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Alte Historische Fotos und Bilder Vilseck, Bayern

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Wappen Vilseck

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Geschichte von Vilseck, Bayern in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Vilseck - ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach. Vilseck liegt an der Vils, einem Nebenfluss der Naab.

Vilseck gliedert sich in 36 Stadtteile:

Altmannsberg, Axtheid, Axtheid-Berg, Bruckmühle, Bürgerwald, Drechselberg, Ebersbach, Frauenbrunn, Gressenwöhr, Gumpenhof, Heringnohe, Heroldsmühle, Hohenzant, Kagerhof, Ködritz, Langenbruck, Leinschlag, Lohhof, Neuhammer, Oberweißenbach, Ödgodlricht, Rauschenhof, Reisach, Schlicht, Schöfelhof, Schönlind, Schüsselhof, Seiboldsricht, Sigl, Sollnes, Sorghof, Triebweg, Unterweißenbach, Vilseck, Weiherhäusl, Wickenricht

Gründungszeitpunkt: 930

Einwohner: 5 937

Vilseck. Burg Dagestein, 1957
Burg Dagestein, 1957
Vilseck. Kirche
Kirche
Vilseck. Kirchgasse
Kirchgasse
Vilseck. Panorama der Stadt
Panorama der Stadt
Vilseck. Panorama der Straße
Panorama der Straße mit Vogelturm
Vilseck. Schule und Kriegerdenkmal
Schule und Kriegerdenkmal
Vilseck. Vogelturm, 1932
Vogelturm, 1932
Vilseck. Vorstadt mit Tor und Gaststätte
Vorstadt mit Tor und Gaststätte

Städtische chronik Vilseck


930

Um 930 Bau der Burg. Zunächst hölzerner Wachtturm mit Pfahlwerk und Graben, ab 12. Jahrhundert Steinturm. Von der Burg (zeitgenössische Bezeichnung: "Eck") leitet sich der Name der späteren Siedlung ab: "Vilseck" = "Stadt an der Vilsburg".

1104

Zerstörung der Burg im Verheerungsfeldzug Kaiser Heinrichs IV. gegen den Vogtherrn Berengar von Sulzbach.

1185

Erstmalige urkundliche Erwähnung von "Vilseck".

1188-1268

Zugehörigkeit des Gebiets um Vilseck zu der unter der Schutzherrschaft der Staufer stehenden bischöflich-bambergischen Vogtei Vilseck.

1190

Früheste urkundliche Erwähnung der Burg. In den Folgejahren Bau einer neuen Burganlage. Gleichzeitig entsteht die Stadt. Burg und Stadt wachsen zusammen.

1269

Erstmalige urkundliche Bezeichnung als "Stadt" (ciuitatis).

1269-1802

Stadtgebiet gehört zum Pflegeamt Vilseck des Bischofs von Bamberg (Bambergisches Amt Vilseck).

1332-1380

Bau der Stadtbefestigung: 940 m lange Ringmauer (9 m hoch, 1,60 m stark), 17 Türme incl. 3 Stadttore, davor Stadtgraben.

1380

Verleihung des Stadtwappens durch den Bischof von Bamberg, Lampert von Brunn. Bau eines Rathauses.

Ende des 14./ Anfang des 15. Jahrhunderts

Bau von Chor- und Langhaus der Schlichter Pfarrkirche auf den Fundamenten des romanischen Kirchenbaus aus dem 11. Jahrhundert.

1407-1412

Bau der Stadtpfarrkirche Vilseck auf den Resten des romanischen Kirchenbaus aus dem 11. Jahrhundert.

1430/39

Anlage des knapp 13 ha großen Stadtweihers als Schutz gegen Feinde (damals Hussiten). Besteht bis 1926.

1466

Bau des Vogelturms (Wahrzeichen der Stadt).

1512

Burg wird von den Rittern Hans Pflug und Hans von Selbitz, Kampfgenossen Götz von Berlichingens, überfallen, ausgeplündert und niedergebrannt. Anschließend Wiederaufbau.

1522

Großteil der Stadt einschließlich Rathaus brennt nieder. Plünderung der Stadt durch den brandenburgischen Markgrafen Albrecht IV.

1620

Brandschatzungen während des 30jährigen Krieges.

1623/24, 1631/32, 1633/34, 1634

Die Pest rafft große Teile der Bevölkerung dahin.

1638/39

Brandschatzungen während des 30jährigen Krieges.

1648, 1751-1754

Bau des barocken Langhauses der Stadtpfarrkirche.

1765

Burgguthof (heute Turmhotel), bislang Sitz des vom Bischof für die Bewirtschaftung der zur Burg gehörenden Güter beauftragten "Burghüters", wird Pflegerhof: Der Vertreter des Bamberger Bischofs (Pfleger) hatte bis 1745 in der Burg und danach in Bürgerhäusern gewohnt. In dem nach dem Umzug "Pflegamtshof" genannten Gebäude bleibt er bis zur Übergabe des Bambergischen Amts an Bayern im Jahr 1803.

1802

Seit 1802 Zugehörigkeit zu Bayern.

1803

Eingliederung in die Oberpfalz.

1804

Ab 1804 Trockenlegung der Stadtgräben und Überlassung der Ringmauer und deren Nutzung an die Angrenzer.

1808

Aus den bisherigen Dorfgemeinden entstehen die politischen Gemeinden Gressenwöhr, Irlbach, Langenbruck, Schlicht und Sigl.

1838

Im Rathaus wird das von König Ludwig I. für Vilseck bewilligte Landgericht eingerichtet.

1852-1919

1852 - 1919 besteht ein "Distrikt Vilseck" als überörtliche Gebietskörperschaft mit den Gemeinden Adlholz, Ehenfeld, Gebenbach, Gressenwöhr, Großschönbrunn, Hahnbach, Iber, Irlbach, Kürmreuth, Langenbruck, Massenricht, Schlicht, Seugast, Sigl, Sigras, Süß, Vilseck und Weißenberg.

1864

Rathaus fällt Großbrand zum Opfer. Ruine geht an den Staat für Bau eines Amtsgerichtsgebäudes.

1875

Vilseck ist Haltestation an der neuen Bahnlinie Neukirchen-Weiden.

1900

Anschluß von Vilseck an die neueröffnete Postagentur Kürmreuth.

1901

Inbetriebnahme einer öffentlichen Telefonstelle.

1908

Anlegung des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr-Nord mit Ablösungen größerer Bestände des Vilsecker Bürgerwalds.

1909

Jahrhunderthochwasser.

1920

Zusammenfassung der Distrikte Vilseck und Amberg zum Bezirk Amberg.

1927-1930

Vilsregulierung zwischen Bruckmühle und Gressenwöhr.

1929-1930

Bau der Wasserversorgungsanlage.

1931

600jähriges Stadtgründungsjubiläum.

1932

Bau eines Schwimmbades auf dem Ziegelanger durch den Turnverein.

1932

Anlage der Vilsallee ("Kriegergedächtnisallee") mit kanadischen Pappeln.

1937

Erweiterung der Wasserversorgungsanlage für die Versorgung des Südlagers.

1937/38

Bau des Südlagers des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr. Im Zuge der Truppenübungsplatzerweiterung müssen die Ortschaften Langenbruck, Altenweiher, Altneuhaus, Bernhof, Betzlhof, Erzhäusl, Fenkenhof, Grünwald, Hellziechen, Kittenberg, Schindlhof, Schmierhütte und Wirlhof geräumt werden.

1945

Amerikaner übernehmen Südlager.

1946

Eröffnung eines Kinos. Eingliederung von Schönlind, Ödgodlricht, Heroldsmühle und Gumpenhof aus der aufgelösten Gemeinde Irlbach in die Gemeinde Schlicht.

1948

Wiederherstellung der Gemeinde Irlbach als selbständige Gemeinde.

1948/49

Bau der Schule in Schönlind.

1949-1951

Bau der Schule in Sorghof.

1950/51

Bau der Kirche in Sorghof.

1951

Bau des neuen Bahnhofs durch die Amerikaner.

1951-1953

Bau der Kirche in Schönlind.

1953

Anschluß von Sorghof an das Wasserleitungsnetz der Stadt.

1953/54

Bau der Schule in Schlicht.

1954/55

Bau des Kreiskrankenhauses.

1955

Anschluß von Schlicht an das Wasserleitungsnetz der Stadt Vilseck.

1956-1959

Bau der Kirche der evangelischen Kirchengemeinde Vilseck.

1957

Baubeginn für die städtische Abwasserbeseitigungsanlage.

1962-1964

Bau der neuen Schule mit Turnhalle in Vilseck.

1965

Inbetriebnahme der neugebauten Kläranlage.

1966

Gründung der Knabenkapelle (Vorläuferin des Jugendorchesters).

1967

Inbetriebnahme des neuen Schwimmbads.

1969

Auflösung des Amtsgerichts. Eröffnung des TuS-Tennisplatzes.

1971

Eröffnung des Kindergartens St. Josef in Vilseck. Mit Wirkung vom 01. April werden im Zuge der Gebietsreform die Gemeinden Gressenwöhr, Langenbruck, Schlicht, Sigl und Teile der Gemeinde Irlbach in die Stadt Vilseck eingegliedert.

1972/73

Mit dem Abbruch des Forstamts (1972) und des Amtsgerichtsgebäudes (1973) wird Platz für den Ausbau der Ortsdurchfahrt der Staatsstraße 2123 geschaffen. Bau einer Erdgasleitung. Bau der 84 Wohneinheiten umfassenden amerikanischen Wohnsiedlung "Fitzthum Village".

1975

Schulturnhalle für Schlicht.

1978

Ausgliederung von Freihungsand nach Freihung.

1979

Schulturnhalle Vilseck ist zur Mehrzweckhalle erweitert.

1981-1993

Ausbau und Erweiterung des Südlagers mit einem Kostenaufwand von ca. einer Milliarde DM.

1986

Neue Wasserversorgungsanlage der Stadt ist fertiggestellt. Förderung erfolgt jetzt aus Tiefbrunnen.

1988

Das Südlager wird an die Erdgasleitung angeschlossen.

1991

Kindergarten St. Martin in Schlicht ist fertiggestellt.

1992

Ehemaliges Kreiskrankenhaus wird zu einem Altenpflegeheim umgebaut.

1994

Mit Wirkung vom 01. März wird die Stadt im Landesentwicklungsprogramm Bayern entsprechend ihrer zentralörtlichen Bedeutung als Unterzentrum ausgewiesen.

1997

Kindergarten St. Barbara in Sorghof ist fertiggestellt.

2000

Im Vogelturm wird das Erste Deutsche Türmermuseum eröffnet. Schönlind, Gumpenhof und Heroldsmühle werden an die öffentliche Entwässerungsanlage angeschlossen.

Quelle: vilseck.de



Robinson Rd, CB 13862 Nassau, NP, The Bahamas
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