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Alte Historische Fotos und Bilder Schkopau, Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures Schkopau, Saxony-Anhalt

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Schkopau

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Geschichte von Schkopau, Sachsen-Anhalt in Fotos
History of Schkopau, Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Gemeindegliederung:

• Burgliebenau

• Döllnitz

• Ermlitz mit Oberthau und Rübsen

• Hohenweiden mit Neukirchen, Rattmannsdorf, Rockendorf und Röpzig

• Knapendorf mit Bündorf und Dörstewitz

• Korbetha

• Lochau mit Wesenitz

• Luppenau mit Löpitz und Tragarth

• Raßnitz mit Pritschöna und Weßmar

• Röglitz

• Schkopau mit Kollenbey

• Wallendorf mit Pretzsch und Wegwitz

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 10 840

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Schkopau. Ermlitz - Multi Panorama
Ermlitz - Multi Panorama
Schkopau. Kinderkrippe des VEB Buna-Werke und Teich mit Gänsen, 1963
Kinderkrippe des VEB Buna-Werke und Teich mit Gänsen, 1963
Schkopau. Korbetha - Außenansicht eines Hauses, Mädchen, Einwohner
Korbetha - Außenansicht eines Hauses, Mädchen, Einwohner
Schkopau. Korbetha - Bahnhof, Hauptgebäude, 1912
Korbetha - Bahnhof, Hauptgebäude, 1912
Schkopau. Röglitz - Gasthaus, Besitzer Karl Kindermann, 1939
Röglitz - Gasthaus, Besitzer Karl Kindermann, 1939
Schkopau. Schloss und Gasthaus zum Raben
Schloss und Gasthaus zum Raben
Schkopau. Schloss- Tor und Turm
Schloss- Tor und Turm
Schkopau. VEB Buna-Werke 'Haus der Freundschaft'
VEB Buna-Werke 'Haus der Freundschaft'

Geschichte

Die Gegend um Schkopau war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Im Ortsteil Raßnitz wurde während der frühen Bronzezeit um 1800 v. Chr. von Angehörigen der Aunjetitzer Kultur der Bornhöck errichtet. Mit 65 m Durchmesser war er bis zu seiner Zerstörung im 19. Jahrhundert einer der größten Grabhügel Mitteleuropas.

Erstmals urkundlich erwähnt wird Schkopau im Jahre 1177. Vermutlich bestand schon im neunten Jahrhundert eine karolingische Befestigung. Schkopau gehörte bis 1815 zum hochstiftlich-merseburgischen Amt Merseburg, das seit 1561 unter kursächsischer Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum Sekundogenitur-Fürstentum Sachsen-Merseburg gehörte. Das Neorenaissance-Schloss, das heute als Hotel genutzt wird, besitzt einen Bergfried aus dem 16. Jahrhundert. 1732 bis 1734 wurde die Dorfkirche Schkopau errichtet.

Siehe auch Liste der Kulturdenkmale in Schkopau

Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort im Jahr 1815 zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Merseburg im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte. Bei der Kreisreform in der DDR kam der Ort im Jahr 1952 zum Kreis Merseburg im Bezirk Halle, der 1994 zum Landkreis Merseburg-Querfurt und 2007 zum Saalekreis kam.

Durch die Gründung der Buna-Werke GmbH Schkopau 1936/1937 wurde die Region wirtschaftlich stark beeinflusst. Es war das weltweit erste Synthesekautschuk-Werk und stellte eine Palette weiterer chemischer Produkte her. Während des Zweiten Weltkrieges hatten die Buna-Werke einen hohen Anteil ausländischer Arbeitskräfte, darunter Kriegsgefangene. In Schkopau befand sich auch ein Arbeitserziehungslager. Die Buna-Werke wurden im Juli und besonders im November 1944 von der US-Luftwaffe bombardiert. Nach entsprechenden Produktionsausfällen erfolgte danach der teilweise Wiederaufbau. Die Stadt Schkopau war von den Angriffen auf das benachbarte Werk mit betroffen. In Schkopau und der Region bis zum Kollenbeyer Holz detonierten 82 Sprengbomben. Der Bevölkerung war die Mitnutzung eines der Luftschutzbunker im Werk gestattet.

Am 14. April 1945 wurden die Stadt und die Buna-Werke von US-Truppen besetzt, die Anfang Juli durch Rote Armee abgelöst wurden.

Im Zuge der Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa siedelten sich auch Katholiken in Schkopau an, so dass eine katholische Kirche eingerichtet wurde. Sie entstand in einer Baracke des ehemaligen Reichsarbeitsdienstes, wurde am 22. August 1948 eingeweiht und nach der heiligen Anna benannt. Am 22. November 2015 erfolgte ihre Profanierung.

In der DDR waren die Bunawerke Zentrum der Chlorchemie mit Carbidherstellung. Carbid diente zur Herstellung von Ethin (Acetylen), aus dem mittels Reppe-Chemie (als Alternative zur Petrochemie) eine Vielzahl von chemischen Produkten (z. B. PVC) gewonnen wurde.

Die Werkseinrichtungen wurden nach der Wiedervereinigung maßgeblich von der Firma Dow Chemical Company übernommen.

Quelle: de.wikipedia.org



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