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Alte Historische Fotos und Bilder Altkirchen, Thüringen

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Wappen Altkirchen

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Geschichte Altkirchen, Thüringen in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Neben dem Hauptort Altkirchen und den mit ihm verschmolzenen Orten Gnadschütz und Köthenitz gehörten die folgenden Ortsteile noch zu der Gemeinde (in Klammern das Eingemeindungsdatum): Gimmel (1. Juli 1950 zu Trebula), Gödissa (1. Juli 1950 zu Göldschen), Göldschen (1. Januar 1957 zu Röthenitz), Großtauschwitz (1. Juli 1950), Illsitz (1. April 1938 zu Röthenitz), Jauern (1. Juli 1950 zu Röthenitz), Kleintauschwitz (1. April 1938 zu Röthenitz), Kratschütz (zu Göldschen), Nöbden (zu Röthenitz), Platschütz (1. Juli 1950 zu Trebula), Röthenitz (25. August 1961), Trebula (25. August 1961)

Altkirchen ist ein Ortsteil der Stadt Schmölln im thüringischen Landkreis Altenburger Land. Die Gemeinde Altkirchen mit ihren zwölf Ortsteilen wurde am 1. Januar 2019 nach Schmölln eingemeindet.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 990

Geschichte:

Altkirchen. Blick auf das Dorfmuseum, 1987
Blick auf das Dorfmuseum, 1987

Geschichte

Eine Kirche wurde in Altkirchen zwischen 1079 und 1089 errichtet und von Bischof Günther von Naumburg geweiht. Nach mehreren Zerstörungen durch Brände wurde sie 1140 durch einen Steinbau ersetzt. Das Patronat über die Kirche wurde von Kaiser Heinrich VI. 1192 dem Marienhospital in Altenburg übertragen, ab 1213 jedoch vom Deutschen Orden ausgeübt, da diesem inzwischen das Marienhospital zugefallen war. Nach der Säkularisation des Ordens wurden dessen Besitzungen 1593 auf Anordnung von Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen verkauft. Nachdem dieser jedoch am 24. April 1547 in der Schlacht bei Mühlberg von kaiserlichen Truppen besiegt und gefangen genommen wurde und einen Großteil seines Besitzes an Herzog Moritz von Sachsen abgeben musste, wurde dieser Zwangsverkauf durch einen Befehl des Kaisers Karl V. wieder rückgängig gemacht. Erst 1594 verkaufte der Deutsche Orden seine Besitzungen rund um Altkirchen.

Altkirchen gehörte zum wettinischen Amt Altenburg, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Altkirchen bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900) bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900). Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Großtauschwitz eingegliedert.

Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam die Gemeinde Altkirchen mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen gehörte und 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging. Zu DDR-Zeiten war Altkirchen nicht nur Vorzeigegemeinde des Kreises Schmölln, sondern des gesamten Bezirkes Leipzig.

Seit 1992 gehörte Altkirchen zur Verwaltungsgemeinschaft Altenburger Land. Am 1. Januar 2019 wurde Altkirchen nach Schmölln eingemeindet.

Quelle: de.wikipedia.org



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