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Alte Historische Fotos und Bilder Filderstadt, Baden-Württemberg

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Wappen Filderstadt

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Geschichte von Filderstadt, Baden-Württemberg in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geschichte:Die Stadt Filderstadt entstand am 1. Januar 1975 durch Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Bernhausen, Bonlanden, Harthausen, Plattenhardt und Sielmingen zunächst unter dem Namen „Gemeinde Filderlinden“. Am 25. Juli desselben Jahres wurde der Name in „Filderstadt“ geändert. Mit Wirkung vom 1. Januar 1976 erhielt die neue Gemeinde das Stadtrecht und ein halbes Jahr später, am 1. Juli 1976, wurde sie auf Antrag der Stadt von der baden-württembergischen Landesregierung zur Großen Kreisstadt erklärt. Die fünf ehemaligen Gemeinden haben jedoch eine lange Geschichte, die bis auf die Kelten der Hallstatt-Zeit und die germanischen Alamannen zurückgeht. Die Namen der Gemeinden (mit Ausnahme von Harthausen) werden schwäbisch-alemannisch auf der ersten Silbe betont.

Einwohner: 44 721

Filderstadt. Panorama der Stadt blick auf die Filderklinik
Panorama der Stadt blick auf die Filderklinik
Filderstadt. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Filderstadt. Stadtteile Bernhausen, 1955
Stadtteile Bernhausen, 1955
Filderstadt. Uhlbergturm
Uhlbergturm

Die fünf Stadtteile und ihre Geschichte

Chronik Bernhausen

  • 5000 v. Chr. - Jungsteinzeitliches Dorf im Gewann Horber Weg (ausgegraben 1990).
  • 7. Jh. - Gründung der Galluskirche und Christianisierung von Bernhausen.
  • 1089 - Erste Erwähnung von Bernhausen als erstem Ort auf den Fildern (Volmar und Rudolf von Bernhausen werden als Zeugen des Bempflinger Vertrags genannt).
  • 1267 - Erste Erwähnung des Namens "Filder".
  • 1275 - Erste Erwähnung der Galluskirche (heute Jakobuskirche).
  • 1287 - Zerstörung von Bernhausen im Krieg zwischen König Rudolf von Habsburg und den Grafen von Württemberg.
  • 14. Jh. - Die Herren von Bernhausen verkaufen ihre Herrschaftsrechte an die Grafen von Württemberg.
  • 1422 - Bau des Kirchturms der Jakobuskirche
  • 1449 - Zerstörung von Burg und Dorf Bernhausen im Städtekrieg durch reichsstädtische Truppen.
  • 1449 - Überlieferte Inschrift an der Klinkermühle, sie ging wohl beim Umbau 1925 verloren.
  • 1475 - Fertigstellung der gotischen Galluskirche.
  • 1534 - Einführung der Reformation im Herzogtum Württemberg und damit Entfernung der Altäre, Bilder, Heiligenfiguren etc.
  • 1537 - Bau des Gebäudes Pfarrberg 1 („Polster-Müller“), die älteste Inschrift an einem profanen Gebäude in Filderstadt.
  • 1588 - Bau des „Schlössle“, Rosenstr. 4.
  • 1611 - Bau des "Sonne-Mond- und Sterne-Hauses".
  • 1616 - Bau des Bernhäuser Rathauses.
  • 1648 - Bevölkerungsrückgang von ca. 600 auf ca. 360 Einwohner, rund 90 von 219 Gebäuden sind zerstört oder beschädigt.
  • 1682 - Religionsgespräch zwischen dem (katholischen) Bischof von Wiener Neustadt und Vertretern der (evangelischen) Universität Tübingen in Bernhausen endet erfolglos.
  • 1747 - Der Kupferstecher Gotthard Müller wird in Bernhausen geboren.
  • Ca.1760 - Die durch Bernhausen führende "Albstraße" Stuttgart-Metzingen-Urach wird als Chaussee ausgebaut.
  • 1772 - Erste Erwähnung des Filder-Spitzkrauts durch Pfarrer Bischoff von Bernhausen, im gleichen Bericht wird auch erstmals der Anbau von Kartoffeln auf den Fildern erwähnt.
  • 1799 - Gründung der Altpietistischen Gemeinschaft Bernhausen.
  • 1814 - Der (spätere) Dichter Gustav Schwab ist für ein halbes Jahr Vikar in Bernhausen.
  • 1817 - Eine Inschrift im Gebäude Hintere Gasse 71 erinnert an die Hungersnot und Teuerung von 1817.
  • 1824 - Der Theologiestudent Eduard Mörike hält seine erste Predigt in Bernhausen.
  • 1828 - Bernhausen wird Sitz der Zunftlade für das Schmiede-, Schuhmacher- und Wagnerhandwerk im Oberamtsbezirk Stuttgart-Amt.
  • 1839 - Mit Franz Maria von Bernhausen stirbt die Adelsfamilie der Freiherren von Bernhausen aus. Allerdings hatte sie schon im 14. Jahrhundert Bernhausen verlassen.
  • 1840 - In Bernhausen werden 1 Mio. Krautköpfe erwähnt, d.h. Kraut wird schon in großem Stil auf dem Feld angebaut.
  • 1844 - Einrichtung einer Poststelle in Bernhausen.
  • 1850 - Durch den Bau der Bahnlinie Stuttgart-Ulm verlagert sich der Fernverkehr von der Straße auf die Schiene, die "Albstraße", Stuttgart-Bernhausen-Metzingen-Ulm verliert schlagartig an Bedeutung.
  • 1871 - Gründung des "Ewigen Friedhofs" durch die Altpietistische Gemeinschaft.
  • 1872 - Gründung des Vieh- und Krämermarkts Bernhausen.
  • 1874 - Gründung des Sängerbunds Bernhausen, des ältesten Bernhäuser Vereins.
  • 1892 - Die Gemeinde Bernhausen beantragt den Anschluss an das Telegrafennnetz, kurz darauf erfolgt auch der Anschluss an das Telefonnetz.
  • 1895 - Gründung deiner Produktionsstätte der Textilfabrik Jope aus Tübingen-Lustnau in Bernhausen.
  • 1895 - Gründung der ersten (größeren) Sauerkrautfabrik der Filder in Bernhausen (Hermann Briem).
  • 1897 - Am 24. Dezember erfolgt die Einweihung der Filderbahn, die zahlreiche Modernisierungsprozesse auslöst.
  • 1899 - Gründung des TSV Bernhausen.
  • 1902 - Die Filderbahn wird zur Normalspur umgebaut.
  • 1906 - Inbetriebnahme der Filderwasserversorgung und Anschluss Bernhausen an die Wasserleitung.
  • 1908 - Gründung des Darlehenskassenvereins Bernhausen.
  • 1908 - Am 5. August verbrennt das in Echterdingen notgelandete Luftschiff Zeppelin LZ 4 auf der Markung Bernhausen.
  • 1910 - Bernhausen erhält Anschluss an die Elektrizität.
  • 1912 - Der Ortsarzt Dr. Rudolf Kost erwirbt als erster in Bernhausen ein privates Auto.
  • 1912 - Fertigstellung des Schulhauses Plieninger Straße.
  • 1914 - Einrichtung einer öffentliche Buslinie zwischen Degerloch und Nürtingen.
  • 1921 - Gründung des Gewerbe- und Handelsvereins Bernhausen.
  • 1922 - Erster Pferdemarkt am 1. März.
  • 1924 - Einführung der straßenweise Gebäudenummerierung.
  • 1925 - Anschluss an die Gasversorgung.
  • 1926 - Gründung der ersten Tankstelle in Bernhausen durch Hermann Trautwein.
  • 1927 - Wiederaufnahme der Buslinie Degerloch Nürtingen (Linie N).
  • 1928 - Die Klinkermühle wird durch einen Brand völlig zerstört.
  • 1930 - Bau der Krauthalle Bernhausen als erste Krauthalle in Württemberg.
  • 1931 - Dr. Hans Wacker eröffnet in Bernhausen seine Arztpraxis.
  • 1932-1934 - Der mitten durch das Dorf führende Katzenbach wird verdolt (heute Obere und Untere Bachstraße).
  • 1933 - Gleichschaltung der Gemeinderäte, Vereine; vier Männer aus Bernhausen kommen wegen ihrer politischen Haltung in das KZ auf dem Heuberg.
  • 1934 - Bürgermeister Theophil Bosler wird durch die NS-Regierung amtsenthoben, an seine Stelle tritt Heinrich Blanz.
  • 21. März 1934 - Der erste Spatenstich für die Autobahn Stuttgart-Ulm zwischen Bernhausen und Plieningen durch Gauleiter Wilhelm Murr.
  • 1937-1939 - Bau des Flughafens Stuttgart, heute befinden sich 62% des Flughafen-Geländes auf der Markung Bernhausen.
  • April 1938 - Wegen ihrer Nein-Stimmen bei der Österreich-Abstimmung werden vier Mitglieder der Altpietist. Gemeinschaft durch NS-Machthaber drangsaliert und müssen vorübergehend aus Bernhausen fliehen.
  • 22. Juli 1939 - Eröffnung des Bernhäuser Freibads.
  • Sept. 1939 - Fertigstellung des Flughafens.
  • 1940 - Fertigstellung des Steppach-Stausees, der für den Flughafen für Feuerlösch-Zwecke eingerichtet wurde.
  • 1942 - Durch Ummarkung erhält Bernhausen erhebliche Teile von Plieninger Gemarkung, dadurch liegt der Flughafen zu über der Hälfte auf der Markung Bernhausen.
  • 2. und 15./16. März 1944 - Kriegszerstörungen in Bernhausen durch Fliegerangriffe.
  • Nov. 1944–Jan. 1945 - Für drei Monate befindet sich auf dem Flughafengelände ein KZ-Außenlager für 600 Männer jüdischen Glaubens (Markung Bernhausen).
  • 1945-1949 - Aufnahme von 913 Heimatvertriebenen in Bernhausen, größtenteils aus Ungarn und dem Sudetenland.
  • 1948 - Willy Fischle wird zum Bürgermeister gewählt (bis 1974).
  • 1950 - Erweiterung der Startbahn.
  • 1952 - Die Stadt Stuttgart lehnt die geplante Straßenbahn bis Bernhausen-Sielmingen ab, von diesem Geld wird die Mittlere Filderlinie gebaut.
  • 1952 - In einer Bürgerversammlung am 2.2. lehnt die Bevölkerung den Bau einer Umgehungsstraße zwischen Bernhausen und Sielmingen aus Furcht vor wirtschaftlichen Nachteilen ab.
  • 1952 - Einweihung der Bruckenackerschule in Anwesenheit von Innenminister Ulrich und Kultminister Schenkel.
  • 14.8.1953 - Einweihung des Kinos Bernhausen.
  • 1955 - Ansiedlung der Firma Längerer und Reich in Bernhausen.
  • 1955 - Beginn eines Realschulzweigs in Bernhausen.
  • 1. August 1955 - Einstellung des Personenverkehrs der Filderbahn.
  • 1961 - Fertigstellung des Flughafen-Tunnels, der durch die Startbahn-Verlängerung notwendig geworden war.
  • Oktober 1962 - Fertigstellung der Fleinsbachrealschule in Bernhausen als zentrale Realschule für die mittleren Filder.
  • 1963 - Gründung des Vereins „Künstler der Filder e.V.“
  • 1965 - Fertigstellung der Johanneskirche in der Rosenstraße.
  • 1967 - Gründung der Schutzgemeinschaft gegen Großflughafen.
  • 7. September 1967 - Beginn des Progymnasiums mit den ersten zwei Klassen.
  • 21. Dezember 1967 - Gründung des Kleinen Kunstkabinetts durch Helmut Marcus.
  • 1968 - Gründung der Jugendmusikschule Bernhausen
  • 1968 - Einweihung der Gotthard-Müller-Schule
  • 1968 - Einweihung des Fleinsbachstadions Bernhausen mit der Fußballmannschaft Borussia Mönchengladbach (mit Berti Vogts und Günter Netzer).
  • 27. Oktober 1968 - Weihe der katholischen Stephanuskirche, die Kirchengemeinde umfasst die Katholiken in Bernhausen und Sielmingen.
  • 1969 - Fertigstellung des Tagungshauses Bernhäuser Forst.
  • 1971 - Anlegung des Bärensees.
  • 1972 - Aufnahme von Städtepartnerschaften mit La Souterraine und Dombasle.
  • 23. November 1973 - Einweihung des Eduard-Spranger-Gymnasiums (Progymnasium seit 1967).
  • 30. November 1973 - Einweihung der Rundsporthalle Bernhausen.
  • 1. Januar 1975 - Bernhausen wird ein Stadtteil von Filderlinden (seit Juni 1975 Filderstadt).

Zeittafel Bonlanden

  • 2000 v. Chr. - Siedlungsspuren eines jungsteinzeitliches Steinbeils am Nordhang des Uhlbergs.
  • 800 – 500 v. Chr. - Entstehung der fünf keltischen Grabhügel südöstlich der Gutenhalde in Richtung Aichholz.
  • Ca. 100/200 n. Chr. - Entstehung von römischen Gutshöfen auf der Markung Bonlanden. Im 19. Jahrhundert wurde ein Gutshof am Pfaffenweg (an der Markungsgrenze zu Plattenhardt) und in den Ziegeläckern an der Markungsgrenze zu Harthausen entdeckt.
  • 1269 - Erstmals Erwähnung des Ortsnamens Bonlanden: Ritter Wolfelin von Bonlanden, ein Angehöriger der Herren von Bernhausen hat seinen Sitz auf der Burg Bonlanden im Ortskern. Auf ihn folgen im 14. Jahrhundert die Herren von Stöffeln
  • Um 1330 - Entstehung des gotischen Kruzifixes in der Bonländer Georgskirche, dem ältesten Kunstwerk von Filderstadt.
  • 1383 - Erstmals wird am Uhlberg Weinbau erwähnt, der sowohl von den Bewohnern von Neuenhaus als auch von Bonlanden betrieben wird.
  • 1395/1402 - Bonlanden kommt von den Herren v. Stöffeln über die Herren v. Sachsenheim an die Grafen v. Württemberg.
  • 1402 - Erste Erwähnung des Bonländer Sees.
  • 1451 - Erste Erwähnung einer Mühle in Bonlanden (wahrscheinlich Bonländer Hauptstraße 9).
  • Um 1470 - Bau des Pfarrhauses auf der verfallenden Burg Bonlanden.
  • 1472 - Bau des Chors der Georgskirche
  • 1472 - Erste Erwähnung des herrschaftlichen Schafhofs in Bonlanden
  • 1474 - Erste Erwähnung der Kelter am Uhlberg.
  • 1563 - Bau des Rathauses Bonlanden (d)
  • 1605 - Bau des Gebäudes Frühmesshofs (Inschrift) anstelle eines vorreformatorischen Vorgängerbaus.
  • 1635 - 284 Menschen fallen der Pest zum Opfer (Dreißigjähriger Krieg.
  • 1713 - Tod von Pfarrer Johann Konrad Ziegler, dessen prachtvoller Grabstein am Eingang der Bonländer Georgskirche zu sehen ist.
  • 1734 - Bau der Bonländer Kelter an Stelle eines Vorgängerbaus, der Anbau (Zehnthäuschen) stammt von 1718.
  • 1768 - Schultheiß Adam Adam stiftet die heute noch erhaltene Bonländer Abendmahlskanne.
  • 1773 - Fertigstellung der alten Schule, Oberdorfstraße 10, (später wegen der Unterbringung französ. Kriegsgefangener im Ersten Weltkrieg „Franzosenschule" genannt).
  • 1817 - 33 Bonländer wandern infolge der schweren Hungersnot von 1816/17 nach Transkaukasien (Russland) aus.
  • 1821 - Bonlanden erhält im Rahmen der Ablösung der Waldgerechtigkeiten im Schönbuch 85 Hektar Gemeindewald.
  • 1832 - Der Weinberg am Uhlberg (bisher Gemarkung Neuenhaus) wird von Bonlanden erworben.
  • 1836 - Der Bonländer See wird trockengelegt, die Mühle muss ins Bombachtal verlegt werden.
  • 1838 -: Anlage eines Friedhofs am nördlichen Ende des Dorfes.
  • 1844 - Bau eines Gemeindebackhauses.
  • 1847 - Der Bonländer Gemeinderat unterstützt die Auswanderung von 62 verarmten Bonländern nach Amerika mit 5.000 Gulden.
  • 1849 - Gründung eines demokratischen Volksvereins mit 80 Mitgliedern, welcher die Ziele der 48er Revolution unterstützt, er ist allerdings nur für wenige Monate nachweisbar.
  • 1851 - Gründung der Evang. Gemeinschaft in Bonlanden, der ersten ihrer Art in Deutschland, später evang-methodistische Kirche.
  • 1867 - Gründung des Sängerkranzes Bonlanden, des ältesten bis heute bestehenden Vereins in Filderstadt.
  • 1869 - Gründung einer Kleinkinderschule in kirchlicher Trägerschaft, die im Alten Schulhaus untergebracht wird. Sie wird 1889 wieder eingestellt, da entsprechende Räume fehlen, aber 1900 neu gegründet und im „Vereinshaus“ des Jünglingsvereins untergebracht.
  • 1873/74 - Bau eines neuen Schulhauses in der Georgstraße, der so genannten „Zettlerschule“.
  • 1877 - Gründung des Ladens Friedrich Schweizer, Eisenwaren.
  • 1888 - Gründung der Firma Gottlob Hörz, Bürsten- und Besenproduktion
  • 1890 - Gründung eines Arbeitervereins (Vorläufer eines SPD-Ortsvereins), welcher hauptsächlich aus Bauhandwerkern besteht, die in Stuttgart arbeiten.
  • 1892 - Gründung des Darlehenskassenvereins Bonlanden (= Vorläufer der Volksbank).
  • 1895 - Gründung eines Turnvereins, des heutigen SV Bonlanden.
  • 1897 - Fertigstellung der Filderbahnstrecke Möhringen — Neuhausen (Bahnhof Bernhausen), viele Bonländer nutzen die Möglichkeit, als Bauhandwerker in Stuttgart zu arbeiten, aber weiterhin in Bonlanden zu wohnen. Bis zur Einführung des Acht-Stunden-Tags 1918 sind es aber überwiegend Wochenend-Pendler.
  • 1898 - Gründung eines Arbeiter-Gesangvereins „Vorwärts“, einer der frühesten auf den Fildern.
  • 1899 - Einrichtung einer Telegraphenstelle in Bonlanden
  • 1900 - Gründung des Christl. Vereins Junger Männer (CVJM).
  • 1900 - Gründung der Ortsgruppe Bonlanden des Schwäb. Albvereins.
  • 1902 - Gründung des Kleintierzüchtervereins Bonlanden, des ältesten aller Filderstädter Stadtteile.
  • 1906 - Gründung des Musikvereins Harmonie.
  • 1906 - Einrichtung einer Postagentur
  • 1907 - Bau der Schillerschule
  • 1910 - Bau einer Turnhalle durch den Arbeiterturnverein.
  • 1911 - Bonlanden tritt der Filderwasserversorgung bei, im selben Jahr wird die Wasserleitung in Betrieb genommen. 1904 war eine Beteiligung der Gemeinde Bonlanden mit der Begründung abgelehnt worden, es gäbe genügend Brunnen.
  • 1912 - Renovierung und Umgestaltung der Georgskirche durch Martin Elsässer
  • 1912 - Alfons Fügel wird geboren.
  • 1915 - Anschluss Bonlandens an die Elektrizitätsversorgung durch die Firma Röhm Mittelstadt/Neckar, die Verträge waren 1914 geschlossen worden. Wegen des Petroleummangels im Ersten Weltkrieg wurde die Elektrifizierung verstärkt vorangetrieben.
  • 1921 - Gründung des Fußballclubs „Pfeil“
  • 1922 - Bau der elektrisch betriebenen Mühle in der Humboldtstraße, der heutigen „Alten Mühle“.
  • 1922 - Richard Wolber wird als Nachfolger von Christian Hörz erster fachlich ausgebildeter Schultheiß von Bonlanden.
  • 1925 - Beginn einer privaten Buslinie zwischen Bonlanden und Stuttgart, damit besteht erstmals eine direkte Verbindung mit der Großstadt.
  • 1925 - Bau der „Kapelle“ der Evang.-methodistischen Kirche.
  • 1926 - Einweihung des Kriegerdenkmals in der Georgstraße
  • 1926 - Anschluss Bonlandens an die Gasversorgung
  • 1926 - Gründung des Kleinkaliber-Schützenvereins.
  • 1930 - Die geplante Verlängerung der Straßenbahn Möhringen-Echterdingen bis nach Bonlanden wird aufgrund der Weltwirtschaftskrise auf unbestimmte Zeit verschoben.
  • 1930 - Eröffnung eines Freibads auf der Gutenhalde.
  • 1932 - Bonlanden erklärt seine Zahlungsunfähigkeit, um auf die schweren finanziellen Belastungen hinzuweisen, darauf führt der Staat Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen durch.
  • 1933 - Bei der Reichstagswahl am 5. März erzielt die NSDAP mit 23% in Bonlanden ihr schlechtestes Ergebnis auf den Fildern (Württemberg: 42%). Dennoch erfolgt kurz darauf das Verbot von fünf Vereinen, die der Arbeiterschaft nahestehen und Verhaftung zahlreicher politischer Gegner.
  • 1937 - Friedrich Ehrmann wird als Nachfolger von Richard Wolber Bürgermeister von Bonlanden.
  • 1941 - Der Stuttgarter Fabrikant Willy Bürkle errichtet am Freibad Gutenhalde seinen Sommersitz. In den nächsten Jahren entstehen Betriebsheim, botanischer Garten, Mosaikbad, Tennisplatz etc. 1945 Beginn der Keramik-Produktion (rund 80 – 100 Beschäftigte) und Bau des Gutshofs als landwirtschaftlicher Musterbetrieb.
  • 1944 - Absturz zweier britischer Kampfbomber, alle 16 Soldaten kommen dabei ums Leben.
  • 1945 - Einmarsch der Französischen Truppen in Bonlanden, der Ort wird kampflos übergeben.
  • 1945–1949 - Nach Bonlanden kommen 817 Heimatvertriebene aus Schlesien, der Tschechoslowakei und Ungarn.
  • 1950 - Gründung der Selbsthilfe-Siedlergenossenschaft durch Bonländer Heimatvertriebene, welche zahlreiche Wohnhäuser in Bonlanden und Harthausen baut.
  • 1950 - Otto Benzinger wird zum Bürgermeister von Bonlanden gewählt.
  • 1950 - Einweihung des Erweiterungsbau der Schillerschule in Anwesenheit von Kultminister Gottlieb Schenkel, dessen Mutter aus Bonlanden stammt.
  • 1952 - Die Heimatvertriebene Emilie Sedlatschek erhält für ihre Verdienste bei der von ihr
  • 1950 - gegründeten Selbsthilfe-Siedlergenossenschaft das Bundesverdienstkreuz.
  • 1953 - Einweihung des umgebauten und modernisierten Rathauses Bonlanden.
  • 1954 - Einweihung des Kinderdorfs der Stadt Stuttgart auf der Gutenhalde.
  • 1956 - Erster Spatenstich der Liebfrauenkirche
  • 1958 - Einweihung der katholischen Liebfrauenkirche.
  • 1958 - Ende der Keramikproduktion auf der Gutenhalde.
  • 1959 - Prof. Gutbier entwirft eine Trabantenstadt Bonlanden-Plattenhardt mit 60.000 Einwohnern, die allerdings nicht realisiert wird.
  • 1960 - Anlegung des Sportplatzes in den Seewiesen, der alte Sportplatz wird Ausgangspunkt des Bonländer Industriegebiets.
  • 1960 - Der Bonländer Tenor Alfons Fügel stirbt nach einem Konzertauftritt in Esslingen.
  • 1962 - Ansiedlung der Firma Herma.
  • 1964-1966 - Bau der Kläranlage im Bombachtal.
  • 1966 - Nutzung der Kelter durch den Schwäb. Albverein als Vereinslokal
  • 1967 - Einweihung der Uhlbergschule und der Uhlberghalle.
  • 1968 - Ansiedlung der Firma Morat Rundstrickmaschinen.
  • 1968 - Einweihung eines neuen Postamts in der Bonländer Hauptstraße.
  • 1968 - Fridhardt Pascher, seit 1959 Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, wird zum neuen Bürgermeister gewählt.
  • 1968 - Der Bonländer Gemeinderat Werner Weinmann wird zum ersten Mal in den Landtag gewählt.
  • 1969 - Gründung der Bonländer Jugendmusikschule.
  • 1969 - Aufstellung eines gemeinsamen Flächennutzungsplans mit Plattenhardt, geplant werden ein gemeinsames Schul- und Sportzentrum im Seefälle sowie eine gemeinsame neue Ortsmitte mit S-Bahn-Anschluss bei der Katholischen Kirche.
  • 1970 - Bonlanden begeht seine 700-Jahr-Feier
  • 1971 - Beginn einer Gemeinsamen Hauptschule mit Plattenhardt, bis zur Fertigstellung des Bildungszentrums Seefälle ist sie teilweise in Bonlanden, teilweise in Plattenhardt untergebracht.
  • 1972 - Fertigstellung des Hotels ”Schinderbuckel”.
  • 1972 - Grundsteinlegung der Filderklinik
  • 1973 - Thermalbohrungen im Bombachtal.
  • 1973 - Beginn eines Realschulzweigs (gemeinsam mit Plattenhardt)
  • 1974 - Baubeginn des Freizeitbads (des späteren Fildorado)
  • 1975 - Bonlanden wird im Zuge der Gemeindereform ein Stadtteil von Filderstadt. Bürgermeister Pascher wird zum Bürgermeister von Urach gewählt.

Zeittafel Harthausen

  • Um 1311 - Erste Erwähnung von Harthausen in einem Lagerbuch des Spitals Esslingen, die Herrschaftsrechte in Harthausen besitzen nacheinander die Herren von Bernhausen, verschiedene Bürger von Esslingen, die Pfarrei Plattenhardt sowie die Herren von Stammheim.
  • 1466/1554 - Harthausen geht an Württemberg.
  • 1554 - Harthausen wird ein Teil der Pfarrei Sielmingen.
  • 1634 - Die Einwohnerzahl von Harthausen geht durch Kriegsereignisse, Pest und Flucht der Bewohner von 128 auf 24 zurück.
  • 1691 - Erstmalige Erwähnung eines Lehrers in Harthausen.
  • 1755/56 - Die Kapelle von Harthausen wird gründlich renoviert und eine Schul- und Ratsstube eingebaut.
  • 1800 - Zwischen 1800 und 1900 wandern 102 Menschen aus Harthausen nach Nordamerika aus.
  • 1820 - Harthausen erhält vom Staat 66 Morgen Wald als Ausgleich für den Verlust der Waldrechte im Schönbuch.
  • 1829 - Von 33 Handwerkern in Harthausen sind 29 Weber.
  • 1838 - Bau einer eigenen Kirche an Stelle einer kleineren Kapelle nach den Plänen von Bernhard Adam Groß; im selben Jahr wird Harthausen ein Teil der Pfarrei Bonlanden.
  • 1841 - Rodung des zu Sielmingen gehörenden Zuckmantelwaldes in der Nähe der Hochaulinde.
  • 1842 - Anlegung eines Friedhofs am Ortsrand.
  • 1843 - Fertigstellung des Rat- und Schulhauses Harthausen.
  • 1851 - In der Oberamtsbeschreibung wird für Harthausen Landwirtschaft und Leinweberei als Haupterwerbsquelle erwähnt.
  • Um 1872 - Pflanzung der Drei Linden zur Erinnerung an den Krieg von 1870/71 (Markung Sielmingen, aber trotzdem Wahrzeichen von Harthausen).
  • 1886 - Gründung einer Feuerwehr.
  • 1897 - Durch den Bau der Filderbahn besteht erstmals Anschluss an das Verkehrsnetz, jedoch liegt der Bahnhof Bernhausen über 5 km entfernt.
  • 1899 - Gründung des Turn- und Sportvereins Harthausen.
  • 1907 - Fertigstellung des Schulhauses (heutige Lindenschule).
  • 1911 - Anschluss an die Filderwasserversorgung.
  • 1922 - Gründung des Jugendbunds für Entschiedenes Christentum (EC).
  • 1925 - Anschluss an die elektrische Stromversorgung durch die Firma Röhm in Mittelstadt.
  • 1925 - Durch die Einrichtung von zwei privaten Buslinien erhalten die Harthäuser erstmals einen direkten Verkehrsanschluss nach Stuttgart.
  • 1927 - Gründung des Gesangvereins „Sängerlust“.
  • 1929 - Eröffnung der ersten Tankstelle durch Emil Fügel.
  • 1935 - Bau eines Milchhäuschens.
  • 1935 - Gründung des Obst- und Gartenbauvereins.
  • 1939 - 100-Jahr-Feier der evang. Kirche mit Landesbischof Wurm.
  • 1945 - Bei Kriegsende kommt es bei Harthausen zu schweren Gefechten, bei denen acht französische und zwei deutsche Soldaten ums Leben kommen.
  • 1945-1949 - Aufnahme von 235 Heimatvertriebenen, vorwiegend aus Ungarn.
  • 1946 - Walter Junghans wird erster fachlich ausgebildeter Bürgermeister (bis 1958).
  • 1950 - Einweihung des Erweiterungsbaus der Lindenschule in Anwesenheit von Innenminister Fritz Ulrich.
  • 1953 - Gründung eines Krämermarkts.
  • 1953 - Bau des evang. Pfarrhauses.
  • 1956 - Die Gemeinde erhält ihr Ortswappen mit den Lindenbäumen verliehen, dieses Wappen löst das 1948 Wappen mit den drei Lindenblättern ab.
  • 1956 - Die 1949 in Bernhausen gegründete Firma Arnold übersiedelt nach Harthausen.
  • 1958 - Klaus Wohlt wird zum Bürgermeister gewählt.
  • 1959 - Einführung von Straßennamen (anstelle einer Gebäudenummerierung).
  • 1961 - Als erster Ortsarzt in Harthausen beginnt Dr. Friedrich Wilhelm Menz.
  • 1961/62 - Einrichtung einer Ortsbücherei und einer Volkshochschule durch Hermann Baumgarten.
  • 1962 - Harthausen wird selbstständige Pfarrei, der erste Pfarrer ist Walter Ottenbacher.
  • 1964 - Ansiedlung der Firma Klein, Gelenkwellen, aus Esslingen.
  • 1965 - Einsturz eines Festzelts durch einen Sturm, es kommt zu zahlreichen Verletzten.
  • 1965 - Fertigstellung der Jahnschule.
  • 1966 - Gründung des DRK-Ortsvereins.
  • 1968 - Fertigstellung der katholischen Kirche St. Josef.
  • 1970 - Harthausen bildet mit den Gemeinde Bernhausen und Sielmingen einen Nachbarschaftsausschuss (BeHaSi).
  • 1972 - Die Firma Hermann & Hauler siedelt sich im Neuffener Weg an.
  • 1973 - Der Harthäuser Willi Bauer wird Vize-Weltmeister im Moto-Cross der 500erKlasse.
  • 1974 - Gründung des Gewerbe- und Handelsvereins.
  • 1974 - Gründung des Tennisclubs.
  • 1974 - Fertigstellung der Jahnhalle und der Kleinschwimmhalle.
  • 1975 - Harthausen wird ein Stadtteil von Filderstadt.
  • 1976 - Eröffnung der ersten Apotheke.
  • 1983 - Fertigstellung der Ortsgeschichte Harthausen von Christine Bührlen-Grabinger.
  • 1986 - Hermann Baumgarten tritt nach 38 Jahren Schuldienst in Harthausen (davon 34 Jahre als Rektor) in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Axel Zimmermann.
  • 1989 - Ein Unwetter richtet schwere Hagelschäden an.
  • 1992 - Einweihung des evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeindehauses.
  • 1993 - Baubeginn im Baugebiet Brandfeld-Nord.
  • 1995 - Wiedereinführung eines Wochenmarkts.
  • 1998 - Einweihung des neuen Marktplatzes, im gleichen Jahr findet das erste Markplatzfest statt.
  • 1998 - Der aus Harthausen stammende Rainer Arnold erringt erstmals ein Bundestagsmandat.
  • 1999 - Renovierung der Kleinschwimmhalle, vorausgegangen waren Diskussionen über eine eventuelle Schließung.
  • 1999 - Eine der Drei Linden fällt dem Sturm „Lothar“ zum Opfer.
  • 2004 - Harthausen überschreitet die 4000-Einwohner-Marke.
  • 2004 - Der Gewerbe- und Handelsverein veranstaltet die 1. Harthäuser Gewerbetage.
  • 2005 - Peter Schweikert, seit 1976 Pfarrer von Harthausen, tritt in den Ruhestand, seine Nachfolgerin wird 2006 Melanie Plangger.
  • 2006 - Einweihung der Brandfeldhalle.
  • 2007 - Harthausens einziger Lebensmittelmarkt schließt.
  • 2010 - Ulrich Heller wird Schulleiter der Jahnschule.
  • 2011 - 700-Jahr-Feier Harthausen.

Zeittafel Plattenhardt

  • Zwischen 800 und 500 v. Chr. - Entstehung der keltischen Hügelgräber im Weilerhau. Heute sind noch knapp 23 Grabhügel erhalten. Ein Teil wurde 1830 ausgegraben.
  • 200 n. Chr. - Römischer Gutshof in Plattenhardt auf dem Gelände von Uhlbergstr. 82. 1878 wurde ein Altarstein mit den Göttinnen Viktoria mit Kranz und Palmzweig sowie Diana mit Pfeil und Bogen gefunden. Original im Limesmuseum Aalen, Kopie im Heimatmuseum Bonlanden.
  • Zwischen 1050 und 1100 - Bau der ersten Kirche von Plattenhardt, die Fundamente wurden 1964 freigelegt und befinden sich unter dem Chor der Antholianuskirche.
  • 1269 - erste Erwähnung des Namens Plattenhardt. Erwähnt wurde der Ritter Diepold von "Blatinhart", er war der bedeutendste Angehörige der Herren von Bernhausen, nannte sich nach seiner Burg in Plattenhardt. Seine Burg befand sich vermutlich auf dem Wiesenstück Ecke Panorama-/Römerstraße. Diepold fiel 1286 im Kampf zwischen dem deutschen König Rudolf von Habsburg und den Grafen von Württemberg (auf Seiten des Königs). Ein Jahr später wurde Burg und Dorf Plattenhardt (vermutlich durch die Grafen von Württemberg) niedergebrannt, die Burg wurde daraufhin nicht wieder aufgebaut.
  • Mitte 14. Jahrhundert - Die zwei in unmittelbarer Nähe von Plattenhardt liegenden Orte Diemarsweiler (zwischen Plattenhardt und Stetten, erstmals 1264 erwähnt) und Reute (vgl. Reutewiesental, Reutestraße) werden (vielleicht wegen der Pest 1348) verlassen. Die Bewohner lassen sich in Plattenhardt nieder.
  • 1363 - Plattenhardt kommt durch Verkauf an die Grafen von Württemberg.
  • 1404 - Plattenhardt wird eine selbständige Pfarrei (bisher Filiale von Bernhausen).
  • 1417 - Erste Erwähnung der Unteren Kleinmichelesmühle im Siebenmühlental.
  • 15. Jahrhundert - Entstehungszeit der Sühnekreuze in der Mörikestraße.
  • 1479/80 - Bau des (heutigen) gotischen Kirchengebäudes.
  • 1508 - Die älteste (erhaltene) Glocke von Plattenhardt wird von Jos Eger in Reutlingen gegossen (laut Inschrift).
  • 1534 - Einführung der Reformation; die Heiligenfigur des heiligen Antholianus wird eingemauert, da die Heiligenbilder in der Reformation verboten werden.
  • 1552 - Erstmals wird ein herzoglicher Forstbeamter mit Sitz in Plattenhardt erwähnt („reisiger Forstknecht“).
  • 1553 - Bau des „Schnecken“, heute eines der schönsten historischen Gebäude in Plattenhardt
  • 1573 - Erstmalige Erwähnung eines Lehrers (Johann Weinmann) und damit einer Schule in Plattenhardt.
  • 1588 - Bau des heute erhaltenen Mühlengebäudes Unteren Kleinmichelesmühle
  • 1635 - 372 Menschen sterben an der Pest im Dreißigjährigen Krieg; ein Pestfriedhof befand sich an der Ecke Uhlbergstr. /Schulstr.
  • 1709 - Bau der Oberen Kleinmichelesmühle (Inschrifttafel links neben dem Eingang).
  • 1723 - Inschrift des Pfarrhaus-Brunnens, des ältesten Brunnentrogs von Filderstadt.
  • 1728 - Bau des (alten Forsthauses) in der Uhlbergstr. 70, es wurde 1983 abgebrochen
  • 1739 - Bau des Pfarrhauses
  • 1770 - Erstmalige Erwähnung pietistischer „Privatversammlungen“
  • 1788 - Plattenhardt gehört zu den drei Gemeinden in Württemberg mit den meisten Apfelund Birnensorten.
  • 1817 - 54 Plattenhardter wandern in den Kaukasus aus (heute Georgien).
  • 1818 - Die Forstverwaltung in Plattenhardt erhält den Namen „Revieramt Plattenhardt“
  • 1821 - Jacob Brodbeck, der spätere Flugpionier, wird in der Kirchstr. 26 geboren.
  • 1829 - Eduard Mörike ist für ein halbes Jahr Vikar in Plattenhardt, er verlobt sich mit Luise Rau, der Tochter seines verstorbenen Vorgängers.
  • 1830 - Ausgrabung der keltischen Grabhügel im Weilerhau durch Eduard Paulus d.Ä.
  • 1832 - Bau der Burkhardtsmühle (Markung Waldenbuch) durch Friedrich Burkhardt, Müller auf der Unteren Kleinmichelesmühle
  • 1833 - Plattenhardt erhält als Entschädigung für die abgeschafften Waldnutzungsrechte einen Gemeindewald von 617 Morgen.
  • 1836 - Anlegung des neuen Friedhofs.
  • 1844 - Bau eines Gemeindebackhauses.
  • 1847 - Nervenfieber-Epidemie, der 22 Personen zum Opfer fallen.
  • 1849 - Einrichtung der ersten Kleinkinderschule, die aber bald wieder eingestellt wird.
  • 1851 - In Plattenhardt werden über 100 Maurer erwähnt, die während des Sommers auswärts arbeiten.
  • 1861 - Sofie Rinker wird Lehrerin in Plattenhardt, eine der ersten fünf Lehrerinnen in Württemberg.
  • 1865 - Jacob Brodbeck aus Plattenhardt unternimmt in Fredericksburg/Texas Flugversuche mit einem selbst gebauten Propellerflugzeug. Er gilt als "Father of US-Aviation.”
  • 1867 - Bau des Schulhauses (Kirchstr. 4) durch Christian von Leins, dem Erbauer des Stuttgarter Königsbaus. Zuvor standen an der selben Stelle zwei kleinere Schulhäuser.
  • 1868 - Gründung des Liederkranzes Plattenhardt, des ältesten noch existierenden Vereins von Plattenhardt.
  • 1870 - Gründung einer Orts- und Jugendlesebibliothek durch Pfarrer Kriech.
  • 1877 - Durch eine private Stiftung wird der Bau einer "Kinderschule" (= Kindergarten) ermöglicht, es handelt sich dabei um einen Anbau an der Rückseite des Rathauses. Plattenhardt hat damit den ältesten Kindergarten von Filderstadt.
  • 1878 - Ausgrabung eines römischen Zweigöttersteins beim Gebäude Uhlbergstr. 82.
  • 1878 - Adam Bürkle aus Plattenhardt gründet in Arkansas/USA eine Siedlung, die zwei Jahre später den Namen Stuttgart erhält.
  • 1879 - Einrichtung einer Postagentur in Plattenhardt, von der aus (bis 1906) auch Bonlanden versorgt wird, d.h. es gab kein eigenes Postamt, vielmehr führte ein Privatmann in seiner Wohnung die Postgeschäfte. Viele Jahrzehnte verkehrte eine Postkutsche nach Plattenhardt.
  • 1885 - Gründung einer Krankenkasse für Plattenhardt und die benachbarten Orte durch mehrere Arbeiter.
  • 1885 - Gründung einer Agentur der Landessparkasse
  • 1887 - erstmals Erwähnung eines Arbeitervereins Plattenhardt.
  • 1890 - Forstwart Digel erstellt ein Aussichtsgerüst aus Holz auf dem Uhlberg.
  • 1891 - Der in die USA ausgewanderte Martin Bürkle aus Plattenhardt veröffentlicht 15 Sagen aus Plattenhardt. Damit ist Plattenhardt der einzige Ort auf den Fildern, von dem eine größere Zahl von Sagen überliefert ist.
  • 1892 - Gründung des Darlehenskassenvereins (= Vorläufer der Plattenhardter Bank).
  • 1895 - Gründung des Turnvereins
  • 1897 - Fertigstellung der Filderbahnstrecke Möhringen – Neuhausen, allerdings befindet sich der nächste Bahnhof in Bernhausen. Viele Plattenhardter nutzen die Möglichkeit, als Bauhandwerker in Stuttgart zu arbeiten, aber weiterhin in Plattenhardt zu wohnen.
  • 1900 - Gründung einer Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins.
  • 1902 - Plattenhardt wird eines der 146 württembergischen „Forstämter neuer Ordnung“ mit einem Forstmeister an der Spitze
  • 1903 - Bau des (alten) Uhlbergturms aus Holz durch die Ortsgruppe Stuttgart des Schwäbischen Albvereins. Zahlreiche Sonntags-Ausflügler aus Stuttgart kommen mit dem Zug auf die Filder und wandern von Bernhausen über Plattenhardt zum Uhlbergturm.
  • 1905 - Gründung des Kirchenchors, der allerdings bald wieder aufhört, aber seit 1911 kontinuierlich besteht.
  • 1906 - Plattenhardt wird an die Filderwasserversorgung angeschlossen, d.h. an Stelle der Brunnen trat die Wasserleitung. Das Wasser wurde dem Neckar bei Neckartailfingen entnommen und auf die Filder gepumpt. Heute wird Plattenhardt durch die Bodenseewasserleitung versorgt.
  • 1907 - Die Untere Kleinmichelesmühle wird von einer Mahlmühle zu einer Sägemühle umgewandelt.
  • 1911 - Gründung einer Konsumgenossenschaft Plattenhardt
  • 1911 - Gründung des Radfahrervereins „Pfeil“.
  • 1911 - Fertigstellung der Schillerschule (heute Kunstschule), Schulstr. 13.
  • 1911 - Dr. Julius Rauscher wird Pfarrer von Plattenhardt, er wird später als Kirchenhistoriker und Leiter des Landeskirchlichen Archivs berühmt.
  • 1912 - Gründung des Krankenpflegevereins Plattenhardt
  • 1912 - Der Lehrer Martin Lang veröffentlicht "D'Fuirwehr vo Plattenhardt", eine wenig schmeichelhafte Geschichte, die aber Plattenhardt im ganzen Land bekannt macht.
  • 1913 - Plattenhardter Wilderer erschießen den Forstpraktikanten Klingler auf dem Betzenberg.
  • 1914 - Plattenhardt erhält den Anschluss an Elektrizität.
  • 1914 - In Plattenhardt werden Straßennamen eingeführt
  • 1915 - Plattenhardt erhält den Anschluss an die Elektrizität.
  • 1924 - Das Forstamt Plattenhardt wird auf die Liebenau bei Waldenbuch verlegt, nun „Forstamt Plattenhardt mit Sitz Liebenau“.
  • 1925 - Erste Buslinie in Plattenhardt (Johannes Raichle), d.h. die Plattenhardter müssen nicht mehr zu Fuß/Fahrrad nach Bernhausen und dann mit dem Zug nach Stuttgart, sondern haben erstmals ein direktes Verkehrsmittel nach Stuttgart.
  • 1925 - Anschluss der Gemeinde an das Gasnetz (hauptsächlich für die Küche).
  • 1925 - Bau des Fabrikgebäudes Müller & Schneider (expressionistische Stilelemente), heute Domberger, Uhlbergstr. 36-40.
  • 1925 - Gründung des Musikvereins „Freiweg“.
  • 1927 - Otto Fügel beginnt als einer der ersten auf den südlichen Fildern mit einem TaxiUnternehmen.
  • 1928 - Fertigstellung der Bahn durch das Siebenmühlentals
  • 1928 - Gründung der Fahrradwerkstatt Ruck, die auch Fahrräder selbst herstellte (Marke „Schwalbe“).
  • 1929 - Die Evangelische Landeskirche kauft ein Gebäude in Stuttgarter Straße und richtet dort das „Sonnenhaus“ als Tagungsstätte für das Evangelische Mädchenwerk ein.
  • 1929 - Die Uhlbergturnhalle wird in Eigenleistung durch den Arbeiter-Turn- und Sportverein erbaut.
  • 1930 - Eröffnung eines Freibads im Siebenmühlental (auf Plattenhardter Markung bei der Burkhardtsmühle).
  • 1930 - Die geplante Weiterführung der Straßenbahn von Echterdingen nach Plattenhardt wird wegen der Weltwirtschaftskrise verschoben, sie hätte gebaut werden sollen, sobald sich die wirtschaftliche Situation bessern würde.
  • 1931 - Bau der Goetheschule.
  • 1933 - Machtergreifung durch die Nationalsozialisten: Verbot von acht Vereinen, die der Arbeiterschaft nahe stehen, Entlassung oppositioneller Gemeinderäte, Verhaftung politischer Gegner, Umbenennung der Schillerschule in Adolf-Hitler-Schule, der Goetheschule in Mergenthaler-Schule und der Schule in der Kirchstr. 4 in Hindenburgschule.
  • 1934 - Gründung der Gummischraubstollen-Fabrik Müller & Schneider. Die Firma produziert in der Uhlbergstraße, 1953 zieht sie an den Ortsrand.
  • 1934 - Gründung der Milchverwertungsgenossenschaft
  • 1937 - Der Plattenhardter Pfarrer Willy Heintzeler wird wegen Konflikten mit dem NS-Regime nach Pfaffenweiler im Schwarzwald strafversetzt.
  • 1941 - Umbau des Rathauses: Einbau eines Sitzungssaals und Treppenhauses.
  • 1945 - Kriegsende: Einmarsch französischer Truppen in Plattenhardt.
  • 1945-1949 - Rund 650 Heimatvertriebene, vor allem aus Ungarn, Bessarabien und der Tschechoslowakei, werden in Plattenhardt untergebracht.
  • 1950 - Hermann Knapp wird Pfarrer von Plattenhardt.
  • 1952 - Restaurierung des spätgotischen Kruzifixes der Plattenhardter Kirche.
  • 1954 - Dieter Illig wird Bürgermeister.
  • 1954 -Beginn des Baus der Kanalisation.
  • 1955 - Martin Lang, Verfasser der Fuirwehr vo Plattenhardt stirbt im Alter von 72 Jahren. (20. Mai 1955)
  • 1957 - Bau der Mörikeschule, heute ist hier die VHS untergebracht.
  • 1957–1962 - Auf der Windhund-Rennbahn Auf der Heid (Gelände beim heutigen Altenheim St. Vinzenz) finden regelmäßig Rennen statt, auch Europameisterschaften.
  • 1957–1958 - Aufführung von „Der Liebe süßer Zauber“ von Emil Kübler über die Zeit von Eduard Mörike in Plattenhardt.
  • 1958 - Gründung der katholischen Pfarrei Bonlanden/Plattenhardt.
  • 1959 - Gründung eines DRK-Ortsvereins.
  • 1963 - Fertigstellung des (neuen) Uhlbergturms.
  • 1964 - Renovierung der evangelischen Kirche und Entdeckung der Heiligenstatue, vermutlich des Hl. Antolian.
  • 1966 - Fertigstellung der Weilerhauschule mit Kleinschwimmhalle.
  • 1968 - Errichtung eines 65 m langen Geschäftshauses im Ortskern an Stelle des Seyserhofes und der Zehntscheuer.
  • 1969 - Plattenhardt feiert seine 700-Jahr-Feier mit einem Heimatbuch und einem großen Festumzug.
  • 1969 - Einweihung der Friedhofskapelle.
  • 1971 - Einweihung des neuen Plattenhardter Rathauses in Anwesenheit von Lother Späth.
  • 1971 - Zusammenlegung der Hauptschulen von Bonlanden und Plattenhardt als Nachbarschaftsschule.
  • 1975 - Plattenhardt verliert seine Selbständigkeit im Zuge der Gemeindereform. Das Plattenhardter Rathaus wird Sitz der technischen Ämter sowie des Baubürgermeisters.
  • 1976 - Fertigstellung der Tennishalle von Dieter Fischer im Weilerhau. Hier findet ab 1978 alljährlich der internationale Porsche-Grand Prix der Damen statt.
  • 1979 - Gründung der Filderstadt Theatergruppe „Die Eulen“.
  • 1980 - Erstes Plattenhardter Straßenfest.
  • 1980 - Erster Krämermarkt in Plattenhardt.
  • 1980 - Mit der Premiere „Das Haus von Montevideo“ kann die „Filderbühne“ erstmals in ihrer neuen Spielstätte, im ehemaligen TSV-Heim auftreten.
  • 1982 - Einweihung des vom Vereinsring grundlegend renovierten Backhauses Plattenhardt.
  • 1982 - Luitpold Domberger verlegt seinen Firmensitz von Bonlanden nach Plattenhardt.
  • 1984 - Die 1. Plattenhardter Gewerbeausstellung des BdS findet in der Weilerhau-Halle statt.
  • 1985 - In Plattenhardt wird (erstmals in Filderstadt) ein Maibaum aufgestellt.
  • 1988 - Die VHS Filderstadt bezieht die Räume in der (ehemaligen) Mörikeschule.
  • 1989 - Eröffnung der Kunstschule in der ehemaligen Schillerschule.
  • 1992 - Altbürgermeister Dieter Illig verstirbt im Alter von 64 Jahren. Er war von 1954 – 1974 Bürgermeister von Plattenhardt.
  • 1993 - Einweihung des Kinderhauses „Arche“.
  • 1996 - Die Plattenhardter Osttangente-Nord wird eingeweiht.
  • 1996 - Dem Flugpionier Jacob Brodbeck wird in der Ortsmitte ein Denkmal gesetzt (anlässlich seines 175. Geburtstages).
  • 1996 - Einweihung der Höhensporthalle Weilerhau nach 15 Monaten Bauzeit.
  • 1997 - Der Gemeinderat fast den Satzungsbeschluss für das Gewerbegebiet Griebenäcker in Plattenhardt.
  • 1998 - Mit der Fertigstellung des neu renovierten "Schnecken" hat Plattenhardt eine neue Sehenswürdigkeit.
  • 1999 - Einweihung des Atelierhauses als Einrichtung der Kunstschule.
  • 1999 - Der Orkan „Lothar“ richtet in Filderstadt schwere Schäden an. Besonders betroffen ist ein Waldstück im Weilerhau.
  • 2000 - Die Deutschland-Tour führt durch Plattenhardt. Eric Zabel gewinnt die Sprintwertung vor dem Plattenhardter Rathaus.
  • 2003 - Fertigstellung des Bürgerhauses Plattenhardt.
  • 2004 - Aus Anlass des 200.Geburtstags von Eduard Mörike wird am Aufgang zur Kirche eine vom Markus Wolf geschaffene Gedenktafel für Mörike und Luise Rau enthüllt.
  • 2005 - Einweihung des neu erbauten evangelischen Gemeindehauses, es wurde an Stelle des 1867 errichteten Schulhauses erbaut.
  • 2005 - In der Tennishalle im Weilerhau findet zum letzten Mal der Tennis-Grand-Prix statt. Siegerin ist Lindsay Davenport.
  • 2005 - Einweihung der lang umstrittenen Osttangente Süd durch das Reutewiesental.
  • 2010 - Vorstellung der vom Land Baden-Württemberg erworbenen Siebdrucksammlung im Gebäude Domberger. Die Stadt Filderstadt hat die Verpflichtung übernommen, die Sammlung zu erschließen und durch regelmäßige Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
  • 2012 - Einweihung des Neubaus des Pflegeheims Sankt Vinzenz.
  • 2014 - Einweihung des Kinderhauses „Am Schlittenhügel“.
  • 2017 - Am Uhlbergturm findet die bundesweite Zentralveranstaltung zum „Tag des Wanderns“ mit Minister Guido Wolf und Hans Ulrich Rauchfuß (Präsident des Schwäbischen Albvereins) statt.

Zeittafel Sielmingen

  • 7. Jh. - Alamannische Siedlung. 1973 wurden im Steinigten Morgen alamannische Gräber ausgegraben.
  • 1274 - Erste Erwähnung von Untersielmingen: Zwei Drittel des Ortes sind Reichslehen, welches die Herren von Stöffeln innehaben.
  • 1275 - Erste Erwähnung von Obersielmingen.
  • 1275 - Erste Erwähnung der Martinskirche.
  • 1310 - Älteste Inschrift in Filderstadt: Weihestein der Vorgängerkirche der heutigen Martinskirche. Er befindet sich an der Kirchhofmauer.
  • Mitte 14. Jh. - Die Kleinsiedlung Weiler und Horb auf Sielminger Markung werden verlassen (”Wüstungen”).
  • 1363 - Obersielmingen geht gemeinsam mit der Stadt Waldenbuch an die Grafschaft Württemberg.
  • 1377 - Das Reichslehen (Unter-)Sielmingen geht an die Herren von Stammheim.
  • 1383 - Erste Erwähnung der beiden Sedelhöfe (vermutlich Bei der Kirche 13/15 und Im Hof).
  • 1417 - Aufsiedlung der Wohnhäuser Hauptstr. 52 – 64 auf einem Acker der Frühmesspfründe, damit erhält der Ort endgültig den Charakter eines Straßendorfes. Diese Gebäude gehen später an die Grundherrschaft der Universtät Tübingen.
  • 1449 - Zerstörung des Dorfes im Städtekrieg durch reichsstädtische Truppen.
  • 1489 - Fertigstellung der Martinskirche.
  • 1506 - Bau von Im Hof 7, dem ältesten Wohnhaus von Sielmingen.
  • 1521 - Die Herren von Stammheim verkaufen das Reichslehen (Unter-)Sielmingen an die Herren Thumb von Neuburg.
  • 1526 - Bei einem Brand in Untersielmingen werden 30 Häuser zerstört.
  • 1526 - Bau der Kapelle in Obersielmingen durch den Ortsherrn Nikolaus Gaisberg, württ. Rentmeister.
  • 1529–1557 - Obersielmingen gehört zur Reichsstadt Esslingen.
  • 1532 - Das Reichslehen Sielmingen (incl. Besitzungen in Harthausen) wird durch die Herren Thumb von Neuburg an das Nürtinger Spital verkauft. Von 1532 bis 1806 hat das Spital Nürtingen das Recht, den Sielminger Pfarrer zu ernennen.
  • 1534 - Einführung der Reformation im Herzogtum Württemberg und damit auch in Sielmingen; Entfernung der Kunstschätze in der Kirche, die Kapelle dient zunächst noch einige Jahrzehnte als Gotteshaus, verliert dann aber diese Funktion.
  • 1534 - Bau der württ. Zehntscheuer (Bei der Kirche 17).
  • Ca. 1543 - Erwähnung einer Schule in Sielmingen.
  • 1559 bis 1580 - Die Gemeinden Ober- und Untersielmingen schließen sich vorübergehend zusammen.
  • 1559 - Bau eines gemeinsamen Rathauses Ober- und Untersielmingen.
  • 1572 - Bau des Gebäudes Im Hof 1 durch den Schultheißen Hans Han.
  • 1581 - Bauinschrift am Hahn'schen Haus "Bei der Kirche 1", erbaut durch den Schultheißen Hans Han.
  • 1607 - Bauinschrift am Rundbogen des Gebäudes Hauptstraße 30/32.
  • 1634 - Zerstörung zahlreicher Gebäude, archivalisch belegt ist der Brand Wohnhäuser Georg-Schurr-Str. 7 und Rathausplatz 7.
  • 1648 - Durch den Dreißigjährigen Krieg vermindert sich die Einwohnerzahl von rund 520 auf 230, die Zahl der Häuser von 214 auf 147. (Vergleichszahlen: 1634 und 1655)
  • Ab 1700 - Aufsiedlung der oberen Hauptstraße (ab Nr. 59).
  • 1737 - Anbau eines Chors an die Martinskirche.
  • 1750 - Der Sielminger Kirchturm wird durch Blitzschlag schwer beschädigt, an Stelle des spitzen Kirchturmdachs wird eine barocke Turmhaube errichtet.
  • 1793 - Aufruhr der Untersielminger gegen ihren Schultheiß Schreiber.
  • 1796 - Bau der Sägemühle in der Bahnhofstraße.
  • 1804 - Bau des Pfarrhauses.
  • 1807 - Ausbau der Hauptstraße zur Chaussee.
  • 1837 - Obersielmingen baut ein eigenes Schul- und Rathaus (Kapellenstraße). Bis dahin besuchten die Kinder von Obersielmingen die Schule in Untersielmingen.
  • 1838 - Nach Abschaffung der Zehntherrschaft Verkauf der beiden Zehntscheuern an Privatleute.
  • 1840 - Die Gemeinden Ober- und Untersielmingen roden ihren Wald "Zuckmantel" bei Harthausen und wandeln die Fläche in Ackerland um.
  • 1843/44 - Verlegung des Sielminger Friedhofs von der Kirche an den nördlichen Ortsrand, dem so genannten Unteren Friedhof.
  • 1862 - Einrichtung einer Postablage im Haus Hauptstraße 59.
  • 1864 - Andreas Schäffer, Lehrer und Kirchenmusiker, wird im Haus Hauptstr. 36 geboren.
  • 1872 - Anlegung des Obersielminger Friedhofs.
  • Um 1872 - Zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg von 1872 werden drei Linden bei Harthausen als Friedenslinden gepflanzt.
  • 1894 - Gründung des Darlehenskassenvereins.
  • 1897 - Fertigstellung der Filderbahn, Untersielmingen erhält damit einen Bahnanschluss.
  • 1903 - Errichtung einer gemeinschaftlichen Ortslesebibliothek für Ober- und Untersielmingen.
  • Um 1905 - Einführung eines (gemeinsamen) Ortswappens für Ober- und Untersielmingen.
  • 1905 - Mit Wilhelm Faber wird erstmals ein Fachbeamter Schultheiß von Obersielmingen.
  • 1906 - Inbetriebnahme der Filderwasserversorgung, nur Obersiemlingen war beigetreten, Untersielmingen baut eine Quellwasserversorgung, die durch Quellen zwischen Sielmingen und Wolfschlugen gespeist wird.
  • 1910 - Mit Albert Rohleder wird erstmals ein Verwaltungsfachmann Schultheiß von Untersielmingen.
  • 1911 - Bau des neobarocken Obersielminger Rathauses, Lange Straße 31. Es konnte allerdings seine Funktion nur 12 Jahre lang erfüllen.
  • 1912 - Sielmingen erhält Anschluss an die Elektrizität.
  • 1912 - Bau der Hindenburgschule in Untersielmingen.
  • 1913 - Der Untersielminger Julius Bauer, Monteur bei Zeppelin in Friedrichshafen, stürzt in Berlin tödlich bei einem Übungsflug mit dem Zeppelin LZ 2 ab.
  • 1914 - Einrichtung einer Buslinie Nürtingen-Degerloch über Untersielmingen; sie wird allerdings mit Beginn des Ersten Weltkriegs wieder eingestellt.
  • 1917 - (Juni) Eine Agentur der Oberamtssparkasse wird in Untersielmingen eingerichtet.
  • 1919 - Der erste Versuch, Ober- und Untersielmingen zusammenzulegen, scheitert.
  • 1. April 1923 - Vereinigung von Ober- und Untersielmingen. Neuer Schultheiß wird Georg Schurr von Untersielmingen, Obersielmingens bisheriger Schultheiß Wilhelm Faber geht zur Landesversicherungsanstalt.
  • 26. September 1923 - Erster Vieh- und Krämermarkt. Als "Belohnung" für den freiwilligen Zusammenschluss erhält Sielmingen das Recht, im Frühjahr und im Herbst einen Vieh- und Krämermarkt abzuhalten.
  • 1926 - Einführung von Straßennamen und einer straßenweisen Nummerierung.
  • 1927 - Der Gemeinderat beschließt, den Bau der Kanalisation in Angriff zu nehmen und die Arbeiten als Notstandsarbeiten ausführen zu lassen.
  • 1927 - Gründung der Sauerkrautfabrik Schweizer, heute die größte Sauerkrautfabrik der Filder.
  • 4. November 1927 - Eröffnungsfahrt der Autobuslinie Degerloch-Nürtingen. Damit erhält Sielmingen nach 13 Jahren wieder Anschluss an das öffentliche Omnibusnetz.
  • 4. November 1928 - Amtseinsetzung von Pfarrer Emil Kemmler, bis 1966 Pfarrer in Sielmingen.
  • 10. Mai 1931 - Einweihung der Turnhalle des Sportvereins Untersielmingen an der Bahnhofstraße.
  • 18. Oktober 1931 - Einweihung des Anbaus der Martinskirche in Anwesenheit von Kirchenpräsident Theophil Wurm.
  • 4. Mai 1933 - Gleichschaltung des Gemeinderats Sielmingen: Er besteht aus sechs Mitgliedern der NSDAP und zwei des Bauern- und Weingärtnerbunds. Umbenennung der Lange Straße in Adolf-Hitler- und der Schulstraße in Hindenburgstraße sowie Umbenennung der Schulen.
  • 10. September 1933 - Einweihung des Sportplatzes Sielmingen, der 1932 vom Freiwilligen Arbeitsdienst begonnen worden war (heute Verkehrsübungsplatz).
  • 1. Mai 1934 - Eröffnung eines neuen Kindergartens im Obersielminger Rathaus.
  • 5. November 1934 - Der Gemeinderat beschließt, die Kapelle der Hitler-Jugend zur Verfügung zu stellen und den dort befindlichen Backofen zu verkaufen.
  • 23. September 1936 - Der Gemeinderat bildet einen Ausschuss, der sich mit dem auf Sielminger Gemarkung geplanten Militärflugplatz beschäftigen soll.
  • 2. und 15. März 1944 - Die ersten Luftangriffe auf Sielmingen: Beschädigung einiger Häuser und Zerstörung mehrerer Scheunen.
  • 20. April 1945 - Einmarsch französischer Truppen in Sielmingen.
  • 5. April /28. April 1948 - Der Gemeinderat beschließt den Einbau von Notwohnungen für Heimatvertriebene in der Kapelle sowie im Schafhaus Obersielmingen.
  • 1. Juni 1948 - In Sielmingen werden 590 Heimatvertriebene gezählt.
  • 26. November 1951 - Der Ministerrat Württemberg-Baden beschließt, 1,5 Mio. DM für eine Straßenbahnlinie über Plieningen nach Bernhausen - Sielmingen - Bonlanden - Plattenhardt bereitzustellen. Die Stadt Stuttgart ändert jedoch ihre Pläne und baut von den Geldmitteln eine Straße, die Mittlere Filderlinie.
  • 1952 - Gottfried Fischer wird zum Bürgermeister als Nachfolger von Georg Schurr gewählt
  • 10. November 1953 - Gründung des TSV Sielmingen durch den Zusammenschluss der bisher bestehenden zwei Sportvereine.
  • 21. Mai 1955 - Einweihung des neuen Schulhauses (Wielandschule).
  • 1. August 1955 - Einstellung des Personenverkehrs auf der Filderbahn.
  • 1956 - Fertigstellung eines 800 cbm-Wasserbehälters bei den Drei Linden (435 m ü NN).
  • 1960 - Sielmingen hat 351 landwirtschaftliche Betriebe, was den Höchststand der Nachkriegszeit bedeutet. Ihre Zahl geht in den folgenden Jahrzehnten stark zurück.
  • November 1960 - Die ersten Aussiedlerhöfe bei den Drei Linden werden fertig gestellt.
  • September 1961 - Wegen des wachsenden Autoverkehrs wird der Krämermarkt von der Hauptstraße in die Lange Straße verlegt.
  • 23. Oktober 1961 - Die Post zieht in das neu erbaute Gebäude Hauptstraße 56.
  • 15. Dezember 1963 - Einweihung der katholischen Michaelskirche in der Blumenstraße.
  • 27. - 29. Juni 1964 - Abhaltung des 1. Sielminger Heimatfestes, es soll nun im dreijährigen Turnus stattfinden.
  • 30. Okt. 1964 - Einweihung des 2. Abschnitts der Grund- und Hauptschule sowie des Lehrschwimmbades.
  • 1969 - Eröffnung der ersten Apotheke in Sielmingen.
  • Januar 1972 - Einrichtung der 1. Ampelanlage in Sielmingen an der Laichkreuzung.
  • Februar 1973 - Im Gebiet Steinigter Morgen wird ein alamannisches Gräberfeld aus dem 7. Jahrhundert gefunden.
  • 4. Oktober 1974 - Erster Sielminger Wochenmarkt.
  • 1974 - Fertigstellung des Feuerwehrhauses
  • 1. Januar 1975 - Zusammenschluss der fünf selbstständigen Gemeinden zu einer gemeinsamen Stadt namens Filderlinden.

Chronik Filderstadt seit 1975

  • 1. Januar 1975 - Zusammenschluss der fünf Gemeinden mit der Bezeichnung „Filderlinden“.
  • 22. Juni 1975 - Wahl von Karl Feßler zum neuen Stadtoberhaupt (seit 18.6.1976 Oberbürgermeister).
  • 2. Juli 1975 - Das Innenministerium genehmigt die Umbenennung von Filderlinden in Filderstadt auf der Grundlage der Bürgerbefragung vom 20. April.
  • 28. Sept. 1975 - Einweihung der Filderklinik Bonlanden
  • 2. Okt. 1975 - Gründung der Musikschule Filderstadt aus der Fusion von Jugendmusikschule Bonlanden und Musikschule Bernhausen.
  • 18. Juni 1976 - Erhebung zur Großen Kreisstadt
  • 19. Juni 1976 - Einweihung des Bildungszentrums "Seefälle" in Bonlanden
  • 25. Sept. 1976 - Eröffnung der Tennishalle von Dieter Fischer in Plattenhardt, Weilerhau
  • 21. Okt. 1977 - Einweihung des neuen TÜV Stuttgart in Bernhausen
  • 19. Nov. 1977 - Einweihung des Bauhofs im Industriegebiet Bernhausen.
  • 3./4. Juni 1978 - Einweihung des Bade- und Freizeitzentrums Fildorado in Bonlanden.
  • 9. Juni 1978 - Einweihung der Pestalozzi-Förderschule in Sielmingen
  • 29. Jan. 1979 - Das Projekt "STEP-Bürger planen mit erhält eine Auszeichnung der Landesregierung.
  • 27. Nov. 1979 - Einweihung der neu erbauten Bundesstraße B 27.
  • 13./14. Juni 1980 - Guido Kretschmar erzielt im Fleinsbachstadion im Zehntkampf einen Weltrekord.
  • 27. Nov. 1980 - Einweihung des Erweiterungsbaus des Eduard-Spranger-Gymnasiums.
  • 1. Jan. 1981 - Bernhausen wird Sitz eines evangelischen Kirchenbezirks.
  • 1. Juli 1981 - Bezug des Gebäudes Kreissparkasse Bernhausen durch Oberbürgermeister und Hauptamt.
  • 13. März 1982 - Einweihung des Kommunikationszentrums „Alte Mühle“.
  • 26. Juni 1982 - Eröffnung einer zentralen Stadtbibliothek im Eduard-SprangerGymnasium.
  • 28. Mai 1983 - Letzte Fahrt der Filderbahn (seit 1955 nur noch Güterbahn), anschlie- ßend werden die Gleise abgebaut.
  • 26. Juni 1983 - Dr. Peter Bümlein wird zum neuen Oberbürgermeister von Filderstadt gewählt.
  • 3. Feb. 1984 - Einweihung der ESG-Halle.
  • 5. Mai 1984 - Einweihung der zum Stadtarchiv umgebauten Kapelle.
  • 5. Okt. 1984 - Einweihung des Jugendhauses „Z“
  • 31. März 1985 - Einweihung der evang. Petruskirche Bernhausen.
  • 14. Sept. 1985 - Einweihung des neuen Heimatmuseums im ehemaligen Bonländer Rathaus.
  • 6. Sept. 1986 - Einweihung des „Bürgerzentrums“ Bernhausen.
  • 18.Okt. 1986 - Einweihung der Jugendfarm bei Bonlanden.
  • 31. Jan. 1987 - Unter einem großen Medienecho beginnt in der Rundsporthalle die Erörterung über den Ausbau des Flughafens.
  • 29. Mai 1987 - Einweihung des Bürgerhauses Sielmingen.
  • 24. Aug. 1987 - Beginn der hauptamtlich geführten Volkshochschule, zunächst als Außenstelle von Esslingen.
  • 11. Okt. 1987 - Wahl des Filderstädter Jugendgemeinderats, dem ersten direkt gewählten Jugendgemeinderat in der Bundesrepublik.
  • 5. Dez. 1987 - Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone im Ortskern von Bernhausen, wobei der Durchgangsverkehr auf die Diepoldstraße umgeleitet wird.
  • Aug. 1988 - Die Volkshochschule bezieht die Räume in der ehemaligen Mörikeschule Plattenhardt.
  • Sept. 1988 - Die Waldorfschule bezieht die ersten Räume auf der Gutenhalde.
  • 27. Okt. 1988 - Unterzeichnung der Partnerschaftsverträge mit der ukrainischen Stadt Poltawa zusammen mit Leinfelden-Echterdingen und Ostfildern.
  • 15. Juni 198 -9 Der in Bernhausen tagende Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bestätigt die geplante Flughafenerweiterung. Damit geht eine über 20 Jahre lange Auseinandersetzung zu Ende
  • 24./25. Juni 1989 - Feierlichkeiten zur 900-Jahr-Feier Bernhausen.
  • Aug./Sept. 1989 - Erstes Filderstädter Bildhauer-Symposium.
  • 11. Sept. 1989 - Beginn der Kunstschule Filderstadt
  • 25. Aug. 1990 - Unterzeichnung der Städtepartnerschaft mit Oschatz in Harthausen.
  • 9. Jan. 1991 - Filderstadt überschreitet die 40.000-Einwohner-Grenze
  • 22. Sept.1991 - Ein Bürgerentscheid mit dem Ziel, den Bau der Stadthalle zu stoppen, scheitert.
  • 15. Mai 1992 - Einweihung der Altenwohnanlage „Am Lindle“ in Bonlanden.
  • 1. Jan. 1993 - VHS und Kunstschule gehen in städtische Trägerschaft über.
  • Sept./Okt. 1993 - 11. Baden-Württembergische Literaturtage in Filderstadt.
  • Nov. 1993 - Die Firma Längerer & Reich gibt bekannt, dass sie durch die amerikanische Firma Modine übernommen wurde.
  • 4. März 1994 - Einweihung des Alten- und Gemeinwesenzentrums „Haus am Fleinsbach“.
  • 3. Mai 1994 - Einweihung des Kultur- und Kongresszentrums Filharmonie.
  • 19. Juli 1994 - Das Polizeirevier Filder zieht von Neuhausen nach Bernhausen um.
  • 27. März 1995 - Der Gemeinderat beschließt die Verpachtung des Hofguts Gutenhalde an die „Sozialtherapeutische Gemeinschaft“.
  • 25. Mai 1995 - Der SV Bonlanden steigt erstmals in die Oberliga auf.
  • 4. Okt. 1995 - Der am Ortsrand von Bernhausen gelegene Flughafen-Tower wird in Betrieb genommen.
  • Nov. 1995 - Der Filderstädter Porsche Tennis Grand Prix (Damen) wird in New York erstmals zum "Tennisturnier des Jahres" gewählt
  • 14. Juni 1996 - Einweihung des Erweiterungsbaus der Filderklinik.
  • 15. Juni 1996 - Einweihung der Plattenhardt Osttangente-Nord.
  • 24. Juni 1996 - Einweihung der verlängerten Start- und Landebahn des Flughafens.
  • 8. Nov. 1996 - Einweihung der Höhensporthalle im Weilerhau.
  • 8. Sept. 1997 - SDR 3 - Radio für den Wilden Süden - zu Gast in Sielmingen: Sendung "Sechs-Tage-Radio."
  • 13. Febr. 1998 - Erster Rammschlag für den Bau der S-Bahn.
  • 14. März 1998 - Einweihung des neu gestalteten Markplatzes Harthausen.
  • 29. März 1998 - Abschiedsvorstellung des Kinos Bernhausen. Nach 45 Jahren Kino in Bernhausen beendet die 83-jährige Luzia Nitsch das Bernhäuser Kino.
  • 28. April 1999 - Die Regionalzentrale Baden-Württemberg des Deutschen Wetterdiensts verlegt ihren Sitz in die Räume des Flughafen-Towers.
  • 26. Dez. 1999 - Der Orkan „Lothar“ richtet zahlreiche Schäden im Filderstädter Wald, an den Drei Linden und an vielen Wohngebäuden an.
  • 14. April 2000 - Das neue Tierheim im Aichholz bei der Gutenhalde wird eingeweiht.
  • 29. Mai 2000 - Die Deutschland-Radtour (Etappe Bad Dürrheim - Stuttgart) mit den Radprofis Jan Ullrich und Eric Zabel führt durch Plattenhardt.
  • Juni 2000 - Durch die Fusion der Volksbanken von Bonlanden, Neuhausen, Plattenhardt, Sielmingen und Stetten entsteht die „Volksbank Filder“.
  • 15./16. Juli 2000 - Festwochenende und gleichzeitig Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum von Filderstadt.
  • 15. Dez. 2000 - Fertigstellung der Nord-West-Umfahrung Bernhausen. Der Bau der Straße war heftig umstritten.
  • Aug. 2001 - Die Firma Modine Europe GmbH bezieht bei Bonlanden ihr neues Technologieund Verwaltungszentrum.
  • 29. Sept. 2001 - S-Bahn-Einweihung in Filderstadt-Bernhausen mit großem Stadtfest. Um 11 Uhr traf der 1. S-Bahn-Zug in Bernhausen ein. Damit ist Filderstadt nach 46 Jahren wieder an das Schienennetz angeschlossen. Eine Woche zuvor war die Großskulptur "Filderspiel" von Robert Schad enthüllt worden.
  • 8. März 2002 - Einweihung der neuen Aussegnungshalle des Friedhofs Obersielmingen.
  • Juni 2002 - Fertigstellung des neuen Luftfrachtzentrums des Flughafens auf dem Gelände des ehemaligen US-Airfields.
  • 20. April 2003 - Unterzeichnung der Städtepartnerschaft mit der britischen Stadt Selby.
  • 19. Sept. 2003 - Einweihung des neuen Bürgerhauses Plattenhardt.
  • 18./19. Okt. 2003 - Abschiedsfest für das alte Fildorado, das grundlegend umgebaut und modernisiert wird.
  • 27. Nov. 2003 - Einweihung des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums.
  • 30. April 2004 - Enthüllung der Skulptur "Regenbogen" von Rosalie vor der Filharmonie.
  • 19./20. 2004 - In Plattenhardt wird der 200. Geburtstag von Eduard Mörike mit zahlreichen Kulturveranstaltungen und einem historischen Markt gefeiert.
  • 8. Juli 2004 - Gründung der Bürgerstiftung Filderstadt.
  • 19. Sept. 2005 - Die Entdeckung eines Massengrabs mit den Gebeinen von 34 jüdischen KZ-Häftlingen erregt internationales Aufsehen. Die Wiederbestattung am
  • 15. Dezember 2005 - erfolgt in Anwesenheit von Ministerpräsident Oettinger und zahlreichen Rabbinern aus der ganzen Welt.
  • 9. Okt. 2005 - Lindsay Davenport ist Siegerin des letzten Porsche Tennis Grand Prix in Filderstadt-Plattenhardt. Das Turnier wird ab 2006 in der Porsche-Arena nach Stuttgart verlegt.
  • 12. Dez. 2005 - Die Osttangente Plattenhardt wird dem Verkehr übergeben; der Bau war lange umstritten.
  • 25. März 2006 - Nach rund 2½ -jähriger Bauzeit wird das grundlegend modernisierte Sport- und Badezentrum Fildorado mit 3 Rutschen, Wellenbad, Wildwasserkanal sowie einem umfassenden Wellnessbereich wieder eröffnet.
  • 28. April 2006 - Einweihung der Sporthalle Im Brandfeld in Harthausen.
  • 14. Okt. 2006 - Einweihung der Ganztagesschule der Haupt- und Werkrealschule BZ Seefälle in Bonlanden.
  • 20. Okt. 2006 - Einweihung der durch den MSC Sielmingen neu gebauten Jugendverkehrsschule
  • 20. April 2007 - Nach dreijähriger Bauzeit wird in der Filderklinik ein Multifunktionsbau mit Notfallpraxis, Ambulanz, stationärer und Notfall-Aufnahme eröffnet.
  • 22. Juli 2007 - Bei der OB-Wahl siegt Gabriele Dönig-Poppensieker im 2. Wahlgang mit 57,1% der Stimmen über Hans-Georg Schuhmacher. Die Wahlbeteiligung beträgt 45,6%.
  • 19. Okt. 2007 - Eröffnung der neuen Landesmesse auf den Fildern. Begleitend dazu startet die Stadt Filderstadt eine Marketing-Aktion.
  • 25. Juni 2008 - Nach massiven Protesten der Bevölkerung (u. a. eine Großdemonstration im April 08) erklärt Ministerpräsident Oettinger im Landtag von Baden-Württemberg, eine 2. Start- und Landebahn sei nicht zwingend erforderlich.
  • 14. Sept. 2008 - Zusammenlegung der katholischen Kirchengemeinden BernhausenSielmingen und Bonlanden-Plattenhardt zur Seelsorgeeinheit Filderstadt.
  • 1. März 2009 - Der erstmals im Ortskern von Bernhausen stattfindende Pferdemarkt entwickelt sich zu einem großen Erfolg.
  • 11. Sept. 2009 - Abschluss des Einbau der Unterschotter-Matten in den S-Bahn-Tunnel, dadurch vermindert sich die Lärmbelastung für die Anwohner ganz erheblich.
  • 2. Nov. 2009 - Der Gemeinderat beschließt die Zusammenlegung der Sielminger Hauptschule mit der Gotthard-Müller-Schule Bernhausen zum Herbst 2010, um den Standort der Werkrealschule in Bernhausen zu sichern.
  • 20./21. Nov. 2009 - Im Rahmen der Zukunftswerkstatt „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK) erarbeiten 90 Bürger in 10 Arbeitsgruppen Vorschläge für die Zukunft der Stadt.
  • 28. April 2010 - Einweihung des Archivs Domberger in Plattenhardt, das die Stadt im Auftrag des Landes Baden-Württemberg verwahrt.
  • 10. Juni 2010 - Einweihung der von Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen gemeinsam errichteten Gedenkstätte „Wege der Erinnerung“ von Dagmar Pachtner für die Opfer des KZ-Außenlagers Echterdingen.
  • 6. Aug. 2010 - Karl Feßler (Oberbürgermeister von 1975 - 1983) stirbt im Alter von 78 Jahren.
  • 28. Aug. 2010 - Dr. Peter Bümlein (Oberbürgermeister von 1983 – 2007 und seit 2009 Ehrenbürger) verstirbt im Alter von 65 Jahren.
  • 28. Sept. 2010 - Einweihung des neu gestalteten Rathausplatzes Sielmingen.
  • 20. Nov. 2010 - Einweihung der neuen Stadtbibliothek in der Volmarstraße, durch ihre zentrumsnahe Lage trägt sie auch zur Aufwertung des Ortskerns Bernhausen bei.
  • 27.-29. Mai 2011 - 700-Jahr-Feier Harthausen, Höhepunkt sind die von einer Theatergruppe aus La Souterraine organisierten „Lebendigen Bilder“ zur Geschichte Filderstadts auf der Gutenhalde.
  • 23. Sept.2011 - Inbetriebnahme der neu erbauten Mensa des Eduard-SprangerGymnasiums mit Vollküche.
  • 16. Okt.20011 - Einweihung des Neubaus der Tagungsstätte Bernhäuser Forst des Evang. Jugendwerks.
  • 25. März 2012 - Neueröffnung der Städtischen Galerie im Ortskern von Bonlanden.
  • 23. April 2012 - Komplette Inbetriebnahme der Nano-Filtrationsanlage des Zweckverbands Filderwasserversorgung, dadurch wird die Wasserhärte für Sielmingen, Harthausen und Teile von Bonlanden erheblich gesenkt.
  • 6. Sept. 2012 - Erster Spatenstich der Firma Boss im Industriegebiet Affelter.
  • 22. März 2013 - Eröffnung der Ausstellung „Op + Pop“ mit Siebdrucken der Firma Domberger in der Stuttgarter Staatsgalerie.
  • Dez. 2013 - Fertigstellung der Kinderhäuser im Weilerhau Plattenhardt („Schlittenhügel“), Neuhäuser Bach in Bernhausen und Jahnareal Harthausen.
  • 14. Jan. 2014 - Filderstadt übersteigt die 45.000-Einwohner-Marke.
  • 28. März 2014 - Einweihung des „WIE“ in Sielmingen, die ehem. Hauptschule wird nun durch die Familienbildungsstätte, Kunstschule, als Kindergarten/ Kinderkrippe und der Stadtbibliothek genutzt.
  • 9. Mai 2014 - Einweihung des 2. Bauabschnitts des neu gestalteten FilderStadtMuseums.
  • 4. Juli 2014 - Einweihung des Logistik-Zentrums Hugo Boss im Industriegebiet Affelter Bonlanden.
  • 15. Nov. 2014 - Beim städtebaulichen Wettbewerb zur Ortskernentwicklung Bernhausen wird der Entwurf der Münchner Architektin Anne Beer als Sieger proklamiert.
  • 15. Dez. 2014 - Der Gemeinderat beschließt die Errichtung einer Gemeinschaftsschule in Bernhausen.
  • 19. Juni 2015 - Nach sechsjähriger Bauzeit ist die komplette Sanierung und Modernisierung des Wohn- und Pflegebereichs von Sankt Vinzenz abgeschlossen,
  • 5. Juli 2015 - Christoph Traub erringt im 1. Wahlgang 50,9% vor OB Gabriele DönigPoppensieker mit 32,9%.
  • 5. Okt. 2015 - Offizielle Amtseinsetzung von Oberbürgermeister Traub durch Regierungspräsident Schmalzl.
  • 22. Nov. 2015 - In der Ramsklinge, einem Waldstück bei Plattenhardt, wird eine Gedenktafel enthüllt, die an ein ehem. Massengrab von 66 jüdischen KZ-Häftlingen erinnert. Sie waren im Oktober 1945 exhumiert und auf dem Ebershaldenfriedhof Esslingen beigesetzt worden.
  • 12. Dez. 2015 - Einweihung des neu erbauten Saunabereichs des Fildorados.
  • 5. März 2016 - In der Sendung „Landesschau mobil“ wird Filderstadt portraitiert. Themen sind Flughafen und Filderkraut, der Pressefotograf Christoph Sage, Flughafen, die Künstlerin Ellen Zimmermann-Wendt, Stadtarchiv, FilderStadtMuseum und der Uhlbergturm.
  • Juli 2016 - Die Firma Herma beginnt mit den Abbrucharbeiten auf dem ehemaligen Sulzer Morat-Gelände, dort soll der Firmensitz erweitert werden
  • 12. Aug. 2016 - Die Bonländer Turnerin Leonie Adam (MTV Stuttgart) erreicht bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro den zehnten Platz im Trampolinspringen.
  • 17. Sept. 2016 - Im Rahmen des „Lichtkunstfestivals“ der KulturRegion Stuttgart wird auf dem Tower in Bernhausen ein „Smiley“ mit fünf Metern Durchmesser installiert.
  • 1. Okt. 2016 - Die seit 2012 generalsanierte und modernisierte Kläranlage im Bombachtal wird der Bevölkerung vorgestellt.
  • 9. Dez. 2016 - Einweihung der neuen Musikschule FILUM (Büro Wilford Schupp Architekten). Die Karl-Schlecht-Stiftung hat die Kosten für dieses Projekt (10 Mio. Euro) übernommen.
  • 21. Jan. 2017 - Das von der Stadt Filderstadt errichtete neue katholische Kinderhaus St. Anna in Sielmingen wird eingeweiht.
  • 1. Juli 2017 - Die Stadtwerke beginnen mit dem Vertrieb von elektrischem Strom („Filderstrom“).
  • 18. Juli 2017 - Einweihung des Kinderspielplatzes Sägmühlenstraße in Sielmingen, er war gemeinsam mit den Anwohnern geplant worden. Im Hochwasserfall (Fleinsbach) kann er auch als Rückhaltebecken dienen
  • 30. Juli 2017 - Einweihung des komplett neu erbauten Waldheims „Bernhäuser Forst“, ein Neubau in Container-Bauweise hatte sich als ökonomischer erwiesen denn eine Sanierung.
  • 23. Okt. 2017 - Im Verwaltungsausschuss wird das Wahlexperiment „Themis“ mit seinen 973 Teilnehmern vorgestellt. An der Spitze der Wünsche stehen die Taktverdichtung der S-Bahn, eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet und die Verlängerung der S-Bahn ins Neckartal.
  • 23. Nov. 2017 - Filderstadt wird vom Sozialministerium BW als eine von 53 Kommunen im Land aus 147 Bewerbungen für sein Konzept zur Quartiersentwicklung ausgezeichnet. Dabei ging es um Ideen der alters- und generationengerechten Stadtentwicklung. Filderstadt erhält als eine von nur drei Städten ein Preisgeld von 100.000 Euro.
  • 6. Febr. 2018 - Der 2016 gegründete Gestaltungsbeirat wird öffentlich vorgestellt.
  • 15. Sept. 2018 - Eröffnung des Seniorenzentrums „Evang. Altenheimat“ in der Plieninger Straße in Bernhausen
  • Herbst 2018 - Der Gemeinderat beschließt für die Ortskerne von Bonlanden und Siemingen Erhaltungssatzungen.
  • Sept. 2018 - Sielminger Heimatfest mit Barcley James Harvest, erstmals auf dem neuen Festplatz.
  • 17. Nov. 2018 - Erstmals tritt die Filderbühne in ihrer neuen Spielstätte im Weilerhaupavillon auf, nach sich die Theatergruppe „die eulen“ im Februar 2018 aufgelöst hatte.
  • 6. Dez. 2018 - Zum Auftakt des Ortsjubiläums erscheint eine 720 Seiten starke Ortschronik Plattenhardt.
  • 22. Dez. 2018 - Einweihung der „Sprungbude“ in der umgebauten Tennishalle im Weilerhau.
  • Jan. 2019 - Fertigstellung des Gesundheitszentrums „Bonländer Tor“ mit Apotheke, Arztpraxen, Sanitätshaus u.a.
  • 31. Mai 2019 - Einer der Höhepunkte der 750-Jahr-Feier sind die „Lebendigen Bilder“, 15 Szenen aus der Historie von Plattenhardt, eine Produktion der Partnerstadt La Souterraine.
  • Februar 2019 - Fertigstellung des Erweiterungsbaus der Firma Herma, 1000 Beschäftigte der größte private Arbeitgeber.
  • Juni 2019 - Fertigstellung der TÜV-Süd-Akademie im Zentrum von Bernhausen.

Quelle: filderstadt.de



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