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Alte Historische Fotos und Bilder Issum, Nordrhein-Westfalen
Old historical photos and pictures Issum, North Rhine-Westphalia

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Issum

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Geschichte von Issum, Nordrhein-Westfalen in Fotos
History of Issum, North Rhine-Westphalia in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Die Gemeinde Issum liegt am unteren Niederrhein im Westen Nordrhein-Westfalens und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Die Gemeinde Issum gliedert sich in die zwei Ortschaften Issum und Sevelen.

Zur Ortschaft Issum gehören die Ortsteile Bönninghardt, Hamsfeld, Hochwald, Lamerong und Niederwald sowie Teile von Aengenesch.

Zur Ortschaft Sevelen gehören die Ortsteile Oermten, Vorst, Vrasselt, Groß- und Kleinholthuysen.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 12 113

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Issum. Alter Markt, 1903
Alter Markt, 1903
Issum. Alter Markt, 1910
Alter Markt, 1910
Issum. Am Markt, 1920s
Am Markt, 1920s
Issum. Bahnhof, 1923
Bahnhof, 1923
Issum. Brücke über Fleuth
Brücke über Fleuth
Issum. Dampfmolkerei, 1919
Dampfmolkerei, 1919
Issum. Evangelische Kirche
Evangelische Kirche
Issum. Evangelische Schule
Evangelische Schule
Issum. Geldernsche Straße
Geldernsche Straße
Issum. Geldernsche Straße
Geldernsche Straße
Issum. Geldernsche Straße, 1922
Geldernsche Straße, 1922
Issum. Geldernsche Straße mit Exportbierbrauerei, 1922
Geldernsche Straße mit Exportbierbrauerei, 1922
Issum. Geldernsche Straße, Hotel Wefers
Geldernsche Straße, Hotel Wefers
Issum. Josefshospital
Josefshospital
Issum. Kaiserliches Postamt, 1919
Kaiserliches Postamt, 1919
Issum. Kapellener Straße, links - Kaiserliches Postamt
Kapellener Straße, links - Kaiserliches Postamt
Issum. Kapellener Straße am Markt, 1919
Kapellener Straße am Markt, 1919
Issum. Kaserne, 1920s
Kaserne, 1920s
Issum. Katholische Kirche, 1919
Katholische Kirche, 1919
Issum. Krankenhaus
Krankenhaus
Issum. Neustraße
Neustraße
Issum. Rathaus, 1920s
Rathaus, 1920s
Issum. Rathaus (Bürgermeisteramt)
Rathaus (Bürgermeisteramt)
Issum. Windmühle, 1919
Windmühle, 1919

Geschichte

Issum

Die vor Jahren auf dem Höhenzug der Bönninghardt aufgedeckten Brandurnen und Grabstätten der so genannten Hallstattzeit weisen auf eine Besiedlung bereits um 600 vor Christus hin.

In alten Urkunden tauchen für Issum Namen wie Iwelsheim (um 1250), Ysshem, Isheim und Ysem (1300 bis 1325), sowie Ijsem (1378) auf. Ein großer Teil der niederrheinischen Ortsnamen dürfte aus fränkischer Zeit stammen und sich von Einzelhöfen auf Ortschaften übertragen haben.

In einer Rechnung aus dem Jahre 1294 für die Grafschaft Geldern wird Issum erstmalig im Abgabenregister erwähnt.

Issum hat eine reiche geschichtliche Vergangenheit. Die "Herrlichkeit Issum" war zunächst geldrisches Lehen, gehörte später jedoch zum kurkölnischen Amt Rheinberg. Die Entwicklung war mit den Herren von "Haus Issum", dem heutigen Rathaus, eng verknüpft.

Die geographische Lage der beiden Ortschaften sowie ihre Ausstattung mit Freizeit- und Erholungseinrichtungen waren ebenso wie der Bestand an Gewerbebetrieben und deren Entwicklungsmöglichkeiten mit dafür ausschlaggebend, dass die Gemeinde in der Ortschaft Issum - neben dem Wohnen - bevorzugt die Gewerbeansiedlung forciert. Dies schließt jedoch nicht aus, dass das sich über eine Gesamtfläche von 55 Quadratkilometern erstreckende Gesamt-Gemeindegebiet im Landesentwicklungsplan III wegen seiner bevorzugten Lage als Erholungsgebiet eingestuft ist.

Sevelen

Die Schreibweise des Ortsnamens Sevelen hat sich in der Geschichte mehrfach verändert: 1568 Zevelaer, 1646 Sevelende, 1664 Zeyelar, 1711 Seveler und seit 1844 Sevelen. Die Deutung des Namens erklärt sich aus "Zeve" = Sand, "Laer" = Bruch und bedeutet "sandiger Bruch".

Im Gegensatz zu Issum wird in der Ortschaft Sevelen ein stärkeres Gewicht auf die Fortentwicklung als Erholungszentrum gelegt. Die vielen Töpfereien, die früher hier ansässig waren, haben Sevelen weit über seine Grenzen hinaus zum "Töpferdorf" gemacht. In vielen Museen des Niederrheins sind heute die Kunstwerke aus der Töpferzeit Sevelens zu bewundern.

Sevelen, einst eine Honschaft der Vogtei Geldern, gehörte bis zum 15. Jahrhundert zur Pfarrei Nieukerk, bis ihr im 17. Jahrhundert eigene Pfarrrechte verliehen wurden.

Quelle: issum.de



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