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Alte Historische Fotos und Bilder Herford, Nordrhein-Westfalen

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Wappen Herford

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Geschichte von Herford, Nordrhein-Westfalen in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Seit 1969 besteht die Stadt aus folgenden Stadtteilen:

Herford-Stadt, Diebrock, Eickum, Elverdissen, Falkendiek, Herringhausen, Laar, Schwarzenmoor, Stedefreund.

Mit Herford-Stadt ist die Kernstadt gemeint, wie sie bis zum 31. Dezember 1968 existierte. Sie besteht aus der Innenstadt und den Feldmarken, die keine eigenen Stadtteile sind.

Die Innenstadt ist das historische Zentrum der Stadt, das sich innerhalb der Wallanlagen befindet. Zu ihr gehören der frühere Abteibezirk („die Freiheit“), das älteste Stadtviertel Radewig, die Altstadt und die Neustadt. Altstadt und Radewig wurden gemeinsam von einem Rathaus auf dem Alten Markt verwaltet, die Neustadt war selbständig und hatte ein eigenes Rathaus. Die drei Stadtviertel schlossen sich erst 1634 zu einer Stadt zusammen.

Zu jedem Stadtviertel gibt es eine Feldmark, die sich von der Innenstadt bis zur ehemaligen Stadtgrenze erstreckt: Die Altstädter Feldmark (im Südosten), die Neustädter Feldmark (im Nordosten) und die Radewiger Feldmark (im Westen). Innerhalb der Neustädter Feldmark liegen die Bereiche Stiftberg, Friedenstal und Waldfrieden (mit dem Tierpark) und Nordstadt, die jedoch nicht genau umgrenzt sind.

Der flächenmäßig größte der am 1. Januar 1969 eingemeindeten Stadtteile ist Schwarzenmoor, der kleinste ist Stedefreund. Innerhalb der Stadtteile gibt es die Bereiche oder Viertel Dickenbrock (in Herringhausen), Hausheide und Hollinde (in Diebrock), Nieder-Eickum, Ober-Eickum, Pottkamp und Kaishagen (in Eickum), Elsen, Herforder Heide und Hillewalsen beziehungsweise Hillewalser Baum (in Elverdissen) sowie die Berge Dornberg, Hamscheberg und Stuckenberg (in Schwarzenmoor) und Homberg (in Falkendiek).

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 66 514

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Herford. Am alten Markt
Am alten Markt
Herford. Hansabrücke
Hansabrücke
Herford. Hansabrücke
Hansabrücke
Herford. Linnenbauer-Denkmal
Linnenbauer-Denkmal
Herford. Markt mit Kriegerdenkmal
Markt mit Kriegerdenkmal
Herford. Münsterkirche mit blick zum Rathaus, 1940
Münsterkirche mit blick zum Rathaus, 1940
Herford. Partie am Lübbertorwall, 1903
Partie am Lübbertorwall, 1903
Herford. Wilhelmsplatz mit Schillerdenkmal
Wilhelmsplatz mit Schillerdenkmal

Geschichte

Stadtgründung

Bereits seit der Jungsteinzeit zog der Zusammenfluss der Flüsse Aa und Werre die Menschen als Siedlungsplatz an. Im späteren Stadtgebiet lassen sich seit der sächsischen Zeit im Frühmittelalter mehrere Höfe nachweisen.

In günstiger, wirtschaftlich und militärisch nicht unwichtiger Verkehrslage gelegen, entstand Herford um 789 (Gründungslegende in der Vita Waltgeri) auf dem Gebiet dreier älterer Höfe (Adonhusa, Herifurth und Libbere). Um 800 entstand das bedeutende Frauenstift Herford, dessen Bedeutung weit über die Region hinausging. Im Jahre 823 unterstellte Kaiser Ludwig der Fromme das Kloster seinem persönlichen Schutz. Der Kaiser übertrug der Abtei weitere Güter, die nun eng mit dem Kloster Corvey verbunden blieb. Bald darauf entwickelte sich auch eine Kaufmannssiedlung. Es wird angenommen, dass 833 Ludwig der Fromme dem Kloster Herford das Markt-, Münz- und Zollrecht verlieh.

Besonders die Ottonen waren Herford eng verbunden: Mathilde, die Ehefrau Heinrichs I., wurde hier erzogen; 926 wurde das Kloster während des Ungarnsturms zerstört und anschließend mit königlicher Unterstützung neu aufgebaut. Otto der Große bestätigte 973 die Markt- und Zollrechte, wodurch Herford zu den ältesten Märkten in Deutschland gehörte. 1011 gründete die Äbtissin Godesdiu auf der Grundlage einer Marienerscheinung (Herforder Vision) vor den Toren der Stadt das Stift auf dem Berge als Ausbildungsstätte für die Töchter des niederen Adels, das sich zum Wallfahrtsort entwickelte.

Ab 1988 wurden bei Ausgrabungen in den Resten der Abteigebäude wertvolle Funde aus karolingischer, ottonischer und späterer Zeit gemacht.

12. bis 15. Jahrhundert

Herford war im Mittelalter ein bedeutendes geistliches und geistiges Zentrum und eine der am besten befestigten deutschen Städte mit fünf Stadttoren und 14 Türmen, die den verschiedenen Zünften zugeordnet waren. Sie waren Teil der 3,5 Kilometer langen Stadtbefestigung mit Mauer, die von der Werre, der Aa und dem Stadtgraben umgeben war. Die heute zugeschüttete Bowerre stellte den ursprünglichen Verlauf der Werre dar, während der heutige Werrelauf zwischen Bergertor und der Aa-Mündung als Kanal ursprünglich Teil der Stadtbefestigung war.

In staufischer Zeit wurde das Stift Herford als reichsunmittelbar bestätigt (1147, Friedrich Barbarossa 1152); spätere Kaiser bestätigten verschiedene Rechte von Stift und Reichsstadt Herford. Die Äbtissin war Reichsfürstin mit quasibischöflichen Rechten („Monstrum Westphaliae“).

Um 1170 wurde eine Bürgergemeinde gebildet und das Stadtrecht entwickelt, wobei das Dortmunder Stadtrecht als Vorlage diente. Um 1220 ist die früheste Erwähnung des Herforder Stadtrates nachweisbar; er war damit einer der ersten in Deutschland. 1224 wurde die Herforder Neustadt gegründet. Das Kondominat, die gemeinschaftliche selbständige Regierung von Stift und Stadt, nahm seit Mitte des 13. Jahrhunderts reichsstädtisches Recht wahr; im Gegenzug leisteten Bürgermeister und Rat der Abtei den Lehnseid. Verschiedene römisch-deutsche Könige und Kaiser aus dem Hause der Ottonen und Staufer besuchten die Stadt, sowie später Kaiser Karl IV im Jahr 1377.

Herford war Mitglied des Ladbergener Städtebundes, weiterer Städtebünde und von 1342 bis ins 17. Jahrhundert sehr aktiv in der Hanse tätig. In der Sicherheit der Stadt gründeten fast alle damalige klösterliche Orden geistlichen Niederlassungen, so dass die Stadt als Sancta Herfordia bezeichnet wurde. Die rege kaufmännische Tätigkeit erstreckte sich früh über den gesamten Hanseraum, aber auch die Verbindungen nach Westen (Flandern) waren bedeutsam. Besonders wichtig waren dem 13. Jahrhundert die Produktion under Handel von Tuch. Im Herforder Rechtsbuch um 1375 werden zahlreiche Gilden und Zünfte erwähnt.

Bis 1634 blieb die Neustadt neben der Altstadt mit einen eigenen Bürgermeister selbständig. Die Außengrenzen (Landwehrgrenzen) der mittelalterlichen Stadt Herford blieben bis 1969 Stadtgrenze. An den Ausfallstraßen öffneten die Bäumer die Schlagbäume für diejenigen, die die Stadt betreten oder sie verlassen wollten. Noch heute stehen an diesen Stellen die Bauernhöfe Vlothoer Baum (Richtung Vlotho), Ufler Baum (Richtung Bad Salzuflen), Ahmser Baum (Richtung Ahmsen), Lockhauser Baum (Richtung Lockhausen), Hillewalser Baum (Richtung Elverdissen), Niederbaum (Richtung Bielefeld), Strothbaum (Richtung Enger), Düsedieksbaum (Richtung Bünde) und Eimterbaum (Richtung Löhne). Lediglich der Neue Baum in Richtung Minden ist nicht mehr vorhanden.

Neuzeit

In der Frühen Neuzeit begann eine lange rechtliche Auseinandersetzung um den Status der Stadt als Reichsstadt. Die Abtei war reichsfrei mit Äbtissinnen als Reichsfürstinnen, die meist adelige Damen brandenburgisch-preußischer Familien waren. Die Stadt Herford nahm aufgrund des sogenannten Kondominats von Stift und Stadt reichsstädtisches Recht wahr. Mehrere Prozesse vor dem Reichskammergericht, die zunächst vom Reich angestrengt wurden, das gerne von Herford Reichssteuern erheben wollte, führten schließlich 1631 zur Bestätigung als Reichsstadt, was im Interesse der Stadt lag.

In der Stadt setzte sich bereits um 1530 die Reformation durch, die Abtei blieb bis 1565 katholisch. Die Stadt wurde im Dreißigjährigen Krieg mehrfach belagert, 1638 brannten große Teile der Stadt ab.

Infolge der jülich-klevischen Erbfolgeauseinandersetzungen wurde Herford 1647 durch brandenburgische Truppen besetzt und verlor seine Selbständigkeit. Der Übergang an Brandenburg im Westfälischen Frieden wurde 1652 endgültig bestätigt. Herford wurde der Grafschaft Ravensberg zugeschlagen und somit brandenburgisch-preußische Landstadt. Verwaltungsmäßig wurden die Grafschaft Ravensberg 1722 mit dem Fürstentum Minden zusammengefasst. Als 1765 die Stadtmauer nicht mehr benötigt wurde, wurde das Material versteigert. 1803 wurde das Stift Herford säkularisiert und der Grafschaft Ravensberg zugeschlagen.

Nach der schweren Niederlage Preußen gegen Napoleon im Jahre 1806 wurde das Gebiet als Kanton Herford des Departements der Weser dem 1807 neugegründeten Königreich Westphalen einverleibt. Die nächste territoriale Veränderung ergab sich für den Herforder Raum im Jahre 1811, als große Teile Nordwestdeutschland dem Kaiserreich Frankreich angegliedert wurden, wobei die Grenze zum Königreich Westphalen in dieser Gegend an der Werre verlief. Die Stadt Herford gehörte bis 1813 dem westphälischen Departement der Fulda an.

1816 wurde Herford Kreisstadt des Kreises Herford innerhalb der preußischen Provinz Westfalen und wurde mit dieser 1946 Teil des neugegründeten Landes Nordrhein-Westfalen. Von 1911 bis 1969 war Herford eine kreisfreie Stadt, blieb jedoch Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Herford.

1847 erhielt Herford mit dem Bau der Cöln-Mindener Eisenbahn einen Bahnanschluss. Im Jahre 1880 wurde die Strecke nach Detmold und Altenbeken (Lippische Bahn) sowie 1904 die Strecke nach Bünde gebaut. Im Jahr 1902 wurde das alte Empfangsgebäude durch ein neues Gebäude ersetzt und zwischenzeitlich mehrfach umgebaut. Ab 1911 wurden die beiden Güterzuggleise zwischen Hamm und Minden gebaut, die zwischen 1912 und 1916 in Betrieb gingen, so dass die Strecke seitdem viergleisig ist. In diesem Zusammenhang wurde die bis dahin ebenerdige Bahnstrecke auf einen Damm gelegt und die Bahnübergänge durch Brücken ersetzt. Außerdem kamen neue Güter- und Abstellgleise hinzu, für die die alte Güterabfertigung abgebrochen werden musste. Sie wurde 1918 weiter westlich am heutigen Standort neu gebaut. Die Elektrifizierung der Hauptstrecke Köln-Minden war mit der ersten Fahrt am 29. September 1968 abgeschlossen. Es folgte am 27. Mai 1975 die Strecke nach Altenbeken und am 20. September 1976 die Verbindung nach Kirchlengern, die nach Bünde führt.

Im August 1900 wurde die Herforder Kleinbahn nach Enger eröffnet und im September erfolgte die Verlängerung bis Spenge und Wallenbrück. 1902 kam eine Strecke über Bad Salzuflen und Exter nach Vlotho hinzu. Die Schmalspurbahn (Meterspur) wurde in den 1930er Jahren elektrifiziert. Die Einstellung des Betriebes erfolgte 1962 auf der Strecke Herford – Vlotho, 1966 auf der Strecke Herford – Spenge.

Durch die Bahnstrecken begünstigt, begann in Herford die Zeit der Hochindustrialisierung sehr früh mit der Ansiedlung zahlreicher Fabrikationsstätten, in denen insbesondere Textilien, Wäsche und Oberbekleidung hergestellt wurden.

Nachdem 1878 das im Renaissancestil gebaute Rathaus auf dem Alten Markt abgerissen worden war, wurden während des Ersten Weltkriegs von 1914 bis 1917 auf dem Gelände der früheren Abtei das neue neobarocke Rathaus gebaut. Gleichzeitig wurde gegenüber im selben Baustil die neue Markthalle gebaut, da der Alte Markt auch für die Marktstände nicht mehr ausreichte.

Im Ersten Weltkrieg waren in der Stadt Teile des Deutschen Heeres stationiert, für die Massenquartiere in Schulen, Fabriken, Gaststätten und im Stadttheater eingerichtet wurden. Zeitweise waren bis zu 2400 Soldaten in der Stadt untergebracht. In Waisenhäusern, im Schützenhof und in den Krankenhäusern wurden Lazarette eingerichtet. Nachdem in den 1930er Jahren in drei Bereichen der Stadt Kasernen gebaut worden waren, wurde Herford ab 1935 Garnisonsstadt.

Zur Entlastung des seit etwa 1800 bestehenden Alten Friedhofs in der Innenstadt wurde 1924 im Norden der Stadt der Friedhof Ewiger Frieden angelegt, der bis heute der größte Herforder Friedhof ist. 1955 wurde die großzügige Kapelle errichtet.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt durch Luftangriffe vergleichsweise gering zerstört. Knapp 40 Prozent der Häuser waren leicht beschädigt, sieben Prozent wiesen mittlere bis schwere Schäden auf und nur etwa sechs Prozent waren total zerstört. Nach dem Krieg fiel ein Teil der historischen Bausubstanz einer vereinfachenden Stadtplanung zum Opfer. So wich das ganze Quartier um die Bergertormauer einem vierspurigen Straßen-Neubau. Dennoch blieb der mittelalterliche Grundriss der Stadt weitgehend erhalten und bleibt trotz der umfangreichen Abrissarbeiten bis heute nachvollziehbar.

Am 3. April 1945 erreichte die 5. US-amerikanische Panzerdivision auf ihrem Vormarsch die heutige Bundesautobahn 2 auf der Höhe von Herford und setzte ihren Weg Richtung Weser fort. Damit endete im Ravensberger Land das nationalsozialistische Regime. Ihnen folgten die britischen Alliierten. Im Zuge der Aufteilung der Alliierten fiel Herford in den bereich der Britische Besatzungszone. Die Britische Rheinarmee nahm in der Stadt ihr große Flächen ein. Der Stiftberg, in der Nähe der Kasernengelände an der Vlothoer Straße, wurde 1945 vom Stadtgebiet abgesperrt und sodann eine große Anzahl Privathäuser für die Familien der Soldaten und Offiziere beschlagnahmt. Sie wurden erst bis 1957 wieder zurückgegeben, nachdem in der Stadt mehrere Wohnsiedlungen für die Briten entstanden waren. In der Stadt waren in der Nachkriegszeit mehrere britische militärische Einheiten stationiert. Nachdem im Dezember 2015 die Britischen Streitkräfte aus Herford abgezogen wurden, gibt es in der Stadt keine militärische Einrichtung mehr.

Von 1949 bis 1984 hatte das Oberste Rückerstattungsgericht seinen Sitz zunächst im Herforder Rathaus und danach an der Berliner Straße Ecke Petersilienstraße. Dieses internationale Gericht entschied als oberste Rechtsmittelinstanz über Streitigkeiten bei Anträgen auf Rückerstattung der zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 einem Eigentümer unter politischem Zwang entzogenen, identifizierbaren Vermögensobjekte. 1984 wurde der Sitz von Herford nach München verlegt und im Dezember 1990 wurde das Gericht aufgelöst.

Auf der ersten Zonenausschusstagung der Christlich Demokratischen Union (CDU) im kleinen Sitzungssaal des Herforder Rathauses wurde Konrad Adenauer am 22. Januar 1946 zum Vorsitzenden der CDU in der britischen Zone gewählt.

Zwischen dem 15. März und Ende Juni 1949 strömten Tausende von Menschen zum Haus Wilhelmsplatz Nr. 7, wo der sogenannte Wunderheiler Bruno Gröning angeblich einen unheilbar kranken Jungen geheilt hatte.

Die Stadt wurde im Zuge der kommunalen Neuordnung am 1. Januar 1969 wieder in den Kreis Herford eingegliedert und um acht Umlandgemeinden vergrößert. Herford ist Gründungsstadt des 1983 gegründeten „Westfälischen Hansebundes“, dem 48 (2014) ehemalige Hansestädte aus Westfalen, dem angrenzenden Niedersachsen und Nordhessen angehören, und trägt den Namen Hansestadt Herford seit dem Jahr 2013.

Seit Eröffnung des zeitgenössischen Kunstmuseums Marta am 7. Mai 2005 hat sich Herford zu einem bedeutenden Museumsstandort in Ostwestfalen-Lippe entwickelt. Am 23. September 2008 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Namen und Schreibweisen der Stadt

Im Laufe der Jahrhunderte hatte Herford verschiedene Namen, für die es teilweise unterschiedliche Schreibweisen gab, zum Beispiel Herifurth, Herivurth, Herfurt, Herforden, Hervorden, Heruorden, Herevorde, Hervede, Herwerden, lat. Hervordia, Herfordia, Herfurtum. So nannte sich Heinrich von Herford (um 1300–1370) auf Lateinisch Henricus de Hervordia. Im 13./14. Jahrhundert wurde Herford wegen der zahlreichen Klöster und Kirchen Sancta Herfordia oder Hilliges Hervede genannt.

Seit Mitte 2013 ist die amtliche Bezeichnung Hansestadt Herford. Siehe auch: Liste der Städte und Gemeinden mit Namenszusatz in Nordrhein-Westfalen.

Einwohnerentwicklung und Eingemeindungen

Die Bevölkerungszahl von Herford wuchs im Mittelalter und der frühen Neuzeit nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Durch den Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Lebten 1818 erst 5.832 Menschen in der Stadt, so waren es 1900 bereits 25.000. Bis 1950 verdoppelte sich diese Zahl auf 50.000.

Am 1. Januar 1969 wurden folgende Gemeinden in die Stadt eingegliedert: Diebrock, Eickum, Elverdissen, Falkendiek, Herringhausen Ost (der westliche Teil, Herringhausen Dorf, gehört zur Stadt Enger), Laar, Schwarzenmoor und Stedefreund, wodurch sich die Fläche des Stadtgebiets von 25 km² auf 78,95 km² verdreifachte. Damit wuchs die Bevölkerung der Stadt am 1. Januar 1969 um 12.486 Personen auf den historischen Höchststand von 67.661 Einwohnern.

Quelle: de.wikipedia.org



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