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Alte Historische Fotos und Bilder Velburg, Bayern

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Wappen Velburg

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Geschichte von Velburg, Bayern in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Velburg liegt auf etwa 500 m Höhe auf halbem Weg zwischen Nürnberg und Regensburg im Oberpfälzer Jura. Die Altstadt wurde am westlichen Hang des Burgberges errichtet.

Zu Velburg gehören 49 Stadtteile:

Albertshofen, Altenveldorf, Bernla, Bogenhof, Dantersdorf, Deusmauer, Diesenhof, Distlhof, Dürn, Federhof, Finsterweiling, Freudenricht, Gehermühle, Günching, Habsberg, Harenzhofen, Haumühle, Hennenhof, Hollerstetten, Kirchenwinn, Krondorf, Lengenfeld, Mantlach bei Velburg, Matzenhof, Neudiesenhof, Oberweickenhof, Oberweiling, Oberwiesenacker, Ollertshof, Ostermühle, Pathal, Prönsdorf, Rammersberg, Regenfußmühle, Reichertswinn, Richterhof, Richthof, Richthofen, Ronsolden, Sankt Colomann, Sankt Wolfgang, Schafhof, Schallermühle, Schwaighof, Sommertshof, Unterweickenhof, Unterwiesenacker, Velburg, Vogelbrunn

Gründungszeitpunkt: Das Dorf Altenveldorf war die Vorläufersiedlung der Stadt Velburg, die zwischen 1231 und 1285 entstand.

Einwohner: 5 228

Geschichte:

Sehenswürdigkeiten:

Velburg. Burgruine, Marktplatz, Gesamtansicht
Burgruine, Marktplatz, Gesamtansicht
Velburg. Kirchestraße, Gasthaus, Marktplatz, 1922
Kirchestraße, Gasthaus, Marktplatz, 1922
Velburg. König-Otto-Tropfsteinhöhle
König-Otto-Tropfsteinhöhle
Velburg. Wallfahrt Maria, Heil der Kranken, um 1980
Wallfahrt Maria, Heil der Kranken, um 1980

Stadtgeschichte Velburg

Vorläufersiedlung von Velburg ist das Dorf Altenveldorf. Die Stadt Velburg selbst entstand erst im 13. Jahrhundert, etwa zwischen 1231-1285. Entscheidender Ausgangspunkt dafür war wohl auch die ehemalige Burg Velburg, in deren Schutz sich die Neugründung vollzog. 1410 erhielt der neue Markt die Stadtrechte. Die Befestigung der Stadt dürfte Anfang des 14. Jahrhunderts erfolgt sein. Die Ringmauer hatte ursprünglich 13 Türme. Heute stehen nur noch das Nordtor, sogen, hintere Tor und der volksmundlich genannte Kapsenturm, früher (wegen seiner Tiefe?) auch Tiefsturm genannt.

Über die Burg gibt es keine Baunachrichten. Sie wird erstmals 1129 genannt. Burgherren waren bis 1217 die Grafen von Velburg, darunter eine Linie der österreichischen Grafen von Clamm. Mit der Herrschaft Velburg ging das Gebiet der späteren Siedlung Velburg an das Herzogtum Bayern über. 1505 erfolgte die Zuteilung an das neu gebildete Fürstentum Pfalz-Neuburg. 1507 erhielt der Ritter Georg Wispeck Velburg als Geschenk für geleistete Dienste. Nach dem Aussterben der Wispeck im Jahre 1574 Rückfall an Pfalz-Neuburg, dann ab 1808 Zuteilung zum Regenkreis, ab 1838 Zugehörigkeit zum Regierungsbezirk Oberpfalz. Von 1862-1880 besteht das Bezirksamt Velburg, ab 1880 Zugehörigkeit zum Bezirksamt (ab 1939 Landratsamt, Landkreis) Parsberg, ab 1972 Landkreis Neumarkt i. d. OPf.

Velburg gehörte ursprünglich zur Pfarrei Oberweiling. 1574 erfolgte die Abtrennung und es entstand eine eigene Pfarrei zu Velburg. Die heutige Pfarrkirche wurde wohl im 15. Jahrhundert als einschiffige Kirche erbaut. Durch Anbau eines nördlichen Seitenschiffes ungefähr 1520 und eines südlichen Seitenschiffes von 1717-1721 entstand eine symmetrisch dreischiffige Kirche. Durch die schon erwähnte Verlegung des Bezirksamtes von Velburg nach Parsberg, durch die Auflösung des Vermessungsamtes (1929), des Finanzamtes (1932) und durch die Wiedererrichtung und Erweiterung des Truppenübungsplatzes Hohenfels im Jahre 1951 erlitt Velburg starke Zentralitätsverluste und große wirtschaftliche Einbußen.

1970 werden die Gemeinden Geroldsee, Griffenwang, Pielenhofen und Lutzmannstein, deren Einwohner durch die Truppenübungsplatzerrichtung abgesiedelt wurden, in die Stadt Velburg eingegliedert. Die Gebietsreform 1972 und 1978 bringt nochmals große Veränderungen. Durch die Eingemeindung von neun ehemaligen Gemeinden (Deusmauer, Günching, Lengenfeld, Mantlach, Oberweiling, Oberwiesenacker, Prönsdorf, Reichertswinn und Ronsolden) wächst die Stadt auf 4200 Einwohner an und breitet sich auf einer Gesamtfläche von 176 km2 aus.

Naturräumlich gehört Velburg zur Haupteinheit der mittleren Frankenalb, wegen der vielen bewaldeten Kuppen auch "Kuppenalb" genannt. Geographisch findet man die Stadt an der Bundesautobahn Nürnberg-Regensburg, fast genau mittig zwischen beiden genannten Großstädten.

Quelle: velburg.de



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