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Alte Historische Fotos und Bilder Kerken, Nordrhein-Westfalen
Old historical photos and pictures Kerken, North Rhine-Westphalia

Wappen Kerken

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Geschichte von Kerken, Nordrhein-Westfalen in Fotos
History of Kerken, North Rhine-Westphalia in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Die Gemeinde Kerken liegt am unteren Niederrhein im Westen von Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Kerken liegt linksrheinisch im niederrheinischen Tiefland. Durch das Gemeindegebiet fließt der Landwehrbach. Er mündet, noch im Gemeindegebiet, in die Gelderner Fleuth.

Die Gemeinde Kerken gliedert sich in die vier Ortschaften Aldekerk, Eyll, Nieukerk und Stenden. Die Ortschaft Stenden ist mit 10,67 km² das längste Straßendorf Nordrhein-Westfalens. Zu ihr gehört der Ortsteil Rahm. Die Ortschaft Eyll teilt sich in Ober- und Untereyll auf. Zur Ortschaft Nieukerk gehören die Ortsteile Baersdonk (teils zu Kerken, teils seit 1969 zu Geldern) Winternam und Poelyck.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 12 638

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Kerken. Aldekerk - Am Bürgermeisteramt, 1910
Aldekerk - Am Bürgermeisteramt, 1910
Kerken. Aldekerk - Kriegerdenkmal, Krankenhaus, Pfarrkirche, Jugendheim, St. Petrus-Schule, 1980
Aldekerk - Kriegerdenkmal, Krankenhaus, Pfarrkirche, Jugendheim, St. Petrus-Schule, 1980
Kerken. Aldekerk - Marktstraße, Magdalenenhospital, Bahnhof, Schule, Ehrenmal, 1973
Aldekerk - Marktstraße, Magdalenenhospital, Bahnhof, Schule, Ehrenmal, 1973
Kerken. Haus Oermterberg, Inhaber Hans Horster
Haus Oermterberg, Inhaber Hans Horster
Kerken. Nieukerk - Panorama auf Dorf
Nieukerk - Panorama auf Dorf
Kerken. Nieukerk - St. Anna Kloster, 1933
Nieukerk - St. Anna Kloster, 1933
Kerken. Nieukerk - St. Elisabeth-Hospital
Nieukerk - St. Elisabeth-Hospital
Kerken. Stenden - Fritz-Lewerentz-Heim
Stenden - Fritz-Lewerentz-Heim

Geschichte

Durch das Gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 11.März 1969 zur Neugliederung des Kreises Geldern wurden die Gemeinden Aldekerk und Stenden, die bis zu diesem Zeitpunkt zum Amt Aldekerk gehörten, aufgelöst und zum 1.Juli 1969 mit den Gemeinden Nieukerk und Eyll zu einer kreisange- hörigen Gemeinde zusammengeschlossen, die den Namen Kerken erhielt.

Die Kerkener Ortschaften bildeten seit dem Mittelalter den Kern der Vogtei Gelderland in der Grafschaft, bzw. dem Herzogtum Geldern. Auf Kerkener Gebiet hat die 1067 n.Chr. erwähnte "Ecclesia in Gelre" gestanden. Ob diese nun die Vorgängerin der Nieukerker oder Aldekerker Kirche gewesen ist, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Dieses als Mutterkirche fungierendes erstes Gotteshaus auf Kerkener Boden beanspruchen beide Ortschaften gerne für sich.

Tatsächlich begann die - auch urkundlich - eigenständige Entwicklung der Pfarre St.Peter und Paul in Aldekerk im Jahre 1252, als diese sich von Nieukerk trennte und den Südteil der Vogtei mit den jetzigen Orten Tönisberg, Schaephuysen, Rheurdt und Stenden umfasste. Der Schietweg (Scheideweg) wurde Pfarrgrenze zwischen Aldekerk und Nieukerk; diese Grenze teilt bis heute die Bauernschaft Eyll in Unter- und Obereyll.

Die gotische Nieukerker St.Dionysius-Kirche ist bereits die dritte an historischer Stelle. Sie wurde 1421 errichtet, wiederholt teilweise zerstört und schließlich um 1680 mit dem Nieukerker Wahrzeichen, dem Zwiebelturm, geschmückt.

Für die Kerkener Geschichte gleichermaßen bedeutsam sind die alten Bauernschaften Stenden, Eyll, Winternam, Baersdonk, Rahm und Poelyck. Hier ließen sich der ersten bäuerlichen Siedler bereits vor der Jahrtausendwende am Rande der Aldekerker Platte nieder.

Kerken heute

Die idealen Verkehrsanbindungen der Gemeinde mit der Bundesstraße 9 als wesentliche regionale Landstraße, die nahe gelegene Autobahn 40 sowie den Bahnanbindungen in den beiden Hauptorten Aldekerk und Nieukerk machen die Gemeinde Kerken in ihrer Gesamtheit heute zu einem interessanten Standort sowohl für die gewerbliche Wirtschaft als auch für Familien und Wohnungssuchende.

Kerken liegt in einer ländlichen Umgebung und auch in den Ortskernen wird das Grün systematisch kultiviert. Die ausgedehnte Bruchlandschaft im Westen des Gemeindegebietes bietet Ruhe und Erholung. Die für den Niederrhein typische Bruchlandschaft, das Stendener sowie das Aldekerker, Eyller und Nieukerker Bruch, ist durch ausgebaute Rad- und Wanderwege erschlossen.

Das Waldfreibad Eyller See mit Tauchkursen, einem Grillplatz, Spielbach, Volleyballfeld, Kahnbetrieb, Liegewiese, einem beliebten Ausflugslokal und der Möglichkeit zum Tretbootfahren ist Anziehungspunkt für viele Badelustige und Naturliebhaber.

Auf dem unweit des Eyller Sees gelegenen Jugendzeltplatz, wo alljährlich die Stadtranderholung für Kinder des südlichen Kreises Kleve stattfindet, befinden sich ein Bolz- und ein Abenteuerspielplatz, Zeltmöglichkeiten, Tischtennisplatten und ein Aufenthaltsraum.

Die idyllische Landschaft mit vielen ausgebauten Rad- und Wanderwegen sowie die Sehenswürdigkeiten und die verkehrsgünstige Lage haben Kerken zu einem Naherholungsort mit überregionaler Bedeutung werden lassen.

Quelle: kerken.de



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