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Alte Historische Fotos und Bilder Geeste, Niedersachsen
Old historical photos and pictures Geeste, Lower Saxony

Wappen Geeste

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Geschichte von Geeste, Niedersachsen in Fotos
History of Geeste, Lower Saxony in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Geeste ist eine an der Ems gelegene Gemeinde im zentralen westlichen Teil des Landkreises Emsland im westlichen Niedersachsen. Geeste liegt im Emsland zwischen Meppen im Norden und Lingen im Süden. Unmittelbar südöstlich der Gemeinde liegt das Speicherbecken Geeste und etwas weiter in dieser Richtung liegt die Lingener Höhe.

Zur Gemeinde Geeste gehören die Ortsteile Bramhar, Dalum, Geeste, Groß- und Klein Hesepe, Osterbrock, Varloh.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 11 575

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Geeste. Dalum - Christus-König-Kirche
Dalum - Christus-König-Kirche
Geeste. Dalum - Kirche, 1960
Dalum - Kirche, 1960
Geeste. Dalum - Öltürme
Dalum - Öltürme
Geeste. Dalum - Ölwerk, Bohrturm, Kirchen, Schulen
Dalum - Ölwerk, Bohrturm, Kirchen, Schulen
Geeste. Groß Hesepe - Katholische Kirche St Nikolaus
Groß Hesepe - Katholische Kirche St Nikolaus
Geeste. Groß Hesepe - Katholische Kirche St Nikolaus
Groß Hesepe - Katholische Kirche St Nikolaus
Geeste. Groß Hesepe - Katholische Kirche St Nikolaus um 1900
Groß Hesepe - Katholische Kirche St Nikolaus um 1900
Geeste. Groß Hesepe - Kirche, Coppenrath Zwiebackfabrik
Groß Hesepe - Kirche, Coppenrath Zwiebackfabrik
Geeste. Osterbrock - Pfarrkirche St. Isidor
Osterbrock - Pfarrkirche St. Isidor
Geeste. Pfarrkirche St. Antonius
Pfarrkirche St. Antonius
Geeste. Pfarrkirche St. Antonius
Pfarrkirche St. Antonius
Geeste. Überschwemmung an der Geeste bei Springflut
Überschwemmung an der Geeste bei Springflut

Geschichtlicher Werdegang

Im Zuge der Christianisierung seit 780 n. Chr. finden sich erstmals auch entsprechende Ortsnamen dieser alten Siedlungen am Flusslauf der Ems in schriftlichen Dokumenten, so unter anderem Dalum (Ersterwähnung 1122 als „Dalem“, „Dalham“), Geeste (Ersterwähnung 890 als „Geczi“) und Hesepe (Ersterwähnung um 1000 als „Hasba“), später auch Bramhar (Ersterwähnung 1480 als „Braom“, „Bramhaar“) und Varloh (Ersterwähnung 1146 als „Varnla“), während Osterbrock als „Gut Geeste“ erst im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts gegründet wird.

1.125 Jahre Geeste

In einem Abgabenregister des Klosters Werden im heutigen Essen an der Ruhr findet sich die erste Erwähnung Geestes: Das um 890 entstandene Schriftstück erwähnt die Niederbrennung Geestes durch die Normannen – und belegt damit die Existenz Geestes seit mindestens 890 nach Christus. Grund genug für die Gemeinde, 2015 ihren 1125. Geburtstag zu feiern.

Noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts waren die genannten, zumeist politisch selbstständigen Gemeinden kleine Dörfer mit wenigen Einwohnern. Die Bevölkerung bestand aus Bauern, Heuerleuten, Handwerkern und einigen wenigen Händlern.

Die Emslandlager 1933-1945

Zwischen 1933 und 1945 unterhielt der NS-Staat im Emsland und der Grafschaft Bentheim 15 Gefangenenlager. Als Teil des Systems von SS, Justiz und Wehrmacht waren sie alle Orte des NS-Terrors. Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein mussten die Gefangenen schwere Zwangsarbeit in der Moorkultivierung, ab Mitte 1942 in der Torf- und Rüstungsindustrie und in Bombenräumkommandos, leisten. Zwei dieser Emslandlager befanden sich auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Geeste (Lager XI Hesepe, Lager XII Dalum).

In den Emslandlagern litten insgesamt etwa 80.000 KZ-Häftlinge und Strafgefangene, während des Krieges zusätzlich weit mehr als 100.000 Kriegsgefangene. Mehr als 20.000 Menschen verhungerten, starben an Erschöpfung und Krankheiten, als Folge körperlicher Misshandlungen oder wurden „auf der Flucht erschossen“.

Vor allem durch den seit 1950 schrittweise verwirklichten „Emslandplan“, die Auswirkungen von Torfabbau, Moorkultivierung und Erdölförderung sowie die Aufnahme von Flüchtlingen und Vertriebenen wurden Landschaft und Gesellschaft auch auf dem Gebiet der späteren Gemeinde Geeste tiefgreifend umgestaltet.

Geeste als Einheitsgemeinde

Bereits vor dem Gutachten zur Gebiets- und Verwaltungsreform der „Weber-Kommission“ von 1969 hatte es eigene Anstrengungen einiger Gemeinden gegeben, sich zu größeren Einheiten zu verbinden.

So schlossen sich am 22. Mai 1968 Groß Hesepe und Klein Hesepe zur Gemeinde „Groß Hesepe“ zusammen; am 25. Januar 1971 verbanden sich auf freiwilliger Basis Dalum, Geeste und Osterbrock zur Gemeinde „Geeste“.

Mit Wirkung zum 1. März 1974 gliederten sich auch Groß Hesepe, Bramhar und Varloh sowie zum 1. April 1974 Bienerfeld-Nord in die neue Gemeinde Geeste ein.

Quelle: geeste.de



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