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Alte Historische Fotos und Bilder Fürth, Bayern

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Wappen Fürth

Städte der Welt • Der Städte Deutschland • Liste der Städte Freistaat Bayern

Geschichte von Fürth, Bayern in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Zur Gliederung Fürths in Stadtbezirke und Stadtteile siehe: Liste der Stadtbezirke und statistischen Bezirke von Fürth.

Fürth besteht neben dem Hauptort aus 21 weiteren Ortschaften:

Atzenhof, Bislohe, Braunsbach, Burgfarrnbach, Dambach, Flexdorf, Hardhöhe, Herboldshof, Kronach, Mannhof, Oberfürberg, Poppenreuth, Ritzmannshof, Ronhof, Sack, Stadeln, Steinach, Unterfarrnbach, Unterfürberg, Vach, Weikershof

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 124 171

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Fürth. Bahnhofsplatz mit Kunstbrunnen
Bahnhofsplatz mit Kunstbrunnen
Fürth. Blick über den Pegnitzgrund
Blick über den Pegnitzgrund
Fürth. Ceresbrunnen in der Billing-Anlage
Ceresbrunnen in der Billing-Anlage
Fürth. Hospital, 1934
Hospital, 1934
Fürth. Das Neue Stadttheater, 1903
Das Neue Stadttheater, 1903
Fürth. Stadttheater, 1964
Stadttheater, 1964
Fürth. Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal
Fürth. Stadt Krankenhaus
Stadt Krankenhaus
Fürth. Kunstbrunnen, 1914
Kunstbrunnen, 1914
Fürth. Rathaus
Rathaus
Fürth. Rathaus, Strassenbahn in 1950's
Rathaus, Strassenbahn in 1950's
Fürth. Papier und Schreibwaren, Lorenz Walbinger
Papier und Schreibwaren, Lorenz Walbinger
Fürth. Elektro-Schnellzuglokomotive E 10 004 am Hauptbahnhof, 1955
Elektro-Schnellzuglokomotive E 10 004 am Hauptbahnhof, 1955
Fürth. Hornschuch-Promenade, 1920
Hornschuch-Promenade, 1920
Fürth. Kronach - Stadtgraben
Kronach - Stadtgraben
Fürth. König Ludwig Quelle
König Ludwig Quelle
Fürth. Königstraße, 1906
Königstraße, 1906
Fürth. Michaeliskirche, 1926
Michaeliskirche, 1926
Fürth. Panorama von Firma N. Wiederer von der Bahn aus, 1908
Panorama von Firma N. Wiederer von der Bahn aus, 1908
Fürth. Panorama von Stadtstraße, 1945
Panorama von Stadtstraße, 1945
Schloß Steinach im Fürth, 1894
Schloß Steinach im Fürth, 1894
Fürth. Stadtpark mit neuem Sanitätshaus, 1914
Stadtpark mit neuem Sanitätshaus, 1914
Fürth. Straßenbahnschleife am Hauptbahnhof
Straßenbahnschleife am Hauptbahnhof
Fürth. Unterer Königstraße und Gasthof zum Lindwurm, 1937
Unterer Königstraße und Gasthof zum Lindwurm, 1937

Geschichte

Von den Anfängen bis zum 19. Jahrhundert

Erstmals genannt ist die Ansiedlung Fürth in einer ottonischen Urkunde am 1. November 1007, mit der Heinrich II, damals noch König, später Kaiser, den Ort dem neu gegründeten Domkapitel Bamberg vermachte. Das in den folgenden Jahren zugesprochene Marktrecht ging bereits unter Heinrich III. an das benachbarte Nürnberg verloren. Auch wenn ab 1062 in Fürth wieder Markt abgehalten werden durfte, so war bereits in dieser Zeit Nürnberg von größerer Bedeutung.

Seit 1440 sind erste Ansiedelungen von Juden in Fürth überliefert, die in den folgenden Jahrhunderten auch einen eigenen Friedhof und eine Synagoge begründeten.

Durch das nahe Nürnberg blieb Fürth lange Zeit ein bäuerlich geprägtes Gemeinwesen, das um 1600 wohl erst zwischen 1000 und 2000 Einwohner hatte. Im Dreißigjährigen Krieg litt der Ort sehr, 1632 durch die Schlacht an der Alten Veste, 1634, als Fürth bis auf wenige Häuser niedergebrannt wurde.

Im 17. Jahrhundert lag die Herrschaft über die Stadt zu unterschiedlichen Teilen und in wechselnden Ausgestaltungen bei dem Bamberger Domstift, dem Fürstentum Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg (siehe dazu Karte von 1717 rechts).

Im 18. Jahrhundert entstand der städtische Charakter, der in der heutigen Altstadt in wesentlichen Grundzügen noch ersichtlich und teilweise erhalten ist. Siehe Karte des bayerischen Urkatasters von 1808: 1835 fuhr mit dem Adler die erste deutsche Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth (Ludwigseisenbahn). Bedeutend war der Einfluss der Industrialisierung, als 1843 der Ludwig-Donau-Main-Kanal die Stadt erreichte. 1864/65 bestanden mit der Ludwigs-Süd-Nord-Bahn und der Ludwigs-West-Bahn die ersten Fürther Bahnfernverbindungen.

Ab 1914 entstand zuerst der Flugplatz Fürth-Atzenhof, 1919 kam der Werksflughafen der Bachmann & Blumenthal-Werke an der Hardhöhe hinzu. Eine Zusammenlegung Fürths mit Nürnberg zu einer Großstadt wurde lange diskutiert, und letztendlich 1922 in einer Volksabstimmung von einer großen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt. Im Zweiten Weltkrieg blieben trotz der Luftangriffe auf Fürth 90 % der historischen Bausubstanz erhalten. In der Nachkriegszeit wurden insbesondere die erhaltenen Kasernen und der Flugplatz in Atzenhof von amerikanischen Streitkräften jahrzehntelang weiter genutzt. Eine Vielzahl der erhaltenen Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.

Bundesweiten Leuchtturmcharakter erlangte Fürth in den 1950er-Jahren, der Zeit des Wirtschaftswunders, durch das Großversandhaus Quelle AG und die Grundig AG, die, trotz mitarbeiter- und umsatzstärkerer Zweigbetriebe in Nürnberg und anderswo, stets rechtlich in Fürth ansässig blieben. Noch im Jahr 1980 war die Wirtschaftsleistung pro Kopf in Fürth höher als in allen anderen Städten und Landkreisen Bayerns.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen wurden nach Fürth eingemeindet:

• 1. Januar 1899: der westliche Teil der Gemeinde Höfen mit dem Gemeindeteil Weikershof (liegt im Süden an der Schwabacher Straße)

• 1. Januar 1900: die Gemeinde Poppenreuth (liegt östlich des historischen Kerns, auf der anderen Seite der Pegnitz)

• 1. Januar 1901: die Gemeinde Dambach (liegt westlich der heutigen Südstadt) sowie Unterfürberg, Oberfürberg

• 1. Januar 1918: Atzenhof (liegt im Nordwesten, am rechten Ufer der Zenn zwischen Unterfarrnbach und Vach)

• 1. Januar 1918: die Gemeinde Unterfarrnbach (liegt im Westen, am Ufer des Farrnbach)

• 3. Dezember 1923: die Gemeinde Burgfarrnbach (nordwestlich, jenseits des Kanals, nicht mit Fürth zusammengewachsen)

• 1. Juli 1927: die Gemeinde Ronhof

Im Rahmen der bayerischen Gemeindegebietsreform:

• 1. Juli 1972: die Gemeinde Sack mit Bislohe, das nördlich im Knoblauchsland liegt und in amtlichen Dokumenten nicht separat aufgeführt wird

• 1. Juli 1972: die Gemeinde Stadeln (liegt nördlich von Fürth, östlich des Flusses Regnitz und westlich des Frankenschnellwegs)

• 1. Juli 1972: die Gemeinde Vach (liegt nördlich von Fürth, westlich des Flusses Regnitz und des Baches Zenn, am westlichen Ortsrand führt der Main-Donau-Kanal entlang)

• 1. Juli 1972: aus der Gemeinde Boxdorf die Gemeindeteile Herboldshof und Steinach

Ortsname

Der Name „Fürth“ leitet sich von der fränkischen Aussprache von „Furth“ ab, da erste Siedlungen an einer Furt durch die Rednitz entstanden.

Die Stadt wurde früher abfällig „Bayrisches Jerusalem“, seit den 1880er Jahren dann aufgrund der von Juden gefühlten Toleranz und Freiheit positiv konnotiert als „Fränkisches Jerusalem“ bezeichnet. Verbreitet ist die auf das Stadtwappen Bezug nehmende Bezeichnung „Kleeblattstadt“.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl von Fürth wuchs im Mittelalter und am Anfang der Neuzeit wegen der zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte nur langsam. Im Dreißigjährigen Krieg verlor die Stadt etwa die Hälfte ihrer Bewohner. Als kroatische Soldaten 1634 Fürth anzündeten, brannte der Ort mehrere Tage lang und wurde dabei fast vollständig zerstört. Am Ende des Krieges lebten in der Stadt nur noch 800 Menschen. 1685 siedelten sich Hugenotten und reformierte Christen aus Frankreich in Fürth an. 1700 war der Wiederaufbau abgeschlossen, und die Bevölkerungszahl stieg auf rund 6000.

Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert begann ein starkes Bevölkerungswachstum. 1800 hatte Fürth 12.000 Einwohner, bis 1895 vervierfachte sich diese Zahl auf 47.000. Im Jahre 1950 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Laut Melderegisterauszug lebten Ende 2017 über 129.000 Menschen in der Stadt. Fürth ist (2017) nach Nürnberg die zweitgrößte Stadt Mittelfrankens sowie eine der sieben größten Städte Bayerns.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1818 handelte es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst (Städtestatistik Fürth). Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Quelle: de.wikipedia.org



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