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Alte Historische Fotos und Bilder Brackenheim, Baden-Württemberg

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Wappen Brackenheim

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Geschichte von Brackenheim, Baden-Württemberg in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Brackenheim besteht aus insgesamt acht Ortsteilen, neben Brackenheim selbst aus Botenheim, Dürrenzimmern, Haberschlacht, Hausen an der Zaber, Meimsheim, Neipperg und Stockheim.

Zu Brackenheim selbst gehören noch die Wohnplätze Burgermühle und St.-Johannis-Mühle, zu Meimsheim die Wohnplätze Bellevue, Obere Schellenmühle und Untere Schellenmühle, zu Neipperg Schloss und Hof Neipperg, zu Stockheim Schloss und Hof Stocksberg. Abgegangene, nicht mehr bestehende Orte sind die Hengstmühle auf Markung Botenheim sowie Jägerhaus, Schleifmühle und Stärkefabrik auf Markung Meimsheim.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 15 727

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Brackenheim. Alte Schulhaus
Alte Schulhaus
Brackenheim. Bezirkskrankenhaus, 1922
Bezirkskrankenhaus, 1922
Brackenheim. Gasthof zur Post, 1928
Gasthof zur Post, 1928
Brackenheim. Heilbronner Straße mit Röhrbrunnen
Heilbronner Straße mit Röhrbrunnen
Brackenheim. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Brackenheim. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Brackenheim. Rathaus, 1913
Rathaus, 1913
Brackenheim. Schloß, 1914
Schloß, 1914

Historie

Aufgrund seiner Funktion als Oberamtsstadt, ihrer Lage und dem Sitz zahlreicher überörtlicher Behörden und Institutionen hatte Brackenheim bis zur Auflösung des Oberamts im Jahre 1938 schon immer eine zentrale Funktion im Zabergäu. Seit dieser Zeit gehört Brackenheim zum Landkreis Heilbronn. Die heutige Stadt wurde planmäßig angelegt, von Ihrer Befestigung sind noch Reste der Stadtmauer erhalten. Das an der Südecke der Altstadt stehende Stadtschloß wurde anstelle einer alten Burg unter Herzog Christoph 1556 - 1559 von Baumeister Martin Berwart erbaut. Nach einem Brand wurde der Westflügel und der nördliche Querflügel 1677 - 1685 wieder aufgebaut. Der dreiflügelige Bau diente als Württembergischer Witwensitz, Wohnung des Obervogts und Sitz des Oberamts. Die Anfänge der heutigen Kirche mit frühgotischer Chorturmanlage dürften aus der Zeit um 1200 stammen. Die vormalige Jakobuskapelle wurde erst nach der Reformation zur Stadtkirche erhoben. Das Kirchenschiff ist von einem hochgotischen bemalten Holztonnengewölbe überspannt. Sehenswert ist ein Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, ein spätgotisches Heiliges Grab, zwei große Reliefs und eine Kanzel aus dem Frühbarock. Der Marktplatz war ursprünglich überbaut.

Geschichte Brackenheims

Brackenheim kann auf eine 5000 - 6000 Jahre alte Besiedelung zurückblicken. Die älteste erhaltene urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1246. Damals zeugte ein Ulrich, Leutpriester in Brackenheim, für eine Urkunde Erkingers von Magenheim. Der Name Brackenheim kommt aber schon im 12. Jahrhundert vor, als im Hirsauer Kodex ein Zeisolf von Brackenheim dem Kloster Güter in Botenheim und Meimsheim vermachte. Im Jahre 1280 erhob König Rudolf von Habsburg Brackenheim zur Stadt, mit allen Rechten und Freiheiten, welche die Reichsstadt Esslingen hatte. Nach Gründung des Königreichs Württemberg im Jahre 1806 wurde Brackenheim in den folgenden Jahren eine der 65 Oberamtsstädte, die nach französischem Vorbild in vier Kreise eingeteilt wurde.

Der Stadtbrand

Der Stadtbrand von 1691, bei dem 112 Gebäude abbrannten, machten eine Neugestaltung des Platzes notwendig. Die Apotheke (Marktstraße 15) von 1696, die aus zwei Häusern zusammengebaut wurde, war eines der ersten wiederaufgebauten Gebäude am Marktplatz. Am Standort des heutigen Rathauses stand schon das alte Rathaus von 1424, das beim Stadtbrand von 1691 zerstört wurde. Es wurde 1774 - 1776 nach einem Entwurf des Landkontrolleurs Johann Adam Groß d.J. im Rokokostil erbaut. Die evangelische Johanniskirche auf dem Brackenheimer Friedhof ist eine spätromanische Basilika mit hochgotischem Chor. Im Chor sind Wandmalereien des 13. und 14. Jahrhunderts zu sehen. Ursprünglich war sie die Brackenheimer Pfarrkirche.

Brackenheim ist der Geburtsort von , der erste Bundespräsident unserer Republik. Am 31.1.1884 kam er im Meehschen Haus, der ehemaligen Schloßkelter gegenüber dem Schloß, zur Welt. Das Gebäude steht heute nicht mehr. An derselben Stelle wurde 1950 über dem vorhandenen Keller eine moderne Kelteranlage errichtet. Als Theodor-Heuss-Gedächtnisstätte wurde 1968 am südlichen Ende der Obertorstraße im 1828 erbauten Neuen Torhaus das Theodor-Heuss-Museum gegründet und eröffnet. Mit den Eingliederungen der früher selbstständigen Gemeinden und bekannten Weinorte Botenheim, Dürrenzimmern, Haberschlacht, Hausen a.d.Z., Meimsheim, Neipperg und Stockheim im Rahmen der Gemeindereform von 1971 - 1974 wurde Brackenheim mit heute 841 ha Rebfläche die größte Weinbaugemeinde Württembergs.

Quelle: brackenheim.de



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