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Alte Historische Fotos und Bilder Pforzheim, Baden-Württemberg

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Wappen Pforzheim

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Geschichte von Pforzheim, Baden-Württemberg in Fotos

Eine kleine historische Referenz (Wiki)

Geographie: Pforzheim - ist eine Stadt im Nordwesten Baden-Württembergs am Nordrand des Schwarzwalds am Zusammenfluss von Enz, Nagold und Würm.

Die Innenstadt liegt in einer Weitung des Enztales am Zusammenfluss von Nagold und Enz. Die Nagold nimmt am südlichen Stadtrand die Würm auf, weswegen man in Pforzheim gern von einer Drei-Flüsse-Stadt spricht.

Gründungszeitpunkt: Im Jahre 1067 wurde Pforzheim in einem Dokument Kaiser Heinrichs IV. erstmals urkundlich erwähnt.

Einwohner: 122 247

Sehenswürdigkeiten: Durch die 1767 von Markgraf Karl Friedrich von Baden begründete Schmuck- und Uhrenindustrie wurde Pforzheim weltbekannt. Darauf nimmt der Beiname Goldstadt beziehungsweise Gold-, Schmuck- und Uhrenstadt Bezug. In der Stadt werden etwa 75 Prozent der deutschen Schmuckwaren produziert; zudem befindet sich hier die einzige Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule in Deutschland.

Pforzheim wird auch Pforte zum Schwarzwald genannt. Hier beginnen die Schwarzwald-Wanderwege nach Basel (Westweg), Waldshut (Mittelweg) und Schaffhausen (Ostweg). Auch der Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg hat seinen Startpunkt dort, er führt über 311 Kilometer ins Allgäu. Zudem ist der Ort Endpunkt der Bertha Benz Memorial Route.

Pforzheim. Altstädter Kirche und Brücke
Altstädter Kirche und Brücke
Pforzheim. Bahnhofstraße
Bahnhofstraße
Pforzheim. Brunnen im Stadtgarten, 1903
Brunnen im Stadtgarten, 1903
Pforzheim. Dreitälerbrunnen mit Schloßkirche, 1956
Dreitälerbrunnen mit Schloßkirche, 1956
Pforzheim. Ecke Karl-Friedrich-Straße und Parkstraße, 1916
Ecke Karl-Friedrich-Straße und Parkstraße, 1916
Pforzheim. Goethebrücke
Goethebrücke
Pforzheim. Goethebrücke
Goethebrücke
Pforzheim. Ispringer Tunnel
Ispringer Tunnel
Pforzheim. Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal
Pforzheim. Leopoldsplatz mit Lokalbahn, 1902
Leopoldsplatz mit Lokalbahn, 1902
Pforzheim. Leopoldsplatz
Leopoldsplatz
Pforzheim. Marktplatz
Marktplatz
Pforzheim. Marktplatz
Marktplatz
Pforzheim. Ober-Realschule mit Reichsbank
Ober-Realschule mit Reichsbank
Pforzheim. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Pforzheim. Saalbau
Saalbau
Pforzheim. Schelmenturm und Enzpartie
Schelmenturm und Enzpartie
Pforzheim. Schloßberg mit Reuchlin Museum
Schloßberg mit Reuchlin Museum und Schloßkirche
Pforzheim. Schloßkirche
Schloßkirche
Pforzheim. Schwarzwaldstraße, 1918
Schwarzwaldstraße, 1918
Pforzheim. Straßenbahn
Straßenbahn
Pforzheim. Straßenbahn, Central Theater
Straßenbahn, Central Theater
Pforzheim. Untere Au mit Schelmenturm
Untere Au mit Schelmenturm
Pforzheim. Zusammenfluß von Enz und Nagold, 1956
Zusammenfluß von Enz und Nagold, 1956

Stadtgeschichte

Das heutige Pforzheim entstand aus einer kleinen römischen Siedlung, die um das Jahr 90 n. Chr. gegründet wurde. Als kleine Anlegestelle an der Enz trug sie den Namen Portus (lateinisch für „Hafen“). Daher stammt auch die heutige Bezeichnung von Pforzheim als „Pforte zum Schwarzwald.“ Ein Beweis hierfür ist der im Jahre 1934 gefundene Leugenstein – ein Stein der damals Entfernungen zwischen Siedlungen und Städten anzeigte. Dieser stammt aus dem Jahre 244 n. Chr.

Das erste Mal wurde Pforzheim im Jahr 1067 in einer Urkunde des Kaisers Heinrich IV erwähnt und die Stadt erhielt um 1080 das Marktrecht.

Im 13. und 14. Jahrhundert erlebte Pforzheim eine erste Blütezeit. Der Wohlstand eines einflussreichen Patriziats bildete eine umfangreiche Wirtschaftskraft. Die Stadt erhielt durch den Sitz des Markgrafen von Baden (1535-1565) hohes Ansehen. Im 15. Jahrhundert erlebte "Pforzhem" wirtschaftliche und soziale Krisen. Viele reiche Patrizier verließen die Stadt und sie verlor an Bedeutung.

1455 wurde Johannes Reuchlin in Pforzheim geboren. Neben Erasmus von Rotterdam zählte Reuchlin zu den wichtigsten europäischen Humanisten. Heute ist er Namensgeber für das Kulturzentrum Reuchlinhaus, zu dem auch das Schmuck-museum gehört, sowie für das Reuchlin-Gymnasium. Der Reuchlinpreis wurde ebenfalls nach dem Gelehrten benannt.

1718 wurde das "Waisen-, Toll-, Kranken-, Zucht- und Arbeits-hauses" im Gebäude des ehemaligen Dominikanerinnen-klosters gegründet. Markgraf Karl-Friedrich errichtete dort eine Uhrenfabrik, um die Kinder des Waisenhaus‘ zu beschäftigen. Einige Zeit später kam die Fertigung von Schmuckwaren hinzu. Pforzheim wurde zur Industriestadt und erlebte erneut eine wirtschaftliche Blüte als Schmuck- und Goldstadt. Heute gilt das Waisenhaus als Grundstein der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie. Sie ist bedeutendster Standort der Gold- und Silberwarenfertigung in Deutschland.

Am 23. Februar 1945 wurde Pforzheim innerhalb von 20 Minuten durch einen alliierten Fliegerangriff fast vollständig zerstört. Rund 18.000 Menschen starben während der Bombardierung und es dauerte 40 Jahre, um die Schäden komplett zu beiseitigen und die Stadt in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Heute hat Pforzheim rund 118.000 Einwohner und ist in der Schmuck- und Uhrenindustrie deutschlandweit immer noch führend.

Quelle: pforzheim.de



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