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Alte Historische Fotos und Bilder Arzberg (Oberfranken), Bayern

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Wappen Arzberg (Oberfranken)

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Geschichte von Arzberg (Oberfranken), Bayern in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Die Stadt Arzberg ist in 25 Stadtteile eingeteilt:

Arzberg, Bergnersreuth, Bodenhaus, Dötschenmühle, Elisenfels, Forellenmühle, Garmersreuth, Hagenhaus, Haid, Heiligenfurt, Kieselmühle, Klausen, Krippnermühle, Märzenhaus, Oschwitz, Preisdorf, Rosenbühl, Röthenbach, Sandmühle, Schacht, Schlottenhof, Seußen, Steinau, Teichmühle, Theresienfeld

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 5 231

Geschichte:

Arzberg. Bahnhofstraße
Bahnhofstraße
Arzberg. Evangelische Kirche und Pulverturm
Evangelische Kirche und Pulverturm
Arzberg. Gemeinschafts- und Bekenntnisschule, 1962
Gemeinschafts- und Bekenntnisschule, 1962
Arzberg. Marktplatz
Marktplatz, Gasthof zum weissen Ross, 1915
Arzberg. Panorama von Arzberg mit Steinberg, um 1960
Panorama von Arzberg mit Steinberg, um 1960
Arzberg. Panorama der Stadt und Kirche
Panorama der Stadt und Kirche
Arzberg. Panorama der Stadt, 1908
Panorama der Stadt, 1908
Arzberg. Panorama der Stadt, 1956
Panorama der Stadt, 1956
Arzberg. Panorama der Stadt, Luftbild, 1965
Panorama der Stadt, Luftbild, 1965
Arzberg. Panorama von Stadtstraße, 1963
Panorama von Stadtstraße, 1963
Arzberg. Panorama von Stadtstraße
Panorama von Stadtstraße
Arzberg. Schloß Röthenbach mit Brunnen, 1929
Schloß Röthenbach mit Brunnen, 1929

Geschichte

Bis zum 19. Jahrhundert

Arzberg wurde 1268 erstmals urkundlich erwähnt. Schon 1408 erhielt es durch den Burggrafen von Nürnberg das Stadtrecht. Kaspar Brusch(ius) schrieb im Jahre 1542:

„Die Reßlau, ein fast hell und fischreich Wasser [...] entspringet oberhalb Farendorff [...] aus einem Berg, die Farenleut genannt, welcher ein Stück des Fichtelberges ist, läufft an Farendorff und Leipelsdorf hin [...] trinket in sich den Zweiffersbach, den Schnellenbach, läuft von dannen auf Wohnsiedel. Unter Wohnsiedel liegen an der Reßlau Dela und Laurentzenreuth [...] Unter Laurentzenreuth nimmt die Reßlau den Goldbach auf. Unter Seussena, einem Dorf, nimmt sie abermals zwey schöne Bächlein in sich auf [...] von Seussna wandert die Reßlau weiter und laufet auf Arzberg hin [...] darinnen eine sehr veste und mit einer hohen starken Mauer bewahrte Kirch heutigen Tags noch gefunden und gesehen wird.“

Von 1792 bis 1796 wohnte der Universalgelehrte Alexander von Humboldt in seiner Eigenschaft als Oberbergmeister der preußischen Fürstentümer Ansbach und Bayreuth zeitweise in Arzberg. Seine guten Erinnerungen an diesen Ort hielt er in diesen Zeilen fest: „Ich wohne auf dem hohen Gebirg in Arzberg, einem Dörfchen im Fichtelgebirge. Die Lagerstätten sind so interessant, ich kann im Laufe des Jahres mehrmals einfahren. Ich taumle vor Freuden.“

In früheren Jahrhunderten blühte dort der Eisenerzabbau. Ehemalige Eisenhämmer befanden sich vom 14. bis zum 17. Jahrhundert als Rohrschmieden zum Beispiel im Gsteinigt. Neben dem Rathaus wurde eine restaurierte historische Hammerschmiede aufgestellt. Einige Straßennamen und die Überreste des Maschinenhauses des letzten Bergwerks erinnern an diese Zeit.

1838 nahm eine neue wirtschaftliche Entwicklung durch die Porzellanherstellung ihren Anfang.

20. und 21. Jahrhundert

Die Nähe des Falkenauer Braunkohlereviers in Böhmen und die günstigen Wasserverhältnisse an der Röslau waren ausschlaggebend für den Bau eines Kohlekraftwerkes. Im Jahr 1915 wurde das Kraftwerk Arzberg in Betrieb genommen, 2003 wurde es geschlossen. Am 1. September 2006 wurden die beiden Kühltürme und das Kesselhaus 7, am 12. Dezember 2006 das Kesselhaus 6 und der 190 m hohe Stahlbeton-Schornstein gesprengt.

Im Frühjahr 2018 kam es wegen Starkregen und des Anschwellens von Bächen und Flüssen in Arzberg zu Hochwasser. Innerhalb von kurzer Zeit war die Innenstadt völlig überflutet, Menschen wurden nicht verletzt. Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis waren an Einsätzen beteiligt.

Eingemeindungen

Die Nähe des Falkenauer Braunkohlereviers in Böhmen und die günstigen Wasserverhältnisse an der Röslau waren ausschlaggebend für den Bau eines Kohlekraftwerkes. Im Jahr 1915 wurde das Kraftwerk Arzberg in Betrieb genommen, 2003 wurde es geschlossen. Am 1. September 2006 wurden die beiden Kühltürme und das Kesselhaus 7, am 12. Dezember 2006 das Kesselhaus 6 und der 190 m hohe Stahlbeton-Schornstein gesprengt.

Im Frühjahr 2018 kam es wegen Starkregen und des Anschwellens von Bächen und Flüssen in Arzberg zu Hochwasser. Innerhalb von kurzer Zeit war die Innenstadt völlig überflutet, Menschen wurden nicht verletzt. Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis waren an Einsätzen beteiligt.



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