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Alte Historische Fotos und Bilder Witten, Nordrhein-Westfalen
Old historical photos and pictures Witten, North Rhine-Westphalia

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Wappen Witten

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Geschichte von Witten, Nordrhein-Westfalen in Fotos
History of Witten, North Rhine-Westphalia in photos

Eine kleine historische Referenz

Die Stadt Witten liegt im Südosten des Ruhrgebietes im Land Nordrhein-Westfalen und ist eine Große kreisangehörige Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises im Regierungsbezirk Arnsberg.

Bis 1974 war Witten eine kreisfreie Stadt. Im Zuge der Neugliederung 1975 wurde sie in den Ennepe-Ruhr-Kreis eingegliedert, dessen größte Stadt sie heute ist. Gleichzeitig erreichte sie den Status einer Großstadt, den sie bis Anfang 2007 beibehielt.

Witten liegt am Übergang vom unteren Sauerland zum niederbergischen Hügelland im Westen und dem Emscherland im Norden, zwischen den Großstädten Dortmund, Bochum und Hagen, am nördlichen Ausgang des engen tiefen Ruhrdurchbruchs durch das waldbedeckte Ardey-Sandsteinplateau zu beiden Seiten des Flusses Ruhr.

Gründungszeitpunkt: Die erste Erwähnung - 1214

Einwohner: 96 700

Geographie: Das Stadtgebiet Wittens ist in sieben Stadtteile eingeteilt. Diese sind weiter in mehrere Stadtbezirke unterteilt:

Witten-Mitte - Innenstadt, Oberdorf-Helenenberg, Industriegürtel-West, Krone, Crengeldanz, Hauptfriedhof, Stadion, Industriegürtel-Nord, Hohenstein

Stockum/Düren - Düren-Nord, Düren-Süd, Stockum-Mitte, Dorney, Stockumer Bruch, Wilhelmshöhe, Tiefendorf

Annen - Wullen, Annen-Mitte-Nord, Annen-Mitte-Süd, Kohlensiepen, Wartenberg, Gedern

Rüdinghausen - Industriegebiet-Ost, Rüdinghausen-Mitte, Buchenholz

Bommern - Steinhausen, Bommerbank, Bommerfeld, Wettberg, Buschey, Bommeregge

Heven - Papenholz, Hellweg, Wannen, Heven-Dorf, Lake

Herbede - Herbede-Ort, Vormholz, Bommerholz-Muttental, Durchholz, Buchholz-Kämpen

Witten. Bahnhof
Bahnhof
Witten. Blick ins Ruhrtal - Bahnstrecke
Blick ins Ruhrtal - Bahnstrecke
Witten. Hauptstrasse mit Sackträger Brunnen
Hauptstrasse mit Sackträger Brunnen
Witten. Kornmarkt mit Sackträger-Brunnen
Kornmarkt mit Sackträger-Brunnen
Witten. Kreis Herbede (Ruhr) - Rathaus, 1962
Kreis Herbede (Ruhr) - Rathaus, 1962
Witten. Marienhospital, 1916
Marienhospital, 1916
Witten. Rathausplatz mit Straßenbahn, 1960
Rathausplatz mit Straßenbahn, 1960
Witten. Ruhrbrücke, 1918
Ruhrbrücke, 1918
Witten. Café und Restaurant von Otto Leye
Café und Restaurant von Otto Leye
Witten. Felspartie an der Ruhr
Felspartie an der Ruhr
Witten. Harkot, Restauration und Aussichtsturm
Harkot, Restauration und Aussichtsturm
Witten. Hauptbahnhof
Hauptbahnhof
Witten. Hauptbahnhof, 1952
Hauptbahnhof, 1952
Witten. Haus Witten, 1927
Haus Witten, 1927
Witten. Ruhrstraße mit Hotel Voss, 1924
Ruhrstraße mit Hotel Voss, 1924
Witten. Kornmarkt mit Sackträger-Brunnen
Kornmarkt mit Sackträger-Brunnen
Witten. Marktplatz mit Haus 'Alte Zeit'
Marktplatz mit Haus 'Alte Zeit'
Witten. Mütterhaus
Mütterhaus
Witten. Neue Ruhrbrücke, 1937
Neue Ruhrbrücke, 1937
Witten. Panorama der Stadt, 1968
Panorama der Stadt, 1968
Witten. Parkhaus Hohenstein, 1928
Parkhaus Hohenstein, 1928
Witten. Rathaus, 1955
Rathaus, 1955
Witten. Blick vom Hohenstein auf Bommern, 1955
Blick vom Hohenstein auf Bommern, 1955
Witten. Viadukt Brücke
Viadukt Brücke

Geschichte

Die älteste Erwähnung des Stadtteils Herbede (seit 1975 eingemeindet) geht auf das Jahr 851 zurück. Witten selbst wurde erstmals 1214 urkundlich erwähnt, jedoch geht man davon aus, dass an der Stelle, an der heute die Johanniskirche im Herzen der Stadt steht, bereits im 9. Jahrhundert eine Kapelle errichtet wurde. Die beiden Ruhrmühlen wurden 1321 erstmals erwähnt. Die frühesten Erwähnungen des Wittener Kohle-Bergbaus datieren aus dem Jahr 1552 und 1578.

Am 22. April/2. Mai 1675 erhielt Witten in Kleve das Marktrecht durch den Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Gemäß der durch den Regierungs-, Justiz- und Hofgerichtsrat Mordio von der Reck überbrachten Urkunde wurde der Donnerstag als Markttag festgelegt. Zudem wurde der Ausbau der zerstörten Ruhrbrücke nach Bommern zur Auflage gemacht. 1776 wird die Ruhr in Witten schiffbar gemacht, vier Jahre bevor auf Initiative von Friedrich II. die gesamte Ruhr einer Schiffbarmachung unterlag.

Bis 1806 gehörte Witten zur Grafschaft Mark, die später über das Haus Brandenburg preußisch wurde, und von 1807 bis 1813 zum Ruhrdepartement des Großherzogtums Berg, unter dem 1809 die Mairie Witten gegründet wurde. Anschließend gehörte Witten vorübergehend zum preußischen Gouvernement zwischen Weser und Rhein und ab 1815 endgültig zu Preußen (Provinz Westfalen). Der Ort wurde dem Kreis Bochum zugeordnet. Die Bürgermeisterei Witten umfasste neben Witten die Gemeinden Langendreer, Stockum, Düren, Somborn und Werne. 1823 erhielt Witten die Stadtrechte, schied 1899 aus dem Kreis Bochum aus und wurde kreisfreie Stadt.

Am 28. November 1906 trafen ein Brand und zwei Explosionen die Roburit-Fabrik nahe der Stadtgrenze zu Annen. 41 Menschen starben bei der Katastrophe, zudem kam es zu Schäden im Umfeld.

Am 1. Juli 1921 wurde die Gemeinde Heven und am 1. August 1929 die Gemeinden Annen (mit dem am 1. April 1922 eingemeindeten Rüdinghausen), Stockum, Düren, Teile von Bommern sowie Teile von Langendreer (Krone) eingegliedert. Im Zweiten Weltkrieg wurde Witten wegen der industriellen Bedeutung Ziel von fast 100 sehr zerstörerischen Luftangriffen. Gegen Kriegsende hatte Walter Model, Oberkommandierender der deutschen Truppen im Westen, kurzzeitig sein Hauptquartier in der Dorfschule in Heven. Das gesamte Stadtgebiet, vor allem der Bereich um die Ruhrbrücken, wurde zum Schauplatz eines erbitterten Abwehrkampfes zwischen US-Truppen und Wehrmachtsverbänden, die den Ort jedoch bald nach und nach räumen mussten.

Im Rahmen der jüngsten nordrhein-westfälischen Gebietsreform musste Witten am 1. Januar 1975 seine Kreisfreiheit aufgeben und wurde in den Ennepe-Ruhr-Kreis eingegliedert. Gleichzeitig wurde Witten durch die Eingemeindung der Stadt Herbede vergrößert. Damit erreichte das Stadtgebiet Wittens seine heutige Ausdehnung.

Seit 1982 ist Witten Universitätsstadt und Standort der privaten Universität Witten/Herdecke und darf sich seit 2015 „Universitätsstadt an der Ruhr“ nennen.

Einwohnerentwicklung

Im Mittelalter und am Beginn der Neuzeit lebten nur wenige hundert Menschen in Witten. Durch zahlreiche Kriege, Seuchen und Hungersnöte stieg die Einwohnerzahl nur langsam. Im 19. Jahrhundert setzte mit Beginn der Industrialisierung in Witten ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Lebten 1808 erst 1.587 Menschen in der Stadt, so waren es im Jahre 1900 bereits über 33.000.

Im Zuge der Eingemeindung von Herbede (15.021 Einwohner 1974) überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Witten am 1. Januar 1975 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Gleichzeitig erreichte die Bevölkerungszahl mit 109.554 ihren historischen Höchststand. Am 31. Dezember 2015 betrug die amtliche Einwohnerzahl für Witten 98.637 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).

Quelle: de.wikipedia.org



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