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Alte Historische Fotos und Bilder Herten, Nordrhein-Westfalen

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Wappen Herten

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Geschichte von Herten, Nordrhein-Westfalen in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Herten besteht aus neun Stadtteilen:

Scherlebeck, Langenbochum, Disteln, Paschenberg, Herten-Mitte, Herten-Südwest, Herten-Südost, Bertlich und dem größten Stadtteil, der bis Ende 1974 eigenständigen Stadt Westerholt.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 61 461

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Herten. Bahnhofstraße
Bahnhofstraße
Herten. Gemeinde-Gasthaus Katzenbusch, 1918
Gemeinde-Gasthaus Katzenbusch, Verwalter Karl Amman, 1918
Herten. Gymnasium, 1958
Gymnasium, 1958
Herten. Kaiserliche Postamt
Kaiserliche Postamt
Herten. Schützenhof
Schützenhof
Herten. Schützenstraße, 1960
Schützenstraße, Straßenbahnen und Bus, 1960
Herten. St. Elisabeth Hospital
St. Elisabeth Hospital
Herten. Stadtteil Westerholt - Rathaus
Stadtteil Westerholt - Rathaus

Geschichte

Historischer Überblick

Herten wurde um 1050 im Heberegister der Abtei Werden an der Ruhr als "Herthene" erstmals erwähnt. Um 1350 wurden die Herren von Herten als Besitzer der Burg Herten erwähnt. Am 2. Februar 1376 wurde das Haus Herten (der Vorläufer des heutigen Schlosses) erwähnt. Im Mittelalter war der Ort Teil des Kurfürstentums Köln. Für etwa 300 Jahre war das Schloss Herten Sitz der Statthalter des kurkölnischen Gerichtsbezirks. Zwischen 1844 und 1856 gehörte die Landgemeinde zum Amt Recklinghausen. 1857 trat Herten aus dem Amtsverband aus und bildete seitdem ein eigenes Amt. Herten blieb bis zum Beginn des Steinkohlebergbaus 1872 dörflich geprägt.

Die nun einsetzende Industrialisierung beschleunigte das Wachstum der Bevölkerung. Da das Arbeitskräfteangebot der Umgebung nicht ausreichte, wurden zahlreiche Polen, Tschechen und Slowenen angeworben. Herten entwickelte sich zu einer der größten Bergbaustädte in Europa. 1882 installierte man mit vier Petroleumlaternen erstmals Straßenbeleuchtung in der Gemeinde. Die Gasanstalt eröffnete am 29. September 1900. Am 10. Mai 1901 nahm die Straßenbahn den Betrieb auf.

Am 1. April 1926 wurden die Bauerschaften Ebbelich, Disteln, Langenbochum und Scherlebeck aus der Landgemeinde Recklinghausen herausgelöst und nach Herten eingemeindet. Die Einwohnerzahl nahm von 19.000 auf 35.500 zu, die Fläche der Gemeinde stieg von 1500 auf 2900 Hektar. Das Amt Herten wurde 1934 aufgehoben, wodurch Herten zu einer amtsfreien Gemeinde wurde. Am 20. April 1936 erhielt Herten das Recht, die Bezeichnung "Stadt" zu führen, sowie am 8. Juni 1936 das Recht, ein eigenes Stadtwappen zu führen. Weitere Rechte waren gemäß der Deutschen Gemeindeordnung von 1935 nicht damit verbunden. Im Zweiten Weltkrieg erlitt Herten mit einem Zerstörungsgrad von 16 % nur relativ geringe Zerstörungen, und 145 Häuser wurden zerstört. Rathaus und Wasserschloss wurden bei Fliegerangriffen leicht beschädigt.

Durch den Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten nach dem Zweiten Weltkrieg und die Attraktivität des Bergbaustandortes stieg die Bevölkerung der Stadt bis 1961 auf rund 52.000. Am 1. Januar 1975 kam es im Zuge der kommunalen Neugliederung zur Eingliederung der Stadt Westerholt und des Ortsteils Bertlich.

Quelle: de.wikipedia.org



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