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Alte Historische Fotos und Bilder Vetschau (Spreewald), Brandenburg

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Wappen Vetschau (Spreewald)

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Geschichte von Vetschau (Spreewald), Brandenburg in Fotos

Eine kleine historische Referenz

Geographie: Vetschau/Spreewald (bis 31. März 1997 Vetschau), niedersorbisch Wětošow/Błota, ist eine Kleinstadt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Süden des Bundeslandes Brandenburg.

Als Ortsteile der Stadt sind ausgewiesen:

• Göritz

• Koßwig

• Laasow

• Missen

• Naundorf

• Ogrosen

• Raddusch

• Repten

• Stradow

• Suschow

Daneben existieren die bewohnten Gemeindeteile Belten, Fleißdorf, Gahlen, Lobendorf, Märkischheide (bis 23. Oktober 1937 amtlich deutsch Weißagk), Tornitz und Wüstenhain sowie die Wohnplätze Alte Windmühle, Altstadt, Brandtemühle, Briesen, Dubrau, Göritzer Mühle, Jehschen, Knorraue, Neustadt, Radduscher Buschmühle, Radduscher Kaupen, Radduscher Ziegelei, Stradow Ausbau, Stradower Mühle und Suschower Ausbau.

Gründungszeitpunkt: Die erste erwähnung - 1302

Einwohner: 8 297

Vetschau. Gebäudeansicht, 1918
Gebäudeansicht, 1918
Vetschau. Markt und Kirch-Straße
Markt und Kirch-Straße
Vetschau. Marktplatz, Hotel Ratskeller, Sparkasse
Marktplatz, Hotel Ratskeller, Sparkasse
Vetschau. Schloß, 1905
Schloß, 1905
Vetschau. Schloß, 1913
Schloß, 1913
Vetschau. Schloß
Schloß
Vetschau. Schloßstraße
Schloßstraße
Vetschau. Sedanplatz
Sedanplatz

Geschichte Vetschau/Spreewald (Wětošow/Błota)

Am Südrand des Spreewaldes erstreckt sich das 1302 erstmals urkundlich erwähnte Vetschau. Nachdem um 400 im Zuge der Völkerwanderung die hier lebenden Burgunder nach Süden abzogen, kamen aus dem Osten die Slawen. Die noch heute gepflegten sorbischen und wendischen Traditionen und die noch erkennbaren Slawenburgen haben ihren Ursprung in dieser Besiedlung.

Den besonderen Reiz erhält die Stadt durch seine Lage zwischen dem Niederlausitzer Landrücken mit seinem Naturpark und der einzigartigen Kulturlandschaft Biosphärenreservat Spreewald.

Früh- und urgeschichtliche Zeugnisse sind auch für das eigentliche Stadtgebiet von Vetschau nachweisbar, wo sie ebenso gehäuft auftreten, wie in den benachbarten Ortsteilen Raddusch, Suschow und Repten. Nach dem Abzug der burgundischen Germanen im Rahmen der Völkerwanderung nach 375 sickerte im 7. und 8. Jh. der slawische Stamm der Sorben in das Gebiet ein. Ihre ca. 30 Fluchtburgen spannen einen weiten Bogen am südlichen Spreewaldrand zwischen Golßen und Cottbus, sind aber auch wie beim Barzlin nördlich von Lübbenau, in Stradow und Burg weit in diese Niederung vorgeschoben.

Mit dem Beginn der deutschen Ostexpansion unter Markgraf Gero (um 900-965) wurde das sorbische Gebiet mit zahlreichen Burgen gesichert und der deutschen Herrschaft unterworfen.

Für Vetschau gilt es als sicher, dass an der strategisch wichtigen Furt über den Mühlgraben/ Luckaitz im Schatten der drei sorbischen Dörfer Witoschowa, Lacoma und Wjasaka eine Wasserburg errichtet wurde. Aus dieser Konstellation erwuchs ein Markflecken der 1302 erstmals urkundlich als Veczicz, 1434 Vetczaw, 1450 Fetzow, 1480 Fetczaw, 1527 Fetzscho und 1538 Feczo benannt wurde.

Schon 1527 wurde Vetschau als Städtlein bezeichnet. Unter Eustachius von Schlieben wurde 1540 die alte Wasserburg umgebaut. 1543 erhielt die Stadt durch von Schlieben die Stadtrechte. Seit 1548 wird das Schliebensche Siegel verwendet, das mit dem aufrecht stehenden Windspiel dem heutigen Stadtwappen schon sehr ähnlich ist. Aus demselben Jahr wird ein erster Jahrmarkt erwähnt.

Als Mediatstadt mit einer Schlossherrschaft, die bis 1920 dauerte, gehörten zu Vetschau auch die Vorwerke Belten, Brandte- und Valtemühle. Zeitweilig ist Schloss Vetschau begütert mit Lobendorf, Schönebegk, Suschow und Weißagk. Die Lage an der Salz- oder Niederstraße Magdeburg Schlesien (über Luckau, Kahnsdorf und Eichow) führte zu einem allmählichen Zuzug.

Zu Vetschau gehören die Stadtteile Lobendorf (Łobozice), Belten (Bĕlośin) und Märkischheide (Wusoka), bis 1937 Weißagk.

Zu der Stadt Vetschau/Spreewald gehören heute die Ortsteile Göritz, Koßwig, Laasow, Missen, Naundorf, Ogrosen, Raddusch, Repten, Stradow und Suschow an und profitieren ebenfalls von der spannenden Entwicklung, die sich aus der Gestaltung der ehemaligen Tagebaulandschaft rund um den Bischdorfer See oder auch am Gräbendorfer See ergibt.

Quelle:vetschau.de



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