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Alte Historische Fotos und Bilder Steinfeld (Oldenburg), Niedersachsen
Old historical photos and pictures , Lower Saxony

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Steinfeld (Oldenburg)

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Geschichte von Steinfeld (Oldenburg), Niedersachsen in Fotos
History of , Lower Saxony in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Steinfeld (Oldenburg) ist eine Gemeinde im Landkreis Vechta in Niedersachsen. Die Region Vechta gilt als Pferderegion, Steinfeld ist durch seinen Ortsteil Mühlen für reitsportliche Aktivitäten[2] auch über die Regionalgrenzen hinaus bekannt.

Steinfeld hat mehrere Ortsteile:

Baring, Brokamp-Wieferich, Düpe, Harpendorf, Holthausen, Lehmden, Mühlen, Ondrup, Schemde, Steinfeld-Süd, Steinfeld-Mitte

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 10.054

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Steinfeld. Evangelische Kirche mit Pfarrhaus
Evangelische Kirche mit Pfarrhaus
Steinfeld. Große Straße, Evangelische Kirche
Große Straße, Evangelische Kirche und Krankenhaus, zwischen 1940 und 1950
Steinfeld. Große Straße, Weuert und Krankenhaus
Große Straße, Weuert und Krankenhaus, zwischen 1940 und 1950
Steinfeld. Große Straße, Weuert und Krankenhaus
Große Straße, Weuert und Krankenhaus, zwischen 1940 und 1950
Steinfeld. Hauptstraße
Hauptstraße
Steinfeld. Kriegsdenkmal und Kirche
Kriegsdenkmal und Kirche
Steinfeld. Mühlen - Franziskaner-Kloster und Kirche
Mühlen - Franziskaner-Kloster und Kirche
Steinfeld, Fliegeraufnahme
Steinfeld, Fliegeraufnahme

Geschichte

Das Leben in Steinfeld war nicht immer so schön, wie wir es heute kennen. Über Jahrhunderte hinweg mussten unsere Vorfahren viele Rückschläge - ob nun durch Brand, Missernte oder kriegerische Einfälle - hinnehmen. Die Geschichte Steinfelds unter der kirchlichen und weltlichen Hoheit der Fürstbistümer von Osnabrück und Münster und ab 1803 des Großherzogtums von Oldenburg begann unter eigenem Namen im Jahre 1187. Bis dahin war die bis heute in den Grenzen kaum veränderte Gemeinde Bestandteil des Kirchspiels Damme. Wie im gesamten Oldenburger Münsterland herrschte bis Anfang dieses Jahrhunderts in diesen Landstrichen die Landwirtschaft vor. Erst der Bau der Eisenbahnstrecke um die Jahrhundertwende belebte die gewerbliche Wirtschaft entscheidend. Dennoch - der Ausgangspunkt blieb aber die landwirtschaftliche Veredlungswirtschaft, die sich durch die nun möglichen Getreidetransporte von den Nordseehäfen immer mehr ausbreitete und Handel und Gewerbe große Möglichkeiten zur Entfaltung gab.

Dank einer sehr günstigen Verkehrslage ging die weitgehende Umstrukturierung durch den Ausbau des vorhandenen Gewerbes und durch die Ansiedlung neuer Betriebe nach dem Zweiten Weltkrieg in erfreulich kurzer Zeit und mit einem großen wirtschaftlichen Erfolg voran.

Heute ist Steinfeld ein Beispiel dafür, dass sich die Begriffe „gut leben“ und „gut arbeiten“ keinesfalls gegenseitig ausschließen. So ist Steinfeld in der Gegenwart nicht nur ein interessanter Standort für Industrie und Gewerbe geworden sondern mit reizvollen Wohngebieten zugleich als Wohnsitz attraktiv.

Immerhin stieg die Bevölkerung zwischen 1982 und 2005 um rd. 45 % an. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden in Steinfeld etwa 4.000 Einwohner gezählt, mittlerweile sind es rd. 9.800. Die Gesamtfläche des Gemeindegebietes beträgt 59,77 km². Hiervon sind allein 17,5 km² Wald- und Moorgebiete.

Im Süden des Gemeindegebietes erstrecken sich die „Dammer Berge“. Die von der Natur reich gesegnete Landschaft gehört zu den schönsten im Oldenburger Münsterland. In diesem waldreichen Gebiet mit seinen kilometerlangen Wanderwegen findet man Ruhe und Erholung. Das Erholungszentrum „Schemder Bergmark“ bietet mit seinen vielfältigen Freizeitmöglichkeiten einen zusätzlichen Anziehungspunkt für Gäste aus nah und fern.

Eine gute Küche und eine gepflegte Gastronomie mit südoldenburgischen Spezialitäten, wie z. B. den traditionellen Kohl- und Prüttessen, gehört in Steinfeld zum guten Namen der Gasthäuser.

Der in Mühlen gelegene Reiterhof der Brüder Alwin und Paul Schockemöhle sucht in Deutschland wohl seinesgleichen. Hier ist Deutschlands, ja auch Europas Pferdesportelite, zu Hause. Trophäen von olympischen Spielen, Championaten und Grand Prix sind Beleg für die nachhaltige Bedeutung im Reitsport.

Neben prächtigen Reiterhöfen hat der zweitgrößte Ort der Gemeinde aber noch mehr zu bieten. Da ist zum einen die erste Seefahrerschule des Oldenburger Landes, die in der Nähe des ursprünglichen Standortes wiederaufgebaut wurde, oder die abstrakten Wandmalereien in der neuromanischen Klosterkirche in Mühlen.

Unweit Steinfelds befindet sich der Dümmer See, ein Gewässer, dass vom Segeln und Surfen bis hin zum Badespaß alles bietet. Auch die in Dinklage gelegene Wasserburg der Grafen von Galen ist einen Abstecher wert.

Also, beste Voraussetzungen einmal ‘reinzuschauen, vielleicht auch für einen Urlaub im „Erholungsgebiet Dammer Berge“!

Quelle: steinfeld.de



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