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Alte Historische Fotos und Bilder Fladungen, Bayern

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Wappen Fladungen

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Geschichte von Fladungen, Bayern in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Fladungen hat zehn Örtlichkeiten, die sich in acht Stadtteile gliedern:

Brüchs

Fladungen mit der Einöde Schlagmühle

Heufurt

Leubach mit dem Weiler Huflar

Oberfladungen

Rüdenschwinden

Sands

Weimarschmieden

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 2 316

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Fladungen. Bahnhofstraße
Bahnhofstraße
Fladungen. Maulaffensturm
Maulaffensturm
Fladungen. Rathaus
Rathaus
Fladungen. Stadtmauer
Stadtmauer

Geschichte

Im oberen Tal der Streu, halb eingeschlossen von den Höhenzügen der Rhön, nahe an der Grenze zwischen Bayern, Hessen und Thüringen liegt Fladungen, in alten Urkunden auch Bladungen oder Padungen genannt.

Im Jahre 789 n. Chr. wird Fladungen in einer fuldischen Urkunde erstmals erwähnt.

Im Jahr 1217 taucht zum ersten Mal der Name des Adelsgeschlechts der "Edlen von Fladungen" in der Geschichte auf, die in Fladungen ihren Stammsitz hatten. Heinrich von Fladungen ist der Älteste, der in den Urkunden vorkommt. 1514 starb der Letzte des Geschlechts ohne männliche Nachkommen.

Im Jahr 1218 führt Fladungen in einer Schenkung Friedrichs II. bereits die Bezeichnung Markt und wird mit Ostheim und Sondheim an das Kloster Fulda gegeben.

1335 - erhält Fladungen durch Kaiser Ludwig das Stadtrecht und wird Sitz des Centgerichtes. Die Urkunde stellte Ludwig in Nürnberg aus. Sie ist in zierlicher Schrift abgefasst und noch sehr gut erhalten. Sie liegt heute wohlverwahrt im Rhönmuseum.

1360 - Fladungen wird selbstständige Pfarrei

1397 - Beitritt zum Fränkischen Städtebund

1398 - stritt die Stadt um die Reichsfreiheit, hatte damals vermutlich schon eine Stadtmauer.

1446 - hatte der Blitz die Fladunger Kirche eingeäschert und viele Schulkinder getötet. Der Nachfolgebau wurde 1488 wieder vom Blitz getroffen und ging beim großen Brand im Dreißigjährigen Krieg unter, so dass im großen Aufbau eine neue Kirche gebaut werden mußte.1450 erste Erwähnung einer Schule in Fladungen.

1496 - Die Gangolfskapelle wird konsekriert

1601 - Nach Verfall und Wiederaufbau erneute Einweihung der Gangolfskapelle

1630 - ist der Bau des Amtshauses nach zwei Jahren fertig. Hier sind heute die Verwaltungsgemeinschaft Fladungen sowie das Rhönmuseum untergebracht.

1635 - wird Fladungen von den Schweden belagert. 35 wehrfähige Männer standen 1500 Schweden gegenüber. Raub und Plünderungen verursachten Hungersnot. Viele Einwohner erlagen dem Hunger. Im Herbst trat eine Seuche auf, die als Pest bezeichnet wurde. Innerhalb weniger Wochen starben 130 Menschen. Nach den Schweden kamen die Kaiserlichen. Wieder waren Raub und Plünderung im Schwang.

1635 - Durch den Leichtsinn eines Torwärters wütet mitten im 30jährigen Krieg ein Brand, der fast die ganze Stadt zerstörte. Sieben Jahre später brennt es erneut, dabei brennt die Kirche völlig aus, die Stadtmauer in diesem Bereich stürzt ein.

1646 - wird das neue Pfarrhaus gebaut, 1649 ein neues Schulhaus.

1657 - Bau der heutigen Stadtpfarrkirche "St. Kilian"

1802 - Fladungen wird bayerisch

1898 - Einweihung der "Streutalbahn" zwischen Mellrichstadt und Fladungen

1921 - Gründung des Rhönmuseums durch den damaligen Bezirksamtmann Dr. Alfred Jacob

1923-1926 - Bau der Hochrhönstraße

1945 - wird Fladungen von amerikanischen Truppen besetzt. Die Ziehung der Zonengrenze wird vollzogen.

1971-1978 - Eingliederung der Gemeinden Sands, Weimarschmieden, Oberfladungen, Leubach, Brüchs, Rüdenschwinden und Heufurt im Zuge der Gebietsreform in die Stadt Fladungen.

1978 - Gründung der Verwaltungsgemeinschaft Fladungen mit Sitz im alten Amtshaus Fladungen

1978-1979 - Bau des evang. Gemeindezentrums mit Kirche in Fladungen

1980 - Anerkennung Fladungen als Gemeindezentrum

1982 - Umbau und Modernisierung des Schwimmbades mit Anbau einer Wärmehalle und Einbau einer Heizanlage für das Schwimmbecken

1985 - Errichtung eines Freizeitgeländes in der Flurstraße: Tennisplatz, Kinderspielplatz, Festplatz und neue Sportanlagen

1986 - Partnerschaft mit der Gemeinde Nassenfels in Oberbayern

1989 - Innerdeutsche Grenzöffnung. Die alten Straßenverbindungen nach Frankenheim, Melpers, Gerthausen und Helmershausen werden wieder hergestellt.

1990 - Eröffnung des "Fränkischen Freilandmuseum Fladungen"

1996 - 1. Fahrt der Museumsbahn von Fladungen nach Ostheim

1996 - Städtepartnerschaft mit Nora in Schweden, Köyliö in Finnland und Koo in Estland

Quelle: fladungen.rhoen-saale.net

Chronik der Stadt Fladungen anl. der 650-Jahrfeier der Stadterhebung

Broschüre Fladungen - Die mittelalterliche Stadt und das Rhön-Museum-Stadtführer Fladungen



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