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Alte Historische Fotos und Bilder Legden, Nordrhein-Westfalen
Old historical photos and pictures Legden, North Rhine-Westphalia

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Wappen Legden

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Geschichte von Legden, Nordrhein-Westfalen in Fotos
History of Legden, North Rhine-Westphalia in photos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Legden ist eine Gemeinde im westlichen Münsterland im Nordwesten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Borken im Regierungsbezirk Münster. Legden liegt zwischen den größeren Städten Enschede und Münster im westlichen Münsterland.

Legden besteht aus den Ortsteilen Legden und Asbeck, bis 1969 selbstständige Gemeinden des dann aufgelösten Amtes Legden.

Gründungszeitpunkt:

Einwohner: 7 342

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Blick auf Legden
Blick auf Legden
Legden. Evangelische Kirche, Kindergarten, Altersheim
Evangelische Kirche, Kindergarten, Altersheim
Legden. Fliegeraufnahme, 1960
Fliegeraufnahme, 1960
Legden. Katholische Kirche
Katholische Kirche
Legden. Katholische Kirche
Katholische Kirche
Legden. Schloß Egelborg
Schloß Egelborg
Legden. Schloß Egelborg, Königstraße, Katholische Kirche, Siedlung Mühlenbrei, Busshok
Schloß Egelborg, Königstraße, Katholische Kirche, Siedlung Mühlenbrei, Busshok
Legden. St. Josefs Krankenhaus
St. Josefs Krankenhaus

Legden gestern

Urkundlich erwähnt werden Legden und Asbeck erstmals im Jahr 1092, im Zuge einer Schenkung der Bauernschaft "Were" durch den Bischof (Hermann I. oder Erpho) an die St. Marienkirche in Münster.

"Hasbeche" und "Were"

Besonders bemerkenswert ist, dass beide Ortsteile in dieser Urkunde erstmals nachweislich aufgeführt werden. Während der Ortsteil Asbeck mit der früheren Bezeichnung "Hasbeche" genannt wird, erscheint für den Ortsteil Legden die Bauerschaftsbezeichnung "Were", also die heutige Bauerschaft Wehr in der historischen Urkunde.

Legden geht auf die Gründung einer Pfarrei, die Bischof Hermann I. im Jahr 1040 aus Privat- bzw. Familieneigentum bauen ließ, zurück. Der Ort Asbeck ging aus einem ehemaligen Augustinerinnen-Kloster hervor, welches zwischen 1132 und 1141 vom Bischof Werner von Münster gegründet wurde. Zunächst als Doppelkloster angelegt, wurde es ab 1173 nur noch für Frauen zugelassen. Der Herrschaftsbereich dieses freiweltlichen Damenstiftes war durch den Asbecker Mühlenbach begrenzt. Jenseits des Baches lag der Einflussbereich der Herren von Asbeck, die auf „Haus Asbeck“ ihren Sitz hatten. Es ist anzunehmen, dass die Pfarrkirche St. Margareta bereits um 1100 durch Abpfarrungen von Legden und Schöppingen entstanden und eine bischöfliche Gründung ist.

Im Jahre 1173 wurde die Pfarrei Legden dem Kloster Asbeck inkorporiert und erlangte dadurch mehr Einfluss, was dazu führte, dass Mitte des 13. Jahrhunderts die St. Brigidakirche gebaut wurde. Der Bau des Klosters Asbeck und der Kirche St. Brigida hatten zur Folge, dass sich vermehrt Menschen um diese Zentren ansiedelten.

Die heutige Gemeinde Legden entstand 1969 auf der Basis eines freiwilligen Verbundes der bis dahin selbstständigen Gemeinden Legden und Asbeck, die jedoch schon seit 1816 im früheren Amtsverband Legden verwaltungsmäßig zusammengeschlossen waren.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten "900 Jahre Legden und Asbeck" im Jahre 1992 wurde eine Festschrift herausgegeben, in der Herr Staatsarchivdirektor Dr. Manfed Wolf, Münster, die Historie von Asbeck und Legden umfangreich dargestellt hat. Diese Festschrift enthält auch eine Dokumentation "Bäuerliche Siedlungen in der Gemeinde Legden bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts" von Alexander auf dem Kampe, Greven.

Quelle: legden.de



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