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Alte Historische Fotos und Bilder Alflen, Rheinland-Pfalz

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Wappen Alflen

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Geschichte Alflen, Rheinland-Pfalz in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Der erhöht gelegene ältere Teil des Ortes wird der Kirche wegen als „Kirch-Alflen“ bezeichnet. Der jenseits des Litzbaches in einer Mulde gelegene jüngere Ortsteil wird dagegen das „Überdorf“ genannt. Zu Alflen gehört auch der im Nordwesten liegende Weiler Peterskaul.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 809

Geschichte:

Alflen. Pfarrkirche St Johannes der Täufer
Pfarrkirche St Johannes der Täufer
Alflen. Restaurant 'Waldschänke', 1974
Restaurant 'Waldschänke', 1974
Alflen. Restaurant 'Waldschänke', Besitzerin - Frau Carola Barfknecht
Restaurant 'Waldschänke', Besitzerin - Frau Carola Barfknecht
Alflen. Schule, Kirche, 1966
Schule, Kirche, Kriegergedächtniskapelle, Inneres der Kapelle, Wohnhäuser, 1966

Geschichte

In „Alflona“ besaß das Stift Karden nach dem um 1100 aufgestellten Güterverzeichnis einen Hof nebst zugehörigem Fronland und auch zwei Drittel des Zehnten der Pfarrei. Den Kardener Besitz in „Alflona“ bestätigte 1178 Papst Alexander III. Das Zehntrecht besaß das Stift noch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. In der von Papst Eugen III. für die Abtei Echternach im Jahre 1148 ausgestellten Urkunde wird unter anderem kleinerer Besitz bei „Alflue“, bzw. „Afflue“ genannt, ebenso ähnlich im Jahre 1161.

Die um 1100 erstmals genannte Pfarrkirche wird zu Anfang des 13. Jahrhunderts im trierer Liber annalium aufgeführt, sie war mit ihrem Pfarrbezirk der Stiftskirche in Karden unterstellt. Um 1330 wird sie dann in der Taxa generalis erwähnt, 1475 und 1656 in Protokollen des Archidiakonats Karden und des Landkapitels Zell. 1592 und im Register 1552, mit dem Patrozinium Johannes des Täufers. Als Nebenpatron wird der hl. Bartholomäus genannt.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Alflen landesherrlich zu Kurtrier und war dem Amt Cochem zugeordnet. Innerhalb des Amtsbezirks war Alflen der namensgebende Hauptort eines Hochgerichts, zu dem auch Büchel (Georgweiler, Morschweiler) und Gillenbeuren sowie das zum Amt Ulmen gehörende Auderath gehörten. Ursprünglich war das Hochgericht Alflen eines der Pellenzgerichte, welches nach einem Weistum aus dem Jahr 1499 mit zwölf Schöffen besetzt war. Die Grafen von Virneburg hatten dieses als kurtrierisches Lehen inne und als Afterlehen an die Grafen von Metternich-Winneburg vergeben. Den Grafen von Metternich-Winneburg stand die zivile Gerichtsbarkeit zu, der Graf ernannte den Schultheißen und die sieben Schöffen, den Vorsitz hatte der gräfliche Beamte zu Beilstein. Im Trierer Feuerbuch aus dem Jahr 1563 sind 50 Feuerstellen (Haushalte) in Alflen verzeichnet, im Jahr 1684 waren es nur 34.

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer annektiert, von 1798 bis 1814 gehörte Alflen zum Kanton Ulmen im Arrondissement Bonn des Rhein-Mosel-Departements. Der Munizipalrat (Alflener Gemeindevertreter in der Mairie Ulmen) war 1808 der Bürger Henrichs. Es gab einen Schullehrer im Ort.

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress (1815) wurde die Region dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung kam die Gemeinde Alflen zur Bürgermeisterei Lutzerath im Kreis Cochem, der zum neuen Regierungsbezirk Koblenz sowie von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.

Seit 1946 ist die Gemeinde Alflen Teil des Landes Rheinland-Pfalz, seit 1969 gehört sie zum Landkreis Cochem-Zell und seit 1970 der Verbandsgemeinde Ulmen an.

Quelle: de.wikipedia.org



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