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Alte Historische Fotos und Bilder Hövelhof, Nordrhein-Westfalen
Old historical photos and pictures Hövelhof, North Rhine-Westphalia

Wappen Hövelhof

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Geschichte von Hövelhof, Nordrhein-Westfalen in Fotos
History of Hövelhof, North Rhine-Westphalia in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Hövelhof ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Paderborn. Seit dem 14. März 2012 darf Hövelhof den offiziellen Zusatz Sennegemeinde führen.

Hövelhof liegt im Nordosten Nordrhein-Westfalens, in der Mitte Ostwestfalen-Lippes (Regierungsbezirk Detmold) und im Norden des Kreises Paderborn. Naturräumlich liegt die Gemeinde in der Senne, der östlichen Teillandschaft der Westfälischen Bucht.

Vorherrschendes Gewässer der Gemeinde ist die Ems, deren Quellen unmittelbar nördlich der Gemeindegrenze auf Stukenbrocker Gebiet liegen. Weitere Fließgewässer, welche auf dem Gemeindegebiet entspringen oder es durchqueren, sind der Haustenbach, der Knochenbach, der Krollbach, der Kastenbach, der Schwarzwasserbach, der Furlbach, der Holtebach und der Hallerbach.

Historisch bedingt gliedert sich die Gemeinde Hövelhof in die Ortsteile Hövelhof, Klausheide, Staumühle, Espeln, Riege, Hövelriege und Hövelsenne. Die Hauptsatzung der Gemeinde unterscheidet diese Ortsteile jedoch nicht. Des Weiteren gibt es noch die Ortslagen Bentlake, Untersenne und Hasendorf östlich des Ortskerns. Im Zuge der Erweiterung des Truppenübungsplatzes Senne musste fast der gesamte erst ab Mitte des 17. Jahrhunderts in Form von Riegen (Reihendorf) entstandene, im Osten von Hövelhof gelegene Ortsteil Hövelsenne ab 1939 geräumt werden. Einschließlich der aus dem Jahr 1800 stammenden Schule (1966) und der erst 1923 errichteten St. Josefskirche (1974) mussten 135 Häuser und Höfe geräumt werden.

Einwohner: 16 222

Hövelhof. Bezirk von Senne, Staumühle, 1916
Bezirk von Senne, Staumühle, 1916
Hövelhof. Bezirk von Senne, Staumühle - Wassermühle, 1916
Bezirk von Senne, Staumühle - Wassermühle, 1916
Blick auf Hövelhof mit Wichmann Siedlung
Blick auf Hövelhof mit Wichmann Siedlung
Hövelhof. Katholische und Evangelische Kirchen, Dorfstraße, Kriegerdenkmal
Katholische und Evangelische Kirchen, Dorfstraße, Kriegerdenkmal
Hövelhof. Kinderdorf Staumühle, 1925-1932
Kinderdorf Staumühle, 1925-1932
Hövelhof. Kinderdorf Staumühle, 1925-1932
Kinderdorf Staumühle, 1925-1932
Hövelhof. Riege - Gasthaus Pension 'Spieker'
Riege - Gasthaus Pension 'Spieker'
Hövelhof. Truppenübungsplatzes Senne, 1936
Truppenübungsplatzes Senne, 1936

Geschichte

Der Name der Gemeinde leitet sich von einem gleichnamigen alten Vollmeierhof ab, der mindestens auf das Jahr 1000 zurückgeht. Die erste urkundliche Erwähnung des Hövelhofes im nordöstlichen Delbrücker Land stammt aus dem Jahre 1446. Knapp 200 Jahre später, im Jahr 1645 starb der letzte Meier zu Hövel kinderlos. Der Hövelhof fiel daher an den Landesherren, den Fürstbischof von Paderborn zurück. Um 1659 entstand das „Neue Dorf“ (Niendorp) am Krollbach. Neben dem Hofhaus wurde 1661 das Jagdschloss der Paderborner Fürstbischöfe erbaut und Anfang des 18. Jahrhunderts erfolgte der Bau der ersten Hövelhofer Kirche innerhalb der Gräfte des Schlosses. Sie wurde 1706 fertiggestellt. Neun Jahre später kam es zur Gründung der katholischen Kirchengemeinde Hövelhof und der Abpfarrung von der Mutterkirche St. Johannes Baptist Delbrück. 1782 wurde eine größere Kirche am Standort der heutigen Pfarrkirche erbaut. Nach dem Ende der Herrschaft des Fürstbischofs von Paderborn im Jahre 1802 wurde das Delbrücker Land preußisch. Fünf Jahre später wurde das Delbrücker Land unter der Herrschaft von Jérôme Bonaparte in sechs Kommunen aufgeteilt. Hövelhof erhielt dabei seine Selbständigkeit als politische Gemeinde. In den 1820er Jahren brach eine Sumpffieberepidemie in Hövelhof aus, der rund 800 Bürger zum Opfer fielen. Zu einem weiteren großen Bevölkerungsverlust kam es 1851 durch eine Hungersnot und Hungertyphus in Hövelhof und Stukenbrock. Im Jahre 1903 brannte der „Hövelhof“ ab. 1957 wurde die evangelische Johanneskirche gebaut und eingeweiht. Zwei Jahre später wurden Teile der Gemeinde Ostenland (Bentlake, Alkenbrink und die Kreissiedlung Klausheide) eingemeindet und 1975 wurde mit Auflösung des Amtes Schloß Neuhaus Hövelhof amtsfreie Gemeinde. Teile der bisherigen Gemeinde Ostenland (Espeln und Klausheider Siedlung) wurden im Zuge dessen eingemeindet. Am 31. Oktober 1978 wurde der Personenverkehr über Verl nach Gütersloh-Nord mit der Teutoburger Wald-Eisenbahn eingestellt. 1982 wurde die Evangelische Johannes-Kirchengemeinde selbstständig.

Quelle: de.wikipedia.org



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