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Alte Historische Fotos und Bilder Celle, Niedersachsen
Old historical photos and pictures Celle, Lower Saxony

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Celle

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Geschichte von Celle, Niedersachsen in Fotos
History of Celle, Lower Saxony in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Die Stadt gliedert sich in folgende Stadtteile auf:

Altencelle, Altenhagen, Blumlage/Altstadt, Bostel, Boye, Garßen, Groß Hehlen, Hehlentor, Hustedt, Klein Hehlen, Lachtehausen, Neuenhäusen, Neustadt/Heese, Scheuen, Vorwerk, Westercelle, Wietzenbruch

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 69 561

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Celle. Allerbrücke
Allerbrücke
Celle. Alte Giebelhäuser am Kleinen Plan
Alte Giebelhäuser am Kleinen Plan
Celle. Am Bahnhof
Am Bahnhof
Celle. Am Heiligen Kreuz, Bahnhofs-Hotel Kruse, 1950
Am Heiligen Kreuz, Bahnhofs-Hotel Kruse, 1950
Celle. Am Markt
Am Markt
Celle. Bahnhofsstraße und Triftstraße
Bahnhofsstraße und Triftstraße
Celle. Ecke Poststraße, 1906
Ecke Poststraße, 1906
Celle. Französischer Garten, Königin Caroline Mathilde von Hannover Denkmal, in 1772 was exiled to Celle
Französischer Garten, Königin Caroline Mathilde von Hannover Denkmal, in 1772 was exiled to Celle
Celle. Hauptbahnhof, 1925
Hauptbahnhof, 1925
Celle. Hoppener Haus, erbaut 1532
Hoppener Haus, erbaut 1532
Celle. Infanterie Kaserne, 1940
Infanterie Kaserne, 1940
Celle. Marktplatz mit Rathaus
Marktplatz mit Rathaus
Celle. Niedersächsische-Landesfeuerwehrschule, um 1960
Niedersächsische-Landesfeuerwehrschule, um 1960
Celle. Rathaus, 1924
Rathaus, 1924
Celle. Rathaus
Rathaus
Celle. Schloß, 1913
Schloß, 1913
Celle. Schloß, 1913
Schloß, 1913
Celle. Schloß, 1929
Schloß, 1929
Celle. Schuhstraße
Schuhstraße
Celle. Soldaten, 1917
Soldaten, 1917
Celle. Stadtkirche, 1956
Stadtkirche, 1956
Celle. Vaterländisches Museum, 1913
Vaterländisches Museum, 1913
Celle. Vaterländisches Museum, 1917
Vaterländisches Museum, 1917
Celle. Steckbahn mit Museum und Apotheke, 1957
Steckbahn mit Museum und Apotheke, 1957

Stadtgeschichte aus sieben Jahrhunderten

Folgen Sie uns durch die Jahrhunderte:

1292 - Gründung der Stadt Celle durch Herzog Otto den Strengen. Im Zentrum: Pfarrkirche St. Marien und Rathaus. Westlich der Siedlung erhebt sich, von Aller und Fuhse umflossen, der herzogliche Wohnturm.

1378 - verlegt Herzog Albrecht von Sachsen-Wittenberg seinen Haushalt von Lüneburg nach Celle. Der Herzog selbst ist jedoch nur selten am Ort.

1433 - wird Celle zur ständigen Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Die Burg erhält einen Palas und wird mit Wall und Graben umgeben.

1452 - Am heiligen Kreuz direkt an der Stadtmauer gründet Herzog Friedrich der Fromme ein Franziskanerkloster. Herzogin Anna von Nassau beschenkt die Hospitäler der Stadt: Zeichen der Frömmigkeit am Vorabend der Reformation.

1527 - Herzog Ernst der Bekenner führt die Reformation durch und baut Celle zur Festung aus. Die Stadt wird erweitert, um u. a. Bauplätze für den angewachsenen Hofstaat zu schaffen. Mit dem Umbau der Schlosskapelle durch Herzog Wilhelm 1565 entsteht ein einzigartiges Denkmal der Renaissance. Besonders sehenswert sind die Grabmäler der Herzöge im Chor der Stadtkirche.

1665-1705 - Unter Herzog Georg Wilhelm und seiner hugenottischen Gemahlin Eléonore Desmier d'Olbreuse wird Celle zur barocken Residenz ausgebaut. Der barocke Hofstaat, Hofhandwerker und Künstler prägen die Stadt. Französischer- und Italienischer Garten und das barocke Hoftheater entstehen. 1680 wird eine barocke „Neustadt“ vor dem Westceller Tor geplant. Die Ausführung bleibt in den Anfängen stecken.

1690 - Gründung einer jüdischen Gemeinde und Ansiedlung von hugenottischen Glaubensflüchtlingen.

1705 - Der letzte Celler Herzog stirbt, Ende der fast dreihundertjährigen Geschichte Celles als Residenz. Durch die Heirat seiner einzigen Tochter Sophie Dorothea mit dem hannoverschen Thronfolger Georg Ludwig, dem späteren König Georg I. von England fiel das Fürstentum Braunschweig-Lüneburg an das Kurfürstentum Hannover. Celle erhält als Ausgleich Zuchthaus, Oberappellationsgericht und Landgestüt, Beginn einer neuen Phase städtischer Entwicklung.

1757 - Während des Siebenjährigen Krieges wird Celle von französischen Truppen belagert. Die Fischersiedlung Fritzenwiese fällt in Schutt und Asche.

1772 - Die dänische Königin Caroline Mathilde, eine Schwester König Georg III., wird nach Celle verbannt und bewohnt einige Räume im Schloss. Sie stirbt 1775 und wird in der Celler Für­stengruft beigesetzt.

1786 - Albrecht Thaer, Celles größter Sohn, gründet die erste deutsche landwirtschaftliche Versuchsanstalt in den Dammasch-Wiesen (heute Thaers Garten).

1810 - Celle gehört zum Königreich Westphalen und huldigt seinem neuen Landesherrn, König Jérôme von Westphalen, einem Bruder Napoleons.

1837 - Unter König Ernst August von Hannover wird Celle zur zweiten Residenz des Königreiches.

1866 - Nach dem „Deutschen Krieg“ zwischen Preußen und Österreich wird das Königreich Hannover von Preußen annektiert. Celle verliert seine Stellung als zweite Residenz und sinkt zur preußischen Provinzstadt herab.

1869 - Eingemeindung der Vorstädte Hehlentor, Blumlage und Neuenhäusen.

1885 - Celle wird ein eigener Stadtkreis.

1892 - Gründung des Vaterländischen, heute Bomann-Museums mit wichtigen volkskundlichen, landesgeschichtlichen und stadtgeschichtlichen Sammlungen.

1906-1930 - Auch das ist Celle: Im Stil des Funktionalismus errichtet der Architekt Otto Haesler Villen, Wohn- und Geschäftshäuser. Herausragende Beispiele seiner Baukunst: die Altstädter Schule, die Siedlung Georgsgarten und das Blumläger Feld.

1938 - Zerstörung der Inneneinrichtung der Celler Synagoge in der Pogromnacht. Das Gebäude bleibt erhalten und wird als Lagerraum weiter benutzt.

1945 - Am 8. April Bombardierung eines beim Güterbahnhof stehenden mit KZ-Häftlingen besetzten Zuges. Die überlebenden Häftlinge fliehen und werden verfolgt. Es kommt zu Erschießungen. (Mahnmal in der Trift). Nach Einmarsch der Alliierten am 12. April 1945 fällt Celle unter britische Militärverwaltung.

1945-1950 - Eine neue jüdische Gemeinde entsteht und feiert ihre Gottesdienste in der alten Celler Synagoge.

1953 - Übernahme der Patenschaft zu den Heimatvertriebenen aus Stadt und Kreis Marienwerder/Westpreußen.

1958 - Die im Celler Schloss eingelagerten Bestände der Berliner Museen werden zurückgegeben. Hochrangige Ausstellungen und Veranstaltungen prägen das Celler Kulturleben in den Nachkriegsjahren.

1961-1963 - Neue Industrien kommen nach Celle: Telefunken (1961 – 1997) und Wasa Bröd (1963 – heute). Die Knäckebrotfabrikation der Marke Wasa gehört heute zum Barilla-Konzern.

1973 - Celle verliert seine Kreisfreiheit und wird 1977 Große selbstständige Stadt.

1992 - Das Stadtjubiläum steht unter dem Motto "700 Jahre junges Celle".

1995 - Mit der erstmaligen Präsentation der Sammlung Robert Simon wird der Grundstein für das Kunstmuseum gelegt. Seine heutige Gestalt erhält das Kunstmuseum nach An- und Umbauarbeiten 2005/06.

Quelle: celle.de



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