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Alte Historische Fotos und Bilder Ihlow, Niedersachsen
Old historical photos and pictures Ihlow, Lower Saxony

Wappen Ihlow (NI)

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Geschichte von Ihlow, Niedersachsen in Fotos
History of Ihlow, Lower Saxony in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Die Gemeinde Ihlow liegt im Landkreis Aurich in Ostfriesland (Niedersachsen). Die heutige Gemeinde entstand im Rahmen der Gemeindegebietsreform am 1. Juli 1972 aus zwölf zuvor selbstständigen Gemeinden. Der Name der Gemeinde wurde aus historischen Gründen gewählt. Er geht auf das Zisterzienserkloster zurück, das 1228 „ter Yle“, zu Ihlow (im Yl-loh, dem Eiben-Wald) gegründet wurde.

Zum kulturellen Erbe der Gemeinde gehören das Kloster Ihlow, das in einen archäologischen Park umgestaltet wurde, sowie mehrere mittelalterliche Kirchen, von denen sich fünf romanische Backstein-Saalkirchen aus dem 13. Jahrhundert und die spätgotische Riepster Kirche von 1554 erhalten haben. Auch gibt es zwei Holländerwindmühlen.

Der Hauptort Ihlowerfehn liegt etwa acht Kilometer südsüdwestlich der Auricher Kernstadt und rund 15 Kilometer ostnordöstlich von Emden. Die nächstgelegene Großstadt, Oldenburg, ist ungefähr 60 Kilometer in südöstlicher Richtung entfernt.

Die Gemeinde besteht aus zwölf Ortschaften, die teils mehrere Ortsteile umfassen. Sehr deutlich wird dies am Beispiel Ihlowerhörn, zu dem drei geografisch und teils auch historisch deutlich zu trennende Ortschaften gehören.

  • Bangstede
  • Barstede
  • Ihlowerfehn
  • Ihlowerhörn mit Lübbertsfehn, Hüllenerfehn, Westersander
  • Ludwigsdorf
  • Ochtelbur
  • Ostersander mit Weene
  • Riepe
  • Riepster Hammrich
  • Simonswolde
  • Westerende-Holzloog mit Herrenhütten, Werringerhörn
  • Westerende-Kirchloog mit Fahne, Fahnstermoor

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 12 481

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Ihlow. Blick auf Riepe
Blick auf Riepe
Ihlow. Ihlowerfehn - Geschäftshaus Karl Dupree, Ehrenmal, Kirche
Ihlowerfehn - Geschäftshaus Karl Dupree, Ehrenmal, Kirche
Ihlow. Riepe - Bäckerei Konditorei H. Griepenburg, Schule, Kirche, 1935
Riepe - Bäckerei Konditorei H. Griepenburg, Schule, Kirche, 1935
Ihlow. Riepe - Blick auf Dorfstraße, 1951
Riepe - Blick auf Dorfstraße, 1951
Ihlow. Riepe - Blick auf Dorfstraße
Riepe - Blick auf Dorfstraße
Ihlow. Riepe - Windmühle, Siedlung, Geschäft Hinrichs, Kirche
Riepe - Windmühle, Siedlung, Geschäft Hinrichs, Kirche
Ihlow. Simonswolde - Bäckerei u. Kolonialwarenhandlung A. Bruns, Kriegerdenkmal, 1929
Simonswolde - Bäckerei u. Kolonialwarenhandlung A. Bruns, Kriegerdenkmal, 1929
Ihlow. Simonswolde - Molkerei, Dorfstraße, 1911
Simonswolde - Molkerei, Dorfstraße, 1911

Geschichte

Früheste Spuren menschlicher Anwesenheit auf dem Gemeindegebiet werden in das Mesolithikum datiert. Archäologische Belege fanden sich in den heutigen Gemarkungen von Oster- und Westersander.

Erst vergleichsweise spät, in der 1. Hälfte des 4. Jahrtausends v. Chr., setzten sich bäuerliche Gruppen gegen die Wildbeuter durch. Umfangreichere Funde liegen aus der Bronzezeit vor. So wurden in Westerende-Kirchloog eine Pfanne sowie mehrere Beile und in Fahne ein Tüllenbeil aus der älteren Bronzezeit entdeckt. Sie deuten durch die Art ihrer Herstellung auf eine Fertigung in England oder Belgien hin, was weitreichende Handelsbeziehungen einschließen könnte.Zudem liegen bis dato keinerlei Hinweise vor, die eine eigene lokale Produktion von Bronzegeräten in Ostfriesland belegen könnten.

Gründungsphase (vor 1000), Aufstrecksiedlung (um 1100)

Zu einer dauerhaften Besiedelung des Gemeindegebietes kam es im Frühmittelalter. Vermutet wird, dass Ostersander und Westersander von Siedlern aus Schirum vor dem Jahr 1000 gegründet wurden.

Der Rest des heutigen Gemeindegebietes blieb weitgehend unbewohnt. Das Gebiet bildete im frühen Mittelalter eine natürliche Grenze zwischen verschiedenen Gauen und den Einflusszonen des Bischofs von Münster und des Erzbistums Bremen. Dieser ehemals menschenleere Raum wurde durch die so genannte Innere Kolonisation urbar gemacht und für die Reihendörfer erschlossen, was noch heute in vielen Siedlungsformen erkennbar ist. Zu einer größeren Besiedlung kam es ab 1100, als nach verheerenden Sturmfluten viele Menschen von der Küste in das Landesinnere drängten und hier einen neuen Siedlungstypus entwickelten, die Aufstrecksiedlung (Ostfriesisches Platt: Upstreekrecht) Von den Reihendörfern Riepe, Ochtelbur und Simonswolde aus wurden parallel verlaufende Parzellen im Moor angelegt. Dabei durften Siedler, die sich am Geestrand nahe einem Moor angesiedelt hatten, ihre Parzellen parallel zueinander so lange ins Moor vortreiben, bis sie auf natürliche Hindernisse oder auf Parzellen anderer Siedler stießen, die von anderen Richtungen aus das Moor kultiviert hatten. Aufgrund der Schwierigkeiten beim Bewirtschaften wegen fehlender Wege gingen die Parzellen in Längsrichtung jedoch selten mehr als einige 100 Meter über 2000 Meter hinaus. Das Moor wurde kultiviert, indem der Torf abgetragen und das Land mit natürlichem Dünger aus angrenzenden Grünlandzonen der Moormarschgebiete versorgt wurde.

„Die Größe des Ackerlandes stand somit in jener Zeit in einem proportionalen Verhältnis zum Umfang des natürlichen Grünlandes. Dieser Aspekt muss den Kolonisten zu Beginn der Erschließung der Moore bewusst gewesen sein, denn Aufstrecksiedlungen sind in Ostfriesland und auch in den Niederlanden nur dort anzutreffen, wo grünlandträchtige Niederungsgebiete unmittelbar an Hochmoore angrenzen.“

– Eckhard Wassermann: Siedlungsgeschichte der Moore, S. 98

Die Flurstruktur zwischen den Dörfern Riepe und Ochtelbur einerseits und dem südöstlich davon gelegenen Simonswolde andererseits zeigt bis heute die Abtragung des Moors durch Aufstreckung. Nach dem bisherigen Forschungsstand wird davon ausgegangen, dass Riepe das älteste dieser Dörfer ist. Hier haben sich wohl vor allem Siedler aus dem Gebiet der Leybucht niedergelassen. Im 13. Jahrhundert entstanden in Ihlow mehrere romanische Kirchen, von denen einige bis heute erhalten sind.

Zisterzienserkloster (1228–1529)

Die erste Gründung eines Klosters der Zisterzienser in Ostfriesland scheiterte in Ihlow Mitte des 12. Jahrhunderts. Erst der zweite Anlauf durch das Benediktiner-Doppelkloster Meerhausen bei Aurich war erfolgreich. Es hatte sich 1219 den Zisterziensern angeschlossen. Deren Regeln sahen eine striktere Trennung von Frauen- und Männerklöstern vor, so dass in Ihlow ein Männerkloster gegründet wurde.

Das Zisterzienserkloster Ihlow war eines der bedeutendsten unter den zahlreichen ostfriesischen Klöstern, die im 13. Jahrhundert begründet wurden. Es wurde 1228 von Mönchen aus dem Mutterkloster Aduard bei Groningen gegründet; der erste Abt wurde 1230 eingesetzt. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle, denn es veränderte nicht nur die Besitzstrukturen, sondern brachte auch technische und organisatorische Neuerungen in die Region, verstärkte die Trockenlegung von Mooren und den Bau von Straßen und Wegen. Der Abt übernahm zentrale Funktionen im Deich- und Sielbau im westlichen Ostfriesland und in dessen Unterhalt. Das Kloster bildete zudem die Kanzlei des gesamtfriesischen Landfriedensbunds und war daher überregional einflussreich in Fragen der Friedewahrung. Diese Bedeutung manifestierte sich auch im Gebäude selbst. Die Klosterkirche war die größte zwischen Groningen und Bremen.

Infolge der Reformation wurde das Kloster von Ihlow 1529 zerstört, Altar und Orgel kamen nach Aurich. Im Streit um das Gebäude und die Ländereien setzte sich der Graf gegen die Landstände durch.

Unter den Cirksena (1464–1744)

Am 1. Oktober 1464 erhob Kaiser Friedrich III. Ulrich Cirksena in den Reichsgrafenstand. Nach der Verleihung der Grafenwürde an die Cirksena gingen diese daran, ihr Herrschaftsgebiet in einzelne Verwaltungseinheiten aufzuteilen. Es entstand eine Ämterstruktur. Das vorliegende Gebiet gehörte zum Amt Aurich, dem größten innerhalb der Region, das in etwa von Marienhafe bis Großefehn reichte.

Bereits um 1550 waren Bürger aus Emden und Oldersum im heutigen Gemeindegebiet damit befasst, für die eigene Brennstoffversorgung Torf in den Mooren abzugraben. Über das Fehntjer Tief und seine Seitenarme wurde der Torf abtransportiert. Die Nutzung der Moore war zu jener Zeit jedoch noch auf die Randlagen derselben beschränkt.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Ostfriesland dreimal (1622–1624, 1627–1631 und 1637–1651) von fremden Truppen eingenommen und als Quartier benutzt, wenn auch keine größeren Kampfhandlungen stattfanden. Von 1622 bis 1624 besetzten die Mansfelder Ostfriesland. Die Orte in der Umgebung litten unter der Besetzung durch die Truppen. Die beiden folgenden Besetzungen bedeuteten zwar ebenfalls Belastungen durch Kontributionen. Die Besatzer von 1627 bis 1631 jedoch, kaiserliche Truppen unter Tilly, „hielten Manneszucht und vermieden Ausschreitungen“, desgleichen die von 1637 bis 1651 in Ostfriesland einquartierten hessischen Truppen unter Wilhelm V. von Hessen-Kassel. Auch materiell stellte sich die Situation unter den beiden Besetzungen anders dar als unter Mansfeld: Es wurden zwar Kontributionen eingetrieben, doch wurden diese auch wieder in der Region ausgegeben. Während des Krieges brach in Ostfriesland die Pest aus, Todeszahlen für das vorliegende Gebiet sind jedoch nicht dokumentiert.

Die Besiedlung der Moore, die die größte Fläche der Gemeinde darstellen, durch Fehnkolonien begann 1637 in Lübbertsfehn, das damit eine der ältesten Fehnsiedlungen Ostfrieslands ist. Der Ortsteil wurde ursprünglich Ostersander Vehn genannt, später dann aber nach seinem Gründer, dem Emder Kaufmann Lübbert Cornelius, benannt. Hüllenerfehn folgte 1639. Ursprünglich wurde der Ort Westersander Vehn genannt, später jedoch wegen der leicht hügeligen Umgebung in Hüllenerfehn umbenannt. Wie auch Teile der Nachbargemeinde Großefehn wurden Teile Ihlows von Emder Unternehmern angelegt, um Torf abzubauen, der dann über eigens angelegte Fehnkanäle sowie das Fehntjer Tief in die Seehafenstadt gebracht wurde. Torf war durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges und durch ein 1621 verhängtes Ausfuhrverbot der Niederlande, die bis dahin Torf-Hauptlieferant Ostfrieslands waren, knapp geworden.

Die Weihnachtsflut im Jahre 1717 hatte für die Dörfer im heutigen Gemeindegebiet verheerende Folgen. Bis auf die höher gelegenen Geestdörfer war es komplett überschwemmt. Am Kirchturm von Riepe ist noch heute eine Flutmarke zu erkennen. 15 Menschen ertranken in dem Ort, in Hüllenerfehn waren es sieben. Zum Vergleich: Im gesamten Amt Aurich kamen nach einer zeitgenössischen Übersicht des Prädikanten Jacobus Isebrandi Harkenroth 92 Menschen ums Leben. Der Viehbestand erlitt starke Verluste. Hier wie auch in den anderen Orten wurden die Häuser zum Teil so schwer beschädigt, dass Siedlungsteile aufgegeben wurden und auf die Geest nach Ostersander verlegt wurden. Auf die Verheerungen der Flut folgte eine Phase des wirtschaftlichen Niedergangs und der Armut.

Preußische Herrschaft (1744–1806/15)

Ostfriesland kam 1744 zu Preußen. Nach einer von preußischen Beamten gefertigten Gewerbestatistik waren die unmittelbar benachbarten Orte Riepe und Ochtelbur im heutigen Gemeindegebiet die mit Abstand bedeutendsten Wirtschaftszentren: In Riepe wurden 29 Kaufleute und Handwerker gezählt, in Ochtelbur 22. Die Zahl für Riepe wurde im Amt Aurich, dem größten Ostfrieslands, nur noch von Marienhafe, Großefehn, Timmel und Bagband übertroffen. In Riepe gab es jeweils fünf Bäcker, Schuster und Zimmerleute, je vier Maurer und Schneider, drei Kaufleute, zwei Schmiede und einen Böttcher. In Ochtelbur fanden sich vier Kaufleute, je drei Bäcker, Maurer und Zimmerleute, je zwei Schneider und Schuster sowie jeweils ein Barbier, Drechsler, Glaser, Färber und Schmied. Demgegenüber fielen die Orte Bangstede (neun Kaufleute und Handwerker), Barstede (drei), Fahne (zwei), Hüllenerfehn (fünf), Lübbertsfehn (neun), Ostersander (sechs), Westerende-Kirchloog (acht) und Westerende-Holzloog (sechs) deutlich ab.

Das 1612 errichtete Jagdschloss im Ihlower Forst wurde 1756, wie so viele Burgen und Festungen in Ostfriesland in jenem Jahrzehnt, abgerissen. Stattdessen wurde dort ein Jägerhaus neu errichtet. Der dortige Jäger kam in den folgenden Jahrzehnten häufig zum Einsatz, um das weitverbreitete Wild im Ihlower Forst zu dezimieren, da sich die Bauern der Umgebung häufiger über zunehmenden Wildbiss beklagten.

Während des Siebenjährigen Krieges wurde Ostfriesland zweimal von französischen Truppen besetzt, wobei besonders die zweite Besetzung durch den Marquis de Conflans 1761/62 erhebliches Leid für die Einwohner bedeutete. Am 27. September 1761 zog die Auricher Besatzung am des Marquis von Aurich nach Emden und verübte unterwegs zahlreiche Gräueltaten: Ein alter Mann in Bangstede und weitere Personen sollen ermordet worden sein. In Barstede wurde der Priester gefangen genommen und zur Herausgabe der Kirchengeräte gezwungen; Ochtelbur und Riepe wurden geplündert.

Mit dem Urbarmachungsedikt (1765) wurde auch in Ostfriesland der Landesausbau vorangetrieben. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden in Ostfriesland mehr als 80 neue Moorkolonien angelegt. Auf dem Ihlower Gebiet entstanden 1780 Ihlowerfehn (benannt nach dem Kloster Ihlow) und 1798 Ludwigsdorf, das einige Jahre später nach dem Präsidenten der Auricher Kriegs- und Domänenkammer, Ludwig von Vincke, benannt wurde.

In den Jahren 1798/99 wurde zwischen Emden und Aurich der Treckschuitenfahrtskanal (heutiger Name Treckfahrtstief) angelegt, der durch die heutige Gemeinde Ihlow führte. Mit Schuten, die von Pferden getreidelt wurden, beförderte die Treckfahrtsgesellschaft Post, Stückgut und Passagiere. Daraus ergibt sich auch der Name des Kanals. „Trecken“ ist ostfriesisches Plattdeutsch und heißt „ziehen“. Beim Mittelhaus nahe Riepe wurden die Pferde gewechselt. Die Betreibergesellschaft litt in den Folgejahren unter den ständig wechselnden Herrschaften: 1806 kam Ostfriesland zum Königreich Holland, 1810 an Frankreich und 1815 schließlich an das Königreich Hannover. Sie konnte sich auch später nicht langfristig etablieren, da der Plan, den Kanal durch die gesamte ostfriesische Halbinsel zu führen, nicht zuletzt an Finanzierungsmängeln scheiterte. Erst in den Jahren 1880 bis 1888 wurde der Plan aus dem Beginn jenes Jahrhunderts umgesetzt, den Kanal zu verlängern. Er wurde bis Wilhelmshaven ausgebaut und fortan Ems-Jade-Kanal genannt. Für die Treckfahrtsgesellschaft kam das zu spät: Der Bau von Chausseen und Bahnlinien in Ostfriesland bedeutete in den 1860er Jahren das Aus für die Gesellschaft. Schiffsverkehr gab es gleichwohl auch weiterhin. Unter anderem nutzten die Anrainer den Kanal zum Transport landwirtschaftlicher Produkte nach Aurich und Emden, die Einwohner von Barstede etwa für den Transport ihrer Butter.

Hannoversche Zeit und Kaiserzeit (1815–1918)

Während der Zugehörigkeit Ostfrieslands zum Königreich Hannover gehörte das vorliegende Gebiet zum Amt Aurich. Der Großteil Ihlows bildete darin die Untervogtei Riepe innerhalb der Vogtei Aurich. Zu ihr gehörten die Kirchspiele Riepe, Ochtelbur, Barstede, Bangstede, Fahne und Westerende, aber auch Wiegboldsbur, Bedekaspel und Forlitz-Blaukirchen (heute Südbrookmerland). Der Osten des vorliegenden Gebietes mit Ostersander, Westersander, Ihlowerfehn, Lübbertsfehn, Hüllenerfehn, Ludwigsdorf und dem Klosterbezirk gehörte zur Untervogtei Weene innerhalb der Vogtei Holtrop. Der Süden um Simonswolde hingegen gehörte zu jener Zeit überhaupt nicht zum Auricher Amt, sondern zum Emder und war dort der Herrlichkeit Oldersum zugeordnet. Die Einwohnerzahlen der Dörfer unterschieden sich teils sehr deutlich: Während für die frühen 1820er-Jahre für Westerende 464 Einwohner angegeben wurden, waren es in Bangstede 242, in Barstede 175, im Riepster Hammrich 123, in Ochtelbur 324, in Ostersander 200, in Westersander 220, in Hüllenerfehn 141, in Lübbertsfehn 257, in Ludwigsdorf 98, in Ihlowerhörn 89 und in Riepe hingegen über 600. Ihlowerfehn hatte zu jener Zeit 201 Einwohner, wuchs aber in den ersten 20 Jahren des 19. Jahrhunderts kaum noch, weil das Moor entlang des Ihlowerfehnkanals bereits abgegraben war und eine Verlängerung des Fehnkanals den Bau einer Schleuse erfordert hätte – vor den damit verbundenen Kosten schreckten die Kolonisten jedoch zurück. Der abgestochene Torf musste also zunächst per Wagen zum Anleger in Ihlowerfehn gekarrt werden, was den Torf im Vergleich zu demjenigen aus anderen Fehnsiedlungen Ostfrieslands verteuerte.

Durch die Gemeinde führten in der Hannoverschen Zeit zwei Wege, die von Aurich nach Emden führten. Einer der beiden über Westerende und Riepe war im Winter fast regelmäßig überschwemmt, wohingegen der neben dem Treckfahrtskanal gebaute, höher gelegene Weg im Winter trocken blieb. Landwirtschaftlich war in den Niederungsgebieten rund um Riepe, Ochtelbur und Simonswolde die Gänsehaltung auf den wasserreichen Gemeindeweiden von großer Bedeutung. Insbesondere das Flachland rund um Riepe war bis weit ins 19. Jahrhundert hinein noch von einer Vielzahl kleinerer Binnenmeere geprägt. Unter Wasser standen oftmals auch die ausgedehnten Weiden, die sich von Westerende im Norden bis nach Simonswolde im Süden erstreckten und nicht nur von den Anwohnern, sondern teils auch von Auricher Bürgern als Viehweiden genutzt wurden. Die Entwässerung stellte sich zu Anfang des 19. Jahrhunderts allerdings immer noch als großes Problem dar.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm die Bedeutung der Schifffahrt für die Fehnbewohner in Ihlowerfehn stetig zu. Im Gegensatz zu den Bewohnern von Großefehn, Warsingsfehn oder Rhauderfehn blieb es in Ihlowerfehn jedoch bei der Binnenschifffahrt auf dem ostfriesischen Kanalnetz, die im Wesentlichen aus dem Transport des Torfs in die Städte Emden und Leer sowie die umliegenden Marschgebiete bestand. Zugleich gewannen Werftbetriebe an Bedeutung. Gab es 1816 in Ihlowerfehn gerade einmal 19 Binnenschiffe, so war der Bestand bis 1848 bereits auf 44 gestiegen und erreichte 1882 mit 50 seinen Höhepunkt. Danach setzt allerdings ein spürbarer Rückgang ein, 1900 waren nur noch 30 Schiffe registriert. Eine Ursache war die steigende Kohleförderung, die nach und nach den Torf als Brennstoff verdrängte. Außerdem litten die Binnenschiffer unter der zunehmenden Konkurrenz der Eisenbahn.

Die Schifffahrt blieb jedoch als Arbeitsmarkt weiter von hoher Bedeutung. Zuvor selbstständige Schiffer ließen sich bei Reedern in anderen Orten anheuern, namentlich in Emden und Leer, aber auch darüber hinaus. Von Bedeutung waren etwa die Emder Heringsfischerei, aber auch Reedereien im Überseeverkehr. Bis in die 1960er Jahre rekrutierten die Schifffahrtsunternehmen viele ihrer Kapitäne, Steuerleute und Matrosen aus den Fehnsiedlungen, wo im Laufe der Jahrzehnte eine Berufstradition als Seefahrer entstanden war. Auch der Schiffbau blieb in Ihlowerfehn in kleinerem Rahmen von Bedeutung, wenn auch die Werft des Schiffbaumeisters Cassen Cassens dem Trend zu größeren Schiffen folgte und sein Unternehmen in den Seehafen Emden verlegte (1875).

Für die beiden anderen Fehnsiedlungen Lübbertsfehn und Hüllenerfehn ergab sich hingegen ein anderes Bild. 1816 verfügten die Schiffer aus Lübbertsfehn über zwölf Schiffe, davon acht Torfschiffe für den Binnenverkehr und vier Seeschiffe für den küstennahen Verkehr. Ähnlich in Hüllenerfehn: Hier waren es elf, davon sechs für den kleinen Seeverkehr. Bereits 1862 gab es nur noch drei Schiffe in beiden Fehnen zusammen. Die Lübberts- und Hüllenerfehntjer gingen im Laufe des 19. Jahrhunderts mehr und mehr dazu über, ihre Lebensgrundlage in der Landwirtschaft zu suchen. Dazu passt, dass die durchschnittliche Besitzgröße der Kolonisten in Hüllenerfehn mit 6,5 Hektar und in Lübbertsfehn mit 5,5 Hektar größer war als in allen anderen ostfriesischen Fehnkolonien.

Der Ausbau der Infrastruktur wurde im Kaiserreich vorangetrieben. So entstand um 1876 die geklinkerte Straße von Oldersum über Riepe, Ochtelbur und Westerende-Kirchloog nach Aurich (heutige L 1). 1911 wurden auch die etwas abseits gelegenen Orte Lübbertsfehn und Hüllenerfehn durch eine Klinkerstraße an das Straßennetz angeschlossen.

Durch das Gemeindegebiet wurde in den Jahren 1880 bis 1888 der Ems-Jade-Kanal angelegt, der Emden und Wilhelmshaven verbindet. Das Treckfahrtstief wurde in diesen einbezogen, jedoch die Anlegung von Schutzdeichen nötig. Der Bau des Ems-Jade-Kanals bedeutete nicht nur Lohn und Brot für die Arbeiter, die ihn acht Jahre lang aushoben. Er verbesserte auch die landwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der anliegenden Gemeinden, weil auf ihm Dünger leichter in größeren Mengen herbeigeschafft werden konnte.

Weimarer Republik

Der gesamte Landkreis Aurich (= Altkreis Aurich, also die heutigen Kommunen Aurich, Ihlow, Südbrookmerland, Großefehn und Wiesmoor) gehörte schon früh zu den Hochburgen der völkischen und später nationalsozialistischen Parteien im Nordwesten des heutigen Niedersachsens. Ihlow bildete dabei keine Ausnahme.

Wie im gesamten Nordwesten Niedersachsens erhielt in der Weimarer Republik die Landvolkbewegung Auftrieb, nachdem sich 1927 eine Missernte ereignet und die Bauern zusehends in Existenznöte gebracht hatte. Durch die Konzentration auf Mengen statt auf Qualität waren die Probleme jedoch zum Teil auch hausgemacht. Wie in anderen Landesteilen flatterte die schwarze Fahne, Symbol der Schwarzen Schar des Florian Geyer im Bauernkrieg, als Zeichen des Protests. Am 5. Januar 1928 kam es in Aurich zu einer Großdemonstration von Landwirten aus der Region, an der 4000 Menschen teilnahmen. Die Nationalsozialisten mit ihrer Blut-und-Boden-Ideologie sahen sich als Sachwalter der Nöte der Landwirte und fanden in vielen Gemeinden entsprechenden Zulauf.

Bei der Reichstagswahl 1928 erreichte die NSDAP im Landkreis Aurich im Reichsvergleich weit überdurchschnittliche Ergebnisse. Während sie deutschlandweit auf 2,6 Prozent der Stimmen kam, waren es im Landkreis Aurich 13,4 Prozent. Zu den Hochburgen der Partei zählten unter anderem Bangstede und Westersander, wo die NSDAP die meisten Stimmen holte. Diese gewann sie gleichermaßen von der linksliberalen DDP, von der rechtsliberalen DVP und der rechtsextremen DNVP.

Am 16. Oktober 1928 hatte sich in Aurich eine NSDAP-Ortsgruppe gegründet, in die auch Mitglieder aus dem Umland eintraten. In der Folgezeit sprach ein NS-Redner unter anderem in Riepe. Die Kreistagswahlen des Jahres 1929 brachten für die Nationalsozialisten zwar Stimmverluste gegenüber der Reichstagswahl im Jahr zuvor, jedoch war dies nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass auf kommunaler Ebene mehr von lokalen Persönlichkeiten geführte Freie Listen erfolgreich waren. Zumeist waren diese dem konservativen Spektrum zuzuordnen. Bei der Kreistagswahl zog aus dem vorliegenden Gebiet für die SPD der Baukontrolleur Gerd Hinrichs aus Westerende-Kirchloog in den Kreistag, für die NSDAP der Simonswoldmer Landwirt Aisse Stromann sowie als „Unabhängige“ der Hüllenerfehntjer Gemeindevorsteher Albert Albers und der Landwirt Gerhard Damm aus Riepsterhammrich. Nach dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise 1929 und noch vor dem Scheitern der Koalitionsregierung in Berlin im März 1930 intensivierte die NSDAP ihre Propaganda auch im Landkreis Aurich. Im Januar kam es zu mehreren Kundgebungen im Kreis, eine darunter im Fahnster Krug in Fahne.

Bei einer NSDAP-Versammlung in Aurich, die im Februar unmittelbar an eine Landvolk-Veranstaltung anknüpfte, zeigte sich bereits ein Aufeinanderzugehen der beiden Gruppierungen. Schließlich erkannte auch die Auricher (und ostfriesische) SPD die Gefahren, die dem stärker werdenden Nationalsozialismus in der Region innewohnte. Besonders der Reichstagsabgeordnete und Herausgeber des sozialdemokratischen Wochenblatts Volksbote, Hermann Tempel, sprach in der Folgezeit vermehrt vor Anhängern in der Region. Dennoch gelang es den Nationalsozialisten bei der Reichstagswahl 1930, ihr Stimmenergebnis mehr als zu verdoppeln: von 13,4 auf 30,6 Prozent. Die DNVP erhielt weitere 23,8 Prozent, so dass die extreme Rechte gemeinsam bereits bei jener Wahl auf eine absolute Mehrheit kam. In der Folgezeit weitete die NSDAP auch ihre Parteigliederung durch Gründung neuer Ortsgruppen aus. Bis dahin hatte es lediglich in Aurich eine Ortsgruppe gegeben, zu den ersten außerhalb der Stadt zählte die Ortsgruppe Weene, die Schirum, Ostersander und Westersander umfasste. Die noch 1930 gegründete Ortsgruppe wurde von Walter Drange geleitet.

Zur mit weitem Abstand bestimmenden Kraft im Landkreis wurde die NSDAP in den folgenden drei Jahren. Sie gewann bei den Wahlen nicht nur – wie vielerorts – von den liberalen Parteien hinzu. Besonders in der ländlichen, kleinbäuerlich geprägten Umgebung Aurichs verdrängten die Nationalsozialisten auch die DNVP. Die NSDAP erhielt im März 1933 im Landkreis (die Stadt Aurich herausgerechnet) 71,7 Prozent der Stimmen, die DNVP nur 6,5 Prozent. Einzelne Orte traten dabei besonders hervor: In Bangstede erreichte die NSDAP 95,9 Prozent der Stimmen. Der Historiker Herbert Reyer sprach von einer „extrem(er) ausfallenden Ablehnung der Weimarer Demokratie im Auricher Umland, das sich 1932 endgültig als eine der ganz großen nationalsozialistischen Hochburgen im Reich erwiesen und stabilisiert hatte.“

Nationalsozialismus

Die Bauern im Gemeindegebiet wurden im Reichsnährstand gleichgeschaltet. Die Verabschiedung des Reichserbhofgesetzes stieß bei vielen Bauern auf Proteste, da sie sich in ihrer wirtschaftlichen Entscheidungsfreiheit beschränkt sahen. In den Moorkolonien wie Ludwigsdorf oder Neu-Barstede kam hinzu, dass die landwirtschaftlichen Grundstücke oft zu klein waren, um eine Vollbauernstelle darzustellen. Das Verbot, Erbhöfe zu veräußern, traf somit diejenigen Betriebe an der unteren Größenbegrenzung eines Erbhofes von 7,5 Hektar ganz besonders. Obwohl es viele richterliche Urteile zugunsten der klagenden Kleinbauern gab, blieb der Anteil der Erbhofbauern in der Region dennoch über dem Reichsdurchschnitt. Bei der Durchsetzung der Erbhof-Regeln zeigte sich ein Sohn der Gemeinde besonders engagiert: Theodor Trauernicht aus Ostersander, der als Kreislandwirt fungierte.

Im Landkreis Aurich gab es 1933 insgesamt 30 Ortsgruppen der NSDAP. Insbesondere die jüngeren unter den Neumitgliedern wurden schon bei Parteieintritt aufgefordert, zugleich der SA beizutreten, was fast ausnahmslos geschah. Bei Kriegsbeginn 1939 gab es im heutigen Gemeindegebiet zwei SA-Stürme in Westerende und Riepe.

Während des Zweiten Weltkriegs gab es im Gemeindegebiet eine Reihe von Fremd- und Zwangsarbeiterlagern. Aus den Lagern in Ochtelbur und Bangstede entkamen in der Nacht vom 8. auf den 9. Juli 1942 insgesamt drei Gefangene, deren weiteres Schicksal unbekannt blieb.

Der Krieg endete im vorliegenden Gebiet erst Anfang Mai 1945. Am 3. Mai standen kanadische Truppen östlich vor Westersander. Weiter westlich bildeten in etwa der Großefehnkanal und das Fehntjer Tief noch den Frontverlauf. Um die Stadt Aurich angesichts der militärischen Lage vor der Zerstörung zu bewahren, fuhren am 4. Mai zwei Parlamentäre, Studienrat Friedrich van Senden und Ortskrankenkassenleiter Heinrich Alberts, über Ihlowerfehn und Lübbertsfehn in ein Quartier der Kanadier in Westgroßefehn, um über die kampflose Übergabe der Stadt zu verhandeln. Nach Bestätigung durch die militärische Führung in Aurich trat der Waffenstillstand am 5. Mai in Kraft, das vorliegende Gebiet wurde von den Alliierten besetzt.

Nach 1945

Nach dem Krieg wurden auf dem heutigen Gemeindegebiet Flüchtlinge aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches aufgenommen, allerdings mit ungleicher Verteilung: „Die Moorkolonien nahmen am wenigsten Flüchtlinge auf.“, heißt es in einer Untersuchung von Bernhard Parisius. Die Flüchtlinge kamen in einen Landkreis, der damals bereits von Arbeitsplatzmangel gekennzeichnet war. Hinzu kam das Fehlen von ausreichendem und gesundem Wohnraum. Im Tätigkeitsbericht der Auricher Kreisverwaltung für die Wahlperiode 1948–1952 heißt es dazu:

„Für alle diese Menschen war ausreichende Arbeit und Wohnraum nicht zu schaffen, zumal die Städte Emden und Wilhelmshaven zerschlagen und ihre Einwohner teilweise auch in den Kreis Aurich evakuiert waren. Zu diesem unnatürlichen und dem Leistungsvermögen des Kreises glatt widersprechenden Anwachsen der Bevölkerung wies die Militärregierung noch die Heimatvertriebenen ein. Das bedeutete eine Katastrophe für beide Teile: für den Kreis Aurich und für die Vertriebenen! Die nun wieder andauernde Arbeitslosigkeit trifft die Vertriebenen am meisten. Obwohl sie nur 15 v.H. der Einwohner ausmachen, sind sie mit rund 30 v.H. an der Arbeitslosigkeit beteiligt. Ebenso hart wirkt sich die Wohnungsnot aus. […] So bekamen die Vertriebenen meistens die schlechten Nebenräume, Sommerküchen, Upkamern, Milchkammern und Backhäuser zugewiesen, die ebenso ungesund wie menschenunwürdig sind wie die Nissenhütten und Baracken. Das Wohnungselend der Vertriebenen im Kreise Aurich wird vom Statistischen Landesamt bestätigt durch die Feststellung, „daß der Regierungsbezirk Aurich bei kleinster durchschnittlicher Wohnungsgröße die höchste Wohndichte in Niedersachsen hat“.“

– Landkreis Aurich (Hrsg.): Tätigkeitsbericht des Landkreises Aurich 1948–1952. S. 9, 10.

1954 wurde damit begonnen, das landwirtschaftlich genutzte Gebiet im Riepster Hammrich mit dem Schlick zu überspülen, der bei Ausbaggerungen in der Ems, dem Fahrwasser des Emder Hafens, anfiel. Mehr als 100 Millionen Kubikmeter Schlick wurden zwischen 1954 und 1994 auf die Felder gespült, die danach trocken fielen. Die Böden wurden dadurch erheblich aufgewertet.

Die Gemeinde entstand am 1. Juli 1972 im Rahmen der Gemeindegebietsreform durch den Zusammenschluss der zwölf selbstständigen Gemeinden Bangstede, Barstede, Ihlowerfehn, Ihlowerhörn, Ludwigsdorf, Ochtelbur, Ostersander, Riepe, Riepsterhammrich, Simonswolde, Westerende-Holzloog und Westerende-Kirchloog.

Ab 1973 begann die Ostfriesische Landschaft mit systematischen Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters, bei dem zunächst Wirtschaftsgebäude erfasst wurden. Im Jahre 1977 wurden die Fundamente der Klosterkirche, Teile des Fußbodens sowie mehrere Gräber gefunden. Um die Dimensionen der Kirche erfahrbar zu verdeutlichen, wurde der Grundriss 1986 mit Ziegelsteinen rekonstruiert. Seit dem Jahr 2000 gab es Pläne, auf dem Gelände der früheren Zisterzienserabtei einen archäologischen Park anzulegen. Die Bauarbeiten des 3 Millionen Euro teuren Projekts dauerten von 2005 bis 2009 an. Anfang 2007 fanden erneut Ausgrabungen auf dem Gelände statt. Die Fundamente der Klosterkirche wurden freigelegt und die Pfeiler rekonstruiert. Die als Stahlskulptur in abstrakter Form rekonstruierte Kirche ist seither Mittelpunkt des „Archäologischen Parks Klosterstätte Ihlow“. Dieses Vorhaben ist Teil des grenzüberschreitenden Projekts Zisterzienserstraße, das – mit Unterstützung der EU – Pilgerwege der Zisterzienser von Belgien bis Estland als europäisches Erbe erlebbar machen soll.

Der demografische Wandel hat die Gemeinde Ihlow stark erfasst. So gab es im Jahr 2010 162 Zehnjährige in der Gemeinde, aber nur 72 Neugeborene. Sehr ausgeprägt ist in Ihlow die Bildungsabwanderung vor allem von Menschen zu Beginn der Studium- oder Berufsbeginnphase.

Quelle: de.wikipedia.org



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