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Alte Historische Fotos und Bilder Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg

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Wappen Freiburg im Breisgau

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Geschichte von Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Einwohner: 222 203

Geographie: Freiburg hat 28 Stadtteile, die vorwiegend zu statistischen Zwecken in 42 Stadtbezirke gegliedert sind. In den bei der Kreisreform des ehemaligen Landkreises Freiburg eingegliederten Stadtteilen Ebnet, Hochdorf, Kappel, Lehen, Munzingen, Opfingen, Tiengen und Waltershofen wurde die Ortschaftsverfassung eingeführt. Damit erhielten diese Orte einen von der Bürgerschaft der Ortschaft gleichzeitig mit dem Gemeinderat zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher an der Spitze sowie eine örtliche Verwaltung. Die Ortschaftsräte sind zu allen wichtigen die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Freiburg.

Die Stadtteile im Einzelnen:

    Mitte
  • Altstadt
  • Neuburg
    Nord
  • Herdern
  • Zähringen
  • Brühl
  • Hochdorf
    Ost
  • Waldsee
  • Littenweiler
  • Ebnet
  • Kappel
    Süd
  • Oberau
  • Wiehre
  • Günterstal
    West
  • Stühlinger
  • Mooswald
  • Betzenhausen
  • Landwasser
  • Lehen
  • Waltershofen
  • Mundenhof
    Südwest
  • Haslach
  • St. Georgen
  • Opfingen
  • Tiengen
  • Munzingen
  • Weingarten
  • Rieselfeld
  • Vauban
Freiburg im Breisgau. Altes Rathaus
Altes Rathaus
Freiburg im Breisgau. Das Münster
Das Münster
Freiburg im Breisgau. Die Universität
Die Universität
Freiburg im Breisgau. Neues Rathaus
Neues Rathaus
Freiburg im Breisgau. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Freiburg im Breisgau. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Freiburg im Breisgau. Siegesdenkmal, 1911
Siegesdenkmal, 1911
Freiburg im Breisgau. Zähringer Hof
Zähringer Hof
Freiburg im Breisgau. An der Schwabentorbrücke
An der Schwabentorbrücke mit Greiffeneggschlösschen, 1917
Freiburg im Breisgau. Das Münster
Das Münster
Freiburg im Breisgau. Der Fischbrunnen
Der Fischbrunnen am Kaiserstraße
Freiburg im Breisgau. Friedrich Straße
Friedrich Straße
Freiburg im Breisgau. Gasthof Zum Bären, 1959
Gasthof Zum Bären, 1959
Freiburg im Breisgau. Holzmarktplatz, 1916
Holzmarktplatz, 1916
Freiburg im Breisgau. Hotel Tannhäuser
Hotel Tannhäuser am Kreuzstraße, um 1900
Freiburg im Breisgau. Kaiserbrücke, 1909
Kaiserbrücke, 1909
Freiburg im Breisgau. Kaiserstraße, 1908
Kaiserstraße, 1908
Freiburg im Breisgau. Kirchplatz und Klarastraße, um 1900
Kirchplatz und Klarastraße, um 1900
Freiburg im Breisgau. Marktplatz, 1925
Marktplatz, 1925
Freiburg im Breisgau. Münsterturm, 1956
Münsterturm mit Kaufhauserker und Markt, 1956
Freiburg im Breisgau. Neues Stadttheater
Neues Stadttheater
Freiburg im Breisgau. Neues Stadttheater, um 1910
Neues Stadttheater, um 1910
Freiburg im Breisgau. Universitäts-Bibliothek
Universitäts-Bibliothek
Freiburg im Breisgau. Volksschule, 1907
Volksschule, 1907

Kurzer Gang durch die Stadtgeschichte

Nachdem das Geschlecht der Zähringer 1091 auf dem Schloßberg eine Burg gebaut hatte, erhoben Konrad und Herzog Bertold III im Jahre 1120 die kleineren Ansiedlungen im Bereich der heutigen südlichen Altstadt und Oberlindens durch die Siegelung der Marktgründungsurkunde zur Stadt. Das Marktrecht, die verkehrsgünstige Lage und reichhaltige Silbervorkommen im Schwarzwald verhalfen Freiburg zu raschem Wachstum, Wohlstand und Macht. So begann Bertold V im Jahre 1200 den Bau einer neuen, großen Pfarrkirche, des heutigen Münsters . Später übernahmen die Bürger der Stadt die finanzielle Verantwortung für den Bau, der bereits 1513 als einer der wenigen fast ganz im gotischen Stil vollendet wurde.

Nach dem Tod des letzten Zähringerherzogs, Bertold V, folgte 1218 sein Neffe, Egino, aus dem Geschlecht der Grafen von Urach nach, die sich fortan Grafen von Freiburg nannten. Da sich ihr 150jähriges Wirken vor allem durch Kriege mit anderen Herrschern und Zwistigkeiten mit der Stadtbevölkerung auszeichnete, kauften sich die reichen Bürger 1368 für 15.000 Mark Silber von ihnen los und stellten sich unter die Herrschaft der Habsburger. Nach anfänglichem Niedergang wuchs und gedieh die Stadt, war 1415 bis 1427 Reichsstadt und erhielt von Erzherzog Albrecht 1457 die Universität, die 1620 von den Jesuiten übernommen wurde.

Im Dreißigjährigen Krieg musste die Stadt zahlreiche Belagerungen überstehen, die ihre Bevölkerung auf 2.000 Menschen dezimierte und alle Vorstädte weitgehend zerstörte.

Die Einnahme Freiburgs durch die Französischen Truppen 1677 war der Höhepunkt dieser größten Zerstörung und Veränderung ihrer bisherigen Geschichte. Auf Geheiß Ludwig XIV vollendete der Festungsbaumeister Vauban die von den Österreichern begonnen Baumaßnahmen, ließ die Stadtmauern schleifen und baute um die Altstadt eine Festung mit acht Bastionen. Auf dem Schloßberg ließ er an der Stelle des alten Schlosses drei übereinanderliegende Forts errichten.

Freiburg wechselte nach 1697 mehrfach zwischen Frankreich und Österreich hin und her, bis es 1745 wieder unter österreichische Herrschaft kam. Bei ihrem Abzug schleiften die Franzosen sämtliche Festungsanlagen. 1805 gliederte Napoleon Freiburg in das neu geschaffene Großherzogtum Baden ein, das 1813/14 mit in die Befreiungskriege hineingezogen wurde.

Wirtschaftliches und politisches Zentrum

In den folgenden Jahren entwickelte sich die Stadt zu einem wirtschaftlichen und politischen Zentrum auf der östlichen Seite des Oberrheins. 1821 wurde sie Bischofssitz anstelle von Konstanz, 1845 fuhr der erste Eisenbahnzug vom neuen Freiburger Bahnhof nach Offenburg.

Die Revolution von 1848/49 brachte auch in Freiburg Kämpfe zwischen Freischärlern und Regierungstruppen. Die liberalen Politiker Carl von Rotteck und Carl Theodor Welcker lehrten an der Freiburger Universität. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs Freiburg stark an, komplett neue Stadtteile, die Wiehre und der Stühlinger, entstanden. 1899 immatrikulierte die Freiburger Universität als erste in Deutschland eine Frau, 1910 wurde das Stadttheater eingeweiht. 1911 die neuen Universitätsgebäude.

1920 und 1921 ernannte der Reichspräsident mit Konstantin Fehrenbach und Joseph Wirth jeweils einen Freiburger zum Reichskanzler. 1938 brannte auch in Freiburg die Synagoge. Am 27. November 1944 zerstörte ein Luftangriff weite Teile der Stadt, das Münster wurde nur leicht beschädigt. Im April 1945 besetzten die Franzosen Freiburg und richteten 1946 eine Regierung und Verwaltung des Landes Baden ein. Seit der Zusammenlegung mit Württemberg 1952 ist Freiburg Sitz des Regierungspräsidiums.

Heute leben rund 200.000 Menschen in der Stadt, darunter etwa 30.000 Studierende der Universität, der Fachhochschulen und der Pädagogischen Hochschule. Von diesen Hochschulen profitieren auch die zahlreichen Forschungseinrichtungen. Zum wirtschaftlichen Wohlstand tragen vor allem die vielen kleineren und mittelständischen Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor, der Medizintechnik, Pharmazie, Solarenergie, Biotechnologie und der Elektronikbranche bei.

Quelle: freiburg.de



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