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Alte Historische Fotos und Bilder Südliches Anhalt, Sachsen-Anhalt
Old historical photos and pictures Südliches Anhalt, Saxony-Anhalt

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben



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Geschichte von Südliches Anhalt, Sachsen-Anhalt in Fotos
History of Südliches Anhalt, Saxony-Anhalt in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Die Stadt Südliches Anhalt gliedert sich in 24 Ortschaften und 50 Ortsteile:

Edderitz (mit Pfaffendorf und Pilsenhöhe), Fraßdorf, Glauzig (mit Rohndorf), Görzig, Stadt Gröbzig, Großbadegast (mit Kleinbadegast und Pfriemsdorf), Hinsdorf, Libehna (mit Locherau und Repau), Maasdorf, Meilendorf (mit Körnitz und Zehmigkau), Piethen, Prosigk (mit Cosa, Fernsdorf, Pösigk, und Ziebigk), Quellendorf (mit Diesdorf), Stadt Radegast, Reinsdorf, Reupzig (mit Breesen, Friedrichsdorf und Storkau), Riesdorf, Scheuder (mit Lausigk und Naundorf), Trebbichau an der Fuhne (mit Hohnsdorf), Werdershausen, Weißandt-Gölzau (mit Klein-Weißandt und Gnetsch), Wieskau (mit Cattau), Wörbzig, Zehbitz (mit Lennewitz, Wehlau und Zehmitz)

Am 1. Juli 2014 ist das neue Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt in Kraft getreten. In dessen §14 (2) wird den Gemeinden die Möglichkeit gegeben, den Ortsteilen, die vor der Eingemeindung Städte waren, diese Bezeichnung zuzuerkennen. Die Stadt Südliches Anhalt hat von dieser Regelung Gebrauch gemacht. Ihre neue Hauptsatzung ist mit Wirkung vom 14. Januar 2015 in Kraft getreten. Im §8 (1) werden die Ortsteile mit ihren amtlichen Namen aufgeführt. Die Ortschaften sind nicht betroffen.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 13 490

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Südliches Anhalt. Edderitz - Kirche und Kindergarten
Edderitz - Kirche und Kindergarten
Südliches Anhalt. Gröbzig - Bernburger Straße mit Kirche
Gröbzig - Bernburger Straße mit Kirche
Südliches Anhalt. Gröbzig - Leninplatz
Gröbzig - Leninplatz
Südliches Anhalt. Gröbzig - Niederland, 1926
Gröbzig - Niederland, 1926
Südliches Anhalt. Radegast - Leninplatz, 1972
Radegast - Leninplatz, 1972
Südliches Anhalt. Radegast - Marktplatz mit Denkmal
Radegast - Marktplatz mit Denkmal
Südliches Anhalt. Radegast - Multi Panorama
Radegast - Multi Panorama
Südliches Anhalt. Scheuder-Lausigk - Herrmannsbad, Fliegeraufnahme, 1912
Scheuder-Lausigk - Herrmannsbad, Fliegeraufnahme, 1912

Geschichte Weißandt-Gölzau

  • 1202 - erste urkundliche Erwähnung des Ortes als "Hohes Gehege" (vys-zand); Erwähnung der Missionskirche "Heiliger Germanus"
  • 1255 - der Name "Wizzand" wird urkundlich erwähnt
  • 1259 - Erwähnung des Schlosses (Rundburg von 62m Durchmesser, von Wall und Wassergraben umgeben mit ausgedehnter Vorburg - später Gutshof) als Sitz des "Burchardas von Wizzand"
  • 1342 - im Lehnsregister des Fürsten Bernhard III. von Anhalt erscheint der Name "Golsow"
  • 1455 - erstmalige Erwähnung des Ortes Klein-Weißandt
  • 1496 - Umbau der Kirche; Kirchenschiff und 2/3 des Turmes wurden im romanischen Stil aus Feldsteinen errichtet
  • 1567 - erste urkundliche Erwähnung der Dorfschule in Weißandt, die damit die älteste Dorfschule in Anhalt ist
  • 1680 - der Schloßturm wird errichtet
  • 1751 - Baron von Plotho verkauft für 130.000 Taler Groß-Weißandt an die von Veltheim
  • 1876 - erste Kohleförderung
  • 1928 - Aufnahme des Förder- und Schwelereibetriebes, Umwandlung des Ortes in ein Bergarbeiterdorf
  • 1930 - Bau von Werkswohnungen
  • 1931 - Bildung der "Kohleveredlung und Schwelwerke AG"
  • 1934 - Zusammenschluß von Groß-Weißandt, Groß-Gölzau und Klein-Gölzau zu Weißandt-Gölzau
  • 1937 - Gründung der freiwilligen Feuerwehr Weißandt-Gölzau mit 25 Kameraden
  • 1941 - Förderung von 559.463 t Braunkohle mit 572 Mann Belegschaft (auch mit Kriegsgefangenen aus Frankreich, Belgien, Holland, Italien u.a.)
  • 1945 - amerikanische Truppen erreichen am 14.4. den Ort
  • 1951 - Feierliche Eröffnung des Klubhauses des Kombinates Gölzau
  • 1953 - teilweise Arbeitsniederlegung am 17.6.; Verhaftungen und Verurteilungen
  • 1960 - Abriß des Schlosses
  • 1963 - Ende der Kohleförderung
  • 1965 - Schließung des Kombinates und Umbau von Weißandt-Gölzau zum Chemiestandort
  • 1974 - am 9.6.1974 brennt das Klubhaus ab (Schaden ca. 1,4 Mio Mark)
  • 1990 - Bildung von Treuhandbetrieben und viele Privatisierungen infolge der deutschen Einheit
  • 1999 - Eröffnung der Industrie- und Heimatstube am 24.6.1999
  • 2005 - Eingemeindung von Gnetsch als drittem Ortsteil der Gemeinde Weißandt-Gölzau

Quelle: suedliches-anhalt.de



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