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Alte Historische Fotos und Bilder Creglingen, Baden-Württemberg

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Wappen Creglingen

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Geschichte von Creglingen, Baden-Württemberg in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Zu Creglingen gehören seit der Gemeindereform 1972 die ehemals selbstständigen Gemeinden Archshofen, Blumweiler, Craintal, Creglingen, Finsterlohr, Frauental, Freudenbach, Münster, Niederrimbach, Oberrimbach, Reinsbronn, Schmerbach und Waldmannshofen.

Zur ehemaligen Gemeinde Archshofen gehören das Dorf Archshofen und das Gehöft Holdermühle.

Zur ehemaligen Gemeinde Blumweiler gehören die Weiler Blumweiler, Reutsachsen, Schwarzenbronn, Seldeneck, Weiler und Wolfsbuch sowie die abgegangenen Ortschaften Heroldeshalden und Heymot.

Zur ehemaligen Gemeinde Craintal gehört das Dorf Craintal. Zur Stadt Creglingen in den Grenzen von 1971 gehören die Stadt Creglingen und die Häuser Herrgottskirche und Kohlesmühle sowie die abgegangene Ortschaft Lemmerheim.

Zur ehemaligen Gemeinde Finsterlohr gehören das Dorf Finsterlohr und die Weiler Burgstall und Schonach.

Zur ehemaligen Gemeinde Frauental gehören das Dorf Frauental, die Weiler Lohrhof und Weidenhof und die Höfe Fuchshof und Seewiesenhof sowie die abgegangenen Ortschaften Enkersberg und Alterhof.

Zur ehemaligen Gemeinde Freudenbach gehören das Dorf Freudenbach und die Weiler Erdbach und Schön.

Zur ehemaligen Gemeinde Münster gehören das Dorf Münster sowie die abgegangenen Ortschaften Hellenmühle, Hohenweiler und Wieset.

Zur ehemaligen Gemeinde Niederrimbach gehören das Dorf Niederrimbach und der Weiler Standorf.

Zur ehemaligen Gemeinde Oberrimbach gehören das Dorf Oberrimbach, der Weiler Lichtel und das Gehöft Landturm.

Zur ehemaligen Gemeinde Reinsbronn gehören das Dorf Reinsbronn, die Weiler Niedersteinach und Schirmbach, das Gehöft Brauneck und das Haus Altmühle.

Zur ehemaligen Gemeinde Schmerbach gehört das Dorf Schmerbach.

Zur ehemaligen Gemeinde Waldmannshofen gehören das Dorf Waldmannshofen und der Weiler Sechselbach.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 4 708

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Die Creglinger Synagoge, angebaut an den 'Faulturm'
Die Creglinger Synagoge, angebaut an den 'Faulturm'
Creglingen. Gasthaus Kohlesmühle
Gasthaus Kohlesmühle
Creglingen. Herrgottskirche
Herrgottskirche
Creglingen. Herrgottskirche
Herrgottskirche
Creglingen. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Creglingen. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Creglingen. Panorama von fluss Tauber
Panorama von fluss Tauber mit Kirche, 1963
Creglingen. Panorama der Stadt, 1963
Panorama der Stadt, 1963
Creglingen. Panorama von fluss Tauber mit Faulturm
Panorama von fluss Tauber mit Faulturm
Creglingen. Schloß Waldmannshofen, 1942
Schloß Waldmannshofen, 1942
Creglingen. Schlosserturm
Schlosserturm
Creglingen. Tetzel-Kanzel der Herrgottskirche
Tetzel-Kanzel der Herrgottskirche

Die Geschichte der Stadt Creglingen

Die Stadt Creglingen entstand am 1. Februar durch Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Archshofen, Blumweiler, Craintal, Creglingen, Finsterlohr, Frauental, Freudenbach, Münster, Niederrimbach, Oberrimbach, Reinsbronn und Waldmannshofen zur neuen Stadt Creglingen.

Creglingen ist heute Verwaltungs- und Marktort mit zentralen Funktionen für alle Teilorte. Creglingen ist eine Gründung des 4. Jahrhunderts n. Chr. Die erste schriftliche Erwähnung von Creglingen findet sich in einer Urkunde des Bischofs von Bamberg aus dem Jahre 1045, als dieser u. a. den Ort Creglingen als Sicherung eines Darlehens von den Grafen von Luxemburg erhielt.

Wenige Zeit später fiel der Ort wieder an die Grafen zurück, um bei deren Aussterben an den Pfalzgrafen von Laach zu gelangen. Dieser übergab einen Großteil seiner Besitzungen - darunter auch Creglingen - im Jahre 1088 in einer Schenkung dem Kloster Comburg. Um 1200 konnte die Abtei neben ihren grundherrlichen Rechten im Dorf auch das Patronat über die Kirche erwerben. Dieses wurde 1287 dem Domkapitel Würzburg überschrieben.

Vermutlich schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts ging das Dorf Creglingen an das mächtige Grafengeschlecht der Hohenlohe über, eine seiner Seitenlinien hatte ihren Sitz auf der Burg Brauneck und nannte sich auch danach. In der Mitte des 13. Jahrhunderts entstand dort eine burgähnliche Anlage, die von den Dienstmannen der Braunecker bewohnt wurde, welche als Ritter von Creglingen den hiesigen Ortsadel bildeten. Auch während des 14. Jahrhunderts gehörte der Ort den Herren von Hohenlohe-Brauneck. Am 19. Januar 1349 erhielt Gottfried von Hohenlohe-Brauneck von Kaiser Karl IV. das Stadtrecht für Creglingen.

Außerhalb der Stadt am Herrgottsbach wurde 1389 die Herrgottskirche errichtet. Eine Sage berichtet, dass an dieser Stelle am 10. August 1384 ein Bauer beim Pflügen eine unversehrte Hostie gefunden haben soll. Man sprach davon, dass Jesus selbst in das Tal gekommen sei. Daraufhin stifteten Konrad und Gottfried von Hohenlohe die Kirche, die direkt über dem sagenumwobenen Fundort errichtet wurde. Im Innern steht der berühmte Marienaltar aus Lindenholz von Tilman Riemenschneider. Dieser gilt als das reifste Werk des Würzburger Meisters und stammt aus den Jahren um 1505.

Quelle: www.creglingen.de



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