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Alte Historische Fotos und Bilder Korbach, Hessen
Old historical photos and pictures Korbach, Hessen

Wenn Sie habe Vergessen deine Vergangenheit - Ihr wirst keine Zukunft haben


Wappen Korbach

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Geschichte von Korbach, Hessen in Fotos
History of Korbach, Hessen in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Die Stadt Korbach, seit dem 18. Juni 2013 offiziell Hansestadt Korbach (früher auch Corbach geschrieben, bahnamtlich bis zum 1. Februar 1935), ist die Kreisstadt des Landkreises Waldeck-Frankenberg in Hessen und blickt auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück.

Korbach besteht aus der Kernstadt und 14 weiteren Stadtteilen:

Alleringhausen, Eppe, Goldhausen, Helmscheid, Hillershausen, Korbach (Kernstadt), Lelbach, Lengefeld, Meineringhausen, Nieder-Ense, Nieder-Schleidern, Nordenbeck, Ober-Ense, Rhena, Strothe

Neben der Kernstadt liegen nur die südöstlichen Ortsteile Meineringhausen, Nieder-Ense und Strothe auf der Waldecker Tafel; die übrigen hingegen in den Tälern oder auf den Anhöhen des hier auslaufenden Rothaargebirges.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 23 583

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Korbach. Bahnhof 'Corbach Süd', Empfangsgebäude, Gleisseite gegen Pfarrkirche St Kilian, 1912
Bahnhof 'Corbach Süd', Empfangsgebäude, Gleisseite gegen Pfarrkirche St Kilian, 1912
Korbach. Bahnhofstraße, 1903
Bahnhofstraße, 1903
Korbach. Bahnhofstraße, 1975
Bahnhofstraße, 1975
Korbach. Berndorfer Straße, 1915
Berndorfer Straße, 1915
Korbach. Blick auf die Kilianskirche von Süden, 1942
Blick auf die Kilianskirche von Süden, 1942
Blick auf Korbach
Blick auf Korbach
Korbach. Lengefelder Straße, 1943
Lengefelder Straße, 1943
Korbach. Lengefelder Straße mit Feldhühnchenbrunnen
Lengefelder Straße mit Feldhühnchenbrunnen
Korbach. Pfarrkirche Sankt Nikolai
Pfarrkirche Sankt Nikolai
Korbach. Rathaus auf der Grenze zwischen Altstadt und Neustadt, 1927
Rathaus auf der Grenze zwischen Altstadt und Neustadt, 1927
Korbach. Rüdiger Heilanstalt, 1911
Rüdiger Heilanstalt, 1911
Korbach. St Kilianskirche, um 1910
St Kilianskirche, um 1910
Korbach. Stadtbefestigung mit Mauerturm ohne Turmhelm, Feldseite über den Friedhof, 1914
Stadtbefestigung mit Mauerturm ohne Turmhelm, Feldseite über den Friedhof, 1914
Korbach. Stadtstraße, 1934
Stadtstraße, 1934
Korbach. Steckbahn, 1903
Steckbahn, 1903
Korbach. Stechbahn mit Rathaus, Brunnen
Stechbahn mit Rathaus, Brunnen
Korbach. Stechbahn, Roland, Kilians-Kirche, 1956
Stechbahn, Roland, Kilians-Kirche, 1956
Korbach. Steckbahn
Steckbahn
Korbach. Steckbahn
Steckbahn
Korbach. Tylenturm im Jahr 1903 ohne Turmhelm
Tylenturm im Jahr 1903 ohne Turmhelm
Korbach. Verwaltungsgebäude Lazarett Soldaten, 1917
Verwaltungsgebäude Lazarett Soldaten, 1917
Korbach. Violinenstraße 3, Steinhaus (1301-1400), 1934
Violinenstraße 3, Steinhaus (1301-1400), 1934
Korbach. Wehrturm der alten Stadtmauer
Wehrturm der alten Stadtmauer
Korbach. Wohnhaus, Giebelansicht mit Schnitzerei im Fachwerk, 1925
Wohnhaus, Giebelansicht mit Schnitzerei im Fachwerk, 1925

Stadtgeschichte

Korbach hat sich dank seiner günstigen Lage im Schnittpunkt alter Heer- und Handelsstraßen schon recht früh zu einer ansehnlichen und blühenden Stadt entwickelt. Dort, wo heute die Kilianskirche steht, hat wohl einst ein sächsischer Edelhof gestanden, der 772 von Karl dem Großen in Besitz genommen und in einen fränkischen Königshof umgewandelt wurde.

Dieses Königsgut im alten Ittergau schenkte 980 Kaiser Otto II. dem freien Reichsstift Corvey. Kaiser Otto II. tauschte damals mit dem Reichsstift Corvey einige Gebiete aus. Abt Luidolf gab dem Kaiser die Marken Meginrichesdorf und Memleben und erhielt dafür aus dem Reichsbesitz im Ittergau: Lelbach, Rhena, Korbach (Kaiserurkunde) und die einstigen Ortschaften Büddefeld, Brungeringhausen und Halgehausen. Diese drei Dörfer wurden später zu Wüstungen.

Im Jahre 1036 war das Korbacher Königsgut im Besitz des Paderborner Bischofs, auch die Stadt sowie der gesamte nördliche Teil Waldecks gehörten bis zur Einführung der Reformation zum Bistum Paderborn. Bereits 1073 soll Korbach eine Stadt gewesen sein, doch lässt sich das urkundlich nicht mehr nachweisen.

Weitere Eckdaten zur Stadtgeschichte:

  • 980 - erste urkundliche Erwähnung Stadt entwickelt sich aus dem fränkischen Reichshof
  • 1188 - Verleihung des Soester Stadtrechts durch den Bischof von Paderborn
  • 1377 - Vereinigung von Altstadt und Neustadt im Rat der Altstadt
  • 1664 - Großer Stadtbrand zerstörte 2/3 der Wohnhäuser
  • 1850 - Korbach als Verwaltungssitz des Kreises Eisenberg
  • 1893 - Korbach wird Bahnstation
  • 1942 - Kreisstadt des Kreises Waldeck
  • 1970/71 - 14 Ortsteile schließen sich der Kreisstadt an
  • 1974 - Kreisstadt des Landkreises Waldeck-Frankenberg
  • 2013 - Korbach führt als einzige Stadt in Hessen die offizielle Bezeichnung "Hansestadt"

Überblick zur Ortsteile

Alleringhausen

Alleringhausen liegt 390 m über NN und wurde 1772 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1500 lag eine Burg nördlich des Dorfes auf dem Burgberg. Dort sind heute noch Wälle sichtbar.

Louis Peter, der 1841 in Alleringhausen geboren wurde, ging in die Kautschuk-Industrie und baute seinem Heimatort 1905 auf dem Platz seines Elternhauses eine Kirche. 1907 gründete er in Korbach die Gummiwarenfabrik "Peters-Union", die später von den Continental Werken übernommen wurde. Die Continental Werke (Continental AG und ContiTech) sind heute mit über 3.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Alleringhausen hat eine wechselvolle Geschichte mit vielen Erzählungen und Anekdoten, auch in "Mundart". Das Dörfchen liegt im Tal der Neerdar, still und traulich, dass man meinen könnte, aller Streit und Hader dieser Welt habe hier ein Ende. Der kleine Ort liegt in wunderschönem Land, gesäumt von hohen herrlichen Bergen. Wunderbare Wanderwege durch Wald und Flur mit herrlicher Natur und eindrucksvoller Landschaft laden zum Wandern und Erkunden ein. Natur pur und Ruhe haben hier Vorrang, so dass auch Schwarzstörche und Fasanen heimisch sind. Mehrere Angelmöglichkeiten und verschiedene Spielplätze gibt es in der Nähe. Ein altes Mühlenrad dreht sich und gepflegte Anlagen um die Kirche und den Mühlenradplatz laden zum Verweilen ein.

Für Veranstaltungen jeglicher Art gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus.

Die Dorfbewohner hängen sehr an ihrem kleinen Örtchen.

Eppe

Eppe wurde 1220 erstmalig urkundlich erwähnt und liegt im wunderschönen und waldreichen Aartal an der alten Heidenstraße.

In Eppe steht eine katholische Kirche von 1869 und eine evangelische Kirche von 1876. Zum Wandern und Radeln lädt die noch unberührte Natur mit ausgezeichneten Wanderwegen ein. Sollten Sie ermüden, nehmen Sie Platz auf einer der vielen Ruhebänke, welche auch durch die herrliche Aussicht zum Verweilen einladen. Oder möchten Sie einmal Picknick im Freien machen? Dann sind die vielen Schutzhütten bestens geeignet. Am Ortsrand befindet sich eine gepflegte Wassertretanlage, in der Sie in Ruhe kneippen können. Ausreichende Freizeit- und Sportangebote für Jung und Alt stehen zur Verfügung wie z. B. Spielplätze, Angelmöglichkeit im nahegelegenen Raumbergteich, Reiten auf dem Tannenhof, Baden im Bömighäuser See.

Das Vereinsleben wird in Eppe sehr gepflegt. Hier eine kleine Auswahl der angebotenen Freizeitaktivitäten: Fußball, Tennis (einer der besten deutschen Tennisspieler, Rainer Schüttler, stammt aus Eppe), Sportschützen, Gymnastik, Kinderturnen, Gesangsvereine, Musikverein, Motorsport.

Beliebt und bekannt ist auch das CVJM-Heim in Eppe, in dem viele Jugendliche ihre so genannten "Freizeiten" verlebt haben.

Im Ort sorgen zwei Gasthöfe für das leibliche Wohl der Einheimischen und Gäste.

Historisches Eppe an der Heidenstraße

Die Heidenstraße ist eine über 1.000 Jahre alte und rund 500 km lange Heer- und Handelsstraße. Diese Straße führte von Leipzig über Kassel und Eppe nach Köln. Im Laufe ihrer Geschichte folgten ihr nicht nur Güter, Siedler und Pilger, sondern auch Kaiser (z. B. Otto III. (1000) und Karl IV. (1349)). Auch ist diese alte Straße als Zubringer des Jakobspfades zu sehen.

Nachweislich liegt Eppe an einem Knotenpunkt der Heidenstraße. Da zwischen Winterberg und Korbach zahlreiche Bergketten und Täler den Verlauf der Heidenstraße versperrten, entstanden zwei Streckenführungen, welche sich in Eppe wieder vereinten und gemeinsam die Aar durchquerten. Ein Zeichen für eine wichtige Handelsstraße sind auch die Ansiedlung von Gasthöfen, welche es schon immer in Eppe gab, denn Wanderer müssen rasten.

Auch heute sind noch zahlreiche Spuren dieser alten Straße vorhanden. Seit 2009 erinnert ein Gedenkstein an die Heidenstraße, welches der erste seiner Art in Hessen ist.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann besuchen Sie uns! Machen Sie Rast in einer unserer gemütlichen Gaststätten oder buchen Sie ihren nächsten Urlaub in einer der familienfreundlichen Unterkünfte. Machen Sie ihren Besuch zu einem individuellen Erlebnis für Sie, Ihre Familie oder Freunde.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Goldhausen

Goldhausen ist ein lohnendes Ausflugsziel mit vielen Sehenswürdigkeiten. Gut ausgebaute Wanderwege garantieren Ruhe und Erholung.

Die Goldspur Eisenberg führt an sehenswerten Stätten des Goldbergbaus vorbei und erklärt die Geschichte des Goldes im Eisenberg. Für Übernachtungen bietet Goldhausen viele schöne Ferienwohnungen, die alle über einen einzigartigen Panoramablick verfügen.

Bei einem Besuch in Goldhausen darf natürlich auch die Besichtigung des Georg-Viktor-Turms auf dem Eisenberg und die Erkundung des Gold-Besucherbergwerks nicht fehlen.

Helmscheid (mit Dingeringhausen)

Helmscheid, der nördlichste Ortsteil von Korbach wurde bereits im Jahre 838 erstmals als "Helmonscede" urkundlich erwähnt. Das sehr ländliche und gepflegte Dorf hat geringen Durchgangsverkehr und ist nahe an Bachtälern und Wäldern gelegen.

Die kleine romanische Kapelle stammt aus dem 12. Jahrhundert und befindet sich wie der Spielplatz in der Dorfmitte.

Hillershausen

Urkundlich wurde Hillershausen erstmals 1537 genannt. In der Vergangenheit wurde das Dorfbild hauptsächlich durch die Landwirtschaft geprägt. Wie in der heutigen Zeit üblich ist dieser Zweig jedoch vom Aussterben bedroht.

In den letzen Jahren hat sich Hillershausen zu einem Erholungsort entwickelt, was nicht zuletzt an dem Freizeitpark im angrenzenden Medebach liegt. Durch den Freizeitpark und durch die Nähe des weltbekannten Edersees mit seinem Schloss und der gewaltigen Sperrmauer sowie die Wintersportgebiete Winterberg und Willingen bietet das Umfeld ein umfassendes Freizeitangebot.

Hillershausen selbst bietet Erholung pur mit seiner atemberaubenden Natur und Stille. Rund um den Ort laden grüne Wiesen und Wälder mit gut gekennzeichneten Wanderwegnetzen zum Wandern, Ausreiten und Erholen in einer noch natürlichen und unberührten Landschaft mit Mittelgebirgsklima ein.

Lelbach

Lelbach wird in einer Urkunde im Jahre 980 zum ersten Male als "Lellibechi" genannt. Bei dieser Urkunde handelt es sich um einen Tauschvertrag zwischen Kaiser Otto II. und dem Abt des Reichsstifts Corvey. Der Kaiser erhielt die Marken Meginrichesdorf und Memleben und gab dafür aus dem Reichsbesitz im Ittergau: "lellibechi" (Lelbach), "rehon" (Rhena) und "curbechi" (Korbach) sowie drei andere Ortschaften, die später zu Wüstungen wurden.

Aber laut Geschichte muss Lelbach noch älter sein: Zur Entstehung dieses Reichsbesitzes um Korbach herum kam es nämlich schon gut 200 Jahre vorher, als Karl der Große 772 in das Sachsenland einfiel, um es zu erobern und seinem Reich einzugliedern. In einem 30-jährigen blutigen Krieg unterwarf er die Sachsen und zwang sie zur Annahme des Christentums.

Die Grafen von Schwalenberg werden hier 1113 als Vögte und Schutzherren eingesetzt. Es gelingt ihnen, die Burg Waldeck zu erwerben und bis 1180 eine eigene Herrschaft zu errichten. Seitdem nennen sie sich Grafen von Waldeck. Als solche hatten sie auch in Lelbach Besitz.

In der Zeit des 12. Jahrhunderts beginnt die Erbauung der Lelbacher Kirche. Diese romanische Kirche war dem Heiligen Nikolaus geweiht und gehörte bis 1832 zur Pfarrei St. Nikolai in Korbach. Die Glocke der Lelbacher Kirche, 1298 gegossen, ist eine der ältesten im Kirchenkreis.

Über den Ort selbst gibt es nur wenige Nachrichten. In Korbacher Urkunden wurde Lelbach ab 1380 erwähnt, in den Urkunden des Staatsarchivs Marburg ab 1394. Nach dem Landregister von 1541 hatte Lelbach damals 5 Wohnhäuser, 1620 waren es 14 (ca. 90 Einwohner).

Lelbach war früher nur durch einen Feldweg mit Korbach verbunden. Ähnliche Wege führten über den Rothbusch: der Rhenaer und der Usselner Weg. Erst in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde die "Chaussee" von Korbach über Lelbach nach Brilon gebaut. Die Korbacher bepflanzten die Straße mit Ahornbäumen, die Lelbacher mit Apfelbäumen. Ausgebaut wurde auch der Weg nach Lengefeld. Mit dem Bahnbau wurde 1913 begonnen; die Teilstrecke nach Korbach wurde am 01. Juni 1914 eingeweiht, die Strecke bis Brilon-Wald erst 1917 fertiggestellt.

Nach längeren Verhandlungen kam es 1971 zum freiwilligen Anschluss an Korbach. Damit wurde die Verbindung zur nahegelegenen Stadt wieder so eng, wie sie früher schon einmal war.

Aus dem kleinen Dörfchen, das vor 400 Jahren noch nicht einmal aus 10 Wohnhäusern bestand, ist inzwischen ein blühender Ortsteil Korbachs geworden, der sich seine Eigenheiten bewahren konnte. Daran haben die Lelbacher selbst einen entscheidenden Anteil. Sie können stolz auf eine mehr als 1000-jährige Vergangenheit zurückblicken und zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Vor allem aber haben sie sich etwas bewahrt, was schon 1855 am Ende einer Statistik von ihnen gesagt wird: "Die Lelbacher Einwohner zeichnen sich durch einen nüchternen, gesitteten Lebenswandel aus. Man begegnet in Lelbach Wohlhabenheit und heiterem Temperament. Die Bewohner sind fleißig und mit der Zeit fortschreitend."

Möge dieses Urteil für die Gegenwart und für die Zukunft gelten!

Lengefeld

Lengefeld ist seit 1970 ein Ortsteil von Korbach. Bereits im Jahre 1036 wurde "Lenkevelde" erstmals urkundlich als Vorwerk von Korbach erwähnt.

Das Gebiet von Lengefeld war schon um das 8. Jahrhundert besiedelt, was ein über dem heutigen Ort gelegener Ringwall, der "Hünenkeller", belegt.

Die mitten im Dorf stehende Kirche wurde um 1200 gebaut, im 30jährigen Krieg teilweise zerstört und im Jahre 1656/57 wieder aufgebaut.

Lengefeld liegt an den Ausläufern des Sauerlandes im Naturpark Diemelsee. Das Dorf hat 530 Einwohner. Gut markierte Rad- und Wanderwege laden zum Radeln und Wandern ein. Im Winter sind Langlaufloipen gespurt. Zwei Spielplätze, zwei Bolzplätze, ein Ententeich und zwei Reiterhöfe lassen keine Langeweile aufkommen. Zur Stärkung von Leib und Seele lädt das Traditions-Landgasthaus "Alte Wiese" mit zwei Kegelbahnen ein. Lernen Sie die Spezialitäten dieses Hauses kennen. Neben der "Alten Wiese" stehen auch mehrere Privatunterkünfte für Gäste zur Verfügung.

Die Mehrzweckhalle mit dem Gemeinschaftsraum wird von der Bevölkerung, nicht nur des Dorfes, für den Sport und für Veranstaltungen voll genutzt.

Lengefeld ist stolz auf seine freiwillige Feuerwehr und den Sportverein, die nicht nur ihren Aufgaben gerecht werden, sondern auch im Dorfleben aktiv sind.

Meineringhausen

Der größte Ortsteil Korbachs (knapp 1.000 Einwohner) wird urkundlich zum ersten Mal in einer Urkunde des Klosters Oberwerbe erwähnt (1240). Der Name und der Ort Meineringhausen entstanden vermutlich im 10./11. Jahrhundert.

Da die erste, bis jetzt auffindbare Erwähnung in das Jahr 1240 fiel, feierte Meineringhausen im Jahr 1990 im Rahmen einer Festwoche das 750-jährige Bestehen.

Mit der Burg und dem Gut waren bekannte Adelsfamilien belehnt. Die Burg brannte 1570 ab.

Im Jahr 1810 wurde die Gemeinde Meineringhausen eigenständig. Das heutige Gutshaus wurde 1862 erbaut und ist wie auch weite Teile des Gutgrundstücks im Besitz des Freiherrn von Kleinschmidt – Lengefeld.

Das Wahrzeichen des Ortes Meineringhausen ist die Kirche, die vermutlich auch aus dem 10. Jahrhundert stammt. 1745 wurde der Kirchenbau erneuert. Der Grundriss des Kirchenschiffs entspricht dem einer barocken Saalkirche. Der Altar stammt vom Barockbildhauer und Bildschnitzer Josias Wolrat Brützel.

Die Truppendurchzüge mit ihren Plünderungen und Verwüstungen haben Meineringhausen in der schweren Zeit des Dreißigjährigen und Siebenjährigen Kriegs schwer belastet.

Siebenjähriger Krieg, Krieg Österreichs gegen Preußen von 1756 bis 1763 mit ihren jeweiligen Verbündeten um die Wiedergewinnung Schlesiens und die Hegemonie im Reich. Beteiligt waren die meisten der europäischen Mächte, vor allem Preußen und Großbritannien-Hannover auf der einen und Österreich, Sachsen, Frankreich, Russland, Schweden und Spanien auf der anderen Seite.

Dreißigjähriger Krieg, eine Reihe von Kriegen zwischen 1618 und 1648, an denen die meisten Staaten Westeuropas beteiligt waren und die hauptsächlich auf deutschem Boden ausgetragen wurden. Zunächst ging es vor allem um grundlegende konfessionelle Gegensätze, hervorgerufen durch die Reformation. Diese konfessionellen Gegensätze zogen im weiteren Verlauf auch nichtdeutsche Anhänger der konkurrierenden protestantischen und katholischen Parteien in den Konflikt und führten zu einer Ausweitung des Krieges. Mit Fortschreiten des Krieges begannen andere als konfessionelle, nämlich machtpolitische Fragen Verlauf und Charakter des Krieges zu bestimmen: Zum einen ergaben sich unter den deutschen Fürsten dynastische Rivalitäten; zum anderen wurde der Krieg zu einer Auseinandersetzung zwischen einigen europäischen Mächten, besonders Schweden und Frankreich auf der einen und dem Haus Habsburg, das mit dem Reich über ein hervorragendes politisches Instrument verfügte, auf der anderen Seite um die Hegemonie in Europa. Der Krieg, einer der verheerendsten in der europäischen Geschichte, wird in der Regel in vier Phasen eingeteilt: in den Böhmisch-Pfälzischen Krieg (1618-1625), den Dänisch-Niedersächsischen Krieg (1625-1629), den Schwedischen Krieg (1630-1635) und den Französisch-Schwedischen Krieg 1635-1648).

Am 01.06.1912 wurde die Bahnstrecke zwischen Korbach und Waldeck eröffnet. Da die Strecke durch Meineringhausen führt, erhielt Meineringhausen einen Bahnhof, die Höhe des Bahnhofes liegt bei ca. 335 m über NN. Mit Eröffnung der Bahnstrecke wurde der Dienst der Postkutsche eingestellt.

Zum Ende des 2. Weltkriegs wurde Meineringhausen ab dem 31.03.1945 von Amerikanern besetzt.

Heute ist Meineringhausen Korbachs größter Ortsteil, ein liebens- und lebenswerter Ort, der auch bei jungen Familien als Wohnort geschätzt wird. Meineringhausen freut sich auf Ihren Besuch, z. B. bei einem Halt mit dem Rad, wenn Sie auf der neugebauten Radstrecke zwischen Korbach und dem Edertal, die an Meineringhausen vorbeiführt, unterwegs sind und bei uns einen Zwischenstopp einlegen.

Nieder-Ense

Sieben Kilometer von Korbach entfernt, liegt der Ortsteil Nieder-Ense, der um 1010 erstmals urkundlich (Quellenangabe im Staatsarchiv Marburg und Pfarrarchiv Nieder-Ense) erwähnt wurde. Der saubere ländliche Ort liegt im umfangreichen Quellgebiet des Itterbaches, der früher als fisch- und wasserreich bekannte Bach fließt bei Herzhausen in den Edersee.

Sieben Kilometer von Korbach entfernt, liegt der Ortsteil Nieder-Ense, der um 1010 erstmals urkundlich (Quellenangabe im Staatsarchiv Marburg und Pfarrarchiv Nieder-Ense) erwähnt wurde. Der saubere ländliche Ort liegt im umfangreichen Quellgebiet des Itterbaches, der früher als fisch- und wasserreich bekannte Bach fließt bei Herzhausen in den Edersee.

Nieder-Ense wird im Tal von saftigen Wiesen und einer weiteren Feldflur, die sich nach Süden, Westen und Norden eröffnet umgeben.

Südöstlich von Nieder-Ense liegt auf höchster Erhebung der sogenannte "Frau-Holle-Felsen", den man vom östlichen Rand des Ortsteils über den Weg "Am Katergraben" in wenigen Minuten erreichen kann. Das Felsgebilde, in einem lichten Buchen-Hochwald gelegen, ist vor etwa 200 Millionen Jahren enstanden. Der Sage nach handelt es sich um das Winterquartier der Frau Holle.

Durch den Ort führt die frühere Handelsstraße Frankfurt nach Bremen. Der Ort liegt 334 m über NN.

Die romanische Kirche, dem Apostel Petrus geweiht, wird schon 1280 genannt. Sie liegt auf einer Erhebung westlich vom Ortskern und ist von einer uralten Linde umgeben, die heute als Naturdenkmal ausgezeichent ist. Die Kirche selbst beherbergt einen früher begehbaren Altar, der vom Meister Brützel geschaffen wurde. Ein historisches Relief aus Alabaster und Sandstein der Grabstätte von Anna von Viermünden, Gräfin zu Waldeck, ist sehenswert. Die Orgel ist bei Gottesdiensten und Feiern klangvoll zu hören.

Das Grundstück um das Dorfgemeinschaftshaus lädt den Wanderer, der sich auf dem vom Gebirgsverein gekennzeichneten Wanderweg Eder/Diemel befindet, zum Verweilen ein.

Auf den Sportbegeisterten wartet im Ort ein Bouleplatz und am westlichen Ausgang des Dorfes, Richtung Ober-Ense eine umfangreiche gepflegte Sportanlage.

Nieder-Schleidern

Nieder-Schleidern wurde im Jahre 1313 erstmals urkundlich erwähnt. Im Ort befindet sich eine sehenswerte Fachwerkkirche von 1731, errichtet durch die evangelische Gemeinde.

Der landschaftlich reizvoll gelegene Ort gehört zum Naturpark Diemelsee und ist geeigneter Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge ins Waldecker Land sowie ins Sauerland.

Im Ortsteil befindet sich ein gepflegtes Gasthaus mit Gästebetten und genügend Raum für kleinere gesellige Familienfeiern.

Angelfreunde kommen besonders auf ihre Kosten. Der Raumbergteich" mit Parkmöglichkeiten direkt am Ufer ist in wenigen Minuten erreichbar und lädt mit Kinderspielplatz und Grillstation zum Verweilen ein.

Nordenbeck

Der Ortsteil Nordenbeck liegt am Fuße des Eisenberges, auf 359 m Höhe. Das Dorf wird erstmals 1306 urkundlich erwähnt.

Nordenbeck besaß schon vor 1341 eine Wasserburg. Besitzer der Burg war im 14. Jahrhundert eine Familie von Nordenbeck. Der noch erhaltene Wohnturm wurde 1412, die einst dazugehörigen Wohngebäude 1453 errichtet. Die Burg war mit Wällen und Bastionen stark befestigt. Der heutige Wirtschaftshof gehörte zur Vorburg. Das alte Schloss wurde 1850 abgerissen, das heutige Herrenhaus 1801 erbaut.

Vor der Burg stehen eine Kapelle (1595) und das Armenhaus. Der Turm mit seinen Wohn- und Wehrgeschossen mit der Kapelle ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Ober-Ense

Ober-Ense, um 1010 erstmals urkundlich erwähnt, liegt als ländlicher Erholungsort am Rande des Naturparks Diemelsee, in der Mitte der drei Talsperren (Diemel-, Eder- und Twistesee).

Das kleine gepflegte Dorf grenzt direkt an einen Buchenwald mit guten Wandermöglichkeiten. Eine idyllische Waldgrillhütte kann auf Anfrage benutzt werden. Ein Ausflug lohnt sich immer nach Ober-Ense zum malerischen Mühlrad am Waldbach und zur Wasserburgruine, wo noch Burgkeller und Schießscharten erhalten sind. Im Dorfgemeinschaftshaus finden viele Veranstaltungen statt. Für die kleinen Gäste steht ein Kinderspielplatz im Ort zur Verfügung.

Rhena

Im Naturpark Diemelsee, eingebettet in den waldreichen und hügeligen Ausläufern des Rothaargebirges, liegt das 590-Seelendorf Rhena. Dort, wo aus steilen Berghängen und tief eingeschnittenen Tälern Wasserläufe in einen Talkessel rinnen, entstand vor langer Zeit die Siedlung Rhena als das Dorf an den Wasserrinnen.

Was der Ortsname ursprünglich bedeutete ist wohl nicht bekannt, doch steht fest, dass Rhena im Laufe seiner langen Geschichte wohl bereits viele Namen von Rehon über Ryene bis hin zu Rein hatte. Die erste urkundliche Erwähnung fand bereits im Jahre 980 statt, als Kaiser Otto II. das Dorf Rhena zusammen mit Korbach und Lelbach an das Kloster Corvey abgab und im Gegenzug die wichtige Kaiserpfalz Memleben, heute eine Gemeinde in Sachsen-Anhalt, eintauschte. Offenbar spielten rein strategische Überlegungen in diesem Zusammenhang eine Rolle, lag doch die junge Ansiedlung an den ganz wichtigen Handelswegen, die von Korbach über Usseln und Willingen in Richtung Köln führten. Außerdem hatte der damalige fränkische Reichshof als zentraler Markt- und Gerichtsort eine gewisse Bedeutung

Über den zwischenzeitlichen Besitz der Kirche zu Paderborn wird Rhena schließlich im Jahre 1311 waldeckisches Lehen der Familie zu Rhena, deren Adelsgeschlecht über viele Jahrhunderte mit der Geschichte und der Entwicklung des Ortes verbunden bleibt und die erst mit Johann Heinrich von Rhena im Jahre 1814 erlosch.

Sitz der Herren von Rhena, die lange Zeit auch das Patronat der Kirche innehatten, war die St. Thomas Kirche, heute eine der schönsten Bauten im Waldecker Lande. Man vermutet, dass sich zunächst auf dem Widdehagen, einem 635 m hohen Berg im Upland eine dem Apostel Thomas geweihte Kapelle befand, diese aber später von den Herren zu Rhena durch einen Neubau romanischen Stils im Jahre 1120 auf dem Kleppenberg ersetzt wurde.

Ihr mächtiges Mauerwerk und ihre kleinen Fenster deuten heute darauf hin, dass sie einst eine Wehrkirche war. Das längsrechteckige Schiff der St. Thomas Kirche ist zweijochig. Besonders reizvoll wirken die aufsteigenden Giebel von Rechteckchor, Schiff und Glockenturm mit den gleichmäßig geneigten Satteldächern. Auch im Inneren der Kirche findet der aufmerksame Besucher viele geschichtlich und künstlerisch interessante Details, wenn er durch eine Rundbogenöffnung in das hell strahlende Kirchenschiff gelangt. Sehenswert sind an der Nordwand des Kirchenschiffs ein Abendmahlsbild aus dem Jahre 1800 und an der Südwand ein modernes Bild, die Flucht nach Ägypten darstellend, von 1950. An der linken Chorwand stehen zwei gusseiserne Grabplatten, die der Kirchenpatron Arnolf von Rhena seinen beiden Ehefrauen Catharina, geborene von Padberg und Elisabeth, geborene von Spiegel setzen ließ. An der Chorwand gegenüber ließ er sich selbst noch zu Lebzeiten eine Grabplatte aufstellen, welche die drei Wappen von Rhena, Padberg und Spiegel tragen. Das Wappen und die Helme der Herren von Rhena zierte ein schwarzer Hahn mit rotem Kamm auf goldenem Grund. Manche Wappenforscher vermuten, dass der krähende Hahnenkopf im Schild der Herren von Rhena ein sogenanntes Scherzwappen darstellen könnte, da es im Mittelalter oft Brauch war, bestimmte Wesensmerkmale von Landschaften oder Familiengeschlechtern als Karikaturen im Wappen abzubilden. Oder war der Hahnenkopf mit dem weit aufgerissenen Schnabel etwa eine Warnung, "den Schnabel nicht ganz so voll zu nehmen" ? Oder sollte der Hahn an eine kriegerische Handlung erinnern, als vor vielen Jahren feindliche Soldaten aus Richtung Meschede anrückten und die Bewohner in Panik versetzten. Sofort versteckte man sich samt Hab und Gut im alten Silberberg und verrammelte mit dicken Bohlen den Zugang. Leider hatte man nicht mit dem Hahn gerechnet, der sich durch eine Öffnung ins Freie drängte und aus vollem Halse krähte. Die feindliche Truppe ging dem Geschrei nach, fand die Öffnung im Stollen und nahm dem Volk das Vieh ab. Seitdem heißt der Berg um den Stollen Hahnenberg.

Aber nicht nur diese Herren waren reiselustig...

Acht hessische Bauernfamilien aus dem waldeckischen Rhena wagten wohl nach beschwerlicher wochenlanger Wanderung eine Neuanfang im Sumpf und Urwald der Radegastniederung und brachten dort als Siedler sogar ihren Ortsnamen mit. Rehna, die 2.900 Seelen-Gemeinde in Mecklenburg wurde wahrscheinlich im Jahre 1152 von waldeckischen Rhenaern gegründet. Der frühere Pfarrer von Rhena Friedrich Dieckmann hatte wohl vor gewisser Zeit von einem Ort namens Rehna in Mecklenburg-Vorpommern erfahren. Daraufhin machte sich der ehemalige Ortsvorsteher Baldur Böhmeke auf nach Mecklenburg, um die historischen Wurzeln von Rhena sowie Rehna zu ergründen. Fazit: egal, ob sich die historische Deutung letztendlich eindeutig nachvollziehen lässt, die "Chemie stimmt" zwischen Rhena und Rehna und weitere Treffen werden folgen.

Zum 1025. Jubiläum des Ortes wurden selbstverständlich auch Gäste aus Memleben (Sachsen-Anhalt) sowie Rehna (Mecklenburg) eingeladen. Noch heute erinnern sich die Rhenaer gerne an das großartige Jubiläumsfest.

Rhena ist heutzutage ein Dorf mit guter Infrastruktur. Für Familien mit kleinen Kindern gibt es den Kindergarten "Kükennest" und die Schulkinder gehen vor Ort in die kleinste Grundschule Hessens. Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit ist wohl auch eine Eigenschaft der Rhenaer am Fuße des rauen Voruplandes, denn vor ein paar Jahren verhinderten Eltern- sowie Ortsbeirat und Schulleitung die Schließung der kleinen Dorfschule. Nur eines liegt den Rhenaern nach wie vor ganz stark am Herzen, und zwar die Aufnahme ins hessische Dorferneuerungsprogramm. Im Rahmen der Dorferneuerung würden die rot-weißen Plastik-Pollern, eine Übergangslösung seit knapp 15 Jahren, sicherlich einer besseren Lösung weichen. Auch wenn die Ortsdurchfahrt mit den Plastik-Ecken etwas gewöhnungsbedürftig ist, an Einkaufsmöglichkeiten mangelt es in Rhena nicht. Unter anderem gibt es in Rhena noch "Onkel Otto" mit seinem Lebensmittelladen (statt Tante Emma Laden), eine Metzgerei, Raumgestaltung, Gerüstbauer, Malermeister, Heizungsbetrieb, Schuhmacher. "Egal ob Jung oder Alt, wir schätzen und unterstützen die Betriebe vor Ort, so gut es geht", betont der Ortsvorsteher Friedrich Bunte. Hier gibt es eben noch Handel, Handwerk und Gewerbe. Zur Arbeit pendeln einige Bewohner nach Korbach, Kassel, Bad Arolsen. Für Fahrten nach Willingen oder Korbach werden von den Bewohnern auch gerne Linienbusse (die hier erstaunlicherweise recht oft am Tag halten) oder Anrufsammeltaxis genutzt. Zur Freizeitgestaltung und Erholung gibt es rund um den Ort für Einwohner, Urlauber und Wandersfreunde ein weites Wanderwegenetz mit Ruhebänken, Schutz- und Grillhütte. Der Steinbruch in Rhena ist heutzutage als Naturdenkmal ausgewiesen. Durch die große Rasenfläche wird die Fläche am Steinbruch auch von auswärtigen Vereinen, Kindergärten und Schulen für ihre Veranstaltungen gerne genutzt. Gleich neben der dortigen Grillhütte ist ein weitläufiger Bolz- sowie Spielplatz. Früher wurden die Steine aus dem Steinbruch für den Hausbau und den Eisenbahnbrückenbau verwendet. Der in dem Steinbruch gefundene "Schwarze Marmor" ist wohl kein echter Marmor, sondern ein bituminöser Kalkstein. "Von den Wissenschaftlern wird diese Gesteinsart, egal wo sie gefunden wird, immer noch als "Rhenaer Kalkstein" bezeichnet", so der Ortsvorsteher. Heute ist der alte Steinbruch als Naturdenkmal ausgewiesen. Weiterhin sind das Rhenaer Tretbecken, der Sportplatz und Mehrzweckhalle (in welcher nicht nur gefeiert, sondern auch geturnt wird) Anlaufstellen für Sportbegeisterte. "Die Rhenaer engagieren sich für ihr Dorf und viele sind Mitglied in mehreren Vereinen", so Friedrich Bunte. Eines steht fest: Das Dorf am Tore zum Upland bietet jung und alt ein reges Vereinsleben. Es gibt den Musikverein Rhena e. V., die Freiwillige Feuerwehr, den Sport- und Schützenverein Rhena, den Altenclub, das Deutsche Rote Kreuz, den Verkehrsverein und auch das Seniorenteam. Dieser Verein für rüstige Senioren hat sich der Pflege im und um das Dorf verschrieben. Fazit: Rhena, ein liebenswerter Ort, wo das Vereinsleben noch ganz groß geschrieben wird.

Strothe

Strothe ist ein gemütlicher Vorort der 5 km entfernten Kreisstadt Korbach. Erstmals wurde der Ort 1251 urkundklich erwähnt. Die ländlich geprägte Gemeinde liegt im Quellgebiet der Werbe in windgeschützter Lage und ist von zusammenhängenden Waldgebieten umgeben.

Reizvolle Wanderwege laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein, beispielsweise auf den 435 m hohen Sonnenberg oder zu den bronzezeitlichen Grabhügeln im Streitholz.

Das Dorfgemeinschaftshaus, die Grillhütte auf dem Berg und die gepflegte Kneipp-Wassertretanlage stehen ebenfalls zur Freizeitgestaltung zur Verfügung. Alljährlich findet im Mai die Salatkirmes statt, ein Ereignis, zu dem das Dorf kopfsteht.

Quelle - korbach.de



Robinson Rd, CB 13862 Nassau, NP, The Bahamas
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