchtlinge, ehemalige Kriegsgefangene, Besatzungstruppen und Bürger der Stadt)

1945 bis 1990

1945 - Christoph Seitz (1914-1985) wird zum Oberbürgermeister ernannt

1945-1949 - Schwerin steht unter sowjetischer Militärverwaltung

1946 - Schwerin hat 88164 Einwohner

1948 - Errichtung des Wasserwerks Gosewinkel

1950 - Johanna Blecha (1916-2000) wird zur Oberbürgermeisterin ernannt

1950-1956 - Errichtung des Stadions am Lambrechtsgrund

1952 - Das Land Mecklenburg-Vorpommern wird in die Bezirke Schwerin, Rostock und Neubrandenburg aufgeteilt, Schwerin wird Bezirkshauptstadt

1953 - Gustav Schwantz (1888-1964) wird zum Oberbürgermeister ernannt

1955-1970er - Aufbau der Schweriner Weststadt als neues Wohngebiet in 4 Bauabschnitten

1958 - Ernennung des Musikers Clemens Meyer (1868-1958) zum Ehrenbürger, er verstirbt noch im gleichen Jahr

1959-1962 - Bau der Sport- und Kongresshalle am Lambrechtsgrund

1961 - Günter Braun (1916-2004) wird zum Oberbürgermeister ernannt

1962 - Baubeginn des neuen Wohngebietes in Lankow

1964 - Eröffnung des Fernsehturm-Cafés

1965 - Städtepartnerschaft mit der finnischen Stadt Vaasa

Besuch des Kosmonauten Alexei Leonow (*1934)

1966 - Städtepartnerschaft mit der italienischen Stadt Reggio nell´Emilia

1969 - Am 20. März wird Franz Schönbeck (1931-2010) zum Oberbürgermeister gewählt

1970 - Eingemeindung von Wüstmark und Aufbau des Industriegebietes in Schwerin-Süd

1971 - Grundsteinlegung für den Stadtteil Großer Dreesch

Horst Pietsch (*1934) wird zum Oberbürgermeister gewählt

1972 - Schwerin wird Großstadt und hat 100000 Einwohner

1973 - Eröffnung der 1. POS auf dem Großen Dreesch

Schaffung der Fußgängerzonen am Markt und am Leninplatz (heute Marienplatz)

1974 - Inbetriebnahme des Heizwerkes Schwerin-Süd

Eröffnung des Sport- und Freizeitparks in Lankow

Eröffnung der Straßenbahnlinie zum Großen Dreesch

Eröffnung der Medizinischen Fachschule Schwerin

Eröffnung der Gaststätte "Achteck"

Einsatz der neuen Tatra-Straßenbahn-Züge

1975 - Übergabe der rekonstruierten Häuser Am Markt 10-13

Einweihung des Panzer-Monuments im Schelfwerder

1976 - Abriss des sog. Schweizerhauses im Schloßgarten

Übergabe der Poliklinik Lankow

Eröffnung der Schwimmhalle Lankow

Produktionsbeginn in der Großbäckerei Lankow

Auflösung der Schule in Mueß

1977 - Schwerin hat 113000 Einwohner

Übergabe der 1. Poliklinik auf dem Großen Dreesch

Stilllegung der Straßenbahnlinie nach Zippendorf und Inbetriebnahme der Linie zum Berliner Platz

Am 09. September wird Dr. Frank Grimm (*1930) zum Oberbürgermeister gewählt

1979 - Eröffnung der Gaststätte "Waldburg"

Besuch des Kosmonauten Sigmund Jähn (*1937) in Schwerin

Auflösung der POS Warnitz

1980 - Stilllegung des Schweriner Gaswerks

1981 - Eröffnung der Schwimmhalle Großer Dreesch

Einzug des Stadtarchivs in den ehem. Jägerhof, Johannes-Stelling-Str. 2

1982 - Eröffnung der HO-Gaststätte "Gastmahl des Meeres" am Großen Moor

Übergabe der Halle am Fernsehturm

1983 - Weihung der katholischen Kirche St. Andreas auf dem Großen Dreesch

Fertigstellung des Bezirkskrankenhauses

1984 - Eröffnung des Gaststättenkomplexes am Berliner Platz, u.a. mit der Tanzbar "Venus"

Eröffnung des FDGB-Ferienheimes "Fritz Reuter" in Zippendorf

Anschluß Schwerins an das Autobahnnetz (ehemals A 241, jetzt A 14)

Am 23. Mai wird Dr. Helmut Oder (*1940) zum Oberbürgermeister gewählt

1985 - Das Stadtjubiläum "825 Jahre Schwerin" wird gefeiert

Übergabe der Schleifmühle als technisches Museum

1986 - Aufstellung der "Keramischen Säule" am Großen Moor. Sie wurde nach Beschädigungen im Jahre 1993 abgebaut. Nach einer Restaurierung wurde sie 2018 in veränderter Form im Hof der Volkshochschule in der Puschkinstraße wieder aufgebaut

1987 - Städtepartnerschaft mit Wuppertal

Übergabe des neuen Magazingebäudes des Staatstheaters

1988 - Schwerin hat 130000 Einwohner

1989 - Ernennung des Malers Carl Hinrichs (1903-1990) zum Ehrenbürger

23.10.1989 - Erste Montagsdemonstration in Schwerin - 40000 demonstrieren nach einem Friedensgottesdienst im Dom

18.03.1990 - Erste freie und demokratische Wahlen in der DDR

1990 - Am 25. Mai wird Johannes Kwaschik (*1948) zum Oberbürgermeister gewählt

1990 bis heute

03.10.1990 - Wiedervereinigung der DDR und der Bundesrepublik Deutschland

27.10.1990 - Schwerin wird Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern

08.11.1990 - Ehrenbürger Carl Hinrichs stirbt im Alter von 86 Jahren

1991 - Erstes Filmkunstfest

1992 - Eröffnung des Einkaufszentrums Margaretenhof

1993 - Verabschiedung der Westtruppen der russischen Streitkräfte nach 48 Jahren Stationierung

Städtepartnerschaft mit der estnischen Stadt Tallinn

1994 - Wiederbelebung der jüdischen Gemeinde

1995 - Zur 1000-Jahrfeier Mecklenburgs wird der Schweriner Löwe des Bildhauers Peter Lenk (*1947) auf dem Marktplatz aufgestellt. Eine Kopie des Braunschweiger Löwen erhält seinen Platz vor der Nordseite des Domturmes

Städtepartnerschaft mit der dänischen Stadt Odense

Das Einkaufszentrum "Sieben-Seen-Center" wird eröffnet

Wiedereröffnung des ehemaligen Lyzeums am Totendamm als Gymnasium

1996 - Landeshauptstadtvertrag mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern abgeschlossen

Städtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Pila

1997 - Baubeginn der Fachhochschule für Verwaltung der Bundesanstalt für Arbeit am Sachsenberg

Einweihung des neugestalteten Pfaffenteichsüdufers

1998 - Eröffnung der innerstädtischen Einkaufszentren "Wurm", heute "Schweriner Höfe", und "Schloßpark-Center"

Einweihung des Stadthauses Am Packhof

1999 - Bildung des Medizinischen Zentrums aus dem Klinikum und der Nervenklinik

Städtepartnerschaft mit der schwedischen Stadt Växjö

2000 - Schwerin hat 101267 Einwohner

Dr. Ludwig Bölkow (* 30.06.1912 +25.07.2003) wird Ehrenbürger der Landeshauptstadt Schwerin

2001 - Erste neue Straßenbahn (Niederflurgelenkbahn) vom Typ SN 2001 fährt ab August in der Stadt

2002 - Schwerin gewinnt im Wettbewerb „Stadtumbau Ost“ die Goldmedaille und im bundesweiten Wettbewerb „Denkmalschutz und Stadtgestaltung“ die Silbermedaille

Bertha Klingberg (1898-2005) wird anläßlich ihres 104. Geburtstages Ehrenbürgerin der Landeshauptstadt Schwerin

Am 28. April wird Norbert Claussen (*1958) zum Oberbürgermeister gewählt, er tritt sein Amt am 23. September an

2003 - Wiedereröffnung der Freilichtbühne im Schlossgarten

Nach 30 Jahren der Nutzung werden die letzten Schweriner Tatra-Straßenbahnen aus dem Verkehr genommen

Am 25. Juli stirbt Ehrenbürger Dr. Ludwig Bölkow im Alter von 81 Jahren

2004 - Die Helios Kliniken GmbH aus Fulda übernimmt im Januar 94,9 Prozent der städtischen Anteile am Medizinischen Zentrum Schwerin

Stadtvertreter stimmen im Februar der Privatisierung der städtischen Alten- und Pflegeheime und der Übernahme durch die Schweriner Sozialdienste GmbH (SSD) zu

2005 - Erster Spatenstich für das Buga-Hauptprojekt „Garten des 21. Jahrhunderts“

Gesundheitskonzern Fresenius übernimmt die Helios-Kliniken

Eröffnung einer Babyklappe in den Helios-Kliniken

Ehrenbürgerin Bertha Klingberg stirbt am 7. November im Alter von 107 Jahren

2006 - Erster Spatenstich für das neue Wohngebiet "Hafen / ehemalige Molkerei"

Umzug des Justizministeriums in das neusanierte "Neustädtische Palais"

2007 - Zentrale Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Schwerin

Übergabe der neuen Sporthalle an der Reiferbahn

2008 - Abwahl von Oberbürgermeister Claussen durch einen Bürgerentscheid. Am 28. September wird Angelika Gramkow (*1958) zur Oberbürgermeisterin gewählt

Eröffnung der neuerrichteten Synagoge

Umbenennung des Platzes am Jägerweg zum Bertha-Klingberg-Platz

Abriss und Neubau der Brücke in der Möwenburgstraße

Freigabe der neuen Aubachbrücke am Obotritenring (Ersatzbau der 1911 errichteten Brücke)

2009 - Übergabe des restaurierten Goldenen Saales des Neustädtischen Palais am 15. April

Am 23. April wird die Bundesgartenschau 2009 durch den Bundespräsidenten Dr. Horst Köhler (*1943) eröffnet

Erschließungsarbeiten für das neue Wohngebiet Mühlenscharrn

Übergabe des seit März 2007 umfassend sanierten Justizgebäudes am Demmlerplatz

2010 - In Schwerin finden zahlreiche Veranstaltungen zur 850-Jahr-Feier statt

Aufstellung einer Bronzeskulptur der verstorbenen Ehrenbürgerin Bertha Klingberg

Umzug der IHK Schwerin aus dem Eckhaus Schlossstraße / Puschkinstraße in das „Ludwig-Bölkow-Haus“ in der Graf-Schack-Allee 12. Den Entwurf lieferte der Hamburger Architekt Hadi Teherani (*1954)

Im Okt. 2010 wurde die Sanierung des Domdaches nach insgesamt 10 Jahren abgeschlossen

Die Feier zum Mecklenburg-Vorpommern-Tag am 14. und 15. 08. hatte trotz schlechten Wetters 100.000 Besucher

Eröffnung des Baltic College am Pfaffenteich

Schwerin hat 95220 Einwohner

2011 - Schließung der Schweriner Brauerei und Ende einer jahrhundertealten Brautradition

Eröffnung des Schweriner Hospizes

Rückführung des 1935 versetzten Denkmals für Großherzog Paul Friedrich von der Schlossinsel auf ein Podest vor der Freitreppe des Staatlichen Museums

Errichtung einer orthodoxen Kirche an der Hamburger Allee

2014 - Der damalige Landesrabbiner Dr. h.c. William Wolff (*23.02.1927) wird Ehrenbürger der Landeshauptstadt

2015 - Schwerin hat 96800 Einwohner

2016 - Am 1. November tritt Dr. Rico Badenschier (*1978) sein Amt als Oberbürgermeister an

2017 - Die Unternehmerin Brigitte Feldtmann (*14.05.1939) wird Ehrenbürgerin der Landeshauptstadt

Quelle: schwerin.de



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