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Alte Historische Fotos und Bilder Hauzenberg, Bayern

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Wappen Hauzenberg

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Geschichte von Hauzenberg, Bayern in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Die Gemeinde Hauzenberg hat 97 Ortsteile:

Anetzbergerhof, Aubach, Aubachmühle, Aufeld, Auhäusl, Bachhäusl, Bauzing, Berbing, Brand, Duscherpoint, Eben, Eitzingerreut, Erlet, Freudensee, Fürhaupt, Fürsetzing, Garham, Geiersberg, Gemeindewies, Germannsdorf, Gießübl, Glotzing, Grub, Grüblmühle, Guppenberg, Haag, Haagwies, Haghäusel, Haidenhof, Hauzenberg, Hemerau, Hofacker, Hunaberg, Innerhartsberg, Inneröd, Jahrdorf, Jahrdorferschacht, Kaindlmühle, Kainzöd, Kaltrum, Kinatöd, Klingerreuth, Knödlsederhof, Kolleralpe, Kollersberg, Kramersdorf, Krinning, Kropfmühl, Lacken, Leitenmühle, Lichtenau, Lieblmühle, Lindbüchl, Loifing, Mahd, Neuhäusl, Neumühle, Neustift, Niederbrünst, Niederkümmering, Nottau, Oberdiendorf, Oberholz, Oberkümmering, Oberneuhäusl, Ödhof, Penzenstadl, Perling, Petzenberg, Pisling, Raßberg, Raßreuth, Renfting, Röhrendobl, Rothmahd, Ruhmannsdorf, Schachert, Schröck, Schulerbruch, Sickling, Sicklingermühle, Sieglmühle, Staffenöd, Steinberg, Steindobl, Steinhofmühle, Stemplingerhof, Sterlwaid, Taxberg, Thiessen, Tiessenhäusl, Wastlmühle, Wehrberg, Weiherreuth, Windpassing, Wolkar, Wotzdorf

Es gibt die Gemarkungen Germannsdorf, Hauzenberg, Jahrdorf, Oberdiendorf, Oberneureuth, Raßberg, Raßreuth, Windpassing und Wotzdorf.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 11 603

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Hauzenberg. Bayerischen Wald bei Passau, um 1950
Bayerischen Wald bei Passau, um 1950
Hauzenberg. Freudensee bei Hauzenberg, Passau, 1917
Freudensee bei Hauzenberg, Passau, 1917
Hauzenberg. Hauzenberg mit Kussersäge
Hauzenberg mit Kussersäge
Hauzenberg. Marktplatz
Marktplatz

Geschichte

Vom Ort zur Stadt

Im Raum Hauzenberg ist aufgrund der ungewöhnlich großen Zahl vorgeschichtlicher Funde eine erste Besiedlung bereits vor ca. 5000 Jahren belegt. Die Funde weisen auf jungsteinzeitliche Siedlungsplätze nahe den heutigen Ortschaften Innerhartsberg, Renfting, Oberdiendorf, Jahrdorf und Ruhmannsdorf hin.

Im Frühmittelalter (7./8. Jh.) wurde der große Wald im Norden der Donau, der sog. Nordwald, zum Königsland erklärt und die Siedler mussten hier die Königsteuer zahlen. Sie ist im Hauzenberger Raum noch bis ins 19. Jh. nachweisbar. In dieser frühmittelalterlichen Siedlungswelle, die von der Donau ausging, entstand lange vor der Jahrtausendwende im heutigen Stadtgebiet von Hauzenberg eine Reihe von Altsiedlungen. Hauzenberg selbst und ein Großteil der Ortschaften in der Region aber verdanken ihre Entstehung dem Adelsgeschlecht der Hauzenberger, das ab dem 12. Jh. hier eine größere Grundherrschaft aufgebaut hat. Herrschaft und Verwaltungssitz war die Burg Freudensee. Ende des 14. Jh. verlegten die Hauzenberger ihren Sitz allerdings nach Bibereck bei Perlesreut. In der ersten Hälfte des 13. Jh. hatten die Passauer Fürstbischöfe die Vorherrschaft im Gebiet nördlich der Donau und östlich der Ilz übernommen und es wurde für diese Region die Bezeichnung „Land der Abtei“ üblich. Damit sollte von den bischöflichen Behörden wohl auf die angebliche Besitzherkunft – von der Abtei Niedernburg – verwiesen werden. Fürstbischof Georg von Hohenlohe (1390–1423) richtete auf der Burg Freudensee einen Pfleggerichtssitz ein.

Bischof Gottfried von Weißeneck hatte im Jahr 1359 Hauzenberg, das sich damals bereits zu einem Zentrum für die umliegenden Ortschaften entwickelt hatte, die Marktrechte verliehen. Diese waren Ausgangspunkt und Voraussetzung für eine lange und gedeihliche Entwicklung Hauzenbergs unter dem Krummstab der Passauer Fürstbischöfe. Die fürstbischöfliche Zeit dauerte fast 5 ½ Jahrhunderte und hat Land und Leute in der Region entscheidend geprägt.

1803 kam Hauzenberg, zusammen mit dem östlich der Ilz gelegenen Teil des ehemaligen Abtei- landes, an Großherzog Ferdinand von Salzburg Toskana und 1806 schließlich zu Bayern. Nach 1945 entwickelte sich Hauzenberg zum wirtschaftlichen Zentrum des südöstlichen Bayerischen Waldes. Die positive Standortentwicklung und die Gebietsreform in den Jahren Jahr 1972–1978 bei der 9 ehemalige Gemeinden zur Großgemeinde Hauzenberg vereinigt wurden, ließ damals die Einwohnerzahl auf 11.538 Einwohner ansteigen.

Die Stadterhebung am 28. April 1978 war der krönende Abschluss einer vorausgegangenen überaus positiven Entwicklung. Sie war Anerkennung und Bestätigung der Leistungen der Hauzenberger vor allem im vergangenen Jahrhundert, als Hauzenberg einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung erlebt und sich zum schulischen und kirchlichen Zentrum im Bereich des südöstlichen Bayerischen Waldes entwickelt hatte.

Quelle: hauzenberg.de



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